Hessen: Verbot von Totfanggeräten in Vorbereitung

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Bereits im Koalitionsvertrag Ende 2018 haben CDU und die Grünen vereinbart, den Einsatz von Totschlagfallen zu verbieten.

Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen) rechtfertigt ein solches Verbot, dass die Fangjagd mit Totschlagfallen nicht mehr zeitgemäß und tierschutzrechtlich bedenklich ist. Es bestehe das Risiko, dass ein Tier gefangen wird und nicht sofort tot sei, oder das Risiko von Fehlfängen.

Angesprochen auf die Dringlichkeit eines solchen Verbots antwortete die Ministerin auf eine Kleine Anfrage der Linken, dass sie ein zeitnahes Verbot von Totfanggeräten für sinnvoll erachtet.

Totschlagfallen stehen (derzeit) in Hessen vor dem Aus (Foto: Karl-Heinz Volkmar)

Kommt das Verbot der Totschlagfallen noch dieses Jahr?

Bei der Beantwortung dieser Frage verweist die Ministerin auf eine dafür erforderliche Änderung des Hessischen Jagdgesetzes. Nötig sei ein Gesetzgebungsverfahren, weshalb die Landesregierung derzeit eine entsprechende Gesetzesinitiative vorbereite.

fh

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