ASP-Verdachtsfall in Potsdam

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In Groß Glienicke, ein Ortsteil von Potsdam, besteht der Verdacht eines ASP-Falls bei einer verendeten Sau. Dies stellte das Landeslabor Berlin-Brandenburg fest.

Der Kadaver wird zur Stunde in das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) in Riems (Mecklenburg-Vorpommern) zur weiteren Abklärung transportiert, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg. Der Ortsteil Groß Glienicke liegt unmittelbar westlich vor der Stadtgrenze Berlins.

Die verendete Sau lag unmittelbar vor der Stadtgrenze Berlins (Symbolbild: Markus Lück)

Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstabs, sagte: „Seit September kämpfen wir gegen eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest von der polnischen Grenze Richtung Westen. Gleichzeitig ist es jedoch jederzeit möglich, dass der Erreger auch über lange Strecken durch den Menschen weitergetragen wird. Über den Verdachtsfall in Potsdam sind wir in enger Abstimmung mit Berlin, die betroffenen Landkreise und Behörden sind informiert. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden wir unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen einleiten.“

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