Immer näher: ASP erreicht Tschechien

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Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von den ersten beiden Fällen der Afrikanischen Schweinepest in der Tschechischen Republik.

Entdeckt worden seien 2 infizierte Wildschweine, wobei der nächstgelegene Fundort 400 Kilometer entfernt in der Ukraine liege.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet Jäger in Deutschland daher um erhöhte Aufmerksamkeit.

„Bei Auffälligkeiten im eigenen Revier sollte unverzüglich das Veterinäramt informiert werden“, sagt DJV-Vizepräsident und Veterinär Dr. Wolfgang Bethe. „Das Virus ist hoch ansteckend und für Schweine tödlich. Daher sollten alle Restriktionen, die eine effektive und flächendeckende Schwarzwildbejagung in Deutschland unterbinden, wie etwa die Jagdruhe in Schutzgebieten, aus dem Weg geräumt werden.“ Bei dem hohen Bestand an Hausschweinen in Deutschland dürfe man die Seuche nicht auf die leichte Schulter nehmen.

PM DJV/fh

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» FLI-Strategie zur Bejagung im Fall von ASP.pdf

Auch Jagdtrophäen von Wildschweinen aus den betroffenen Regionen sind ein Einschleppungsrisiko (Foto: Shutterstock)
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