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Hessen: Wolfsansiedlung natürlicher Prozess

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Der Wolf breitet sich in Nordhessen aus (Symbolbild: byrdyak stock.adobe.com)

Vermehrt Wolfssichtungen. Ängste seien unbegründet

Im hessischen Werra-Meißner-Kreis sorgen die Ansiedlung und die wiederholte Sichtung von Wölfen in den Orten für Verunsicherung. So seien Wölfe etwa mehrfach in Sontra-Hornel (Nordhessen) gesichtet worden. Dort hingen nun Kameras und die Anwohner unternehmen nächtliche Rundfahrten, wie es in einer Meldung von FFH heißt. Es werden Stimmen in der Region laut, die sich für eine Reduktion des Wolfes einsetzen.

Wie der Werra-Meißner-Kreis berichtet, hat sich in dem Gebiet eine Wolfspopulation in Form von mindestens einem Rudels etabliert. Diese Population würde sich weiter ausdehnen, nachdem im Jahr 2022 erstmals Wolfsweplen registiert wurden. „Die Ansiedlung jetzt ist ein natürlicher Prozess„, sagte Annika Ploenes vom Hessischen Wolfszentrum. Die Ängste seien unbegründet, so das Zentrum. „Seit Wölfe vor 20 Jahren nach Deutschland zurückgekehrt sind, wurde kein Übergriff auf Menschen festgestellt„, sagte Ploenes weiter. al

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