Landesbläsertag 2014 Schleswig-Holstein

1937


Tradition und jagdliches Brauchtum auf Gut Görtz

 

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Volles Haus vorm Herrenhaus Gut Görtz in Heringsdorf: Eine einzigartige Kulisse mit einmaligem Klangerlebnis. (Fotos: Wulf-Heiner Kummetz)


Rund 550 Teilnehmer, 33 Bläsergruppen und unzählige Schlachtenbummler zog es am 2. Maiwochenende zum Landesbläser-Wettbewerb auf Gut Görtz an die Ostsee. Die Teilnehmer reisten mitunter sogar in Reisebussen an. Bei gutem Wetter und vor der malerischen Kulisse der altehrwürdigen Gutsanlage starteten bereits um 8.30 Uhr die ersten Bläser der Wertungsklasse A.
 

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Michael Mull
Absoluter Höhepunkt der Veranstaltung war sowohl für die Zuhörer als auch für die Teilnehmer das gemeinschaftliche Konzert vorm Herrenhaus. Die große Gruppe der Bläser, die Hörner, die frisch poliert in der Sonne glänzten, und die Atmosphäre des Gutsparks um das Herrenhaus waren schlichtweg beeindruckend. Für Gänsehaut sorgten letztendlich die Stücke, die gemeinschaftlich und unter der Leitung von Michael Mull (siehe Bild rechts) auf dem Gut Görtz vorgetragen wurden. 
 
Mit dem ersten Kombi-Wettbewerb im Kür- und Pflichtblasen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein hat die Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn und ihr Team ins Schwarze getroffen und die Veranstaltung noch attraktiver und interessanter gestaltet. „Der Wettstreit der Einzelbläser dient der Pflege eines traditionellen Bereiches des jagdlichen Brauchtums und damit der Erhaltung wertvollen Kulturgutes deutscher Jagd“, sagt Wargenau-Hahn.
 
 

 

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Sieg für die Holmer Firschlinge der Kreisjägerschaft Pinneberg
„Dieser Tag war eine Lehrstunde für das jagdliche Brauchtum“, sagte Steffen Liebig, Präsident des Landesjagdverbandes Thüringen, der als Gast zum Landesbläser-Wettbewerb nach Schleswig-Holstein gereist war. Besser hätte man die Veranstaltung auf dem in Ostholstein gelegenen Gut Görtz nicht zusammenfassen können.
 
 

 

Dr. Klaus-Hinnerk Baasch
Dr. Klaus-Hinnerk Baasch (links), Präsident des Landesjagdverbades SH, erfreute sich an den Jagdhornklängen
Die antiken Scheunen luden während der Pausen zum Bummeln und flanieren ein – ebenso das Hof-Café und Restaurant. Beeindruckend auch das Herrenhaus. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gutsanlage bereits Mitte des 13. Jahrhunderts – insofern schließt sich an dieser Stelle der geschichtsträchtige Kreis „Tradition und jagdliches Brauchtum“.
 
Wulf-Heiner Kummetz
 


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