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Auerwild kehrt nach Südbrandenburg zurück

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01.04.2015

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt zur Untersuchung der Erfolgsaussichten der Wiederansiedlung des Auerwildes laufen in den Naturparken Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken die Vorbereitungen für die nächste Etappe des Auswilderungsprojektes an.

 

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Bereits 25 bis 30 Stück Auerwild sollen in der Region Südbrandenburg wieder heimisch sein. (Foto: H. Arndt)
Bis 2020 soll eine überlebensfähige Population in Südbrandenburg aufgebaut werden. Der Hühnervogel galt in Brandenburg seit Mitte der 1990er Jahre als ausgestorben.
Für das zwischen 2012 und 2014 durchgeführte Pilotprojekt wurden in Schweden Wildvögel gefangen und in den Niederlausitzer Wäldern ausgesetzt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Pilotprojektes legen nahe, dass das Auerhuhn in Brandenburg wieder heimisch werden könnte. Die hohe Überlebenswahrscheinlichkeit und der Nachweis großflächig vorhandener, geeigneter Lebensräume von rund 100 Quadratkilometern im Projektgebiet sprechen dafür. Inzwischen leben wieder 25-30 Stück Auerwild in der Region.
Der kleine Bestand ist aber noch keine überlebensfähige Population. Nun arbeitet eine Arbeitsgruppe an der nächsten Etappe bis 2020. Für den Aufbau der überlebensfähigen Population soll unter anderem mit der Freisetzung weiterer Wildvögel aus Schweden gesorgt werden, wozu bereits erste Gespräche mit den schwedischen Behörden laufen.
pm/ml
 


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