TV- und Kino-Tipps der DEUTSCHEN JAGDZEITUNG für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 15. Juli 2018. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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TV-Programm 11.06. - 17.06.2018

Montag, 11. Juni

arte, 18.35 Uhr
An den Ufern des Mississippi
Amerikas Strom im Norden
Der Mississippi ist ein mächtiger Strom. Er durchfließt beziehungsweise berührt zehn amerikanische Bundesstaaten und mündet 160 Kilometer südlich von New Orleans in den Golf von Mexiko. Mit mehr als 3.700 Kilometern ist er der längste schiffbare Wasserlauf in Nordamerika und einer der längsten Flüsse der Erde. Seine gesamte Ausdehnung ist so groß, dass ganz Indien hineinpassen würde, und seine Auen bergen eine reiche Artenvielfalt. Entlang den Ufern entstand eine Reihe von Naturparks – Paradiese für Vögel, Fische, Rehwild, Elche und Bären. 40 Prozent aller Zugvogelarten nutzen den Mississippi als Orientierungshilfe; für manche von ihnen ist der obere Abschnitt des Flusses der einzige Rastplatz auf dem langen Weg in den Süden. Lappentaucher, Enten, Blesshühner und Reiher sind hier ein willkommenes Fressen für die Seeadler; Wasserratten und Hermine spielen Verstecken, Elche stillen ihren Durst und Bären erwachen aus dem Winterschlaf. In der kalten Jahreszeit verlieren die Bäume ihre Blätter, und auf dem Fluss bildet sich eine Eisschicht, auf der sich Wölfe um einen erbeuteten Hirsch raufen. Ein ausgeklügeltes System an Staudämmen und Schleusen am oberen Abschnitt des Mississippis schützen die Bevölkerung vor Hochwasser und bilden künstliche Seen. Hier siedelten sich unzählige Tierarten an.

Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr
Bayern erleben
Der Main
Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen. So bietet der Main Raum für rare Spezialisten und seltene Arten wie Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchse und Fischadler. Auf seinem langen Weg fließt er an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbei, Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge säumen seinen Weg.

Dienstag, 12. Juni

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Mal kurz den Wald retten
Freiwillige Helfer im Harz
Eine Woche lang wohnen 25 Freiwillige in einer schlichten Berghütte im Harz und arbeiten bei jedem Wetter unter freiem Himmel. Wo früher für den Bergbau, Fichten in Monokultur angebaut wurden, entsteht heute das größte Waldwildnisgebiet Deutschlands. Seit 20 Jahren unterstützen ehrenamtliche Helfer des Vereins „Bergwaldprojekt e. V.“, dies mit viel Fleiß, Schweiß und harter körperlicher Arbeit. Nach einem kräftigenden Frühstück, geht es in den Wald. In nur fünf Tagen werden hier unter Anleitung von Projektförster Jonathan Schüppel, etwa 3.000 Rotbuchen-Setzlinge gepflanzt und teilweise meterhoch hoch eingezäunt und an einem Bachlauf sollen der Unterwuchs sowie bis zu drei Meter hohe Fichten entfernt werden. Nationalpark-Ranger Christian Struwe begleitet das Bergwaldprojekt schon seit Jahren. Er weiß, wie wichtig die Maßnahmen für die Artenvielfalt im Harz sind. Mit etwas Glück sehen die fleißigen Helfer nicht nur Insekten wie den glänzenden Goldschmied-Käfer, scheue Vogelarten wie Schwarzstorch oder Uhu und wilde Räuber wie Fuchs, Marder oder Waschbär, sondern auch das Symboltier für den erfolgreichen Waldumbau im Nationalpark: den imposanten Luchs. Die Dokumentation aus der Reihe „NaturNah“ begleitet Projektförster Schüppel, Ranger Struwe und die ehrenamtlichen Helfer des Bergwaldprojekts eine Woche lang im Nationalpark Harz. Der Film zeigt, mit welcher Motivation die Freiwilligen in den Harz kommen und welche positiven Effekte die Arbeit der vergangenen 20 Jahre für die niedersächsische Pflanzen- und Tierwelt hat.

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Wildkatzen – Versteckt in Deutschlands Wäldern
Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar – das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie heute vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen – wie in der Eifel – führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf den angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise – und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger genügend Beute finden. Zurück im schützenden Wald, scheinen die Katzen mit den Schatten zu verschmelzen: Wie kleine Waldgeister, lautlos und unsichtbar, schleichen sie durchs Unterholz. Selbst Experten können die Katzen nur selten in ihrem Lebensraum beobachten: Die Wildbiologen Ingrid Büttner und Manfred Trinzen sind den scheuen Tieren seit Jahren mit der Kamera auf der Spur. Mit viel Geduld gelingen den beiden einmalige Aufnahmen von freien Wildkatzen in Wald und Flur. Von Jägern droht den Wildkatzen heute keine Gefahr mehr, im Gegenteil: Deutschlandweit versuchen Naturschützer, den Tieren durch so genannte Katzenkorridore neue Verbreitungswege zu erschließen. In der Eifel gibt es allerdings einen besonderen „Korridor“: Die im Zweiten Weltkrieg erstellten Betonhöcker und Bunker des Westwall-Verteidigungssystems sind inzwischen völlig zugewachsenen und schützen viele Tiere auf ihren Wanderungen von Wald zu Wald. Trotz aller Bemühungen, Wildkatzen zu schützen, geraten Jungtiere bei Waldarbeiten oder durch wohlmeinende Spaziergänger immer wieder in Lebensgefahr. Sogenannte Wildkatzen-Findlinge sehen zwar niedlich aus, lassen sich jedoch bei bestem Willen nicht zähmen. Wenn die wilden Kätzchen Glück haben, landen sie schließlich in der Auffangstation bei Ingrid und Manfred. Die beiden Experten päppeln die Jungtiere auf, bis sie groß genug sind, um in der Wildnis allein zurecht zu kommen. Eine mühevolle, doch besondere Aufgabe: Jahrelang begleiten die beiden Wissenschaftler ihre Schützlinge. Mit stimmungsvollen Bildern aus der Eifel und authentischen Aufnahmen erzählt dieser Film die faszinierende Geschichte des heimlichen und kaum bekannten Lebens der Wildkatzen. Sie könnten überall in unserer Nähe wohnen – versteckt in Deutschlands Wäldern.

Mittwoch, 13. Juni

arte, 15.55 Uhr
Tierisch alt!
Reich an Erfahrung
Diese Folge beschäftigt sich mit der Rolle des Älterwerdens für das Gemeinschaftswohl und die Weitergabe der Kultur. Denn auch Orcas, Elefanten oder Wölfe geben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an die Nachfahren weiter. Durch Beobachtung lernen die Jungtiere von den Alten: Sie lernen, wann es angebracht ist zu kämpfen oder zu fliehen, wie sie den passenden Lebenspartner erkennen und wo es Nahrung gibt. Grizzlybär Nicht alle Fähigkeiten sind dem Grizzlybären angeboren: Manches muss er lernen und immer wieder üben. Bärenforscherin Shannon Donahue beobachtet die Tiere in der Nähe von Haines in Alaska. Eine Grizzlymutter schützt dort ihre Jungen vor den Gefahren, die an den Ufern des Chilkoot-Flusses lauern. Wenn eine Elefantenkuh zum ersten Mal Mutter wird, ist die Hilfe ihrer eigenen Mutter für das Überleben der Jungen enorm wichtig. Die Forscher haben dafür einen Namen: den „Großmuttereffekt“ (grandmother effect). Im kenianischen Amboseli-Nationalpark erforschen die renommierte Ethologin Cynthia Moss und ihre junge Kollegin Vicki Fishlock das Verhalten der Dickhäuter. Seit ihrer Wiederansiedelung werden Wölfe im Yellowstone-Nationalpark beobachtet. Die ältesten Tiere halten das Rudel zusammen und passen auf, die Jüngsten haben Respekt vor den Alten. Diese Ordnung und die ausgeprägte Loyalität sind wichtig für das Überleben der ganzen Gruppe, denn neben dem Verletzungsrisiko bei der Jagd und der Kälte stellen auch fremde Rudel eine mögliche Gefahr dar.

Donnerstag, 14. Juni

SWR Fernsehen, 7.00 Uhr
Planet Schul
Natur nah: Specht & Co
Wenn im Bergwald die Knospen sprießen und in den Tälern der Frühling einzieht, bricht bei den Spechten das Baufieber aus. Das Weibchen klopft nur leicht an den Stamm, doch das genügt, um ihren Auserwählten anzuspornen. Jetzt lassen Bunt- und Schwarzspechte ihren spitzen Schnabel mit voller Wucht gegen den Buchenstamm krachen, bis die Späne fliegen – eine harte Arbeit bis die Höhle fertig ist. Dietmar Keil hat das vielfältige Leben im Wald in unterschiedlichen Jahreszeiten eingefangen. Wildschweine brechen durchs Unterholz, suhlen sich genüsslich, Frischlinge toben ausgelassen, sind verspielt, wie auch die kleinen Füchse. Im Frühjahr überzieht ein Blütenmeer aus Buschwindröschen, Blausternlilien und Veilchen den Boden. Im Herbst wachsen die bizarren Fruchtkörper der Pilze ans Licht. Laut röhrend sorgt der Platzhirsch dafür, dass sein Rudel beisammen bleibt.

arte, 15.55 Uhr
Tierisch alt!
Am Ende
Die letzte Folge dreht sich um die Faktoren, die das Lebensende von Tieren herbeiführen können, wie Krankheit, Verletzungen, Fressfeinde, Hunger und Durst. Manche Tierarten wie der Nacktmull sind zwar nicht unsterblich, doch offenbar gefeit vor bestimmten Krankheiten wie Krebs. Gibt es Dinge, die der Mensch von den Tieren lernen kann? Beleuchtet wird das Verhalten von Tierarten, die stark auf Todesfälle reagieren, wie etwa Elefanten oder Krähen. Diese Folge begleitet die verschiedenen Lebewesen bei ihrem letzten Atemzug – aber stets mit Blick auf die Erneuerung des Lebens. Der Elch wird trotz seiner imposanten Größe und Kraft selbst zur Beute: von Jägern oder, wenn er verletzt davonkommt, von Wölfen. Seine schlimmsten Feinde sind jedoch Kälte und Schnee. Wenn sich der Elch keinen ausreichenden Fettvorrat angefressen hat, überlebt er den Winter nicht. Sein Tod ist natürlich nicht umsonst: In der Natur geht nichts verloren, alles wandelt sich. Die Krähe gilt als Vorbote des Todes, möglicherweise wegen ihres schwarzen Federkleids und ihres schaurigen Krächzens. Es gäbe aber auch einen anderen Grund: Die Krähe gehört zum kleinen Kreis der Tiere, die den Tod eines Artgenossen erkennen. Biologin Kaeli Swift führt dieses Verhalten vor. Immer wieder werden Elefanten neben den sterblichen Überresten eines anderen Elefanten beobachtet. Aufmerksam und vorsichtig werden diese Überreste betastet. Gehörte das tote Tier der eigenen Familie an, fällt die Reaktion noch deutlicher aus: Die Elefanten halten an und scheinen sich gegenseitig zu trösten.

Freitag, 15. Juni

arte, 15.55 Uhr
Tierisch Alt!
Lange Leben
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse. Diese Folge beschäftigt sich mit den Faktoren, die die Lebenserwartung verschiedener Tierarten beeinflussen. Am Beispiel von Elefanten, die bis zu 70 Jahre alt werden können, und des Weißkopfseeadlers, der eine Lebenserwartung von 20 Jahren hat.

Samstag, 16. Juni

NDR Fernsehen, 17.35 Uhr
Tim Mälzer kocht!
Gast: Alexander Herrmann
Normalerweise überrascht Tim Mälzer mit ungewöhnlichen Kreationen, diesmal wird er selbst überrascht: Sternekoch Alexander Herrmann geht ihm bei der Zubereitung von Spätzle zur Hand. Die sind unverzichtbare Beilage für ein herzhaftes Wildschweingulasch. Für die volle Entfaltung ihres Aromas werden Gewürze in der Pfanne kurz angebraten und dann gemörsert. Auch das von Natur aus herzhafte Fleisch aus der Wildschweinschulter wird kurz in der Pfanne angebraten und dann im Topf mit herzhaften Beilagen geschmort. Klassische Wildküche – mit einer raffinierten Würzmischung zubereitet.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Ausnahmezustand im Schutzgebiet
Kampf den Elfenbeinjägern
Mehr als 30 000 Elefanten werden jährlich Opfer einer neuen Generation von Wilderern. Ihre Gier nach den wertvollen Stoßzähnen der Tiere kennt keine Grenzen. Vor allem in China ist der illegale Elfenbeinhandel ein Milliardengeschäft. Die Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Wildlife Works riskieren ihr Leben, um die skrupellosen Wilderer zu stoppen und die Dickhäuter zu schützen. Unterstützt wird ihr Kampf gegen die Elfenbeinjäger von ehemaligen US Navy Seals, die sich mit den Vorgaben der Tierschützer etwas schwer tun, denn das Team von Wildlife Works lehnt Waffeneinsatz strikt ab.

Sonntag, 17. Juni

3sat, 15.05 Uhr
Eine Erde – viele Welten
Berge
In den Hochgebirgsregionen der Erde müssen Pflanzen und Tiere härteste Anforderungen erfüllen – eine großartige Welt, aber nur für extreme Spezialisten. In den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaya herrschen raue Witterungsbedingungen. Zerklüftetes Terrain, steile Hänge und ein Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser bilden die größten physischen Herausforderungen des Planeten. Nur extreme Kletterkünstler wie der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard können sich hier behaupten.

3sat, 18.00 Uhr
Mythos Wald (1/2)
Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. „Mythos Wald“ erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Für den Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion „Die Wiese“ wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht. So sieht man den „Tanz der Lebermoose“ oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. „Mythos Wald“ ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden. Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: „Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten“. Doch diese Wälder sind lange verschwunden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen, und verspielte Welpen, die noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschwein-Rotte werden dokumentiert.

3sat, 18.45 Uhr
Mythos Wald (2/2)
Der Kampf ums Licht
Die Macher des weltweit ausgezeichneten Films „Die Wiese“ schaffen mit spezieller Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten. Eindrucksvolle Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie sich eine Fuchsfamilie durchschlägt und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor empor wächst. Im Herbst beginnt dann das Buhlen um die Weibchen: Krachend stoßen die Geweihkronen der Hirsche aufeinander, und auch die Wildschweinkeiler kämpfen aggressiv. Aber es gibt auch die „kleinen Kämpfe“, die genauso erbittert geführt werden, so etwa zwischen zwei Hirschkäfern.

Animal Planet, 20.40 Uhr
Auge in Auge mit dem Leitwolf
Shaun Ellis ist der „Wolf-Mann“: Kaum ein anderer Mensch hat es bisher geschafft, wilden Wölfen so nahe zu kommen. Er isst, schläft, spielt und jagt sogar gemeinsam mit ihnen. Im Laufe der Zeit hat er sich so den Respekt der Raubtiere erarbeitet und konnte sich einen festen Platz innerhalb des Rudels sichern. Doch Naturbursche Shaun muss stets auf der Hut sein – eine falsche Bewegung, eine unbedachte Provokation könnte tödlich für ihn enden. Neben den Wölfen nimmt aber auch seine Lebensgefährtin Helen einen ganz besonderen Platz in seinem Herzen ein. Wird das Rudel das unbekannte „Weibchen“ in seinem Kreis akzeptieren oder muss sich der Tierfreund am Ende zwischen beiden entscheiden?

TV-Programm 18.06. - 24.06.2018

Montag, 18. Juni

arte, 9.45 Uhr
360° Geo Reportage
Indiens Dschungelbuchklinik
Online verfügbar von 18/06 bis 25/06
Ein Brüllen erschallt im Wald, laut und kreischend, dann bricht ein junger Elefant durch die Büsche. Er gehört zu einer Herde verwaister Jungtiere, die in Indiens einzigem wissenschaftlich geführten Rehabilitationszentrum für Wildtiere auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Ein Tierarztehepaar kümmert sich hier um Tiere, die man sonst nur aus dem „Dschungelbuch“ kennt. „360° Geo Reportage“ begleitet die Tierretter bei ihren Einsätzen in der Wildnis und in den Dörfern am Fluss Brahmaputra. Die Tierärztin Phulmoni Gogoi hat einen Anruf bekommen: Ein Sambar, auch Pferdehirsch genannt, ist auf den Reisfeldern aufgetaucht; Dorfbewohner haben ihn eingefangen. Gogoi muss nachsehen, wie es dem Tier geht, und es an einen Ort bringen, an dem es sicher ist – vor allem vor den Menschen. Die Tiere geraten immer wieder mit der Zivilisation in Konflikt, denn im dicht besiedelten Indien ist nur wenig Lebensraum für sie geblieben. Überall säumen Hütten die Straßen, wird Reis oder Tee angebaut. Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg. Jedes Wildtier, das sich aus dem Park herauswagt, fällt auf und stört. Elefanten und Nashörner können auf den Äckern große Schäden anrichten, Tiger und Leoparden machen den Menschen Angst. „360° Geo Reportage“ begleitet Phulmoni Gogoi und ihren Mann Prasanta Boro, die für den Wildlife Trust arbeiten und die Landbevölkerung sowohl aufklären als auch als Unterstützer gewinnen wollen. Mittlerweile ist der Verlust an wilden Tieren so groß, dass jedes einzelne für den Bestand von Bedeutung ist. Die Ärzte wollen jedes Exemplar retten. Es ist ein erster Erfolg, dass Dorfbewohner nun anrufen, um einen Sambar zu melden. Denn viele Landbewohner haben so sehr gegen die Armut zu kämpfen, dass sie sich um das Überleben von Wildtieren kaum kümmern können. Dieses Mal kann die Tierärztin den Hirsch vor der Zivilisation retten.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
natur exclusiv
Partner mit Supernase – Hunde im Einsatz für den Menschen
Ein durchschnittlicher Hund hat etwa 200 Millionen Geruchsrezeptoren in seiner Nase. Zum Vergleich: Ein Mensch besitzt gerade einmal sechs Millionen. Genau deshalb sind die Tiere wahre Supernasen – und damit unglaublich wertvoll für den Menschen: Ihre Treue und ihr unermüdlicher Arbeitswille machen Hunde zu unersetzlichen Partnern in den verschiedensten Lebenslagen. Natur exclusiv hat Hunde aus fünf verschiedenen Arbeitsfeldern begleitet: In Partner mit Supernase – Hunde im Einsatz des Menschen muss ein Personensuchhund der Polizei seine erste Prüfung bestehen. Während ein erfahrener Blindenhund kurz vor der Rente beweist, was es heißt, Entscheidungen für sein Frauchen zu treffen, muss sein Nachfolger erst die Grundregeln eines Assistenzhundes lernen. Und die Schäferhunde der Zolldirektion schützen unsere Grenzen: Sie helfen ihren menschlichen Partnern bei der Suche nach Marihuana und Crystal Meth, während ein Diabeteshund Tag und Nacht mit seiner Supernase über sein Frauchen wacht, um es vor gefährlicher Unterzuckerung zu schützen. Außerdem sind wir dabei, wenn Rettungshunde eine vermisste Frau suchen – im Kampf gegen die Zeit.

Dienstag, 19. Juni

Bayerisches Fernsehen, 8.45 Uhr
Das Waisenhaus für wilde Tiere – Abenteuer Afrika
Verlassene und verletzte Wildtiere der afrikanischen Savanne finden Zuflucht auf der „Harnas“-Farm in Namibia. Angetrieben von Tierliebe und Naturschutz kümmert sich eine namibische Familie mit ihrem Team um die Tiere und wird dabei von Freiwilligen aus aller Welt unterstützt.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Expedition 50° – Zentralasien
Mitten durch Europa verläuft der 50. Grad nördlicher Breite. Entlang dieses Breitengrades haben sich fünf Expeditionen über die Kontinente hinweg und durch die Ozeane auf eine 30.000 Kilometer lange Reise gemacht. Der erste Teil führt nach Zentralasien. Bei seiner Reise trifft das erste Expeditionsteam in Zentralasien auf riesige Wüstengebiete mit jährlichen Temperaturschwankungen von mehr als 100 Grad Celsius, auf Dauerfrostböden und auf schroffe Gebirge. „Im Gegensatz zu den Agrarlandschaften Mitteleuropas verliert man sich in den Weiten der Steppen und Waldsteppen Kasachstans“, so Filmemacher Jens-Uwe Heins. Es ist eine atemberaubend wilde Landschaft. Adler, Zwergtrappen und Wölfe leben hier – und die letzten Saiga-Antilopen, von denen einst riesige Herden existierten. Die von Schmelzwasser gespeisten Flüsse des Altai-Gebirges versickern großenteils in den umgebenden Steppen. Hier kommt statistisch gesehen nur ein einziger Einwohner auf hundert Quadratkilometer. Dagegen finden sich zahlreiche Wildkamele, Wölfe, sibirische Braunbären, Rothunde und Vielfraße in diesem Gebirge. Steinadler, Steppenadler und Mönchsgeier kreisen über den Gipfeln dieser fast unberührten Gebirgslandschaft.

Mittwoch, 20. Juni

3sat, 13.20 Uhr
Afrika – Der ungezähmte Kontinent (1/5)
Kalahari – Im Bann der roten Wüste
Auf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis – oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt. In diesen „ungezähmten Kontinent“ entführt der spektakuläre Afrika-Fünfteiler. Dem äußerst trockenen Südwesten Afrikas widmet sich der erste Teil. Wasser bedeutet Leben. Und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. In der Kalahari mit ihren rätselhaften Feenkreisen sind Wasserstellen, wie sie hier nur sporadisch auftreten, zwangsläufig Treffpunkt aller vom Durst Geplagten – also von Jägern und potenziellen Opfern gleichermaßen. Ironischerweise gibt es eigentlich Wasser im Überfluss – nur ist es unerreichbar. 60 Meter in der Tiefe, am Grund des sogenannten „Drachenhauchlochs“ in Namibia, liegt der größte unterirdische See der Erde. Die gerade einen Tag alten Straußen-Küken müssen die Wasserstelle in der Etosha-Pfanne erreichen, um nicht zu verdursten. Die Altvögel bringen ihre Schar zwar sicher ans Ziel, doch dann ist Vorsicht geboten, sonst werden die Winzlinge im Gedränge von all den anderen durstigen Besuchern noch zertrampelt. Ein kleiner Singvogel, der Drongo, lebt in der Kalahari in einer eigenartigen Symbiose mit den Erdmännchen. Von seinem Ausguck aus warnt er sie vor nahenden Gefahren – doch er missbraucht ihr Vertrauen gelegentlich auch, um sich einen nahrhaften Happen zu erschwindeln. Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen „Event“ am Wasserloch. Dank modernster Kameratechnik werden die Zuschauer Zeugen ihres Soziallebens, ihrer überraschenden Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit – doch auch ihrer Misserfolge in Liebesangelegenheiten. Wie aus einem Science-Fiction-Film entstiegen wirken hingegen die fleischfressenden Heuschrecken. Langsam, jedoch unaufhaltsam, klettern sie in die Nester der Webervögel, um sich über die noch wehrlosen Küken herzumachen. Eile ist gar nicht nötig, denn auch wenn die Altvögel ihre Brut verteidigen, haben die Insekten eine wirksame Waffe parat: Sie verspritzen ihr eigenes, scharf riechendes Blut. Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Und auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig.

3sat, 14.05 Uhr
Afrika – Der ungezähmte Kontinent (2/5)
Savanne – Im Reich der Vulkane
Endlos weites Grasland unter sengender Sonne, vereinzelt Schatten spendende Bäume, unzählige Herden immerfort wandernder Gnus, geschmeidige Großkatzen und imposante Elefanten: die Savanne. Unerwartete Begegnungen und überraschende Einblicke garantiert der zweite Teil der spektakulären Dokumentationsreihe „Afrika – Der ungezähmte Kontinent“. Wer hätte gedacht, dass die wandernden Gnu-Herden ausgerechnet von den kleinen Agamen schon sehnlichst erwartet werden? Genau genommen sind es gar nicht die Gnus selbst, auf die die kleinen Eidechsen warten, sondern die Abermillionen Fliegen, von denen die Herden begleitet werden. Denn so viele Fliegen bedeuten aus Agamen-Perspektive Nahrung im Überfluss. Einige Agamen sind einer lohnenden, wenn auch ziemlich riskanten Form der Fliegenjagd verfallen: Sie pirschen sich vorsichtig an Löwen heran, die nach einer ausgiebigen Fleischmahlzeit Siesta halten und ebenfalls von unzähligen lästigen Fliegen umschwirrt werden. Was die Gnus zu ihrer fortwährenden Wanderung veranlasst, ist die Suche nach immer neuen Weidegründen. Das frische Grün wiederum verdankt seine Existenz nicht zuletzt dem Ascheregen, der aus den nach wie vor aktiven Vulkanen am Ostafrikanischen Grabenbruch niedergeht. Der Nyiragongo ist einer dieser Vulkane; in seinem Krater liegt der größte Lavasee der Erde. Mit einem Durchmesser von 200 Metern gewährt er einen eindrucksvollen Blick auf die feurigen Kräfte, die diesen Teil Afrikas auch unter der Oberfläche unaufhörlich umgestalten. Sodaseen sind eine weitere Besonderheit dieser unruhigen Landschaft. In ihrem alkalischen Wasser ist kaum Leben möglich, doch spezielle Algen gedeihen auch hier, und diese Algen verleihen nicht nur den Seen ihre fremdartige Färbung, sondern sind auch die Nahrung für unzählige Flamingos. In Sambia liegt der riesige Bangweulu-Sumpf, sein Name bedeutet „wo das Wasser auf den Himmel trifft“. In diesem Gebiet brütet der Schuhschnabel, ein seltsam prähistorisch anmutender, großer, grauer Vogel. Der Schnabel der frisch geschlüpften Küken ist so überproportional groß, dass sie mehrere Wochen brauchen, bis sie richtig stehen und den Kopf oben halten können. Wenn die Trockenzeit in Ostafrika ihren Höhepunkt erreicht, brechen oft unvermittelt Feuer aus. Die Brände verwüsten jedes Jahr riesige Flächen, doch auch hier gibt es unvermutete Nutznießer: Bienenfresser, Gabelracken und Drongos stürzen sich waghalsig mitten hinein, um die in Panik fliehenden Insekten zu fangen. Anhaltende Dürre lässt die Wasserlöcher schrumpfen und macht den Flusspferden das Leben schwer. Wenn das Gras verdorrt, müssen sich auch die Elefanten mit vertrockneten Wurzeln und Zweigen begnügen, die sie aus dem trockenen Boden scharren. Doch kommt der ersehnte Regen endlich, verwandelt sich Ostafrika erneut in eine paradiesische Region des Überflusses, in der neue Generationen findiger Überlebenskünstler gedeihen können.

3sat, 14.50 Uhr
Afrika – Der ungezähmte Kontinent (3/5)
Kongo – Das starke Herz der Wildnis
„Kongo – Das starke Herz der Wildnis“ führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des afrikanischen Kontinents. Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier – vom Elefanten bis zum Frosch – muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen.
Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Ausgewaschene Felsüberhänge sind der Lebensraum des Felsenhüpfers. Nur dort baut dieser monogam lebende Vogel mit dem markant gezeichneten Kopf seine regensicheren Lehmnester, und das vermutlich schon seit 44 Millionen Jahren. Raffiniert ist auch die Strategie des Bananenfroschs: Um seine Nachkommen optimal zu versorgen, versiegelt das Männchen nach dem Regen die frisch gelegten Eier seiner Partnerin in einem länglichen Blatt, das er geschickt mit seinen Hinterbeinen zusammenfaltet und verklebt. In Windeseile entwickeln sich die kleinen Kaulquappen in dieser Blatthülse, denn schon der nächste Regen wird den Kleber wieder lösen und sie fortspülen. Große Urwaldbewohner hingegen, wie etwa die Waldelefanten, haben es im Dickicht besonders schwer. Doch auch sie entwickelten Überlebensstrategien: In der Zentralafrikanischen Republik liegt „Dzanga Bai“, eine riesige Waldlichtung, die die Elefanten selbst abgeholzt haben. Von weit her kommen sie hier zusammen, um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen und nach Salz zu schürfen. Die prächtigen Blumen auf dem Waldboden sind nicht minder erfindungsreich: Sie rationieren ihren Nektar und nötigen so die Bienen, mindestens tausend Blüten am Tag anzufliegen und zu bestäuben, um genügend Nektar für ihre Honigproduktion zu sammeln. Diese Bienen haben keinen Stachel, um ihren kostbaren Honigvorrat vor Plünderern zu schützen; sie verbergen ihn deshalb in schwindelerregender Höhe unter der Rinde eines Baumes. Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, bietet sich in raren Momenten auch für die Dschungelbewohner die Gelegenheit, dem fortwährenden Konkurrenzkampf für kurze Zeit zu entfliehen. Wenn das Flusspferd genüsslich in der Brandung badet und die Rotbüffel und Elefanten sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen lassen, kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und eines nach dem anderen kehren sie bald ins Dickicht zurück. Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Folgen der fünfteiligen Reihe „Afrika – Der ungezähmte Kontinent“ zeigt 3sat am Montag, 25. Juni, ab 20.15 Uhr.

Donnerstag, 21. Juni

Schweizer Fernsehen SRF 1, 20.05 Uhr
Der Bärenmann
Reno Sommerhalders Leben unter Bären
Als der junge Schweizer Reno Sommerhalder nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. Seit 30 Jahren lebt Sommerhalder unter Bären und hat dabei erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man den Respekt vor den eindrücklichen Tieren nicht verliert. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. Und von hier aus macht er sich als Bärenforscher und -guide auf zu seinen weltweiten Exkursionen zu den Pelztieren. In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei seinen Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt denn auch, dass die Schweiz – vor allem das Tessin – durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besucherinnen und Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains – und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als „Ersatzmutter“ für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs. Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor – und auch als Bärenguide vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucherinnen und Besucher nahe zu den Großraubtieren. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen – und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bärentouren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen.

Freitag, 22. Juni

arte, 8.40 Uhr
Wildschweine – Das Comeback
Sie sind die Schweizer Messer unter den Tieren: kompakt, unverwüstlich und für alle Fälle gerüstet. Im vorletzten Jahrhundert galten Wildschweine in Europa als ausgerottet. Heute leben wieder mehrere Millionen Tiere in unseren Wäldern. Und das aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften: soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. Eine Dokumentation über ein Tier, das in unseren Wäldern lebt und völlig unterschätzt wird. Und es ist zugleich die Geschichte über sein bemerkenswertes Comeback. Sie haben alles, was zum Überleben wichtig ist: ein ausgeprägtes Sozialverhalten, Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit – vor allem aber: Sie sind lernfähig. Wildschweine sind die heimlichen Herrscher des Waldes. Das war nicht immer so. Noch vor Jahrhunderten waren sie in vielen Teilen Europas ausgerottet – aufgrund intensiver Bejagung und Abholzung der Wälder. Doch die Wildschweine sind zurück. Ihr Comeback ist spektakulär: In den europäischen Wäldern leben mittlerweile wieder mehrere Millionen Tiere. Und ihre Population dehnt sich weiter aus. Das Wildschwein des 21. Jahrhunderts findet im Vergleich zu seinen Vorfahren veränderte Lebensbedingungen vor. Seine natürlichen Hauptfeinde Braunbär und Wolf existieren in Europa nicht mehr oder stellen zumindest keine Gefahr dar. Der Uhu greift sich zwar immer wieder einzelne Jungtiere, aber gefährden kann er den Bestand nicht. Und auch der größte natürliche und alljährlich wiederkehrende Feind – die winterliche Kälte – kann das Comeback nicht stoppen. Denn durch Klimawandel und Erderwärmung werden die Winter milder, was die Population zwangsläufig begünstigt. Doch die Klimaveränderungen erklären ihr Comeback nur unvollständig. Die Dokumentation „Wildschweine – Das Comeback“ geht vor allem der Frage nach, was das „Erfolgsrezept“ der Tiere ist. Für Regisseurin Astrid Miller war es wichtig, das Sozialverhalten in der Gruppe und die Anpassungsfähigkeit der Tiere filmisch zu dokumentieren. Der Film zeigt das Leben von Wildschweinen in drei unterschiedlichen Habitaten Europas – im Osten Österreichs, im Süden Frankreichs und im Osten Polens.

Samstag, 23. Juni

Das Erste (ARD), 8.15 Uhr
neuneinhalb
Kitze in Gefahr – Wie Drohnen junge Rehe retten
Die feuchte, warme Witterung der vergangenen Wochen hat das Gras auf den Wiesen kräftig wachsen lassen. Die erste Mahd der Grünflächen hat überall im Land begonnen. Für viele Wildtiere, zum Beispiel Rehe, sind die kniehohen, saftig grünen Wiesen offenbar ein idealer Ort, ihre Kitze gut getarnt zu verstecken. Die vermeintliche Sicherheit des hohen Grases ist jedoch trügerisch. So schützt es zwar vor Fressfeinden wie dem Fuchs, nicht aber vor der drohenden Gefahr durch Mähfahrzeuge. Genaue Zahlen, wie viele Wildtiere tatsächlich bei der Mahd getötet werden, gibt es nicht. Der Deutsche Tierschutzbund schätzt aber, dass bundesweit jährlich rund 500.000 Wildtiere, darunter 100.000 Rehkitze, von Mähfahrzeugen erfasst werden. Landwirte und Jäger suchen deshalb gemeinsam Wege, die Tiere zu schützen. In einigen Jägerschaften des Landes Niedersachsen würden bereits Flugdrohnen zur Rettung von Kitzen eingesetzt, sagt Florian Rölfing, Sprecher der Landesjägerschaft. So unterstützt beispielsweise Jäger Markus Böller seinen Kollegen Stefan Switalla im Jagdrevier Echem (Landkreis Lüneburg) bei der Suche nach Kitzen. Böller hat dafür eigens seine Drohne mit einer Wärmebildkamera aufgerüstet. Steht eine Mahd an, fährt er raus und überfliegt systematisch die jeweiligen Flächen. Das Jagdrevier von Stefan Switalla in Echem umfasst rund 900 Hektar, davon knapp 600 Hektar Grünland. Zu viel, um vor jeder Mahd die Flächen zu Fuß nach Kitzen abzugehen, so der Jagdpächter. Allein schon deshalb, weil sich die Mahd innerhalb weniger Tage ereignet und sich nicht genügend Leute finden, die helfen. Er ist deshalb froh, Unterstützung aus der Luft zu bekommen. Doch das Verfahren stecke noch in den Kinderschuhen, sagt er. Zudem könne sich nicht jeder ein solches Flugobjekt leisten. Die Anschaffungskosten seien sehr hoch.

Sonntag, 24. Juni

ZDFneo, 6.50 Uhr
Terra X
Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel. In den endlosen Gebirgsketten der Coastal Mountains, bedeckt mit Schnee und Eis, haben die Gletscher über Jahrmillionen tiefe Täler und Fjorde geschliffen. Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Bei ihrer Forschungsarbeit hat sie aber Erstaunliches entdeckt. Wenn im Herbst die Lachse die Flüsse zu ihren Laichgründen hinaufziehen, locken die Fische nicht nur Bären an die Ufer. Aus den Tiefen der Küstenregenwälder kommen auch die Wölfe, um auf Lachsfang zu gehen. Doch sie verspeisen nur die Köpfe. Ein weiteres Rätsel: Die Wölfe überwinden schwimmend große Distanzen, mehr als zehn Kilometer. Gudrun Pflügers Zielgebiet liegt etwa 1000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Sie will mehr erfahren über die seltenen Wölfe. Vor allem, wie groß ist ihr Verbreitungsgebiet und wie ist ihr ursprüngliches Sozialverhalten? Die Suche in einem Gebiet, das fast so groß ist wie die Schweiz, gestaltet sich aber wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Als ehemalige mehrfache Weltmeisterin im Berglauf ist die Österreicherin bestens auf die körperliche Herausforderung vorbereitet. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Gudrun Pflügers Traum wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie ihren Wölfen gegenüber. Dann die Sensation: Sie wird zum Familienmitglied. Richard Matthews gelingt es, mit seiner Kamera neben der großen Abenteuerreportage auch die einzigartige Landschaftskulisse British Columbias mit ihren Küstenregenwäldern in all ihrer Schönheit zu zeigen.

TV-Programm 25.06. - 01.07.2018

Montag, 25. Juni

3sat, 13.20 Uhr
Namibia – Im Etosha Nationalpark
Der berühmte Etosha-Nationalpark im Norden Namibias zieht Touristen aus aller Welt an. Der Film begleitet den Tierarzt von Etosha und eine Gruppe von Rangern bei ihren Einsätzen im Gelände. Bereits 1907 gegründet, gehört er zu den ältesten Nationalparks der Erde. Doch Etosha ist beileibe keine heile Welt: Auch hier konkurrieren Löwen, Nashörner, Zebras, Elefanten und Giraffen mit den Menschen und ihrem Vieh um Land, Wasser und Nahrung. Umso wichtiger ist es, die Anwohner ins Park-Management einzubeziehen. „Nur, wenn die Bevölkerung freiwillig mitmacht“, so Tierarzt Mark Jago, „kann der Schutz der Wildtiere von Dauer sein. Ein lebendes Nashorn bringt mehr als ein totes, das muss allen klar werden.“ Der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht: Namibia ist Vorreiter beim Tier- und Naturschutz in Afrika. Der Bestand vom Aussterben bedrohter Arten wie etwa dem Breitmaulnashorn ist seit Jahren stabil. Die Wilderei wurde erfolgreich eingedämmt. Der Film führt auch zu den San. Das kleine, zähe Volk der Buschleute hat Jahrtausende in den Wüsten und Steppen des südlichen Afrika überlebt. Das Kerngebiet des Etosha-Parks war einst ihr Territorium, bevor ein Großteil von ihnen in Reservate verbannt wurde. Traditionell leben sie als Jäger und Sammler.

3sat, 14.05 Uhr
Mike und die Wege der Elefanten
Elefanten ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Die Dokumentation begleitet den Ökologen bei seiner Arbeit. Er stattet die Tiere mit Sendehalsbändern aus, um herausfinden, wo genau sogenannte „grüne Korridore“ eingerichtet werden sollten. Sie sollen den Elefanten künftig vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung ermöglichen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botsuanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Doch die Dickhäuter-Population, mit über 130 000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Chase markiert die von Elefanten entrindeten Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen über bevorzugte Routen.

3sat, 14.45 Uhr
Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentiert der Film mit liebevollem Humor das Heranwachsen eines etwas tollpatschigen Leopardens. Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an, wenn er – neugierig wie alle Katzen – die wundersame Welt ringsum erkundet. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, wie es sich für einen Leoparden geziemt. Er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, in dem er längst selbst jagen sollte, lässt sich der Schlaks noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Doch plötzlich ändert sich alles: Sein Vater erscheint im Revier und macht der paarungsbereiten Leopardin den Hof. Für Dikeledi gibt es jetzt keinen Aufschub mehr: Er muss gehen. Ohne Jagderfahrung und umgeben von Hyänen, Schakalen, Geiern und Pavianen stolpert der junge Leopard zunächst von Misserfolg zu Misserfolg. Beinahe verpasst er die Chance seines Lebens, weil er zu tief schläft. Der erste eigene Riss – ein Wendepunkt. Langsam, aber sicher findet der Leopard mit den kleinen Schwächen seinen Platz in der großen, weiten Welt.

3sat, 15.30 Uhr
Die Löwen der Kalahari
Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Sie war einst Schauplatz riesiger Tierwanderungen. Tausende Huftiere – und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde – zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte. Davon profitierten auch die Buschmänner, die seit über 20 000 Jahren in dieser Wüste leben. In letzter Zeit hat sich die Kalahari jedoch stark verändert. Die riesige zusammenhängende Wildnis ist zu einem Mosaik aus Naturschutzgebieten und Farmen geworden. Kilometerlange Zäune zerschneiden das Ökosystem. Sie sollen den 2,5 Millionen Rindern Botsuanas Wildtierkrankheiten vom Leib halten.

3sat, 16.15 Uhr
Nashörner für die Serengeti
In der weitläufigen Serengeti leben tausende Tierarten – eines davon ist das Spitzmaulnashorn, doch es ist vom Aussterben bedroht. Ein Großprojekt soll den Artbestand retten. Drei Nashorn-Weibchen und zwei Männchen gehen auf die Reise ins Land ihrer Vorfahren. Der Film begleitet den Auftakt zur größten Umsiedlung, die jemals durchgeführt wurde, vom Einfangen der Tiere in Südafrika bis zur Entlassung in die Wildnis. Die Serengeti im ostafrikanischen Tansania ist eines der letzten Naturparadiese der Erde. Auf einer Fläche von 30 000 Quadratkilometern Steppe, Savanne und Busch finden hunderte von Tierarten ihre Heimat – davon mehr als eineinhalb Millionen Pflanzenfresser und mehrere tausend Raubtiere. Allein eineinhalb Millionen Gnus ziehen jedes Jahr, wenn die Trockenzeit beginnt, durch das weite Land und lassen auf der Suche nach Futter und Wasser den Boden unter sich beben. Ohne den Dung der Gnus gäbe es in der Serengeti kein Gras. Nur das älteste Landsäugetier, das seit rund 14 Millionen Jahren den afrikanischen Kontinent bevölkert, sucht man in der Serengeti inzwischen fast vergeblich: Nashörner. Anhaltende skrupellose Wilderei hat den Bestand innerhalb von 20 Jahren an den Rand der Ausrottung gebracht. Während 1970 noch rund 60 000 Spitzmaulnashörner durch die afrikanischen Savannen streiften, sind heute nur noch circa 4000 dieser eindrucksvollen Tiere übrig. Von der am stärksten bedrohten Unterart „Diceros Bicornis Michaeli“ leben insgesamt nur noch 700 Tiere, davon knapp 70 verteilt auf drei verschiedene Gebiete in Tansania. Zu wenige, um die Art zu erhalten. Mit dem „Serengeti Rhino Repatriation Project“ der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt sollen 32 Artgenossen aus Südafrika die Gruppe der letzten Spitzmaulnashörner in der Serengeti überlebensfähig machen. Fünf bis sechs Tiere pro Flugzeug, in Transportkisten verpackt, sollen auf der Steppenpiste in der Serengeti landen. Zurück ins Land ihrer Ahnen, die im Jahr 1961 zum Schutz vor Wilderern nach Südafrika in Sicherheit gebracht wurden. Nun sollen deren Nachkommen die letzten ihrer Art vor dem Aussterben bewahren – Rettung in letzter Sekunde. Doch das millionenschwere Projekt, ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zugunsten von Mensch und Tier, ist noch lange nicht beendet. Der schwierigste Teil steht noch bevor: den Schutz der Tiere gegen Wilderer zu gewährleisten. Militärisch geschulte Ranger haben ihre Arbeit bereits aufgenommen – 24 Stunden täglich auf den Spuren der ersten Hoffnungsträger.

3sat, 21.45 Uhr
Wildes Nairobi
Mit etwa drei Millionen Einwohnern ist Nairobi eine der größten Städte Afrikas, doch die Metropole breitet sich mitten in der Savanne aus, und die Wildnis erreicht die Hauptstadt Kenias. Nur wenige Meter neben dem Flughafen betritt man den Nairobi-Nationalpark. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras, während auf den Alleebäumen im Stadtzentrum Marabus nisten. Auch Leoparden dringen bis ins Zentrum vor. Ein Zaun soll die Wildtiere vor den Stadtbewohnern und die Stadtbewohner vor den Wildtieren schützen. Doch dieser Zaun ist löchrig.

Dienstag, 26. Juni

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Expedition 50° – Kamtschatka
Fünf Kamerateams sind dem 50. Breitengrad, der auch mitten durch Europa führt, einmal rund um die Erde gefolgt. Auf ihrer 30.000 Kilometer langen Reise haben sie ganze Kontinente durchquert und riesige Ozeane überwunden. Obwohl sich die Expeditionen stets in den gleichen Breiten bewegen, finden sie je nach Region sehr unterschiedliche Klimata und Landschaften vor. Mitten durch Europa verläuft der 50. Grad nördlicher Breite. Entlang dieses Breitengrades haben sich fünf Expeditionen über die Kontinente hinweg und durch die Ozeane auf eine 30.000 Kilometer lange Reise gemacht. Der zweite Teil der Reise führt auf die Halbinsel Kamtschatka im ostasiatischen Teil Russlands. Vasili Maksimov ist Wildhüter am Kurilensee im Süden Kamtschatkas. Er lebt in einer Blockhütte auf einer kleinen Halbinsel, durchstreift die Wälder an den Ufern des Sees, sucht nach Spuren von Wilderern in der Tundra an den Ausläufern der umliegenden Vulkane. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Bären pro Quadratkilometer wie hier und kein Mensch auf dieser Welt kennt so viele Bären wie Vasili. Er hat jedes Tier gejagt, das in Sibirien zu Hause ist, Wölfe, Nerze, Elche, Rotwild und natürlich Bären. Als er die Chance bekam, auf Kamtschatka als Wildhüter zu arbeiten, hat er sofort zugesagt. Aus seiner jahrzehntelangen Jagdzeit sind ihm fast unbegrenzte Erfahrungen mit Wildtieren auch unter extremsten Bedingungen geblieben, geschärfte Sinne, die ihn Tiere erspüren lassen, bevor ein anderer sie sehen oder hören kann, und eine Gelassenheit, die nur erlangt, wer die Nähe des Todes schon einige Male erfahren hat.

hr-fernsehen, 15.00 Uhr
Welt der Tiere
Der Starnberger Wolf
In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll etwa jener Wolf, der vor Starnberg überfahren wurde, aus diesem Rudel stammen.

3sat, 16.10 Uhr
Zurück zur Wildnis – Das Madikwe Wildreservat in Südafrika
Das südafrikanische Madikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten, die nicht ohnehin schon auf dem Land lebten, neu angesiedelt. Darunter befanden sich auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben.
Wildhunde beispielsweise sind als eine der gefährdetsten Tierarten Südafrikas selbst in Wildreservaten alles andere als beliebt.

Mittwoch, 27. Juni

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Im Wald der Kobolde – Siebenschläfer im Spessart
Er verschläft nicht nur den gesamten kalten und verschneiten Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht: der Siebenschläfer. Ein Porträt mit faszinierenden Bildern dieses Tieres. Im Sommer wird der Siebenschläfer richtig aktiv. Bei uns ist der Siebenschläfer selten, denn er liebt Wärme und die kann ihm Bayern nur an einigen wenigen Plätzen bieten. Den Namen „Siebenschläfer“ hat man dem Tier gegeben, weil er von Oktober bis April sieben Monate schläft. Im Film wird mit faszinierenden Bildern Einblick in das Leben dieser Tierart gegeben. Gezeigt wird das Familienleben der Siebenschläfer, wie sie sich zanken, ihren Partner finden, und wie sie ihre Jungen aufziehen.

hr-fernsehen, 15.00 Uhr
Welt der Tiere
Durch Selektion der jeweils zahmsten Silberfuchswelpen ist es während eines sechzig Jahre andauernden Experiments in Nowosibirsk gelungen, besonders anhängliche Tiere zu züchten. Dabei wurde nachgewiesen, dass Domestikation, die sich auch in äußeren Merkmalen wie etwa Hängeohren und geschecktem Fell bemerkbar macht, bedeutend weniger Zeit in Anspruch nimmt als zuvor vermutet.

arte, 16.45 Uhr
Waschbären
Niedliche Banditen
Mit der schwarzen „Brille“ um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei richten sie zum Teil enorme Schäden an und können für Menschen und andere Tiere zum ernsthaften Problem werden. Mitte des 20. Jahrhunderts an einem idyllischen See in Deutschland gezielt angesiedelt, breiten sich Waschbären beharrlich aus. Und längst sehen die Allesfresser auch unsere Städte als ihr Jagdrevier an. Welche Gefahr geht von ihnen als Hauszerstörer, Krankheitsüberträger und Wilderer aus? Und was lässt sich dagegen unternehmen? Die EU fordert zum Schutz gefährdeter Arten eine gezielte Jagd auf die niedlichen Banditen. Doch Wissenschaftler sind skeptisch, ob sich so ihre Ausbreitung eindämmen lässt. Die ARTE-Moderatoren“ Caroline und Gunnar machen sich heute mit einem Revierförster auf die Suche. In Nordhessen – der Hochburg des Waschbären in Europa – wollen sie dem nachtaktiven, schlauen Kleinbären ganz nah kommen.

Donnerstag, 28. Juni

hr-fernsehen, 15.00 Uhr
Welt der Tiere
Dem Mähnenwolf auf der Spur
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den „bösen Wolf“ verbindet. Auf über neunzig Zentimeter langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße. Vorurteile, Unkenntnis und Aberglaube der Einheimischen sind eine weitere Bedrohung für den charismatischen Jäger. Der Biologe Rogério Cunha de Paula erforscht seit über zehn Jahren das Verhalten der Mähnenwölfe im Nationalpark Serra da Canastra und den umliegenden Farmen. Der Forscher weiß, dass nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung das Überleben des Mähnenwolfs langfristig gesichert werden kann. Denn bei den Farmern ist er als Hühnerdieb verschrien, obwohl er sich überwiegend von Früchten wie dem Wolfsapfel, von Schlangen und kleinen Nagern ernährt. Über sechzig Mähnenwölfe hat der Biologe schon mit Sendern versehen, um mehr über die scheuen Einzelgänger zu erfahren. Farmer dürfen ihn bei Einfangaktionen begleiten, und in Schulklassen versucht er Kindern die Angst vor dem „großen bösen Wolf“ zu nehmen. In dem über 400 Kilometer weit entfernten Lazaristenkloster von Caraça ist der Mähnenwolf dagegen eine Attraktion, für die Besucher aus ganz Brasilien kommen. Nacht für Nacht wird mit Fleisch gelockt, Nahaufnahmen sind die Belohnung für langes Warten.

arte, 16.45 Uhr
Jagd
Noch zeitgemäß?
Jahrtausendelang war die Jagd für den Menschen überlebenswichtig. Doch ist sie heute, in Zeiten von Massentierhaltung und Massenanbau, noch zeitgemäß? Zumindest die Statistik sagt: Ja! In Deutschland steigt die Zahl der Jagdscheininhaber seit Jahren. Und nicht nur das: Die Männerdomäne Jagd wird von immer mehr Frauen für sich entdeckt. Doch gleichzeitig gibt es weiter kritische Stimmen, die sagen: Jagd, so wie sie heute betrieben wird, ist nicht sinnvoll, sondern schadet sowohl dem Wild als auch dem Wald. In einem Jagdrevier südlich von München wollen die ARTE-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner herausfinden, wie Jäger ihre Aufgabe heute verstehen – und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier geschossen wird. Beim Ausnehmen sollen die beiden schließlich sogar selbst Hand anlegen.

Freitag, 29. Juni

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Serbien – Störche, Schluchten und Schakale
Atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens präsentiert diese Naturdokumentation, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünf Mal so groß wie Schleswig Holstein – und doch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchennester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder mit Freude gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause – in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient. Die Donau ist Serbiens markanter Strom: Auf ihrem Weg durch Rumäniens Karpaten bildet sie einen der imposantesten Taldurchbrüche Europas: das Eiserne Tor. Weitere landschaftliche Höhepunkte sind die archaischen Erdtürme der Teufelsstadt, die in kräftigen roten Farben emporragen oder die wohl trockenste Gegend Serbiens – die Deliblatska Pescara, auch europäische Sahara genannt. All diese Naturregionen und ihre tierischen Bewohner führen die Filmautoren in einer außergewöhnlichen Sommerreise zusammen – entstanden ist ein wildromantischer Einblick in das „Wilde Serbien“.

hr-fernsehen, 15.00 Uhr
Welt der Tiere
Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer „weißen“ Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Doch dann kam alles anders. In der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die „Neuen Russen“, eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist die Großwildjagd. Ausgerüstet mit den teuersten und besten Jagdgewehren und den größten und schnellsten Skijets rast man über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe – von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine „weiße“ Wölfin auf …

Samstag, 30. Juni

SWR Fernsehen, 18.45 Uhr
Dem Mähnenwolf auf der Spur
Schutz und Erforschung von Mähnenwölfen
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den „bösen Wolf“ verbindet. Auf über 90 cm langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße. Vorurteile, Unkenntnis und Aberglaube der Einheimischen sind eine weitere Bedrohung für den charismatischen Jäger.

Animal Planet, 23.20 Uhr
Zu Besuch bei Luchsen, Mufflons und Bären
Wild Frank – Abenteuer in Italien
Heute ist Frank in der beeindruckenden Bergwelt der Dolomiten unterwegs. Die Gipfel auf der Südseite der Alpen reichen weit über 3.000 Meter – und entsprechend angepasst ist die einzigartige Tierwelt der Region! Neben frechen Füchsen, die bereits an den Menschen gewöhnt zu sein scheinen, findet sich Frank Auge in Auge mit dem Europäischen Luchs sowie mit kälteresistenten Mufflons wieder. Außerdem kommt der Tierexperte in den Genuss kulinarischer Köstlichkeiten, wie dem aromatischen Ziegenkäse „Bocatto di cardinale“. Nachdem Frank beim Almabtrieb mit Blumen geschmückte Kuhköniginnen bewundert hat, berichtet ihm Förster Fausto eine bärenstarke Abschiedsgeschichte.

Sonntag, 1. Juli

MDR Fernsehen, 9.30 Uhr
Nordgriechenland – Die unbekannte Schöne
Das Bergmassiv an den Grenzen Nord-Griechenlands mit seinen 2.500 Meter hohen Gipfeln bezeichnet man auch als das Rückgrat des Landes. Es gibt hier hohe, schneebedeckte Bergen, die von Wäldern umgeben sind, so weit das Auge reicht, unterbrochen nur von großen Seen wie dem Prespa-See. Und es ist die Heimat des Braunbären. Unter den jungen Griechen ist eine Generation „Stadtflucht“ entstanden, die sich in der Bergwelt Nordgriechenlands neu erfindet. Hier fand die Athenerin Melina Avgerinou nach dem Studium der Theaterwissenschaft ihre Wahlheimat, um Bärenwaisenbabys großzuziehen und auszuwildern. „Andere Länder Europas haben auch große Wälder, aber nicht so viele wilde Tiere wie wir Bären, Wölfe. Ich bin sehr glücklich, so etwas in Griechenland zu haben“, sagt sie. Auch der Hubschrauber-Pilot Giorgos Papaevangelou verließ Athen, um im Dorf seines Vaters über der tiefsten Schlucht der Welt Hotelier zu werden. Ein Schreiner aus Thessaloniki fand seine Berufung zum Dorf-Priester in Nymfaio, einem der schönsten Dörfer Nordgriechenlands, auch weil er Sehnsucht nach dem Schnee seiner Kindheit hatte, nach „Paprika-Kaviar“ und wildem Safran.

TV-Programm 02.07. - 08.07.2018

Montag, 2. Juli

3sat, 20.15 Uhr
Wunderwelt Schweiz (1/4)
Die Jura-Region
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz – das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Das Film-Team begegnet Füchsen und Fledermäusen und stattet einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. die Filmemacher tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der „Schweizer Grand Canyon“ empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den „Freibergern“, einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen – ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.

3sat, 21.05 Uhr
Wunderwelt Schweiz
Winterliches Graubünden
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und „richtig“ schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen. Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock möglich – eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Für die Aufnahmen dieses Films waren mehrere Kamera-Teams zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können. Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Folgen der vierteiligen Reihe „Wunderwelt Schweiz“ zeigt 3sat am Montag, 9. Juli, ab 20.15 Uhr.

Dienstag, 3. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Expedition 50° – Kanada
Fünf Kamerateams sind dem 50. Breitengrad, der auch mitten durch Europa führt, einmal rund um die Erde gefolgt. Auf ihrer 30.000 Kilometer langen Reise haben sie ganze Kontinente durchquert und riesige Ozeane überwunden. Obwohl sich die Expeditionen stets in den gleichen Breiten bewegen, finden sie je nach Region sehr unterschiedliche Klimata und Landschaften vor. Der dritte Teil führt einmal quer durch Kanada. Zwischen Vancouver Island und dem nordamerikanischen Kontinent liegt Race Rocks. Heringe und Lachse ziehen hier entlang, um zu ihren Paarungs- und Laichplätzen in der Straße von Georgia zu gelangen. In ihrem Gefolge lauern Räuber wie Orcas oder Buckelwale. Die Expedition führt weiter auf die Insel Vancouver Island. Hier findet alljährlich eine der spektakulärsten Tierwanderungen Kanadas statt: Der Zug der Lachse bewegt sich vom Meer zu den Laichplätzen im Süßwasser. Von den tief verschneiten Coast Mountains führt der 50. Breitengrad Richtung Hudsonbay im Osten Kanadas. Hier befindet sich der südlichste Punkt weltweit, an dem Eisbären vorkommen. Sie sitzen in der Tundra fest und können ihren bevorzugten Lebensraum, den eisigen Norden, nicht erreichen, solange der Meeresarm nicht zugefroren ist. An der Hudsonbay geben sie sich mit Gras und Beeren zufrieden, bis sie wieder in ihre Jagdgründe ziehen können. Das Expeditionsteam kann nur unter dem Schutz von bewaffneten Rangern und bis zur Unkenntlichkeit vermummt dieser Natur trotzen. Am Delta des Sankt-Lorenz-Stroms an der Ostküste Kanadas ist es Herbst geworden. Das nur wenig bekannte und unerschlossene Nordufer des Sankt Lorenz ist eine der klassischen kanadischen Landschaften, vor allem, wenn sich im „Indian Summer“ die großen Laubwälder mit ihren Ahornen und Roteichen in Rot und Golden verfärben. Die Reise quer durch Kanada, das zweitgrößte Land der Erde, 5.500 Kilometer entlang des 50. Breitengrades, ist eine Reise, bei der man an jedem Ort den kalten Hauch der Arktis spürt.

Mittwoch, 4. Juli

3sat, 13.50 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere sich tarnen
„Bloß nicht auffallen!“, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte „Tricks“, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

3sat, 14.35 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen – oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

3sat, 16.00 Uhr
Europa ungezähmt
Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die „großen Wälder“ Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

3sat, 17.30 Uhr
Europa ungezähmt
Die Alpen
Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind. 1.200 Adler-Paare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt.

Donnerstag, 5. Juli

NDR Fernsehen, 6.35 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Italien – Von Sardinien zu den Abruzzen
Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das „wilde Herz“ Süditaliens. Die raue, menschenleere Bergwelt mit ihren urtümlichen Buchenwäldern macht die Abruzzen so besonders. Das ist Italien von seiner unbekannten Seite! Die unzugänglichen Steilhänge sind das Revier der extrem seltenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke atemberaubende Verfolgungsjagden zwischen den Felsen.

hr-fernsehen, 15.00 Uhr
Welt der Tiere
Wolfsliebe
Slavc und Giulietta – zwei Wölfe, die weit entfernt voneinander geboren wurden und sich trotzdem gefunden haben. Slavc entstammt dem Slavnik-Rudel im Süden Sloweniens. Im Juli 2011 fangen slowenische Forscher den Wolf ein und legen ihm ein Halsband mit Sender an – von nun an wird jeder seiner Schritte per GPS kontrolliert. Im Dezember 2011 bricht Slavc auf, macht sich auf die Suche nach einem neuen Revier. Innerhalb von zehn Tagen erreicht er Österreich, quert Kärnten und Steiermark und gelangt trotz heftigen Schneefalls bis zum Salzburger Land. Dann ändert sich die Richtung, und Anfang Februar 2012 finden sich seine Spuren in den italienischen Dolomiten. Nach unglaublichen 1.500 Kilometern, zurückgelegt in nur drei Monaten, ist er am Ziel: In der Lessinia, einer Berglandschaft zwischen Verona und Gardasee, wartet eine Wölfin auf ihn. Giulietta – wie sie von den Forschern genannt wird – hat sich vor nicht allzu langer Zeit hier niedergelassen. Auch sie ist eingewandert, entstammt einem italienischen Rudel im Piemont. Es ist das erste dokumentierte Mal, dass zwei jahrhundertelang getrennte Wolfspopulationen zueinander finden konnten – eine Sensation für die Region in den Zentralalpen Italiens, in denen bereits Bär und Luchs vom Menschen wieder angesiedelt wurden. Nun kehrt der dritte große Räuber aus freien Stücken zurück.

3sat, 21.50 Uhr
Unsere wilde Schweiz (1/4)
Oberengadin
Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren oder Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Alpenflora und -fauna Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer hier ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Symphonie aus Farben und Formen. Orgien aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche.

Freitag, 6. Juli

hr-fernsehen, 15.00 Uhr
Welt der Tiere
Von Wölfen, Hunden und Menschen
Die Mensch-Tier-Beziehung kann sehr unterschiedlich aussehen – genauso wie die gegenseitige Beeinflussung. Seit Jahren schon erforscht eine kleine Arbeitsgruppe der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle an der Universität Wien das Wesen der Mensch-Tierbeziehung. Es begann mit einer Studie an Menschen mit ihren Katzen. Vierzig Haushalte wurden mehrmals besucht und die Interaktionen zwischen Katzen und Menschen analysiert. Es zeigte sich, dass vor allem die Persönlichkeitsmerkmale des Besitzers nicht nur stark die Beziehung bestimmen, sondern auch das Verhalten der Katze entscheidend beeinflusst. Wie sieht das bei Wolf, Hund und Mensch aus?

National Geographic WILD, 21.45 Uhr
Europas Wölfe
Die Karpaten gehören zu den letzten zusammenhängenden Naturlandschaften Europas. Hier, wo Polen, die Slowakei und die Ukraine zusammentreffen, leben Wisente und Bären in freier Wildbahn. Biber bauen Dämme und stauen Flüsse und Bäche an, wodurch wiederum neue Lebensräume geschaffen werden. Auch das wohl scheueste Raubtier Europas ist hier zu Hause: der Wolf. Er steht im Mittelpunkt dieser Dokumentation, die zeigt, wie große Teile des Kontinents vor Jahrhunderten ausgesehen haben müssen. Schließlich kommt es zu Begegnungen mit den Tieren, die die Lebenswelt unserer Vorfahren nachhaltig geprägt haben.

Samstag, 7. Juli

3sat, 15.00 Uhr
Engadin – Wildnis der Schweiz
Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Der „Garten des Inn“ beherbergt auch heute noch die größte unangetastete Wildnis der Schweiz. Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst, ohne Eingriff des Menschen, gestaltet. Für diese Dokumentation haben sich Kurt Mayer und Judith Doppler ein Jahr lang der faszinierenden Region des Engadin gewidmet. Wenn sich im Frühling die Morgensonne in den blaugrünen „Augen“ der Oberengadiner Seenplatte spiegelt, dann füllen sich langsam die Wildbäche der Region, und mächtige Wasserfälle stürzen die riesigen Felswände hinab. Der Wasserreichtum haucht dieser hochalpinen Region Leben ein. Durch das Wasser ist es auch im Sommer grün, Wildtiere wagen sich bis in extreme Höhen vor. Ein Wassertropfen, der hier während eines sommerlichen Gewitters fällt, darf sich entscheiden, ob er über Inn und Donau ins Schwarze Meer fließt, über den Rhein in die Nordsee will oder den Weg nach Süden nimmt, um schließlich in der Adria zu landen. Heute jagen im Engadin Steinböcke munter über steile Wände, und prächtige Bartgeier betreiben eifrig ihre Knochenschmieden. Und selten, aber doch regelmäßig, steckt auch wieder ein Luchs seine Nase in diese hoch gelegene alpine Wildnis. Aber das war nicht immer so: Durch die intensive Bejagung ging der Steinbock-Bestand in der Schweiz massiv zurück, und um 1906 waren Steinböcke endgültig ausgerottet. Nur noch im italienischen Gran Paradiso, im königlichen Jagdrevier im Aostatal, gab es noch einen kleinen Steinbock-Bestand, strengstens bewacht von den königlichen Jägern. Erst das beherzte Einschreiten eines betuchten Schweizer Hoteliers sorgte für die Rückkehr der Steinböcke in die Schweiz. Etwa 100 Jahre später ist im Engadin ein weiteres Alpentier wieder heimisch geworden: der Bartgeier. Den Bart tragen Männchen wie Weibchen, seine Flügelspannweite beträgt bis zu drei Meter, und er ist einer der faszinierendsten Gleiter über den mächtigen Alpentälern des Engadins. Aber auch er wurde im Lauf des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Durch den Erfolg eines internationalen Wiederansiedlungsprojekts findet man den Bartgeier auch wieder im Engadin. Weit oben am Berg, auf hochgelegenen Brunftplätzen, kämpfen auch wieder dominante Rothirsche im September und Oktober, oft schon im Schnee, um die weiblichen Tiere. Auch ihr Bestand hat sich erholt: Um 1850 gab es durch die rücksichtslose Bejagung fast keine Hirsche mehr in der Schweiz. Während die Hirschkühe mit ihren Kälbern in gemischten Rudeln leben, bleiben die Geweih tragenden männlichen Hirsche lieber unter sich. Die Dokumentation taucht in ein kleines Tierrefugium mit großer Vergangenheit ein, in ein wildes Land am Rande von Gletschern und dunklen Wäldern – eine Reise zu den Quellen des Inn. Seit der Gründung des Nationalparks war die Region beispielgebend für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Parks im alpinen Raum.

MDR Fernsehen, 18.00 Uhr
Heute im Osten – Reportage
Der Bär ist los – ran an die Flinten?
Abschuss oder Artenschutz? Was geht vor? Die Rückkehr von Bär, Wolf und Co. József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden: der EU-Naturschutz hat Vorrang. Benke ist entsetzt: „Die Angriffe auf Menschen und Tiere werden noch weiter zunehmen!“ Die rumänischen Jagdverbände setzen alle Hebel in Bewegung, um das Jagdverbot rückgängig zu machen. Doch Umweltschützer werfen den Jägern vor, den Teufel an die Wand zu malen, um wieder lukrative Jagden für Jäger aus dem Ausland zu organisieren. Abschuss oder Artenschutz? Was geht vor? Die Rückkehr von Bär, Wolf und Co. stellt nicht nur Rumänien vor Herausforderungen.

Sonntag, 8. Juli

3sat, 13.35 Uhr
Die neue Wildnis (3 Folgen, bis 15.45 Uhr)
Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor vierzig Jahren noch unter dem Meeresspiegel. In der unberührten Natur kann man den Wechsel der Jahreszeiten beobachten. Das Gebiet ist inzwischen als Sumpfland und Überwinterungsregion für Vögel von internationaler Bedeutung. Die trockeneren höheren Landstriche sind sehr geeignet für große Grasfresser wie Rothirsche und Heckrinder. Oostvaardersplassen ist ein Schutzgebiet unter der gesetzlichen Aufsicht der staatlichen Forstverwaltung und beschränkt zugänglich für Besucher.

ARD-alpha, 15.00 Uhr
Durch die Wildnis: Abenteuer Transsylvanien
Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens.

Phoenix, 20.15 Uhr
Wildes Russland
Der Kaukasus
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die erste Folge führt in den wilden Kaukasus. In atemberaubender HD Qualität werden die einzigartigen Landschaften und die Artenvielfalt gezeigt.

Phoenix, 21.00 Uhr
Wildes Russland
Der Ural
Fernab der russischen Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die zweite Folge führt in den Ural. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze.

TV-Programm 09.07. - 15.07.2018

Montag, 9. Juli

3sat, 20.15 Uhr
Wunderwelt Schweiz (3/4)
Das Tessin
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz – in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Es ist die sonnigste, aber gleichzeitig die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima, und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal.

Phoenix, 20.15 Uhr
Wildes Russland
Sibirien
Eine gigantische Wildnis im Herzen Russlands, von der Kälte mit eisiger Hand regiert – das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere des Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein – und wo sonst machen Wölfe Bären die heißbegehrte Beute streitig?

Phoenix, 21.00 Uhr
Wildes Russland
Die Arktis
Russland hat mehr arktische Gebiete als jedes andere Land der Erde. Die Eiswüsten und Tundren ziehen sich von der russisch-finnischen Grenze bis in den äußersten Nordosten der Beringstraße, nur einen Steinwurf von Alaska entfernt. Die arktischen Gebiete Russlands reichen von Finnland im Westen bis Alaska im Osten. Die Beringstraße im äußersten Nordosten markiert die Grenze zwischen Russland und den USA. Hier liegt auch die Wrangel-Insel, die von der UNESCO 2004 zum Weltnaturerbe erklärt wurde.

3sat, 21.05 Uhr
Wunderwelt Schweiz (4/4)
Wasser und Eis
Die Schweiz gilt als „Wasserschloss Europas“. Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte.
Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Drei der größten Flüsse Europas – Rhein, Rhone und Po – haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt.

Dienstag, 10. Juli

NDR Fernsehen, 15.15 Uhr
Wo Sibirien endet
Die Tschuktschen am Polarmeer
Diese Menschen leben am Ende Sibiriens, 10.000 Kilometer von Moskau entfernt, an der Beringstraße, die Russland von Alaska trennt. Die Ureinwohner dieser Region, die Tschuktschen, ziehen mit ihren Rentieren über die Tundra, wohnen im kurzen arktischen Sommer und im eiskalten Polarwinter in ihrem traditionellen Rundzelt, der Jaranga. An den Küsten gehen sie auf die Jagd nach Walen, Robben und Walrossen. Selbstverständlich ist das nicht, denn als die Oktoberrevolution nach Tschukotka kam und das Gebiet in nächster Nähe zur USA für die Russen aus strategischen Gründen wichtig wurde, verstaatlichte man auch die Nomaden am Ende der Welt. Aus Familienclans wurden Brigaden, aus Jägern Planerfüller des Volkes. Plötzlich bestimmten fremde Maßstäbe ihr Leben. Ihre Kinder wurden weit weg von der Tundra in Internatsschulen geschickt, gewöhnten sich an die Annehmlichkeiten der Zivilisation: feste Häuser, warmes Wasser, geheizte Räume auch bei minus 40 Grad. Manche kehrten danach nicht mehr in die Tundra zurück. Doch als mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Wegfall hoher Polarzulagen immer mehr Russen ins Mutterland, das so genannte „materik“, zurückkehrten, besannen sich die Tschuktschen wieder auf ihre eigenen Kräfte. Auch junge Leute leben heute wieder in der Tundra mit den Rentieren, nähen Kleidung für den Winter, legen Vorräte an, gehen wieder auf die Jagd nach Walen und Robben. Natürlich gibt es immer noch Siedlungen, in denen die Alten und die Kinder leben. Manche sind auch nicht mehr an das harte Leben draußen gewöhnt, träumen von der Stadt, haben ihre Muttersprache verlernt. Aber viele Tschuktschen haben auch wieder ihre uralten Traditionen entdeckt, sind wieder Herren im eigenen Land.

Animal Planet, 16.20 Uhr
Wild Bills Bärenbestie
In Kentucky treibt angeblich seit 50 Jahren ein riesiger Wolf sein Unwesen. In West Virginia geht die Legende vom „Sheepsquatch“ um, und in den Höhlen von Greenbrier County lauert ein furchteinflößendes Raubtier auf seine Beute. Solche Horror-Geschichten gehören in den Appalachen beinahe zum Alltag, denn die Menschen dort sind abergläubisch. Obendrein finden sich immer wieder Augenzeugen, die felsenfest behaupten, die besagten Monster gesehen zu haben. In dieser Doku-Serie gehen eine Handvoll uriger Naturburschen den Grusel-Stories auf den Grund. Die Jäger und Fallensteller haben sich fest vorgenommen, Beweise für die Existenz der mysteriösen Kreaturen zu liefern und sie anschließend einzufangen.

National Geographic WILD, 20.10 Uhr
Amerikas Big Five
Wer kennt sie nicht, die „Big Five“? Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Kaffernbüffel – allesamt Ikonen der afrikanischen Wildnis. Doch auch in anderen Teilen der Welt gibt es charismatische Tiere. Zum Beispiel in Nordamerika. Die Dokumentation „Amerikas Big Five“ begibt sich in die Prärien, Gebirge und Urwälder zwischen der Atlantik- und der Pazifikküste, um die Großen Fünf Nordamerikas aufzuspüren. Zur Auswahl stehen zwölf Kandidaten, darunter Grizzly, Elch, Puma, Wapiti und natürlich der Bison. Wer schließlich zum exklusiven Club der Größten gehören wird? Die Antwort gibts bei „Amerikas Big Five“.

Mittwoch, 11. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Ungeahnte Naturparadiese
Der Mensch greift massiv in die Natur ein: Straßen und Flughäfen für maximale Mobilität, Wohngebiete statt Wälder, Pestizide, Unkrautvernichtungsmittel für Ertragsmaximierung. Die Folge ist, dass immer mehr Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage verlieren. Straßen, Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätze und Flughäfen – für viele Pflanzen und Tiere sind diese Gebiete wichtiger Rückzugsort oder gar Fortpflanzungslebensraum. Nicht selten profitieren gerade besonders seltene Arten und finden auf Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätzen oder Flughäfen ein ungeahntes Naturparadies. Etwa 18.900 Trassenkilometer umfasst das Hoch- und Höchstspannungsnetz in Bayern. Knapp 300 Quadratkilometer der bayerischen Trassen-Schneisen sind nach Einschätzung des Umweltministeriums als Rückzugsgebiet für Flora und Fauna besonders wertvoll. Das entspricht etwa einem Fünftel der Fläche aller in Bayern ausgewiesenen Naturschutzgebiete. Seit mehr als 79 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen – nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Bis zu 80 Zentimeter tief graben sich die Ketten der tonnenschweren Panzer in den Boden, reißen die Bodennarbe auf und halten die Pflanzendecke kurz. Über die immer neu entstehenden kleinen Tümpel freut sich die Gelbbauchunke. Doch einer der Hauptgründe für den Artenreichtum hier ist, dass auf den großen Übungsplätzen seit über 60 Jahren weder Pestizide gespritzt noch Dünger ausgebracht werden. Mehr als vierzig als gefährdet geltende Vogelarten haben sich im Flughafengelände angesiedelt und so ist das Gebiet nach der europäischen Vogelschutzrichtlinie als Vogelschutzgebiet gemeldet. Während fast überall in Bayern die Zahl des Großen Brachvogels dramatisch abnimmt, steigt sie im eingezäunten Bereich des Flughafengeländes stetig an. 88 Brutpaare des seltenen Wiesenbrüters wurden zuletzt gezählt. Die Grasflächen werden selten gemäht und müssen aus Brandschutzgründen einen gewissen Grundwasserstand aufweisen. Für viele Tierarten sind vor allem große Straßen praktisch unüberwindbar und ein Ort des sicheren Todes. Aber einige Tiere haben diese Todeszonen als Teil ihres Lebensraums für sich entdeckt, sich sogar darauf spezialisiert. Manche Fledermausarten, wie das Große Mausohr, haben große Wochenstuben in den geräumigen Brückenlagern der Autobahnbrücken gebildet und ziehen dort ihre Jungen auf.

Phoenix, 18.30 Uhr
Wildes Russland
Der Ferne Osten
Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste – das ist Ussurien, das Revier des Amur-Tigers. Im Fernen Osten erstreckt sich die russische Pazifikküste. Die Landschaft zeigt sich im exotisch asiatischen Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten.

Phoenix, 19.15 Uhr
Wildes Russland
Kamtschatka
Auf der Halbinsel Kamtschatka liegen Feuer und Eis im ewigen Wettstreit. Die Region zählt zu den vulkanisch aktivsten der Erde. 20 verschiedene Klimazonen gehen hier ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochende Geysire. Im Tal der Geysire sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Das Tal der Geysire ist Teil des Kronozki-Naturschutzgebiets und UNESCO Weltnaturerbe. 2007 verschütte ein verheerender Erdrutsch viele Wasserfontänen des Tals.

Donnerstag, 12. Juli

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Falken im Kloster des Heiligen Franziskus
Der Alentejo ist die größte und zugleich am dünnsten besiedelte Region Portugals. Inmitten dieser Weite liegt auf einem Hügel am Ufer des Rio Guadiana das malerische Städtchen Mértola mit dem ehemaligen Kloster des Heiligen Franziskus. Das Besondere an Mértola ist, dass seine mittelalterlichen Bauten einen attraktiven Lebensraum für Vögel bieten, die in Felsnischen, aber auch in Simsen von Gemäuern brüten. Im portugiesischen Alentejo findet man einsame Landschaften mit weitläufigen Ebenen und sanften Hügeln, auf denen vereinzelt Eichen-, Oliven- und Mandelbäume stehen. Inmitten dieser Weite liegt auf einem Hügel am Ufer des Rio Guadiana das malerische Städtchen Mértola mit dem ehemaligen Kloster des Heiligen Franziskus. Es liegt wie eine Oase inmitten einer kargen, flachen Steppenlandschaft. Das Besondere an Mértola ist, dass seine mittelalterlichen Bauten einen attraktiven Lebensraum für Vögel bieten. In den Klostermauern findet man nicht nur Ortolan und Hausrotschwanz, sondern auch Rötelfalken. Mértola ist aber auch eine Stadt der Störche. Sie brüten auf den Dächern der Altstadt und des Convento Sao Francisco. Auch eine große Kolonie von Mehlschwalben nistet unter dem Dachfirst des alten Rathauses. Der „Peneireiro-das-torres“, der Rötelfalke, zählt weltweit zu den gefährdeten Arten und auch in Portugal ging sein Bestand seit Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück. Heute kommt er nur noch im Alentejo vor. Durch etliche künstliche Brutstätten im Klostergarten konnte man die Populationsgröße der Falken auf etwa 30 Paare steigern! So ist für diese Falkenart im Kloster des Heiligen Franziskus eine kleine „Arche Noah“ entstanden.

3sat, 19.30 Uhr
Wildes Überleben: Geborene Jäger
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand – zum Beispiel als Jäger. Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen. Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig, besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.

Freitag, 13. Juli

3sat, 9.30 Uhr
Wildes Überleben: Geborene Jäger
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand – zum Beispiel als Jäger. Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen. Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig, besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.

Animal Planet, 21.00 Uhr
Die Waschbär-Waisen
North Woods Law – Die Wildlife-Ranger
Von den schneebedeckten Bergen der Appalachen bis zu den felsigen Ufern des Atlantiks: Die wild zerklüftete Landschaft in New Hampshire ist ein Mekka für abenteuerhungrige Outdoor-Fans! Jagen, Fischen und Wandern gehören bei Einheimischen wie Touristen zu den beliebtesten Aktivitäten. Damit die traumhaft schöne Natur auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, sind die Beamten des „New Hampshire Fish and Game Department“ pausenlos im Einsatz. Lebensgefährliche Rettungsaktionen, halsbrecherische Verfolgungsjagden oder bedeutende Projekte zum Artenschutz – Diese Dokumentarserie begleitet die Männer und Frauen der Wildlife-Behörde bei ihren vielschichtigen Aufgaben in freier Natur.

Samstag, 14. Juli

hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Russland – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Laut heulend saust der Wind über das Eis. Ein Schneesturm jagt über die glitzernden Weiten. Inmitten dieser erbarmungslosen, bläulich-silbernen Welt aus Eis stehen unbeeindruckt ein paar Moschusochsen im Sturm. Gemächlich schütteln sie sich gelegentlich den Schnee aus dem lockigen Fell. Die Schneegänse stecken ihre Köpfe unter die Flügel, und auch die Polarfüchse haben gelernt, den Temperaturen von Minus 50 Grad Celsius zu trotzen, die im Winter in manchen Regionen Russlands herrschen. Hier im sibirischen Winter beginnt die abenteuerliche Reise. Die grandios komponierte Natur- und Tierdokumentation „Russland – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane“ entführt in die größte Wildnis der Erde – eine Reise von über 9.000 Kilometern vom europäischen Teil des Riesenreiches bis in den Fernen Osten. Die Halbinsel Kamtschatka zählt dabei sicherlich zu den Höhepunkten des Films. Die Region gehört zu den vulkanisch aktivsten der Erde.

Bayerisches Fernsehen, 17.05 Uhr
Frei Schnauze – Das Tiermagazin
Das Magazin „Frei Schnauze“ gibt Tipps zum Leben mit Tieren: Welches Tier passt zu mir? Was tun, wenn der Hund ständig bellt? Und was mache ich, wenn ich ein verletztes Wildtier finde? Denn eines ist klar: Unseren Tieren soll es gut gehen! „Frei Schnauze – Das Tiermagazin“ ist schon vor Ausstrahlung der jeweiligen Folge in der BR Mediathek zu sehen und dann 12 Monate lang verfügbar.

Sonntag, 15. Juli

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Norddeutschland von oben
Von der Ostsee in den Harz
Beeindruckende Luftaufnahmen, aufgenommen mit Spezialkamera und Hubschrauber, Flugbilder von Küsten, Seen- und Moorlandschaften, Wäldern und Flussauen zeigen „Norddeutschland von oben“. Die Jäger und Förster der Rotwild-Hegegemeinschaft wollen wissen, wie viele Hirsche es im Solling gibt. Nur dann kann die Abschussquote festgelegt werden. Wildbiologe Karsten Hupe fährt deshalb nachts mit Scheinwerfern los, leuchtet in Waldränder, auf Wiesen und Felder und zählt die Tiere, die in den Lichtkegel geraten.

National Geographic WILD, 21.45 Uhr
Der Jaguar – Herrscher des Dschungels
Der Jaguar gehört zu den geheimnisvollsten Tieren überhaupt. In zahlreichen Kulten verehrt und immer wieder künstlerisch dargestellt, geben die größten Katzen Amerikas der Menschheit bis heute zahlreiche Rätsel auf. Das dunkelste Mysterium stellen die Weibchen dar. Noch nie wurde ein weiblicher wilder Jaguar lebend gefangen. Dies ist auch der Grund, warum die Wissenschaft nur äußerst wenig über den Bereich der Geburt von Jaguaren weiß. Ein Team von NATIONAL GEOGRAPHIC begibt sich in die Wildnis, um Licht ins Dunkel zu bringen. Die spektakuläre Dokumentation „Der Jaguar – Herrscher des Dschungels“ begleitet Biologen und Filmemacher unter der Führung des Großkatzenexperten Guy Balme auf zwei Expeditionen in die Urwälder Lateinamerikas. Eine führt in den Dschungel von Belize, die andere in die Sümpfe des brasilianischen Pantanal. Ziel ist es, weibliche Jaguare zu fangen und mit einem Sendehalsband zu versehen, um die Tiere schließlich via Satellit zu verfolgen. Die auf diese Weise gesammelten Daten könnten die Forscher zu neuen Erkenntnissen führen. Diese sollen letztlich dabei helfen, die charismatischen Herrscher des Dschungels vor dem Aussterben zu bewahren.

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