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Holländer erlegen betäubtes Damwild

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Ein schwerer Verstoß gegen die Weidgerechtigkeit und das Tierschutzgesetz wird einem Jagdleiter aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz) zur Last gelegt.

(Symbolbild: Andrea Izzotti/AdobeStock)

Wie der swr.de berichtet, sollen niederländische Jagdtouristen auf zahmes, betäubtes Gatterwild „geweidwerkt“ haben. Ein Beruhigungsmittel konnte dem Bericht zufolge später im Wildfleisch nachgewiesen werden.

Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Dem Jagdleiter wird vorgeworfen, für eine Jagd im Revier Bausendorf Mitte Dezember 2023 zahmes Damwild aus einem Gatter betäubt und für eine Drückjagd am nächsten Tag in seinem Revier ausgesetzt zu haben.

Nächtlicher Gatterwildtransport

Erst beobachtete er einen auffälligen Geländewagen mit Anhänger, dann Damwild ohne Fluchtreflex. Was den im Artikel zitierten Zeugen stutzig machte war wohl der Umstand, dass in der Gegend Damwild üblicherweise nicht vorkommt. Als der Mann dann am nächsten Tag von der erfolgreichen Damwildjagd einer niederländischen Jagdgesellschaft erfuhr, habe er seine Beobachtungen dem Veterinäramt gemeldet.

Unethische Jagdausübung

Mutterlose Kälber, die am Morgen nach der Jagd innerhalb der Ortgemeinde festgestellt wurden, dürften im Rahmen der Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft ebenfalls thematisiert werden.

fh

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