TV- und Kino-Tipps der DEUTSCHEN JAGDZEITUNG für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 28. Mai 2017. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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TV-Programm 24.04. - 31.04.2017

Montag, 24. April
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Der Böhmerwald
Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Sumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und Birkhühner am Rande des Moores.

N24, 20.05 Uhr
Die Foodtruckerin – Es gibt Wild!
Wild ist fettarm, leicht verdaulich und lecker, doch in deutschen Haushalten kommt es erstaunlich selten auf den Tisch. Wildtiere ernähren sich natürlich, weshalb ihr Fleisch frei von Hormonen und Medikamenten ist. In dieser Folge legt Foodbloggerin und Köchin Felicitas Then selbst Hand an, begleitet Jäger auf der Pirsch und zeigt die besten Rezepte, um sich das daraus gewonnene Frischwild nach allen Regeln der Kochkunst schmecken zu lassen.

Dienstag, 25. April
N24, 14.05 Uhr
Tierisch abgefahren – Mamas und Papas
Eltern sein gilt bekanntlich als der härteste Job der Welt – auch im Tierreich. Hier wird die Erziehungsfrage mitunter sogar gefährlich, denn der Wettstreit ums Überleben macht in der Wildnis auch vor den Jüngsten nicht Halt. Dabei müssen sich die Sprösslinge nicht selten gegen die eigenen Eltern zur Wehr setzen. In einzigartigen Nahaufnahmen aus den Kinderstuben von Löwe, Emu und Co. geht die N24-Dokumentation der Frage nach, wer wirklich den Titel als strengste Eltern der Welt verdient hat.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Russland: Der Ural
Die Reihe „Wildes Russland“ zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die zweite Folge führt in den Ural. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas ersorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Tierkinder in Not
Florian Brandes und sein Team von der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen pflegen junge Wildtiere. Wildkatzen, Feldhamster oder Fledermäuse, die Jungtiere werden umsorgt, bis sie für die Auswilderung fit genug sind. Eichhörnchen-Babys ohne Eltern erhalten hier Flaschenmilch, für junge Fledermäuse gibt es eine Flugschule.

Mittwoch, 26. April
3sat, 16.55 Uhr
Der Bärenmann: Reno Sommerhalders Leben unter Bären
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
Wie geht das? Leben wie ein Steinzeitmensch
Werner Pfeifer ist Deutschlands einziger hauptberuflicher mesolithischer Jäger und Sammler. Wer behauptet, Steinzeitmenschen seien primitive Höhlenbewohner gewesen, dem widerspricht er. Bereits damals hatten die Menschen ein ungeheures Wissen über die Natur und handwerkliche Techniken. Nur so konnten sie in der Wildnis überhaupt überleben. In der heutigen Zeit haben die Urahnen leider einen denkbar schlechten Ruf. Wer als „Steinzeitmann“ beschimpft wird, versteht das generell nicht als Kompliment. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Ein internationales Forscherteam rund um Werner Pfeifer möchte, dass die Steinzeit endlich den Respekt bekommt, denn sie verdient. Ihr Ziel: Sie wollen das alte Wissen neu entdecken.

Donnerstag, 27. April
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Wildes Polen: Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen: Der Süden des Nachbarlandes zu Deutschland wird von den über 2.000 Meter hohen Gipfeln der Tatra überragt, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas, ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen.

n-tv, 22.10 Uhr
Tödliches Afrika – Gruppenjagd
In der Welt der Tiere gilt das Prinzip des Stärkeren. Manche Tierarten entwickeln deshalb clevere Taktiken um zu überleben. Wildhunde sind vielleicht nicht die besten Kämpfer, aber im Rudel sind sie für ihre Feinde eine ernstzunehmende und bedrohliche Gefahr. Die n-tv Dokumentation zeigt, welche Tiere zu den erfolgreichsten aber auch zu den kaltblütigsten Jägern Afrikas gehören.

Freitag, 28. April
arte, 18.30 Uhr
Kielings wilde Welt
Der Äthiopische Wolf
In dieser Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Bale-Berge. Hier leben noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe.
Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri, der sich in einem Schutzprojekt für den Äthiopischen Wolf engagiert. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre intensiv an dem Projekt gearbeitet, eine achtköpfige Herde von der Erhaltungszucht in die freie Wildbahn zu entlassen.

arte, 19.45 Uhr
Re: Wölfe in Deutschland
Jäger und Gejagter

Samstag, 29. April
MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Sumpflöwen
Das Löwenrudel ist am Boden, denn sein Oberhaupt, das mächtige Männchen Big John, wurde von Trophäenjägern getötet. Nun sind die drei Schwestern Mother, Ani und Kali mit ihren Jungen ganz auf sich allein gestellt in der Busanga-Ebene im Norden des sambischen Kafue-Nationalparks.

Phoenix, 15.00 Uhr
Wildes Deutschland: Der Thüringer Wald
Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Der Film macht eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes.

Phoenix, 15.45 Uhr
Wildes Deutschland: Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv: Big Five Asien – Der Amurtiger
Amurtiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger. Sie haben sich diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr sind dichte Schneefälle an der Tagesordnung, nicht selten sinken die Temperaturen auf minus 40 Grad.

Sonntag, 30. April
Phoenix, 7.30 Uhr
Die Bärenretter von British Columbia: Warum Kanadas Tierschützer Jagdrechte kaufen
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Er begibt sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen.

Phoenix, 18.30 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

ZDF, 18.30 Uhr
Terra Xpress
Vorgarten-Schweine und die Brücke mit Tücke
Wildschweine dringen in Vororte ein. Behörden lassen einen Landwirt an einer baufälligen Brücke verzweifeln. Und ein neugieriger Luchs zeigt kaum Scheu vor Menschen.

MDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Sagenhaft – Das Sächsische Burgenland
Axel Bulthaupt begibt sich auf eine spannende Reise durch das Sächsische Burgenland. Er erlebt eine wunderschöne Landschaft mit spektakulären Ansichten von oben, wie sie noch nie zu sehen waren. In Wermsdorf erlebt er seine erste Schleppjagd. Hier, in den Wäldern rund um Schloss Hubertusburg, kann man sich alle zwei Jahre fühlen, wie einst die fürstlichen Jagdgesellschaften. Mit Hunden und Pferden geht es hinaus in die Natur. Heute wird zwar kein echtes Wild mehr gejagt, aber am Ende des Tages bekommt jeder Vierbeiner trotzdem zum Dank ein Stück Pansen. Nicht nur für Jäger ist die Wermsdorfer Schleppjagd ein bleibendes Erlebnis.

TV-Programm 01.05. - 07.05.2017

Montag, 1. Mai
Phoenix, 8.15 Uhr
Das Wunder Leben: Teil 2: Jäger und Gejagte
Für manche Tiere ist Angriff die beste Verteidigung: Kalifornische Ziesel teilen sich ihren Lebensraum mit Klapperschlangen. Um die gefährlichen Nachbarn auf Abstand zu halten, arbeiten die Nager mit einem Trick. Sie legen sich einen Tarnmantel um, indem sie alte Schlangenhaut zerkauen und sich die Paste auf den Schwanz reiben. Nähert sich nun eine Schlange, wedeln die Ziesel bedrohlich mit dem Schwanz. So wirken sie einerseits größer und verströmen vor allem ihr abschreckendes Parfum. Meist reicht das, um Angreifer zu verjagen.

arte, 10.05 Uhr
Unter Schakalen: Familien in der Serengeti
Zwei Schakalfamilien in der Serengeti sind die Protagonisten dieser spannenden Tierdokumentation. Gezeigt werden das Jagdverhalten, die Aufzucht der Jungtiere und der Kampf gegen natürliche Feinde wie die überall auf der Lauer liegenden Hyänen. Erzählt werden kleine amüsante, aber auch traurige Geschichten aus der Welt der wolfsähnlichen Raubtiere.

arte, 10.50 Uhr
Vertraute Feinde
Elefanten und Löwen am Chobe-Fluss
An der Westgrenze des Chobe-Nationalparks in Botsuana hat die Zahl der Löwen zugenommen. Aufgrund ihrer zahlenmäßigen Stärke trauen sie sich inzwischen sogar, Elefanten anzugreifen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Serondela-Elefantenherde und ihrer gefährlichen Gegner, der Löwen des Savuti-Rudels.

arte, 11.35 Uhr
Die letzte Königin von Liuwa
Überleben in Afrikas Wildnis
Der Landstrich Liuwa im Westen Sambias ist geprägt von sattem Grasland und ist Heimat zahlreicher Tierarten. Jedes Jahr überziehen schwere Stürme das Land und lassen den Fluss Sambesi über die Ufer treten. Alle Tiere sind gezwungen, sich an die dramatischen landschaftlichen Veränderungen anzupassen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer Löwin, die zum Symbol für den Überlebenskampf in Liuwa wurde.

arte, 12.20 Uhr
Re: Wölfe in Deutschland
Jäger und Gejagter

Das Erste (ARD), 19.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Deutschland: Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb.

Dienstag, 2. Mai
arte, 10.50 Uhr
Big Five Asien: Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen.

Phoenix, 19.15 Uhr
Das Wunder Leben
Jäger und Gejagte
Für manche Tiere ist Angriff die beste Verteidigung: Kalifornische Ziesel teilen sich ihren Lebensraum mit Klapperschlangen. Um die gefährlichen Nachbarn auf Abstand zu halten, arbeiten die Nager mit einem Trick. Sie legen sich einen Tarnmantel um, indem sie alte Schlangenhaut zerkauen und sich die Paste auf den Schwanz reiben. Nähert sich nun eine Schlange, wedeln die Ziesel bedrohlich mit dem Schwanz. So wirken sie einerseits größer und verströmen vor allem ihr abschreckendes Parfum. Meist reicht das, um Angreifer zu verjagen.

Mittwoch, 3. Mai
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Seenparadies Mecklenburg: Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen.

Animal Planet, 23.10 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren? „Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben“ dokumentiert außergewöhnliche Begegnungen zwischen Mensch und Tier, die uns auf teilweise schockierende Weise vor Augen führen, dass die Natur nicht immer nach unserer Pfeife tanzt.

Donnerstag, 4. Mai
n-tv, 20.15 Uhr
Verrückte Tierwelt – Tierische Tabus
Bei vielen Tierarten wird nicht zwischen „hetero-„ und „homosexuell“ unterschieden. Forscher konnten unter Japanmakaken gleichgeschlechtliche Liebe unter Weibchen feststellen. Die starken Löwen in der afrikanischen Savanne pflegen teilweise sehr intime Männerfreundschaften. Ein ganz besonderes Rätsel ist die mexikanische Schienenechse, die in der Lage ist, eine jungfräuliche Geburt zu erleben. Die n-tv Dokumentation zeigt Erstaunliches, was in der Tierwelt allerdings völlig normal ist.

n-tv, 21.05 Uhr
Tierdiebe: Gefährliche Fracht
Jedes Jahr werden Tiere über die internationalen Grenzen geschmuggelt. Trotz hoher Strafen lassen sich skrupellose Händler immer neue Ideen einfallen. Die n-tv Dokumentation erzählt die ebenso wahre wie erschreckende Geschichte rund um das Geschäft mit geschmuggelten Tieren.

n-tv. 22.10 Uhr
Tödliches Afrika – Tödliche Waffen
Wer ist der wahre König der Tierwelt Afrikas? Nilpferde gehören zu den gefährlichsten Tieren. Doch sie sind für ein Löwenrudel auch eine verlockende Beute. Wer gewinnt den unerbittlichen Kampf am Ende? Die n-tv Dokumentation zeigt, wer die besseren Waffen hat.

n-tv, 20.15 Uhr
Verrückte Tierwelt – Tierische Tabus
Bei vielen Tierarten wird nicht zwischen „hetero-„ und „homosexuell“ unterschieden. Die Löwen in der afrikanischen Savanne pflegen teilweise sehr intime Männerfreundschaften. Die n-tv Dokumentation zeigt Erstaunliches, was in der Tierwelt allerdings völlig normal ist.

n-tv, 21.05 Uhr
Tierdiebe: Gefährliche Fracht
Jedes Jahr werden Tiere über die internationalen Grenzen geschmuggelt. Trotz hoher Strafen lassen sich skrupellose Händler immer neue Ideen einfallen. Die n-tv Dokumentation erzählt die ebenso wahre wie erschreckende Geschichte rund um das Geschäft mit geschmuggelten Tieren.

n-tv. 22.10 Uhr
Tödliches Afrika – Tödliche Waffen
Wer ist der wahre König der Tierwelt Afrikas? Nilpferde gehören zu den gefährlichsten Tieren. Doch sie sind für ein Löwenrudel auch eine verlockende Beute. Wer gewinnt den unerbittlichen Kampf am Ende? Die n-tv Dokumentation zeigt, wer die besseren Waffen hat.

Freitag, 5. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Das Wendland – Niedersachsens wilder Osten
Der Landkreis ist einer der wichtigsten Naturräume Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten Schwarzstörche, Seeadler und Kraniche, leben Füchse, Fischotter und Biber. Vor den Elbdeichen liegen Auwälder und weite Überschwemmungsflächen, Waldgebiete grenzen an Felder und Feuchtwiesen.

3sat, 14.50 Uhr
Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein „neuer“ Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

3sat, 15.35 Uhr
Europas Urwälder: Bialowieza – Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen „Könige des Urwalds“ leben dort in freier Wildbahn.

3sat, 16.15 Uhr
Europas Urwälder: Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

3sat, 17.45 Uhr
Europas Urwälder: Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.

Phoenix, 20.15 Uhr
Kieling – Expedition zu den letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.

Als „Bärenmann“ hat sich Kieling längst einen Namen auf der internationalen Bühne der Naturfilmer gemacht. Wie keinem anderem gelingt es ihm immer wieder, die Zuschauer in Atem zu halten, wenn er in Alaska riesigen Grizzlybären Auge in Auge gegenübersteht, einem der gewaltigsten Landraubtiere der Erde. Zwei weitere Folgen sind im Anschluss ab 21.00 Uhr auf Phoenix zu sehen.

Samstag, 6. Mai
GEO Television, 17.45 Uhr
Zurück in der Wildnis
Der Turmfalke: Der tierische Rückkehrer der ersten Folge ist einer der schnellsten Jäger der Lüfte: der Turmfalke. Atemberaubende Luftaufnahmen und herzerwärmende Live-Bilder aus einem Falken-Nest dokumentieren das Ankommen und Aufwachsen einer Falken-Familie hautnah. Biber, Eisvogel und Turmfalke sind in Europa über ein halbes Jahrhundert verschwunden – bis heute. Die Dokumentation feiert ihr Comeback. Mit High Speed-Kameras sind niederländische Filmemacher den Heimkehrern auf der Spur und zeigen mit Hilfe von Nest-, Luft- und Unterwasseraufnahmen die lange vermissten Tiere, wie man sie noch nie gesehen hat. Gestochen scharfe Slow-Motion-Szenen, unterlegt mit sinnlicher Filmmusik, machen die dreiteilige Dokumentationsreihe zu einem heimischen Naturschauspiel für die ganze Familie.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Big Five Asien – Die Nashörner
Ein Filmteam macht sich auf Spurensuche nach den drei asiatischen Nashornarten, die fast ausgerottet wurden: das Panzernashorn, das Java-Nashorn und das Sumatra-Nashorn. Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine 10-wöchige Expedition in den Ujung Kulon Nationalpark auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen.

hr fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes London – Tiere im Großstadtdschungel
Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen – könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. Der Film erzählt verblüffende Geschichten, bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.

Sonntag, 7. Mai
GEO Television, 8.15 Uhr
Zurück in der Wildnis – Der Biber
Die zweite Episode der Dokureihe folgt dem Biber – Europas größtem Nagetier – bei seinem Heimspiel in den Niederlanden. Erst seit wenigen Jahren ist der Biber wieder an dortigen Flüssen zuhause. Die Kameras sind live dabei, wenn die tierischen Baumeister ihren Lebensraum gestalten.

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde
Tiermythen – Im Auge des Löwen
Jahrtausende lang haben die San, die Buschmänner Namibias, als Jäger und Sammler gelebt. Im Einklang mit einer atemberaubenden, aber oft lebensfeindlichen Natur. Viele ihrer alten Mythen und Legenden erzählen sogar von einer Urzeit, in der die Seelen von Mensch und Tier noch nicht getrennt waren. Löwen haben schon immer eine wichtige Rolle in den traditionellen Geschichten gespielt. Doch seit viele San sesshaft geworden sind, in Dörfern leben und Vieh besitzen, nehmen die Konflikte mit den Raubkatzen zu. So passiert es auch in Doupost, einem kleinen Dorf im Nordosten Namibias. Als wieder einmal Löwen das Dorf bedrohen machen sich die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit.

Phoenix, 21.45 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

TV-Programm 08.05. - 14.05.2017

Montag, 8. Mai
GEO Television, 13.20 Uhr
Waschbären – Einwanderer aus Wildwest
Etwa eine halbe Million amerikanischer Waschbären lebt heute in Deutschland. Ursprünglich sollten sie als Pelzlieferanten dienen, heute wäre man die Tiere gerne wieder los, da sie angeblich die bestehende Artenvielfalt gefährden. Die Doku klärt, ob die Vorurteile wirklich stimmen und ob es einen friedlichen Weg gibt, Waschbären in unsere heimische Tierwelt zu integrieren.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Niedersachsens kleine Helden
Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang: Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere. Feldhamster bewohnen das „Untergeschoss“ naturbelassener Feldränder. Die Nager sind in anderen Regionen Deutschlands längst ausgestorben, doch im südlichen Niedersachsen finden sie bis heute Schutz und Nahrung.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (1) Inseln am Ende der Welt
Es scheint, als würden wir das Land gut kennen: Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein.

Dienstag, 9. Mai
Bayerisches Fernsehen, 22.00 Uhr
Faszination Wissen
Der Biber – Nervig oder nützlich? Plage der Landwirte, Liebling der Naturschützer: Kaum ein Wildtier in Bayern ist so umstritten wie der Biber. Einst ausgerottet, hat sich das Nagetier seit seiner Wiederansiedlung in nur wenigen Jahrzehnten kräftig vermehrt. Mit sichtbaren Folgen für Wald und Flur.

Mittwoch, 10. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Bayern – Geburt eines Urwaldes
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom „größten Waldfriedhof Mitteleuropas“ und vom Ruin der Tourismusregion Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war.

ARD-alpha, 13.45 Uhr
Tiere und Pflanzen
Leben in der Rotte – Wildschweine
Da die natürlichen Feinde der Wildschweine, Wolf und Luchs, so gut wie ausgerottet sind, hat sich die Zahl der Tiere erhöht; und das, obwohl Jäger, die den Bestand regulieren, Jahr für Jahr mehr Tiere zur Strecke bringen. Wildschweine sind scheu, vorsichtig und intelligent genug, um dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen. Der Film beschreibt das Leben der Wildschweine über ein ganzes Jahr hinweg – typische Verhaltensweisen, Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen, Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte.

Phoenix, 16.45 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Donnerstag, 11. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes Bayern – Der Nationalpark Bayerischer Wald
1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen – ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. In manchen Jahren kann man das Röhren der Hirsche bis Ende Oktober hören. Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Hart und kalt sind die Winter im Bayerischen Wald. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Natur hier so unberührt und urwüchsig. Der Frühling kommt spät in das Grenzgebirge. Habichtskäuze nutzen die Baumstümpfe als Aussichtswarte und zum Brüten. Mit Beginn des Sommers sind alle Vögel zurückgekehrt. Unzählige Schmetterlinge, Käfer und Bienen bevölkern die blühenden Hänge. Auch bei den Spätbrütern, wie Sperber und Sperlingskauz, sind nun die Jungen flügge. Den Spechten dient das „Totholz“ als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck. Im Film wird gezeigt, mit welcher Kraft und Fülle die Wildnis in den Nationalpark zurückgekehrt ist.

GEO Television, 11.35 Uhr
Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger, Folge 1
Über Jahrtausende waren Wölfe die erfolgreichsten Raubtiere Nordamerikas: intelligent, furchtlos und im Rudel unschlagbar. Doch als europäische Siedler in die USA kamen, rotteten sie die Wölfe fast aus. Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Wölfe in die kanadische Wildnis verdrängt worden. Nun hat sich ein Rudel im US-amerikanischen Bundesstaat Washington angesiedelt.

GEO Television, 18.30 Uhr
Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger, Folge 2
Die zweite Folge der Dokumentation heftet sich an die Fersen eines ganz bestimmten Wolfs-Rudels. Ein Experten-Team um Gordan Buchanan untersucht, ob Wölfe wirklich eine Zukunft an der Westküste der USA haben.

Freitag, 12. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Karussell des Lebens – Die Streuobstwiese
Die Streuobstwiese ist ein vielfältiger Lebensraum, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet. In den alten Obstbäumen findet fast jede Vogelart einen Nistplatz, die vielfältigen Gräser, Blumen und Kräuter locken Insekten an und unter der Erde hausen Feldmäuse, die wiederum eine willkommene Nahrung für Füchse und Greifvögel sind. Zugvögel kommen jedes Jahr wieder zurück auf die Streuobstwiese, weil sie hier optimale Bedingungen zum Brüten finden. Und auch für den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, ist sie ein unverzichtbarer Lebensraum.

Phoenix, 18.30 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

Samstag, 13. Mai
Das Erste (ARD), 5.30 Uhr
Willi wills wissen (Jugendprogramm)
Wer hegt und pflegt und sägt im Wald?
Ungefähr 35 Milliarden Bäume gibt es in Deutschland – genug gute Gründe für Willi, im Nationalpark Bayerischer Wald nachzuforschen, wer eigentlich den Wald hegt und pflegt.

Bayerisches Fernsehen, 6.00 Uhr
Leises Artensterben – Wie Tierarten unbemerkt verschwinden
Trotz vielfältiger Bemühungen von Naturschützern verschwinden immer mehr Tierarten in Europa. Der Steinbock, der in den Alpen fast verschwunden war, hat sich dort wieder angesiedelt. Die Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner sind in den Allgäuer Alpen unterwegs, um mehr über den Steinbock zu erfahren.

Phoenix, 10.00 Uhr
Bedrohtes Paradies
Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Kaum ein Kontinent beherbergt noch so viele freilebende Wildtiere wie Afrika. Doch seit Jahrzehnten verkleinern sich die Populationen dramatisch. Der Kampf gegen Wilderer und professionelle Syndikate scheint aussichtslos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung spielen den Jägern in die Hände. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich den Lebensraum zu teilen.

hr fernsehen, 21.00 Uhr
Afrika – Der ungezähmte Kontinent (1)
Fünfteilige Sendereihe
Kalahari – Im Bann der roten Wüste
Ob in den Regenwäldern des Kongo oder den Savannen am Rift Valley, den feuchten Küsten der Kap-Halbinsel oder den Wüstengebieten von Sahara im Norden und Kalahari im Süden, auf keinem anderen Kontinent gibt es noch so viel wilde Natur wie in Afrika. Trotz ständig fortschreitender Zivilisation und Industrialisierung hat Afrika seine Faszination als ungezähmter Kontinent noch nicht verloren. Die erste Etappe der Sendereihe führt in die Naturparadiese Südwestafrikas. Wasser bedeutet Leben, und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. (Der 2. Teil folgt am 20. Mai.)

Sonntag, 14. Mai
ZDF neo, 6.10 Uhr
Terra X Adventure X: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde.

ZDF neo, 6.50 Uhr
Terra X
Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben.

3sat, 10.40 Uhr
Der wilde Wald der Kaiserin
Die Doku zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

TV-Programm 15.05. - 21.05.2017

Montag, 15. Mai
arte, 18.35 Uhr
Amerikas Naturwunder
Grand Canyon
30 Kilometer Luftlinie sind es an der breitesten Stelle von der Nordseite des Grand Canyons bis zu seiner Südseite. Für einen der seltensten Vögel der Welt, den Kalifornischen Kondor, ist das keine Entfernung. Mit einer Spannweite von gut drei Metern überwindet er die Strecke in wenigen Minuten. Dass man Kondore in den USA heute noch beobachten kann, ist einem aufwendigen Rettungsprojekt zu verdanken. Zu Beginn der 80er Jahre gab es gerade noch 22 der majestätischen Vögel. Um sie vor dem Aussterben zu retten, wurden die letzten eingefangen und in der Obhut der Menschen vermehrt. Heute kreisen wieder mehr als 400 Kondore über dem Westen der USA, davon etwa 100 über dem Grand Canyon.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (2)
Im Reich der Extreme
Größer kann der Gegensatz kaum sein: Ist der Norden Neuseelands sonnig und warm und aus dem Feuer der Vulkane geboren, so ist der Süden seine kalte, wankelmütige Schwester: An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal binnen 24 Stunden ab. Die Küsten sind geprägt von orkanartigen Winden, Gletscher reichen bis ans Meer und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen.

3sat, 20.15 Uhr
Abenteuer Yukon
Leben in der Wildnis Kanadas
Kim Pasche lebt fast das ganze Jahr über im Yukon, dem äußersten Nordwesten Kanadas. Monatelang erforscht er im Urwald die Ursprünge unseres menschlichen Lebens. Eine Reise durch Raum und Zeit. Yukon, ein fast menschenleeres Gebiet so groß wie Spanien. Der Schweizer Kim Pasche lebt hier wie ein Jäger und Sammler, ernährt sich von Beeren und Kräutern und jagt mit Pfeil und Bogen. Seit seiner Kindheit strebt er danach, den Ursprung der Dinge zu ergründen.

Dienstag, 16. Mai
ZDF neo, 5.25 Uhr
Terra X: Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

ZDF neo, 6.05 Uhr
Terra X
Die Macht der Jahreszeiten: Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die Dokumentation war ein Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten in Deutschland erstellt. Da die Kameras aber nicht überall sein konnten, hat „Terra X“ die Zuschauer aufgerufen, eigene Fotos und Videos zur Verfügung zu stellen. Die schönsten Bilder sind unter www.jahreszeiten.zdf.de zu bewundern, einige haben sogar Eingang in die TV-Dokumentation gefunden. Frühling und Sommer stehen im Zentrum dieser Folge. Die filmische Reise beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.

Mittwoch, 17. Mai
NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Äthiopien – Im Hochland der Wölfe
Im Osten Afrikas, in der Nähe des Äquators, hebt sich das Äthiopische Hochland mehr als 4.000 Meter in den Himmel. Eisiger Wind peitscht über die weiten Ebenen. Und wenn die Nächte Frost bringen, erinnert nichts mehr an die Hitze Afrikas. Äthiopiens Hochland ist einzigartig. Hier treffen die Landmassen Eurasiens auf den afrikanischen Kontinent. Monumentale Felstürme und tiefe Schluchten wechseln sich auf engstem Raum ab. Die eindrucksvolle Landschaft ist einer der artenreichsten Lebensräume der Erde. Viele Tier- und Pflanzenarten kommen ausschließlich hier vor. Zwei Jahre lang arbeiteten die Tierfilmer Yann Sochaczewski und Henry Mix im Hochland von Äthiopien, um das Leben der „roten Wölfe“ und anderer seltener Tierarten zu dokumentieren. Entstanden ist ein Film, der mit charismatischen Protagonisten in eine atemberaubende Region der Welt entführt, die so bislang kaum im Fernsehen gezeigt werden konnte.

Animal Planet, 23.20 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren? „Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben“ dokumentiert außergewöhnliche Begegnungen zwischen Mensch und Tier, die uns auf teilweise schockierende Weise vor Augen führen, dass die Natur nicht immer nach unserer Pfeife tanzt.

Donnerstag, 18. Mai
3sat, 16.15 Uhr
Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen. Die erste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.

3sat, 17.00 Uhr
Kielings wilde Welt (2/3)
Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet – keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel. Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. Andreas Kieling hat die Akrobaten allerdings in einer Situation beobachtet, die den Atem stocken lässt: In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona klettern Steinböcke regelmäßig auf der Suche nach speziellen Mineralsalzen und Kräutern. Es sind ausschließlich weibliche Tiere mit ihrem Nachwuchs. Die Böcke wagen sich nicht in die Wand, sie sind zu schwer und können sich auch mit ihren majestätischen Hörnern nicht nah genug an die Wand drücken.

3sat, 17.45 Uhr
Kielings wilde Welt (3/3)
In Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Balé Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten. Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom „Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe“. Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuosen Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Prof. Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie – ohne gesehen zu werden – vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen.

Freitag, 19. Mai
WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Abenteuer Erde: 24 Stunden: Teil 2. Die Macht des Mondes
Wenn die Sonne am Horizont verschwindet, verändert sich auch das Leben auf unserer Erde. Die Sonne mag zwar nicht mehr scheinen, doch sogar in der tiefsten Nacht hat sie Einfluss: Ihr Licht wird durch den Mond auf die Erde reflektiert und beeinflusst das Verhalten der Pflanzen und Tiere, die im Dunkeln leben. Das reflektierte Sonnenlicht wirkt als Liebeszauber, hilft bei der Jagd, lässt Mägen leer bleiben oder dient als Landkarte. Viele Verhaltensweisen im Tierreich werden durch den Stand des Mondes beeinflusst. Manchen bietet das großartige Chancen, anderen wird das zum Verhängnis. Wie Tiere sich dem ständigen Wechsel stellen können, macht den Unterschied zwischen Erfolg oder Niederlage. Viele nachtaktive Tiere bleiben bei Vollmond lieber in ihren Verstecken und hungern, als sich unter dem hellen Licht in Gefahr zu begeben.

SWR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expedition in die Heimat
Unterwegs im Kinzigtal
Die Reisereportage des SWR führt dieses Mal in den Schwarzwald. Moderatorin Anna Lena Dörr erkundet das Kinzigtal zwischen Alpirsbach und Haslach. Mit dem Schwarzwaldverein wandert Anna Lena Dörr in den Alternativen Bärenpark im Wolftal. Drei Wölfe und acht Bären haben hier nach einem Leben in Gefangenschaft eine neue Heimat gefunden.

Bayerisches Fernsehen, 23.35 Uhr
Man nennt mich Shalako
Spielfilm
Eine Gruppe europäischer Adeliger will 1880 den Nervenkitzel einer Großwildjagd im Wilden Westen erleben. Als die Jagdgesellschaft in ein Indianerreservat eindringt, schlagen die Männer die Warnungen des erfahrenen Trappers Shalako in den Wind. Kurz darauf überfallen die Apachen das Lager – und die Jäger werden selbst zu Gejagten.

Samstag, 20. Mai
n-tv, 6.10 Uhr
Tierische Begegnungen – Technik und Taktik
Jede Tierart reagiert anders auf Gefahren und Bedrohung. Sind Kampf- oder Fluchtinstinkte geweckt, versuchen sie alles, um zu überleben. Doch mit welcher Taktik überlisten die Jäger ihre Beute? Und wie verteidigen sich die Opfer? Von tapferen Heldentaten zu knappen Fluchten und Beinahe-Unfällen – wenn Klein und Groß im Reich der Tiere aufeinander treffen, prallen Killer- und Fluchtinstinkte aufeinander. Die spannende n-tv Dokumentation zeigt verschiedene Tierbegegnungen in freier Wildbahn.

ZDFneo, 6.10 Uhr
Terra X
Adventure X: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde.

ZDFneo, 6.55 Uhr
Terra X
Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor Kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

GEO Television, 8.20 Uhr
Unter Bären – Überleben in der Wildnis
Im Herbst befinden sich die amerikanischen Schwarzbären in großer Gefahr. Jäger sind ihnen auf den Fersen. Wildlife-Kameramann Gordon Buchanan, der den Frühling und Sommer mit den wilden Tieren verbracht hat, spielt nun ihren Bodyguard und sorgt dafür, dass sie sicher den langen Winterschlaf antreten können. Ein Jahr lang waren der erfahrene Wildtierfilmer Gordon Buchanan und die Biologin Lynn Rogers einer freilebenden Schwarzbärenfamilie in den Wäldern von Minnesota/USA auf der Spur.

Sonntag, 21. Mai
3sat, 13.05 Uhr
Jagdfieber in Salzburg
Das Thema „Jagd“ boomt in Salzburg. Jedes Jahr steigen die Besucherzahlen auf der Salzburger Jagdmesse „Hohe Jagd“, eine der größten in Europa, und auch die Zahl jener, die die Jagdprüfung ablegen, ist in Salzburg besonders hoch. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern auch umstritten. Zahlreiche Salzburger Jäger leisten sich Jagdreisen, um gut organisiert von Luxus-Lodges aus afrikanisches Großwild zu schießen. Daran gibt es weltweit viel Kritik – aber nicht nur: Naturschutzorganisationen und Wildbiologen können dem umstrittenen Treiben in Afrika mittlerweile sogar etwas Positives abgewinnen, sozusagen als „notwendiges Übel“. Die Wissenschaftler sagen nämlich, dass ein Teil der Millionenbeträge der Großwildjäger in Afrika auch gegen Wilderei und somit für den Artenschutz eingesetzt wird.

Animal Planet, 21.00 Uhr
Höhlenbau für Anfänger
Das Grizzly-Projekt
Jeff Watson hat sein Leben den Bären verschrieben. Seit 27 Jahren arbeitet der erfahrene Tiertrainer mit den pelzigen Allesfressern. Jetzt sollen zwei seiner Zöglinge, Bob und Screech, in die Freiheit entlassen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen die beiden Grizzlybären völlig neu lernen worauf es in der Wildnis ankommt. Von der Nahrungssuche bis zum Winterschlaf: Nur wenn die 300-Kilo-Brocken es schaffen, sich selbständig in den Wäldern Nordamerikas durchzubeißen, haben sie eine Überlebenschance! Diese Dokumentarserie begleitet „Bärenflüsterer“ Jeff bei seinem ambitionierten Auswilderungsprojekt und zeigt, wie Bob und Screech Schritt für Schritt ihren natürlichem Lebensraum entdecken.

TV-Programm 22.05. - 28.05.2017

Montag, 22. Mai
arte, 9.35 Uhr
360° Geo Reportage
Laetitia, allein unter Wölfen
Das Dörfchen Puplowo in der russischen Taiga: Vor fünf Jahren gesellte sich dort mitten in der Wildnis zu einer Handvoll Einheimischen die junge Französin Laetitia Becker aus Straßburg. Es scheint, als habe sie hier das vollkommene Glück gefunden, im schlichten Holzhaus, in dem sie mit ihrem Pyrenäen-Schäferhund Thalis ganz allein dem harten russischen Winter trotzt. Hier kann sie sich ihrer Lebensaufgabe widmen: der Verhaltenserforschung von Wölfen. Mittlerweile beherrscht sie nicht nur die Landessprache, sondern auch die Sprache der Wölfe. „360° Geo Reportage“ hat die ungewöhnliche junge Frau und ihre Wölfe in der russischen Einsamkeit besucht.

Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Spaniens wilder Norden – Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind sie beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen.

ZDFinfo, 16.15 Uhr
Unterwegs in der Urzeit – Von Mammuts und Menschen
Inmitten einer Eiszeit leben Mammuts, riesiges Wild und zwei Menschenspezies nebeneinander und kämpfen gegen die lebensfeindlichen Bedingungen. Im Sommer leben sie in Graslandschaften, doch der Winter treibt Mensch und Tier weiter nach Süden.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Wildes Neuseeland (3)
Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt, und so entwickelten sich Tiere über lange Zeiträume auf besondere Art und Weise. Eine Reise zu den Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.

Dienstag, 23. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Spaniens wilder Norden – Wolfsschluchten
Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Die Wölfe leben scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. Filmautor Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden, und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden.

3sat, 13.15 Uhr
Milos und die Luchse
Zwei kleine Luchse aus dem Tierpark sollen in die Heimat ihrer Vorfahren, in die Wälder der Malá Fatra im Herzen der Slowakei, zurückkehren. Der Film begleitet den Weg in die Wildnis.
Zwei Jahre lang verfolgen Milos Majda, ein stiller Naturbursche und Ranger im Malá Fatra Nationalpark, und der Biologe und Tierfilmer Tomas Hulik den Weg der Luchsgeschwister. Dabei ist die Geschichte einer hart erkämpften Freundschaft entstanden.

3sat, 14.00 Uhr
Schakale unter uns
Schakale sind aufgrund ihrer versteckten Lebensweise bis heute kaum erforscht. Der Film begleitet die Forscherin Elisabeth Schönthal, die von den scheuen Raubtieren fasziniert ist. Schakale gelten in einigen Kulturen als unreine Aasfresser und Schädlinge. In Ägypten wurden sie als Gottheiten verehrt. Sie leben vor allem in den Steppenlandschaften Afrikas. Dass Schakale seit Kurzem auch in Europa heimisch sind, ist weitgehend unbekannt. Heute melden Wildbiologen und Jäger bereits Sichtungen von Goldschakalen in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden und in Finnland. Elisabeth Schönthal sucht die scheuen Säugetiere in Europa und trifft auf Goldschakale in Ägypten und dem griechischen Karst, wo sie an den Küsten Krabben jagen.

3sat, 14.45 Uhr
Die Legende vom Hasen und der Sonne
Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu – parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.

3sat, 16.15 Uhr
Täuschen und Tarnen – Über Lebenskünstler der Natur
Das Motto „Tarnen und Täuschen“ als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel – und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Die Spur der Schweine
Aufruhr im Schweriner Schlossgarten Im Schweriner Schlossgarten hat sich eine Rotte Wildschweine festgesetzt. Ihre Spur führt in liebevoll gepflegte Gemüsegärten, Blumenbeete und Rasenflächen. Hier bietet sich ein Bild der Verwüstung! Einige Anwohner sind verzweifelt, schützen sich mit Elektrozäunen und Betonplatten gegen die Schweinebande. Vergeblich! Irgendwie wühlen sich die Wildschweine immer wieder durch. Andere freuen sich, dass die Wildschweine da sind. Diethard Gajek, der sein Grundstück mitten in ihrem Revier hat, meint, sie seien eine Bereicherung für die Natur. Er ist verärgert über die Entscheidung der Stadt, die jetzt einen Jäger mit einer Sondergenehmigung beauftragt hat, einige Wildschweine abzuschießen. Fachlich beraten wird die Stadt von Kreisjägermeister Hans Hovemann (83). Er kennt das Schwarzwild genau und hat auch schon eine Idee, wie man es wieder loswird. „Es kann saugefährlich werden, wenn die Bache Frischlinge hat“, so Hovemann. Er sieht aber auch, dass es schwierig ist, in einem Wohngebiet zu jagen. Auch Ulli Werth (75) kontrolliert seinen Maschendrahtzaun täglich. Mit 140 Tauben und 15 Hühnern wohnt er mitten im Wildschweinrevier und kann eine Menge über die Tier- und Pflanzenwelt im Schweriner Schlossgarten erzählen. Die Natur rund um das Villenviertel ist ein wahres Paradies. Hier leben Waschbären, Marder, Dachse, Rehe, Grün- und Schwarzspechte. Und jetzt auch schlaue Wildschweine. Wie lange noch?

Mittwoch, 24. Mai
arte, 11.30 Uhr
Wilde Arktis
Auf Island, dieser einzigartigen Insel mit ihren Vulkanen und ungezähmten Landschaften, entdeckt der Zuschauer im Rhythmus der Jahreszeiten die dort beheimatete Fauna, zum Beispiel den Polarfuchs. Die Reise führt weiter zur Inselgruppe Spitzbergen, die fast das ganze Jahr über vom Eis des Arktischen Ozeans umschlossen ist. Für die Eisbären sind diese Bedingungen ideal, so sind sie in diesem Naturschutzgebiet besonders zahlreich.

Animal Planet, 23.05 Uhr
Der Tierangriff – Geschichten vom Überleben
Über 100.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen von Tierangriffen. Doch so sehr diese Zahl erschrecken mag: Es gibt auch Fälle, bei denen Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen mit gefährlichen Tieren mit knapper Not entkommen sind. Welche Umstände entscheiden im Extremfall über Leben und Tod? Welche Tiere sind besonders gefährlich und wie sollte man auf eine Attacke reagieren?

Donnerstag, 25. Mai
SWR Fernsehen, 15.00 Uhr
Wildes Deutschland: Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb.

GEO Television, 16.40 Uhr
Raubkatzen – Tödliche Eleganz
Auf der Erde leben 41 verschiedene Katzenarten. So unterschiedlich sie auch wirken, besitzen sie doch viele Gemeinsamkeiten. Ihr langer Schwanz scheint wohl die offensichtlichste Übereinstimmung zu sein. Die Dokumentation zeigt die typischen Merkmale der Tiere und klärt, ob der Löwe wirklich der König unter den Katzen ist. Sie sind der Inbegriff von Anmut und Kraft, eindrucksvolle Jäger mit tödlicher Eleganz. 41 Katzenarten leben auf der Erde: Von der fünf Kilogramm schweren Wildkatze bis hin zum sibirischen Tiger, der 300 Kilo auf die Waage bringt. So verschieden sie sind, zeigen sie doch viele Gemeinsamkeiten auf. Dank ihrer biegsamen Knochen sind sie extrem gelenkig und der lange Schwanz hilft ihnen, bei Sprints und schnellen Wendungen das Gleichgewicht zu halten. Die Dokumentation zeigt die typischen Merkmale der Katzen und klärt, ob der Löwe wirklich der erfolgreichste Jäger und den anderen Arten überlegen ist.

Freitag, 26. Mai
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr
Wildes London – Tiere im Großstadtdschungel
Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein „Großstadtdschungel“, in dem Wildtiere keine Rolle spielen, könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Millionenmetropole zu Hause. Filmemacher David Allen erzählt in „Wildes London“ verblüffende Geschichten von den tierischen Bewohnern der britischen Hauptstadt.

3sat, 14.45 Uhr
17.000 Kilometer KANADA
Kämpfen, Jagen, Überleben
17 000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.
Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten. Folge 2 ist im Anschluss ab 15.30 Uhr auf 3sat zu sehen.

Samstag, 27. Mai
ZDFneo, 6.15 Uhr
Terra X
Unter Grizzlys
Das Abenteuer beginnt
Die ZDF/BBC Koproduktion „Unter Grizzlys“ verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.

ZDFneo, 7.00 Uhr
Terra X
Unter Grizzlys
Drama in der Wildnis
Millionen von Lachsen haben auf ihrer Laichwanderung die Flüsse des Grizzly-Lands in Alaska erreicht. Ein irrsinniges Spektakel nimmt seinen Lauf, wenn das Hauen und Stechen der Grizzlys um die Fische beginnt, wenn sie in Scharen die Wasserfälle bevölkern, um tonnenweise Lachs zu verschlingen. Auch die Weibchen wollen mit ihren hungrigen Jungen an der verschwenderischen Fülle teilhaben. Aber dies ist lebensgefährlich für ihren Nachwuchs: ein schwieriges Unterfangen, den Kleinen das Fangen beizubringen und sie gleichzeitig vor den männlichen Tieren zu schützen. Wenn der Winter einbricht, wird der Überlebenskampf noch härter und die Bedrohungen noch größer.

3sat, 16.00 Uhr
Spaniens wilder Norden (1/2)
Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären sind sie die einzig verbliebenen große Rückzugsorte im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation hier von wenigen Dutzend wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in einer unberührten Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind die Bären beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Sie haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen.

3sat, 16.45 Uhr
Spaniens wilder Norden (2/2)
Wolfsschluchten
In den nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind zwischen 1000 und 3000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden zuhause. Der Film zeigt das Leben der Tiere. Die Wölfe sind scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. Aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben. Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Eindrucksvoll zeigt er, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat, und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere. Bernhard Rübe stellt mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf vor. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.

Sonntag, 28. Mai
ZDFneo, 6.05 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt (1)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere. Andreas‘ erste Etappe liegt im Südosten Indiens. Im Ranthambhore-Nationalpark hofft er, den seltenen Bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadschas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen. Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet Andreas Kegelrobben. Gut 450 Jahre lang war die Robbenart fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwunden. Durch Naturschutzmaßnahmen kommen seit knapp 15 Jahren jeden Dezember auf Düne Süd wieder Junge zur Welt. Die kleine Insel bei Helgoland liegt Sturmflut geschützt und eignet sich deshalb besonders gut für die Aufzucht von Heulern.

ZDFneo, 6.50 Uhr
Terra X
Kielings wilde Welt (2)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere. Der Abenteurer trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen. Andreas Kieling beginnt seine Reise im Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasinghahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der durch seine Überschwemmungen regelmäßig für Düngung der üppigen Vegetation sorgt. Wenn der Fluss über die Ufer tritt, beginnt für die Tiere des Parks eine harte Zeit. Sie flüchten aus den überschwemmten Gebieten und treffen sehr bald auf die Felder und Siedlungen der heimischen Bevölkerung. Konflikte bleiben nicht aus. Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Prof. Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet – keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel.

ZDF, 18.30 Uhr
Terra Xpress
Was stört im Wald?
Im Rothaargebirge erregen Wisente die Gemüter. Tierfilmer Andreas Kieling zeigt Moderatorin Lena Ganschow, warum. Im Rahmen eines Artenschutz-Projekts leben die bis zu 1000 Kilogramm schweren Wisente frei in Wäldern. Wanderer sind verunsichert. Andreas Kieling zeigt, wie man sich richtig verhält. Weil die Tiere Bäume schädigen, sind Waldbauern gegen das Schutzprojekt.

ZDF, 19.30 Uhr
Terra X
Unsere Wälder
Die Sprache der Bäume
Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Drei Folgen „Terra X: Unsere Wälder“ werden sonntags um 19:30 Uhr ausgestrahlt.

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