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Jäger schaffen Vielfalt!

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„Biologische Vielfalt in Europa am Beispiel jagdbarer Tierarten“: So lautet das Thema des Fachforums vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV)anlässlich der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn.

Peter Brade

Naturschutzkonferenz
 
Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) veranstaltet anlässlich der
 
UN-Naturschutzkonferenz in Bonn
am 30. Mai 2008,
von 10 bis 12 Uhr,
ein Fachforum auf dem Plaza der Vielfalt (Forenzelt 1).
 
 
 
Experten stellen die vielfältigen Leistungen der Jägerschaft zum Erhalt von Arten und Lebensräumen exemplarisch dar. Auf dem Podium sind Dr. Yves Lecocq, Generalsekretär des Zusammenschlusses der europäischen Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung (FACE), Ludger Wenzelides vom Institut für Biogeographie der Universität Trier und PD Dr. Heiner Reck vom Ökologie-Zentrum der Universität Kiel.
 
Präsentiert werden herausragende Beiträge der europäischen Jäger zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Der DJV stellt das seit 2001 bestehende Wildtier-Informationssystem (WILD) vor – das erste bundesweite Monitoring-Programm für derzeit 29 Wildtierarten. Darunter sind seltene Arten wie das Rebhuhn ebenso wie die Neubürger Waschbär und Marderhund.
 
Weiteres Thema auf dem Podium: Überwindung von Barrieren. Erläutert werden die Ergebnisse des DJV-Pilotprojekts für eine wildtiergerechte Verkehrsplanung. Umfangreiche Planungshilfen, eine Datenbank und Checklisten sollen künftig für einheitliche Standards bei Planung und Bau von Querungshilfen sorgen – die erste Resonanz aus Fachkreisen ist positiv. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums.
 
Die DJV-nahe Stiftung natur+mensch präsentiert auf dem Podium ein geplantes Forschungsprojekt zur bio-ökologischen Wirksamkeit von Schalenwildarten. Geklärt werden soll die Bedeutung der  Lebensraumgestaltung durch Reh, Hirsch und Wildschwein für die biologische Vielfalt.
 
Vom 27. bis 30. Mai 2008 wird der DJV am Gemeinschaftsstand des Aktionsbündnisses Forum Natur vertreten sein und die Leistungen der deutschen Jägerschaft zum Erhalt der biologischen Vielfalt eindrucksvoll in Szene setzen.
 
 
-pm-
Peter Brade

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