Es ist angegrillt: DJZ-Steaks

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Der Sommer ist da, die ersten Stücke Rehwild liegen. Portioniert und vakuumiert warten sie in der Kühltruhe auf den Herbst. Raus damit, die Holzkohle glüht bereits! Zum Marinieren eignet sich sowohl Rücken als auch Keulen von Reh, Hirsch oder Sau.

Die richtige Marinade macht das Grillen zum Ereignis (Foto: Shutterstock)

Allgemein gilt: Alle Zutaten gut miteinander vermischen, danach ab in den Kühlschrank damit. Je länger die Marinade durchzieht, desto intensiver die Aromen!

Die Keule ausbeinen und von Sehnen befreien beziehungsweise das Rückenfleisch vom Knochen herunter schneiden. Anschließend in 2 bis 4 Zentimeter dicke Steaks zerteilen und marinieren. Für optimalen Geschmack sollte das Fleisch über Nacht eingelegt werden. Mit Alu- oder Frischhaltefolie abdecken. Fertig!

Tipp: Die marinierten Steaks vakuumieren und einfrieren. So verpackt und vorbereitet können Sie in kleinen Portionen an den Mann gebracht werden. Der ein oder andere Nichtjäger wird sicher auf den Geschmack kommen.

Chili-Honig-Marinade

Für diese Marinade benötigt man je nach Schärfegrad und persönlichem Geschmack 1 bis mehrere Chilischoten, die vorher kleingehackt werden. Darüber hinaus 10 EL Kürbiskern-, Sesam- oder Olivenöl, 10 EL Honig, Salz und Pfeffer, etwas kleingehackte Petersilie und 4 kleingehackte Knoblauchzehen.

Wild-Kräuter-Marinade

Einfach herzustellen: 10 EL Olivenöl, einige Lorbeerblätter, Wachholderbeeren, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer und 4 kleingehackte Knoblauchzehen.

Bier-Senf-Marinade

Man nehme: 1 Flasche Bier, 10 EL Olivenöl, 2 EL Senf, 1 kleingehackte Zwiebel, je 2 Lorbeerblätter und Wachholderbeeren, 4 kleingehackte Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer, etwas Basilikum.

Bärlauchpesto

Wer sein Fleisch lieber ohne Marinaden mag, nur mit Salz und Pfeffer den Naturgeschmack genießen möchte, sollte bei dem einen oder anderen Bissen einmal Bärlauchpesto hinzufügen. Hierfür benötigt man: 150g Bärlauch, 30g geriebenen Parmesan, 30g geröstete Pinienkerne, 125ml Olivenöl, Salz und Pfeffer. Vom Olivenöl zunächst nur einen Teil hinzugeben und dann alle Zutaten im Mixer vermischen. Je nach Konsistenz kann das restliche Olivenöl noch hinzugefügt werden. Portioniert in Gläsern, hält sich Pesto längere Zeit im Kühlschrank. Nach Gebrauch immer etwas Öl nachfüllen!

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