Hunter Brothers vor Gericht

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Die beiden Brüder aus Mecklenburg-Vorpommern werden verdächtigt, vor einem Jahr ein Stück Rehwild gewildert zu haben. Gestern wurden sie vorm Amtsgericht Greifswald freigesprochen.

Seit Samstag kursiert eine Meldung in den Medien: Den Hunter Brothers, 2 Jagdblogger aus Mecklenburg-Vorpommern, wird Jagdwilderei vorgeworfen. Dies kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren, einer Geldstrafe und dem Verlust des Jagdscheins geahndet werden.

Alles geschah am 29. April 2018. Wie immer von der Kamera begleitet, gingen die Hunter Brothers auf Pirsch. Dabei wurden 2 Sauen erlegt. Die Schüsse hörte der Jagdnachbar und informierte die Polizei. Angeblich sollen die Brüder ein Reh erlegt haben. Da die Beamten später nur 2 Sauen auf dem PickUp vorfanden, gab es keine handfesten Beweise. Sowohl das Filmmaterial als auch Zeugen sorgten dafür, dass der Fall vor Gericht schnell gelöst war. Die Jungs sind glücklich über den Ausgang, nehmen den Aufruhr aber ernst: „Es hat uns die Augen geöffnet, wie sehr wir in der Öffentlichkeit stehen und dass wir nicht nur Freunde da draußen haben“, sagen die beiden in einem Video, das sie nach der Verhandlung online stellten.

sl

Das vollständige Statement der Hunter Brothers finden Sie in folgendem Video:

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