RLP: Jagdhund stirbt an Aujeszkyscher Krankheit

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Bei einem Jagdhund, der auf einer Gesellschaftsjagd bei Leubsdorf (Neuwied / Rheinland-Pfalz) eingesetzt war, wurde das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) nachgewiesen.

Wie das Veterinäramt des Landkreises mitteilte, zeigte der Jagdhund einige Tage nach Kontakt mit einem Wildschwein deutliche Krankheitssymptome der AK und musste sogar eingeschläfert werden.

„Hauptinfektionsquellen für Hunde und Katzen sind der direkte Kontakt zu infizierten Wildschweinen und die Verfütterung von rohem Schweinefleisch. Eine Impfung ist bei Hunden und Katzen nicht möglich. Das auffälligste Symptom der bei infizierten Hunden und Katzen tödlich verlaufenden Krankheit ist der intensive Juckreiz im Kopfbereich“, erklärt Amtstierärztin Ilonka Degenhardt.

Die Aujeszky’sche Krankheit (AK). Eine tödliche Gefahr für unsere Jagdhunde (Foto: Markus Lück)

Bei dem Erreger handle es sich um einen Herpesvirus, Wildschweine würden als Virusträger des Krankheitserregers fungieren.

Das Vorkommen des Virus der AK in der Wildschweine-Population in Rheinland-Pfalz ist den Behörden bekannt – die Krankheit ist bei Hunden und Wildschweinen weder melde- noch anzeigepflichtig.

Die letzten Nachweise des Virus der AK in Rheinland-Pfalz, ebenfalls bei Jagdhunden, waren im November 2015 und Dezember 2017 im Kreis Bernkastel-Wittlich und im Kreis Kusel.

fh

Aujeszky’sche Krankheit – Immer tödlich. Das sollten Jäger beachten…

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