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Fall gelöst: Jäger findet menschlichen Schädel

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Es ist mehr als 4 Monate her, da finden Jäger in einem Waldgebiet bei Kirchhorst in Niedersachsen einen menschlichen Schädel. Einen Tag später wird in der Nähe ein weiterer menschlicher Schädel gefunden. Nun wurden beide Fälle geklärt.

5. Mai 2020: Bei einer Nachsuche finden Jäger in den Abendstunden in einem Waldstück bei Kirchhorst einen menschlichen Schädel. Untersuchungen ergeben: Er stammt von einer Frau. Nach dem grausigen Fund rücken Ermittler einen Tag später zum Fundort aus und suchen das Waldgebiet ab. Und sie werden fündig: Nur knapp 100 Meter vom ersten Fundort entfernt stoßen sie auf einen weiteren menschlichen Schädel. Erste Untersuchungen ergeben: Er stammt von einem Mann.

Skelletierter menschlicher Schädel
Foto: Pixabay/PeterDargatz

Nun nach mehr als 4 Monaten haben Zahn- und DNA-Abgleiche die Lösung der beiden Fälle gebracht. Die sterblichen Überreste der weiblichen Person stammen von einer seit 2008 vermissten 67 Jahre alten Frau aus Langenhagen. Sie war stark dement und orientierungslos. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus.

Die menschlichen Überreste der männlichen Person stammen von einem bereits seit 1994 vermissten Mann aus Isernhagen. Er verschwand damals im Alter von 45 Jahren und hatte kurz zuvor Suizidabsichten geäußert. Die Polizei geht in beiden Fällen nicht von Fremdverschulden aus.

ml

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