Haustür statt Reh getroffen

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Einem österreichischen Jäger wurde die Jagdkarte entzogen, weil er beim Schuss auf ein Reh eine Haustür traf.

Das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich wirft dem Jäger aus dem Mühlviertel im Bezirk Rohrbach „Sorglosigkeit im Umgang mit der Waffe“ vor. Er hatte 2014 auf ein Kitz geschossen und dabei eine Haustür im 800 Meter entfernt liegenden Wohngebiet getroffen. Daraufhin wurde ihm die Jagdkarte für 22 Monate entzogen. Der Grünrock legte Beschwerde ein. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, wurde diese nun abgewiesen, denn das Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass kein ausreichender Kugelfang vorhanden war. Ob der Jäger seine Jagdkarte nach Ablauf der 22 Monate wieder bekommen wird, ist bislang unklar.

sl

Gewehr
(Foto: PPZV)
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