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Luchs-Monitoring im Pfälzerwald

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Der Luchsbestand im Pfälzerwald wird künftig mit Hilfe von Lockstationen ermittelt.

Peter Brade

Wie die „Rhein-Zeitung“ in ihrer Online-Ausgabe am 19. März berichtete, bestehen diese aus zwei Holzpfählen. Daran wird mit Drähten ein mit Lockstoff getränktes Stück Teppich befestigt. Die Raubkatzen werden so angezogen und verlieren durch Scheuern Haare.
 
Anschließend kann mit einer Genuntersuchung festgestellt werden, ob es sich überhaupt um einen Luchs gehandelt hat und ob dieser schon in der Datenbank erfasst ist. So lässt sich ermitteln, wie hoch der Bestand im Pfälzerwald tatsächlich ist.
 
Laut Ditmar Huckschlag von der „Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft“ in Trippstadt sollen die Stationen aber vorerst nicht flächendeckend eingerichtet werden, sondern nur bei konkreten Hinweisen in der entsprechenden Region.
 
Es ist wahrscheinlich, dass die Raubkatze in dem Mittelgebirge vorkommt. Darauf deuten 62 glaubwürdige Sichtungen von Bürgern hin, gab die „Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd“ bekannt.
Sie wanderten laut „Verein Naturpark Pfälzerwald“ aus den französischen Vogesen ein. Demnach liegen seit 1993 abgesicherte Nachweise über Luchsvorkommen im Pfälzerwald und dem angrenzenden französischen Gebiet vor.
 
 
 
-jb/hei-
 

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