Reisecheckliste: Urlaub mit dem Hund

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Wertvolle Tipps, damit Sie mit Ihrem Hund bestens gerüstet in den Urlaub fahren können

 

Anyka - Fotolia.com
(Foto: Fotolia)
Wohin geht die Reise?
Krankheitsrisiko – Einreisebestimmungen
Informieren Sie sich beim Tierarzt, ob Impfungen, Wurmkuren, Auslandsprophylaxe oder Quarantänezeiten notwendig sind. Eine Reiseapotheke sowie ein Erste-Hilfe-Set für den Hund sind sinnvoll auf einer Reise dabeizuhaben. Auch nach der Reise könnten Behandlungen ratsam sein.
 
Relevante Krankheiten können sein:
Im Zweifel sollten Sie darüber nachdenken, Ihren Vierläufer für die Zeit des Urlaubs zu Hause zu lassen, denn auch die beste Prophylaxe schützt nicht hundertprozentig. Können Familie und Verwandte, Jagdfreunde und Nachbarn auf den Hund aufpassen? Alternativen wären Hundesitter, Hundepensionen und Tierheime.
 
 
Einreisebestimmungen im Ausland
 
Beachten Sie die Einreisebestimmungen für Hunde und zwar für die Ausreise, wie auch für die Wiedereinreise. Für alle EU-Länder gilt: der Hund muss tollwutgeimpft und gechipt sein und hat einen EU-Heimtierpass. Eine Tätowierung gilt nur noch in Ausnahmefällen. Für alle anderen Länder muss jeweils im Einzelfall nachgefragt werden, welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Der interaktiver Fragenblock des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zu Auslandsreisen mit Hunden hilft Ihnen dabei. Genauere Informationen kann man beim Tierarzt einholen. Bei besonderen Fragen kann man sich auch an sein jeweiliges Veterinäramt oder an das Konsulat des in Frage kommenden Landes wenden. Bis zu 5 Hunden/Tieren gleichzeitig können mit auf Reisen gehen.
 
Für Urlaub mit dem Hund ist es allgemein ratsam, vorab zu klären, ob die Unterkunft im Urlaubsziel Hunde erlaubt.
 
 

Reise und Transport

 

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(Foto: Armin Liese)

Fahren Sie mit dem Auto, dem Zug, der Fähre oder fliegen Sie? Für alle diese Gelegenheiten gibt es die passende Transportmöglichkeit für Ihren Vierläufer. Auf alle Fälle ist eine passende Transportbox wichtig sowie Wasserkanister, Futter und Napf. Dazu kommen noch Leine, Kotbeutel und eventuell ein Maulkorb. Decke, Handtuch oder auch Spielzeug darf auch eingepackt werden. Wenn es auch im Urlaub zur Jagd geht, darf natürlich die „Arbeitsausrüstung“ nicht fehlen: Warnweste, Schutzweste, Signalhalsung mit entsprechender Telefonnummer mit Landesvorwahl. Mehr Information zu Transport und Sicherheit von Hunden…

 


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Um Ihrem Vierläufer eine möglichst sichere und angenehme Reise zu garantieren, ist für den Transport von Hunden das hochwertige Zubehör von Wolters zu empfehlen:
 
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Über pets Premium:
pets Premium bietet ein breites Sortiment an Hundefutter, Katzenfutter und Pferdefutter sowie Zubehör an. Dabei ist die Qualität der angebotenen Produkte neben der individuellen Beratung und dem umfassenden Service ein entscheidender Erfolgsfaktor. pets Premium ist ein Start-Up Unternehmen, das 2011 von Marco Hierling und Wolfram Zentner gegründet wurde. Der Firmensitz sowie der lokale pets Premium Flagship Store befinden sich in München. Die Positionierung als Online-Shop für ausschließlich hochwertige Tiernahrung und Zubehör ist für die beiden Gründer Basis allen Handelns.
 


Checkliste für den Urlaub mit Ihrem Hund

Vor Urlaubsantritt

 

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(Foto: Armin Liese)
  • Krankheitsrisiko? Prophylaxe beim Tierarzt. Im Zweifel Hund zu Hause lassen (Familie, Jagdfreund, Hundepension)
  • Innerhalb der EU: EU-Heimtierpass, Chip und gültige Tollwutimpfung ist Pflicht
  • Außerhalb der EU: Welche Anforderungen sind in dem Drittland jeweils zu erfüllen? Informieren beim Veterinäramt
  • Welche Bestimmungen müssen im Urlaubsland eingehalten werden (Maulkorb-, Leinenpflicht, Hundekot-Beutel)
  • Sind im Hotel oder der Reiseunterkunft Hunde erlaubt? Es gibt besondere Hundehotels mit extra Hundebetten, Hundepools, Hundewiesen, Hundebetreuung. Auch auf Fähren gibt es manchmal sogenannte Hundekabinen.
  • Ausreichend Hundefutter einpacken: viele Hunde vertragen neben dem Reisestress eine zusätzliche Futterumstellung schlecht. Napf, Wasserkanister und Snacks dürfen nicht fehlen.
  • Transportbox, Hundebett, Leine, Decke, Handtuch und Warnwesten/Signalhalsung oder andere „Arbeitskleidung“ für den jagdlichen Urlaub mitnehmen
  • Bei Flugreisen: Beruhigende Maßnahmen mit dem Tierartz absprechen, rechtzeitig Transportbox oder -tasche kümmern
  • Bei Zug- und Fährreisen: Regelung der Hundemitnahme beachten (extra Abteil/Kabine, Pausen)
  • Informationen zum Hundetransport im Auto
 
 

Während der Reise

 

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(Foto: Hans Jörg Nagel)
  • Ausreichend Trinkwasser mitnehmen. Kleine Portionen ausgeben, sonst besteht die Gefahr des Erbrechens
  • Nicht zu viel fütter, während der Reise am besten die Fütterung aussetzen
  • Am Urlaubsort bei Hotelpersonal oder Einheimischen vorsorglich die nächstgelegene Tierarztpraxis erfragen
  • Pausen gehören beim Reisen dazu: Lassen Sie auch Ihrem Hund den nötigen Auslauf. Denken Sie an die Sicherheit des Hundes und anderer Verkehrsteilnehmer (Autobahnrastplatz, Flughafenhallen, Bahnsteige etc.)
  • Sorgen sie selbst für eine ausreichende Belüftung, wenn der Hund längere Zeit allein in Ihrem Auto bleibt. Das gleiche gilt für Autofahrten bei großer Hitze.
  • Am Strand: Regeln beachten (Hundestrände, Leinenpflicht), viel Trinkwasser mitnehmen, auf Sonnenschutz/Schatten achten, nicht zu weit raus schwimmen lassen, nach dem Badetag im Meer mit Süßwasser abduschen
 
 

Nach dem Urlaub

 

  • Wiedereinreisebestimmungen beachten
  • Sind Entwurmungen oder andere tiermedizinische Behandlungen notwendig? Veterinär gibt Auskunft
  • Abholung aus der Hundepension organisieren. Dankeschön für Hundesitter
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