Apolda – Beagle „entführt“

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Bereits am 26. März kam es nördlich von Apolda (Thüringen) zu einer „Hundeentführung“.  Doch es gab ein gutes Ende für Hündin „Käthe“ und ihr Herrchen.

Der aufgeregter Hundeführer von Beagle „Käthe“ alarmierte am Mittag gegen 12.45 Uhr die Polizei. Er teilte mit, dass seine Hündin während einer Prüfung nördlich von Apolda geklaut wurde. Der Beagle sollte seine Fährtentreue beweisen und einer künstlichen Fährte folgen. Diese Arbeit wollten Herrchen und die Prüfer durch einen am Hund angebrachten GPS-Tracker überprüfen. Doch als der Hund laut GPS-Daten deutlich an Fahrt aufnahm, flog der Diebstahl auf. Käthe war offensichtlich nicht mehr aus eigenen Kräften unterwegs. Er alarmierte die Polizei.

Ein Beagle auf dem Arm eines Polizisten vor einem Polizeiauto
Foto: Polizei

Polizisten und der Hundeführer folgten dem Signal in Richtung der Stadt Erfurt. Doch als die Beamten und der Hundehalter auf dem Parkplatz eines Möbelhauses ankamen, wo Käthe laut Tracker kurz zuvor war, bewegte sich das Signal weiter auf der nahegelegenen Autobahn. Weitere Polizisten wurden alarmiert. Und die schlugen schließlich zu: Kurz vor der Ortschaft Rastenberg stoppten die Beamten einen BMW. Neben einer 22- sowie 36-jährigen Frau befand sich auch „Käthe“ an Bord. Die beiden aus Sachsen-Anhalt stammenden Damen gaben an, dass sie auf dem Weg zum Möbelhaus in Erfurt waren, als plötzlich ein vermeintlich herrenloser Hund auftauchte. Daher nahmen sie diesen mit, um ihn später in der Heimat in einem Tierheim abzugeben. Gegen die beiden Frauen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

ml

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