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Rot-Grüner Sinneswandel?

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Kurz vor der Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober 2017 gehen SPD und Bündnis 90/Die Grünen offensichtlich in puncto Wolfsmanagement mit den Nutz- und Weidetierhaltern auf Kuschelkurs.

So teilten Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Donnerstag nach einem Spitzengespräch in Hannover mit, dass sich Bund und Land auf ein gemeinsames Eckpunktepapier mit dem Titel „Weidetierhaltern in Wolfsgebieten helfen – Jagdrecht ist keine Lösung“ verständigt haben.

(Foto: Pixabay)

In dem Papier heißt es unter anderem, dass in letzter Konsequenz als Einzelmaßnahme auch ganze „Problemrudel“ abgeschossen werden können. Der Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht dagegen erteilten die 3 Minister eine Absage.

„Pünktlich vor der Wahl in Niedersachsen entdeckt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Dimension des Konflikts, den die zunehmende Ausbreitung der Wölfe in Deutschland für die Weidetierhaltung mit sich bringt. Ein Schelm, der angesichts des Zeitpunktes an Wahlkampf denkt“, kommentiert Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt die Erklärung. „Das ist nichts Neues!“, betonte Schmidt. Die Ministerin müsse vielmehr ihre Aufgaben wahrnehmen, zum Beispiel aufzuzeigen, wie unter den praktischen Bedingungen vor Ort rechtssicher und schnell im Einzelfall Entnahmen erfolgen können.

fh

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