Jäger-Tricks #1: Alternative zum Bleichen von Böcken

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Tobias Thimm stellt ein günstiges Mittel aus dem Drogeriemarkt zum Bleichen von Bocktrophäen vor.

Vor 20 Jahren ging man als Jäger einfach in die Apotheke um die Ecke und kaufte Wasserstoffstoffperoxid für kleines Geld. Der Apotheker fragte vielleicht sogar noch: „30 oder 35-prozentig?.“ Zuhause wurden dann die frisch abgekochten Bockschädel eingepinselt. Es schäumte etwas, aber die Knorpelreste verschwanden. Bis auf ein paar weiße Fingerspitzen, die sich nie ganz vermeiden ließen, wurden die Trophäen schneeweiß.

Heute sieht die Welt anders aus und Otto-Normaljäger bekommt Wasserstoffperoxid nicht mehr problemlos ausgehändigt. Alternativen müssen her. Neben verschiedenen Mitteln im Handel, liefert ein günstiges Mittel aus dem Drogeriemarkt absolut brauchbare Ergebnisse. Knorpelreste erscheinen nach dem Bleichen leicht bläulich, sind so aber auch leicht auf dem weißen Knochen zu sehen und können entfernt werden. Zudem benötigt eine Bocktrophäe etwa zwei Tage zum vollständigen bleichen. Also Schädel mehrfach einpinseln und in die Sonne stellen. Vorsicht: Auch dieses Mittel wirkt ätzend. Schutzbrille und Handschuhe beim Einpinseln tragen.

Ein Bock liegt. Nun geht es an die Trophäenbehandlung (Foto: Tobias Thimm).
Zunächst wird der abgeschlagene Schädel wie gewohnt mit etwas Spül- und Waschmittel abgekocht (Foto: Tobias Thimm).
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Der Schädel wird mit der Alternative aus dem Drogeriemarkt mehrmals eingepinselt und zwei Tage gebleicht (Foto: Tobias Thimm).
Das Ergebnis kommt nicht an mit hochprozentigem Wasserstoffperoxid gebleichte Trophäen ran, ist aber absolut in Ordnung (Foto: Tobias Thimm).
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