40 Prozent weniger Sauen erlegt!

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Die Jagdstrecke beim Schwarzwild sank im Jagdjahr 2006/07 im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent auf 287.000 Stück. Auch die Strecken beim Raubwild verringerten sich zum Teil stark.

Peter Brade

Als Gründe für den gesunkenen Schwarzwildbestand führte der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) am 26. November in einer Pressemitteilung zwei Faktoren an. Zum Einen war der Winter 2005/06 sehr kalt, wodurch sich der Bestand der Sauen, insbesondere der Frischlinge, verringerte. Zum Anderen sorgte der milde Winter 2006/07 mit wenig Schneelage und hohen Temperaturen für schlechtere Jagdbedingungen der Jäger. Erste Zwischenberichte des laufenden Jagdjahres sprechen jedoch für ein deutliches Ansteigen des Schwarzwildbestandes in Deutschland.

Raubwild und anderes Schalenwild

Deutschlandweit schossen die Jäger etwa 28 Prozent weniger Füchse (433.000 Stück), 18 Prozent weniger Waschbären (24.800 Stück) und acht Prozent weniger Marderhunde (27.500 Stück) im Vergleich zum vorangegangenen Jagdjahr. Als Gründe für den Rückgang führte der DJV ebenfalls die schlechteren Jagdbedingungen im Winter 2006/07 an.
 
Die Jahresstrecken beim Rehwild (cirka 1.000.000 Stück), beim Rotwild (cirka 59.000 Stück) und beim Damwild (50.000 Stück) sanken dagegen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht.
 
 
 
 
-pm/hei-
Peter Brade

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