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Jetzt schon 20 ASP-Fälle

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Die täglich steigenden ASP-Fallzahlen in Brandenburg lassen aufwerfen. Inzwischen sind es 20 Sauen, bei denen sich der Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigte (Stand: 21. September 2020).

Die Fundorte liegen alle im Kerngebiet. Zehn bei Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße und zehn nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree, wie das Brandenburger Gesundheitsministerium mitteilt.

Seit Montag seien in beiden Landkreisen auch Suchhundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz bei der Fallwildsuche im Einsatz. „Die Fallwildsuche ist das Gebot der Stunde. Wir müssen jetzt schnell gezielt und systematisch das gefährdete Gebiet nach Kadavern absuchen, um Informationen über das Ausmaß des Seuchengeschehens zu gewinnen. Ich danke allen, die auch am Wochenende mit Hochdruck vor Ort Fallwild gesucht haben, für ihren unermüdlichen Einsatz. Wenn wir diese Tierseuche in den Griff bekommen wollen, ist es entscheidend, dass alle die angeordneten Maßnahmen diszipliniert beachten und umsetzen“, erklärt Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher.

fh

Die ASP hat Deutschland erreicht. Bislang sind „nur“ Wildschweine betroffen (Foto: Markus Lück)
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