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Rheinland-Pfalz: Luchse sind zurück

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Mit Katja, Luna und Lucky streifen seit dem vergangenen Wochenende wieder Luchse durch den Pfälzerwald.

 

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Ministerin Höfken und Vize-Präsident des Landesjagdverbandes Bartmann öffnen die erste Kiste. (Fotos: Stiftung Natur und Umwelt RLP/Martin Greve)
Die 3 Luchswaisen aus der Slowakei sind Teil eines langfristigen Auswilderungsprojekts. „Unsere nachhaltig genutzten Wälder und gerade der weitläufige Pfälzerwald bieten gute Möglichkeiten für die Rückkehr einer Tierart, die einst von uns Menschen aus diesem Lebensraum vertrieben und ausgerottet wurde“, so Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Freilassung der ersten 3 Pinselohren.
Die Luchse sollen sich ein Leben in freier Wildbahn erschließen und sind mit einem GPS-Halsband ausgestattet. Damit können die Rückkehrer jederzeit aufgespürt werden. Darüber hinaus nehmen ehrenamtliche Luchsberater Meldungen über mögliche Sichtungen entgegen.
Und sollte es ihnen doch einmal an was fehlen, stehen 2 ausgebildete Hunde, sogenannte „wildlife detection dogs“, zur gezielten Suche nach hilflosen Luchsen bereit. Wenn nötig könnten die Tiere in einer Auffangstation aufgenommen und gepflegt werden, wie die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz mitteilt.
Das von der EU geförderte LIFE-Projekt der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz läuft über zunächst 6 Jahre. Dann sollen 20 Pinselohren wiederangesiedelt sein, wofür allein das rheinland-pfälzische Umweltministerium Finanzmittel in Höhe von 400.000 Euro bereitstellt. Insgesamt hat das Wiederansiedelungsprojekt ein Gesamtvolumen von 2,75 Mio. Euro.
 
fh
 


 

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