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Thüringen: BUND will Luchsen auf die Sprünge helfen

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In einem neuen Modell-Projekt soll erforscht werden, warum sich der Luchs in Deutschland nur verhältnismäßig langsam ausbreitet.

Unterstützt durch Wiederansiedlungsprojekte ist die Zahl der Pinselohren in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen und dürfte jetzt bei deutlich über 100 Exemplaren liegen. Matthias Meißner, Abteilungsleiter Biodiversität beim BUND Bundesverband geht von rund 137 Tieren aus, die in drei voneinander isolierten Verbreitungsgebieten in Harz, Bayerischem Wald und dem Pfälzerwald leben.

Warum sich der Luchs in Deutschland nur sehr langsam ausbreitet, soll im Projekt „Ausbreitung des Luchses in Mitteldeutschland“ erforscht werden. „In unserem neuen Modell-Projekt möchten wir Vorhersagen für die zukünftige Ausbreitung des Luchses in Mitteldeutschland treffen. Dabei wollen wir Wege identifizieren, wie wir diese Ausbreitung optimal unterstützen können“, erklärt Meißner.

fh

Das Modell-Projekt wird vom Thüringer Umweltministerium mit knapp 45.000 Euro aus Landesmitteln gefördert (Foto: Silvio Heidler)
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