Fälle von Hasenpest im Kreis Viersen

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Nachdem im Raum Kempen und Süchteln Fälle der Hasenpest (Tularämie) bestätigt wurden, bittet der Kreis Viersen um die Beachtung vorbeugender Maßnahmen.

Fälle von Hasenpest im Kreis Viersen: Bitte Funde von verendeten Feldhasen an den zuständigen Jäger oder das Kreisveterinäramt (Tel.: 02162/ 39-1309) melden (Foto: Shutterstock)

Der ungeschützte Kontakt mit Feldhasen solle unbedingt vermeiden werden. Ein erster Fall von Tularämie beim Menschen liege bereits vor.

Diese vorbeugenden Maßnahmen sollten beachtet werden:

  • Ungeschützter Kontakt zu Wildtieren, besonders Feldhasen und anderen Nagetieren, sollte vermieden werden. Das gilt insbesondere bei offensichtlich kranken Tieren.
  • Ungeschützter Kontakt zu Kadavern von Wildtieren sollte ebenfalls vermieden werden.
  • Es ist arttypisch, dass junge Feldhasen in Erdmulden am Weges- oder Feldrand hocken. Die Häsin ist meist in der Nähe und die Jungtiere sind nicht von ihrer Mutter verlassen. Diese Tiere benötigen keine Hilfe und sollten auch aus Eigenschutz nicht aufgenommen werden.
  • Hunde sind anzuleinen. Infizierte und geschwächte Hasen sind leichte Beute und eine Übertragung kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Jäger sollten beim Versorgen der Feldhasen Einmalhandschuhe und eine Atemschutzmaske tragen.

fh

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