Wolf tot – Streit im Netz: „Kann so weitergehen!“

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Hat er neun Rinder auf dem Gewissen? In Bayern ist wieder ein Wolf auf der Landstraße getötet worden: Ein 18jähriger überfuhr den Grauhund im Berchtesgadener Land.

Für Wölfe in Deutschland ist der Straßenverkehr die Todesursache Nummer 1 (Foto: mhp/AdobeStock)

Deutschlandweit kamen im letzten Monitoringjahr 2020/21 hundert Wölfe auf Straße und Schiene zu Tode. Allein in Bayern waren es im vergangenen Dezember drei.

Nachdem regionale Medien die Meldung in ihren Onlineausgaben gebracht hatten, kam es im Netz zu heftigen Reaktionen. „Kann so weitergehen!“, kommentierte eine Userin. Ein Vertreter des Bayerischen Bauernverbands äußerte die Vermutung, dass der überfahrene Wolf zuvor neun Jungrinder in der Nähe in einen Abgrund gehetzt hatte.

Erst Anfang des Jahres wurde in Bayern politisch und juristisch um eine Wolfsentnahme gestritten – noch während des Verfahrens kam der betreffende Isegrim ebenfalls im Straßenverkehr um.

ck

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