TV- und Kino-Tipps der DEUTSCHEN JAGDZEITUNG für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 13. Mai 2018. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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TV-Programm 16.04. - 22.04.2018

Montag, 16. April

arte, 10.40 Uhr
360° Geo Reportage
Auf der Spur des spanischen Luchses
Online verfügbar von 16/04 bis 23/04
Der Iberische Pardelluchs droht in Kürze auszusterben. Es wäre die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger vor 10.000 Jahren, die von der Erde verschwindet – und das in Europa. Seit der Jahrtausendwende kämpfen Tierschützer im südspanischen Andalusien mit allen Mitteln für den Erhalt der Tiere. Nun tritt die Rettung der seltensten Großkatzenart der Welt in eine entscheidende Phase. Experten des Artenschutzprogramms Life-Lince setzen Luchse in einem neuen Revier aus. Gelingt es ihnen, dort eine neue, stabile Population zu gründen? „360° Geo Reportage“ hat den Kampf um Spaniens letzte Luchse begleitet. Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Pardelluchs, die kleine Schwesternart des Eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten mehr als 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wäldern der Sierra de Andújar und dem Nationalpark Doñana im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik. Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld, sollen aber helfen, mittelfristig neue Siedlungsgebiete zu erschließen und die Abwanderung der Luchse auch in andere Regionen zu ermöglichen. Denn zu den Hauptproblemen – speziell der Doñana-Luchse – gehört die Inzucht. Schon seit 1997 kämpft Miguel Ángel Simón für das Überleben der Iberischen Luchse. Nun will er mit seinen Mitarbeitern Luchse in einem Gebiet aussetzen, in dem die Tiere heute nicht mehr vorkommen. Auf einer riesigen Finca sollen sie ein eigenes, intaktes Revier gründen. Glückt das Vorhaben, hätte es Beispielwirkung für die Zukunft.

3sat, 20.15 Uhr
Die Rückkehr der Wildnis
Reno Sommerhalders Suche nach der intakten Natur
Die Schweiz ist ein übernutztes Land. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis. Tiere, die längst ausgerottet waren, kehren zurück: Bär, Wolf, Bartgeier – und vielleicht sogar bald der Wisent. Der Film stellt Menschen vor, die sich für eine intakte Natur einsetzen. Ein beglückender Moment für Reno Sommerhalder: In seiner kanadischen Wahlheimat Banff werden Bisons ausgewildert – 130 Jahre nachdem sie dort ausgemerzt worden waren. Vielleicht wird auch im Solothurner Jura der Europäische Bison, der Wisent, erneut heimisch. Es gibt Pläne, das archaische Tier zurück in den Jurawald zu bringen. Dazu Reno Sommerhalder in den Osten Polens, nach Bialowieza, wo 1952 die ersten Zoo-Wisente in die freie Wildbahn entlassen worden sind und mittlerweile wieder 1000 der mächtigen Tiere, meist gut versteckt, im größten Urwald Europas leben. Für den lokalen Naturtourismus sind sie inzwischen zu einer treibenden Kraft geworden. 2016 kehrte der Bär erstmal ins Innerste der Schweiz, in den Kanton Uri zurück – fast 200 Jahre, nachdem er dort ausgerottet worden war. Es wurde ein turbulentes Jahr für Wildhüter Fredy Arnold: Wie wird sich das Großraubtier verhalten? Beträchtlich war die Skepsis in der Bevölkerung, bis sich herausstellte, dass das junge Bärenmännchen sehr scheu ist, fast unsichtbar, keinen Kontakt wünscht zum Menschen. Der Wald wächst in der Schweiz jährlich um eine Fläche, die 8500 Fußballplätzen entspricht. Der Tessiner Forstingenieur Roberto Buffi hat schon vor Jahrzehnten für einen „wilden Wald“ gekämpft, hat mehrere Waldreservate im Tessin mit gegründet, wo das Gehölz sich selbst überlassen bleibt, wo ein langsam heranwachsender Urwald entsteht. Der heutige Mensch, vor allem der urbane, sieht die Wildnis oft als Sehnsuchtsort – und doch weckt die wilde Natur im Menschen auch Unbehagen, ja Furcht. „Es ist die Angst vor dem Irrationalen, dem Unkontrollierbaren“, sagt Buffi.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde
Raubkatzen (2)
Heimliche Jäger
Die zweite Folge des BBC-Zweiteilers “Raubkatzen“ gibt einen Einblick in das geheime Leben der faszinierenden Tiere. Das Jagdverhalten und Familienleben der meisten Katzen ist schwer zu beobachten und noch schwerer zu filmen. Besonders geheimnisvoll und bisher wenig erforscht sind die Kleinkatzen, wie etwa die Schwarzfußkatze. Ein Löwe ist 200mal schwerer als sie. Und dennoch ist die Schwarzfußkatze mit 60 Prozent Erfolgsquote der tödlichste Jäger der 38 Arten zählenden Katzenfamilie. Ob Fischkatze, Nebelparder, Pallaskatze oder Serval, Katzen gibt es in so vielen verschiedenen Facetten, dass uns die meisten bisher noch völlig unbekannt sind. Das Leben der Katzen ist viel komplexer als wir bisher dachten und ihre Fähigkeiten übersteigen unsere Vorstellungskraft bei weitem. Es gibt noch zu vieles zu erforschen über die heimlichen Jäger, aber selbst in den entlegensten Winkeln der Erde geht der Einfluss des Menschen nicht spurlos an ihnen vorüber. In faszinierenden Verhaltensaufnahmen und überraschenden Geschichten gibt der Zweiteiler “Raubkatzen“ Einblicke in die wahre Natur der eleganten Jäger und zeigt, dass diese so gut erforschte Tiergruppe noch immer viele Überraschungen bereit hält.

Dienstag, 17. April

Phoenix
Phoenix, 5.15 Uhr
Kieling – Expeditionen zu den Letzten ihrer Art
3-teilige Doku: 1. Teil
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tierarten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: mit Filmkamera und Survivalausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.

Phoenix, 6.00 Uhr
Kieling – Expeditionen zu den Letzten ihrer Art
3-teilige Doku: 2. Teil
Als Bärenmann hat sich Andreas Kieling auch in anderen Regionen längst einen Namen gemacht. Er ist einer der wenigen Menschen weltweit, denen es bisher gelungen ist, den Riesengrizzlies im hohen Norden so nahe zu kommen. Auch dieses Mal will der Grizzlymann wieder Auge in Auge den Giganten gegenüber stehen – und sie endlich sogar in den Flüssen unter Wasser filmen: Ein Tauchgang mit dem größten Landraubtier der Erde.

Phoenix, 6.45 Uhr
Kieling – Expeditionen zu den Letzten ihrer Art
3-teilige Doku: 3. Teil
Die westlichen Ausläufer des Himalajas sind Andreas Kielings nächstes Ziel. In Kirgisien will er das Marco-Polo-Argali, das größte Wildschaf der Erde, finden. Ihr gewaltiger Kopfschmuck lässt die Tiere zu imposanten Erscheinungen werden. Gleichzeitig sind ihnen die gigantischen Hörner zum Verhängnis geworden: Sportjäger aus aller Welt wollen diese Trophäe mit nach Hause nehmen.

Mittwoch, 18. April

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die größten Wasserfälle der Erde
Naturwunder Iguaçu
Filmautor Christian Baumeister berichtet von der Tierwelt und den Menschen, die sich dem Schutz der einzigartigen Wasserfälle und des Nationalparks von Iguaçu verschrieben haben. Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald. Doch das Paradies Iguaçu ist bedroht. Immer häufiger zieht es Wilderer in den Nationalpark. In riskanten Aktionen stellen die Park-Ranger den illegalen Jägern nach. Und Biologen setzen alles daran, um die letzten Jaguare und Kaimane zu schützen oder verschollene Riesenotter aufzuspüren.

arte, 18.35 Uhr
Wildes Deutschland
Das Erzgebirge
Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Die Sendung ist auch online verfügbar von 18/04 bis 25/04 auf dem Internetportal von ARTE.

Donnerstag, 19. April

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Dschungelhunde – Brasiliens scheue Jäger
Waldhund Charles lebt in einem riesigen brasilianischen Privatwald, ihm fehlt jedoch eine Partnerin. Als sich in freier Wildbahn keine Waldhündin auftreiben lässt, trifft die Biologin Dr. Cleyde Chieregatto eine gewagte Entscheidung. Charles bekommt eine Partnerin aus dem Zoologischen Garten von Rio de Janeiro. In den Wäldern Brasiliens lebt eine Tierart, die so scheu ist, dass sogar in ihrer Heimat kaum jemand von ihr weiß – der Waldhund. Einst durchstreiften viele Waldhunde den Atlantischen Regenwald Südamerikas. Und wie andere Hunde gingen sie als Rudel auf Jagd. Aber durch die Abholzung der Wälder bleibt immer weniger Lebensraum für die Waldhunde, und so kommt es, dass im Süden Brasiliens der Waldhund Charles im Privatwald eines engagierten Tierschützers lebt. Etwas fehlt jedoch: eine Partnerin. Denn die geselligen Tiere leben und überleben nur im Rudel. Im Pantanal, dem größten Feuchtschutzgebiet der Erde, das sich von Zentralbrasilien bis über Bolivien und Paraguay erstreckt, macht sich Dr. Cleyde Chieregatto auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin für Charles. Die Biologin dringt schließlich zu einem der Forscher in dem riesigen Naturschutzgebiet vor. Sie hofft, mit dessen Hilfe eines der seltenen Weibchen zu finden. Aber weil die Zeit drängt, entscheidet sich die Biologin für eine gewagte Lösung: Olivia, eine Waldhündin aus dem Zoo in Rio de Janeiro, soll zu Charles in die Wildnis kommen. Die Biologin Dr. Cleyde Chieregatto betreut schon seit Jahren die Aufzucht von Waldhunden im Zoo. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Beobachtung der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Brasilianischen Forschern war es vor einiger Zeit gelungen, ein frei lebendes Waldhundpärchen im Pantanal mit Sendern zu versehen. Das Pärchen und sein Junges wurden rund um die Uhr beobachtet und die Wissenschaftler konnten außergewöhnliche Filmaufnahmen von dem kleinen Rudel machen. Doch das Projekt endete fatal: Das ganze Rudel hatte sich mit Räude infiziert und war daran gestorben.

arte, 18.35 Uhr
Wildes Deutschland
Spessart und Steigerwald
Die Sendung ist auch online verfügbar von 19/04 bis 26/04 auf dem Internetportal von ARTE.
Der Spessart und der Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Dort finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.

Freitag, 20. April

ARD-alpha, 17.30 Uhr
Vierbeinige Verführer – Warum wir verrückt nach Katzen sind
Katzen sind überall. In sozialen Netzwerken und auf YouTube sind Katzenvideos echte Klickwunder. Auch im wahren Leben ist die Katze das beliebteste Haustier der Deutschen – noch vor dem Hund. Warum sind gerade Katzen so beliebt? Dabei gelten Katzen eher als unangepasste Einzelgänger. Sind Katzen wirklich kleine Wildtiere, die ihre Menschen nur als Dosenöffner betrachten? Oder sind sie doch fähig zu wahrer Liebe? Quarks gibt Antworten. Katzen verstehen es bestens, uns Menschen zu manipulieren. Sie haben dafür sogar eine eigene Sprache gelernt. Quarks zeigt, welche Tricks Katzen beherrschen, um bei uns ihren Willen durchzusetzen. Unsere Obsession für Katzen führt auch zu Problemen: Streunende Katzen vermehren sich unkontrolliert und können auch Krankheiten übertragen. Darunter leiden nicht nur die Tiere selbst. Aber sollten Jäger die Katzen deswegen erschießen dürfen? Quarks begleitet Tierschützer und Jäger – und zeigt Alternativen im Kampf gegen das Katzenelend.

arte, 18.35 Uhr
Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Die Dokumentation beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer, indem sie Einblick in die spannendsten und schönsten Momente gewährt. Bis zu dem ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen. Die Sendung ist auch online verfügbar von 20/04 bis 20/05 auf dem Internetportal von ARTE.

Samstag, 21. April

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Wölfe in der Toskana
Wölfe waren in Europa nahezu ausgerottet. Der Kreuzzug gegen den Wolf begann im Mittelalter, die Kirche schürte die Angst vor den scheuen Räubern, machte sie zu Hexenkomplizen. Überlebt haben nur wenige Wölfe im Südwesten Europas. Einer der wenigen Zufluchtsorte war die einsame Region des toskanischen Apennin. In den letzten 50 Jahren hat sich die Wolfspopulation in der Toskana sogar erholen können. Gerade einmal 100 Kilometer entfernt von der Strandhochburg Rimini leben einige Wolfsrudel in den dichten Wäldern des Nationalparks Casentinesi. Die Forschungsstation Casa Stabbi liegt mitten in diesem Gebiet. Dort arbeiten der Wolfsforscher Andrea Gazzola und der Huftierforscher Paolo Bongi von der Universität Sassari Hand in Hand mit einheimischen Jägern. Rehe und Wildschweine werden jedes Jahr mit aufwendigen Treibjagden eingefangen und mit Sendern versehen, um zu erforschen, welche Auswirkungen die zunehmende Anzahl von Wölfen auf ihre Beute hat. Andrea Gazzola ist den Wölfen auf der Spur, untersucht deren Ausbreitungsgebiet und Jagdverhalten. Mithilfe der Sender wissen die Forscher mittlerweile, dass die Wölfe junge Wildschweine und Rehe bevorzugt jagen. Ein wichtiges Argument, um den immer noch gefürchteten Jäger zu schützen, denn Konflikte mit Viehbesitzern, vor allem Schäfern, bleiben nicht aus. Lange Zeit wurden die Schafe unbewacht hinausgetrieben auf die Weiden. Heute ist das kaum mehr möglich, denn allzu verlockend und einfach ist es für einen Wolf, ein Schaf zu reißen, wie ein Überwachungsvideo der zuständigen Polizei zeigt. Die Schäfer müssen heute ausgebildete Hunde halten und die Schafe nachts einschließen. Andrea Gazzola und der Polizist Luca Tenti müssen Überzeugungsarbeit leisten, damit der Wolf nicht wieder zum Opfer des Menschen wird.

Phoenix, 10.45 Uhr
Die Bärenretter von British Columbia
Warum Kanadas Tierschützer Jagdrechte kaufen
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Er begibt sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen.

Sonntag, 22. April

Phoenix, 18.30 Uhr
Europas Urwälder
Wilde Karpaten
Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas – ursprüngliche Wälder, in die der Mensch noch nicht vorgedrungen ist. Die fünfteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu den Geheimnissen von Europas Urwäldern mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna, ihren Mythen und ihrer märchenhaften Schönheit. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – der Abholzung entgangen. Ein Beispiel sind die Karpaten. Bis zu 40 Meter hohe und 400 Jahre alte Bäume stehen in dem größten zusammenhängenden Buchenurwald Europas. Und bis heute sind hier Wölfe und Bären zu Hause, wie der vierte Teil der Reihe zeigt. Entlang der rumänischen Karpaten erstreckt sich der größte Buchenurwald Europas. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Seine abgeschiedene Lage an unzugänglichen Berghängen hat den Urwald in Rumänien bis heute überleben lassen. Denn an leichter zugänglichen Stellen werden auch alte Bäume gerodet und als Bau- und Brennholz verkauft. Auf seiner Inspektionstour im Semenic-Nationalpark trifft Mihai Zotta von der nationalen Waldbehörde auf Forstarbeiter und Ranger sowie auf einen Wasserschleuser, der mit seiner Frau seit 15 Jahren im Urwald lebt und für die Wasserzufuhr ins Tal zuständig ist. Das Paar lebt ohne Strom inmitten der Natur der Karpaten – in unmittelbarer Nähe von Bären, Wölfen und anderen wilden Tieren. In den unberührten Urwäldern der Karpaten finden große und kleine Tiere genügend Futter. Und weil alte umgestürzte Bäume einfach liegenbleiben, bieten sie ausreichend Schutz. Kleinstlebewesen und Pilze zersetzen das Holz zu Humus. Der perfekte natürliche Kreislauf funktioniert im Urwald der Karpaten seit Jahrhunderten. Dem Spurenleser Hermann Kurmes gelingt eine Beobachtung der besonderen Art: In nur 200 Meter Entfernung spielen Jungbären in der Morgensonne – selbst für den erfahrenen Tierbeobachter ein nicht ganz ungefährliches Erlebnis.

TV-Programm 23.04. - 29.04.2018

Montag, 23. April

Phoenix, 18.30 Uhr
Im Zauber der Wildnis
Ein kalifornischer Traum – Der Yosemite-Nationalpark
Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume – eine atemberaubende Natur. Die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Der staatliche Beauftragte für Wildtiermanagement ist im Jagdgebiet unterwegs und überprüft die Beute und Methoden der Jäger.

Phoenix, 191.15 Uhr
Im Zauber der Wildnis
Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation „Im Zauber der Wildnis: Yellowstone“, die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was „ihren Park“ gerade jetzt antreibt – im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Mit ihnen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde. Dem Ruf der Natur bedingungslos folgen! Legendär, der Claim des kalifornischen Naturschützers John Muir, der als Vater der amerikanischen Nationalparks gilt. Dass die Wildnis unwiderstehlich lockt, hat für viele heute wie damals unbedingte Gültigkeit. Und dabei geht es nicht nur um das Glück, draußen zu sein. Es geht um die immer verletzlichere Balance der Natur. Als Muir und andere begeisterte Pioniere gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks im Westen Nordamerikas gründeten, lebten gerade mal eine Milliarde Menschen: sie sollten in die Parks kommen und die Schönheit der Erde sehen. Heute bevölkern 7,3 Milliarden Menschen unseren Planeten und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie in Zeiten von Öl und Fracking, schnellem Wachstum, knappen Kassen, Klimawandel? Und wie erleben sie diejenigen, die tagtäglich dort leben und arbeiten – Ranger, Wissenschaftler, Abenteurer – von denen viele aus Deutschland kommen, wo sie alles für ihren Park zurückließen? Diese Fragen haben das ZDF-Doku-Projekt „Im Zauber der Wildnis“ angestoßen. Es führt zu den letzten Urlandschaften der Erde und entdeckt dabei legendäre Gegenden neu: Im vergangenen Jahr begleitete das Kamerateam den ebenso unvergleichlichen wie unbekannten Alltag in den beiden kanadischen Parks Banff in den Rocky Mountains und Kluane weit im Norden im Yukon. Jetzt also Yellowstone, der älteste Park der Erde, berühmt für seine vielfältige Tierwelt und die Magmakammer in der Tiefe, die seine unverwechselbaren Landschaften prägt. Der Ort, von dem nach wie vor Visionen für unser Leben mit der Natur ihren Ausgang nehmen. Yellowstone erinnert daran, wie wichtig Schutzgebiete sind – und zeigt gleichzeitig eindrucksvoll, dass Wildnis keine Grenzen kennt. Bisons und Wölfe, fast ausgerottet und verloren, sind in diese Gegend zurückgekehrt. Aber Wildtiere wollen wandern, weiter nach Norden denn je, wenn das Klima der Erde sich ändert. Yellowstone hat dafür Ideen und, so erlebte es das ZDF-Team, begeisterte junge Leute, die für sie kämpfen wollen. Die Natur um ihrer selbst willen schützen – ein radikaler Gedanke, den John Muir zu einer Zeit formulierte, als es in der Wildnis Nordamerikas nur um eines ging: sie zu zähmen und für die europäischen Siedler nutzbar zu machen. Bereits 1832 hatte der Maler George Catlin auf seiner Reise durch den noch wilden Westen über gewaltige Bison-Herden in der Prärie gestaunt, aber zutiefst entsetzt seine Vorahnung berichtet, dass diese Tiere und mit ihnen die Indianer, die von ihnen lebten, eines Tages verschwinden würden. Vierzig Jahre später wurde der Yellowstone Nationalpark gegründet: John Muir hatte so aufklärerisch über die Wildnis geschrieben und der Geologe Ferdinand von Hayden hatte sie so unwiderstehlich fotografiert, dass Präsident Ulysses S. Grant diese grandiose Welt bewahren wollte.

Dienstag, 24. April

3sat, 17.00 Uhr
Jagdkumpane – Wie der Hund auf den Menschen kam
Es begann vor mehr als 30 000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte. Oft hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat Hund und Mensch zusammengeschweißt. Heute soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen. Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an – doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund nach.

NDR Fernsehen, 18.15 Uhr
NaturNah: Ein Herz für Waschbären
In Mecklenburg-Vorpommern herrscht Waschbären-Alarm. Die Tiere kommen in Vorgärten, wühlen im Abfall oder wohnen unter Dächern. Hausbesitzer und Anwohner sind verzweifelt. Die eingewanderten Waschbären gelten zudem als gefährliche Räuber für Niederwild, Nestbrüter und seltene Arten. Doch stellen sie wirklich eine so große Gefahr dar? Für den Leiter des Nationalparks Müritz, Ulrich Meßner, liegt der Fall klar: Umfangreiche Forschungen belegen, dass der Waschbär längst nicht so schlimm ist wie sein Ruf. Die Tierschützerin Heike Gronow nimmt in ihrem Landhaus sogar verwaiste Waschbärenjunge auf, um sie großzuziehen. Sechs kleine Waschbären hat sie bereits. Die Muttertiere wurden von Jägern erschossen oder auf der Straße überfahren. Heike Gronows Idee ist, die kleinen Waschbären aufzupäppeln und sie später auszuwildern. Theoretisch kein Problem. Aber die Realität sieht anders aus. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Auswilderung von Waschbären verboten. Zoos und Tiergärten sind überfüllt und lehnen in der Regel die Aufnahme dieser Tiere ab. Doch wohin mit den Waschbären? In jeder freien Minute fährt Heike Gronow durchs Land und führt Gespräche mit Nachbarn, Bauern und Jägern. Sie wirbt um Verständnis für Waschbären. Heike Gronow setzt im Konflikt Mensch gegen Waschbär vor allem auf Prävention, also den Schutz von Haus und Hof. Sie hilft Menschen, wenn sie unfreiwillig „Untermieter“ bekommen, wenn Waschbären sich in deren Heim einfach einquartiert haben.

Mittwoch, 25. April

3sat, 21.45 Uhr
Unsere wilde Schweiz
Der Aletschgletscher
Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna. Naturschützer und Wissenschaftler reagieren auf die Herausforderung: Revierförster Peter Aschilier erprobt Methoden zum Schutz des Bergwaldes bei zunehmender Trockenheit. Der Fotograf und Biologe Carsten Brügmann dokumentiert die Anpassung von Orchideen an schwierige Umweltbedingungen. Die Wildbienenspezialistin Sabrina Gurten erforscht die Verschiebung der Lebensräume bestimmter Arten in die Höhe, deutliches Indiz der Klimaveränderung im Alpenraum. Pro-Natura-Aktivist Laudo Albrecht sieht auch das Überleben der Murmeltiere am Aletsch massiv gefährdet. Förster Christian Theler errichtet regelrechte „Totholzburgen“, um Hirschkäfern die Fortpflanzung zu erleichtern. Ihr Engagement hilft den außerordentlich vielfältigen Tier- und Pflanzenarten, den Klimawandel am Aletschgletscher zu überleben.

Animal Planet, 22.30 Uhr
Die Monster-Jäger von Alaska
Inmitten der Wildnis Nordamerikas liegt eines der größten Geheimnisse der Natur: das „Alaska-Dreieck“. Hier soll sich das Revier von Bigfoot und weiteren mysteriösen Kreaturen befinden. Seit über 500 Jahren finden sich Aufzeichnungen von Augenzeugen und ihren beängstigenden Aufeinandertreffen mit diesen Bestien. Diese Berichte spornen erfahrene Trapper zur Erforschung des abgelegenen Gebiets an. Mit neuesten Technologien fahnden engagierte Jäger nach Beweisen für die Existenz dieser Geschöpfe. „Die Monster-Jäger von Alaska“ verfolgt Spuren von Wesen wie dem furchterregenden Saberwolf. Bei der Suche nach der Wahrheit setzen die Trapper der Doku-Serie mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel.

Donnerstag, 26. April

NDR Fernsehen, 21.00 Uhr
Einsatz in Alaska
Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen Tiere und Natur. Vor allem in der Jagdsaison sind die Alaska Wildlife-Troopers immer wieder Alarmbereitschaft. Dann ist die ungewöhnliche Polizeitruppe ständig auf Patrouille in Wäldern und Meeresbuchten. Daniel Valentine und seine Kollegen sind auf dem Kodiak-Archipel stationiert. Die Inselgruppe südwestlich von Anchorage verfügt über einzigartige Landschaften, wild und unzugänglich, und ist ein beliebtes Freizeitgebiet für Jäger und Angler. Alan Jones ist der einzige Pilot der Truppe. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich über 300 Kilometer, eine Landfläche fast so groß wie Schleswig-Holstein. Meistens weiß er nicht, was ihn an den abgelegenen Orten erwartet. Illegale Jagdbeute, aggressive Jäger, verängstigte Jungtiere? Seinem Kollegen Shane Nicholson geht es nicht anders. Was wird er bei der toten Bärenmutter vorfinden? Wurde sie erschossen? Wo sind die Jungtiere geblieben? Die Polizisten greifen hart durch, wenn Jagdgesetze überschritten oder Fischereibestimmungen missachtet werden. Wen sie erwischen, dem drohen bis zu 10.000 Dollar Bußgeld und bis zu einem Jahr Gefängnis. Wenn jedoch Roy Rastopsoff jagt, gelten andere Gesetze. Er gehört zu den Aleuten, den Ureinwohnern, und genießt daher Sonderrechte. Für seine Familie darf er sogar Seehunde erlegen, was anderen nicht erlaubt ist. Insgesamt leben rund 13.000 Menschen auf dem Kodiak-Archipel. Einige von ihnen werden von Elise Pletnikoff medizinisch versorgt. Die Ärztin arbeitet im Krankenhaus der Stadt Kodiak, Verwaltungssitz der gleichnamigen Insel. Aber manchmal ist sie auch mit dem Flugzeug unterwegs zu ihren Patienten. Einmal im Monat hat sie Sprechstunde für die 225 Einwohner von Old Harbor. Elise Pletnikoff ist dann auf sich allein gestellt. Einen Facharzt oder einen Operationssaal in der Nähe gibt es nicht. Im Notfall müssen die Patienten in die Klinik geflogen werden. Die meisten Bewohner auf Kodiak Island leben vom Fischfang oder vom Tourismus. Aber manche sind auch Lebenskünstler wie Sherri Ewing. Sie betreibt einen Cateringservice und ein Outdoorrestaurant. Als sie vor 20 Jahren vom Bundesstaat Wisconsin auf die Insel zog, hat sie als Köchin in einem Bärenjägercamp angeheuert. Inzwischen tritt sie sogar in einer eigenen Fernsehkochshow auf. Filmemacher Christian Pietscher zeigt in seiner Dokumentation einzigartige Landschaften und ungewöhnliche Menschen. Sie alle können sich nicht vorstellen, das Inselarchipel jemals zu verlassen. Alaskas Wildnis und das ungewöhnliche Leben auf Kodiak Island lässt sie nicht mehr los.

Freitag, 27. April

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Wolfsfrau
Ein Porträt der Biologin Gudrun Pflüger, die ihr Leben den Wölfen in den Rocky Mountains widmet. Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, noch nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahe gekommen wie die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin Gudrun Pflüger. Sie hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet – bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch Gudrun hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen. Keine Strapaze ist Gudrun dafür zu groß: Zu Fuß oder per Pferd ist sie den charismatischen Raubtieren auf der Spur. Mithilfe von versteckten Kameras will sie das verborgene Leben der Wölfe in Kanadas Bergwelt dokumentieren. Dabei entdeckt sie auch, wie sehr die Lebensräume der Tiere von Menschen beansprucht werden. Gudrun will ein Rudel im Tal des Kootenay National Parks beobachten, das sie von früheren Feldstudien kennt. Nur wenn größere Gebiete geschützt werden, haben Wildtiere eine Chance. Um die Grundlagen für einen besseren Schutz der Tiere zu legen, stellt sich Gudrun wieder einmal all den Herausforderungen und Härten, die eine Suche nach Wölfen in der Wildnis mit sich bringt.

Samstag, 28. April

3sat, 10.00 Uhr
Zauberberge – Die Wildnis der Hohen Tatra
In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Die Wölfe kommen
Heute versuchen die einen, mit den Wölfen zu leben, während andere seine Rückkehr ablehnen. Beispiele zeigen, dass die meisten Halter von Nutztieren dank ausgebildeter Herdenschutzhunde und elektrischer Zäune kaum mehr Schäden durch die Wölfe haben. Aber ausgerechnet im Wolfserwartungsland Bayern wird der Wolf nicht akzeptiert. Wieder einmal ist ein Wolf in Bayern aufgetaucht. Anfang August 2015 hat ein Wolf im Landkreis Miesbach eine Schafherde angegriffen. Die Nachricht sorgte für Furore, denn es ist nicht der erste Fall. Schon 2006 tauchte der erste Wolf in Oberbayern auf – er und seine Nachfolger stammen aus der italienischen Südwestalpen-Population. Aber auch von den südöstlichen Ländern Europas wie Kroatien und Slowenien breiten sich die Wölfe wieder aus – Schritt für Schritt erobern sie sich die Alpen zurück. Denn dort ist noch Platz für junge Wölfe, die einen neuen Lebensraum suchen müssen. Im Rewilding Europe Projekt in Portugal, dem westlichsten Küstenstaat Europas, sind die Iberischen Wölfe willkommen. Denn für den nachhaltigen Tourismus ist die Rückkehr der großen Räuber wie Wolf und Luchs überaus wertvoll. In Zukunft sollte man nicht mehr nach Nordamerika reisen müssen, um Wölfe beobachten zu können – so die Vision der Organisation. Und wie es die Beispiele in Europa zeigen – die meisten Halter von Nutztieren haben dank ausgebildeter Herdenschutzhunde und elektrischer Zäune kaum mehr Schäden durch die Wölfe. Auch in Deutschland leben wieder etliche Wolfsrudel. Aber ausgerechnet im Wolfserwartungsland Bayern wird der Wolf nicht akzeptiert. Doch der Vorfall im August 2015 zeigt, dass es an der Zeit ist, auch dort eine Lösung zu finden.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Amba – Die Legende des sibirischen Tigers
Einst waren Tiger in ganz Asien verbreitet. Heute ist ihr Bestand auf wenige tausende geschrumpft. Doch in Ussurien, im äußersten Südosten Russlands, ist er noch zu finden: Amba, der sibirische Tiger. Tierfilmer Gordon Buchanan reist in dieser Dokumentation in die entlegene Wildnis, um mehr über die seltene Großkatze und das entbehrungsreiche Leben fernab der Zivilisation zu erfahren. Ohne die Hilfe ortskundiger Führer wäre die Expedition der reinste Selbstmord. Denn neben Kälte und Hunger lauern noch ganz andere Gefahren im Reich des Tigers.

Sonntag, 29. April

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde
Mit dem Frühling durch Europa (2)
Von den Alpen ans Polarmeer
Was kann mehr verführen, als nach langen grauen Monaten mit dem Frühling einen ganzen Kontinent zu durchqueren? Über 5000 km erstreckt sich Europa von Süd nach Nord und so verschieden die Landschaften auf diesem Weg sind, so unterschiedlich zeigt sich auch der Frühling. Im zweiten Teil führt die Frühlingsreise von den Alpen bis ans Polarmeer. Die raue Schönheit des Bergfrühlings in den Alpen steht im Gegensatz zu den Blumenlandschaften Deutschlands. Hier müssen Grasfrösche riesige Schneefelder überwinden, dort versinken die Streuobstwiesen Süddeutschlands im Blütenrausch. Weiter geht es Richtung Norden: Die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine, tanzende Kraniche, Rentiere. Papageientaucher und Bären. In jeder Region präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer faszinierend. 4 Jahre Drehzeit, 20 Drehreisen und 120.000 Kilometer, schönste Frühlingstage, aber auch wochenlanges graues, nasskaltes Wetter mussten die Filmemacher überstehen. Nicht immer war es leicht, die charakteristischen Tiere der einzelnen Regionen mit ihrem Verhalten vor die Kamera zu bekommen, doch die große Tugend der Tierfilmer heißt Geduld – und so sind viele neue Aufnahmen gelungen, immer mit dem Ziel, den Frühling mit seinen vielen Facetten eindrucksvoll festzuhalten.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Angst um Ann
Die Bärenretterin
Im kalifornischen Urlaubsparadies Lake Tahoe herrscht ein regelrechter Krieg zwischen Mensch und Tier. Jährlich steigende Besucherzahlen und das Vordringen der Touristen in unberührte Gegenden reizen die Schwarzbären, die in diesem Gebiet ihre Heimat finden. Gestört in ihrem Revier, kommt es immer häufiger zu Konflikten. Traurige Konsequenz: Zahlreiche Bären verlieren durch Menschenhand ihr Leben. Eine Eskalation droht! Ann Bryant, Expertin für das Verhalten von Bären, ist die letzte Hoffnung für ein friedliches Miteinander. Um weitere Tötungen der Bärenpopulation zu verhindern, schreitet die Tierschützerin furchtlos ein. Zum Schutz der Tiere riskiert sie sogar ihr eigenes Leben.

TV-Programm 30.04. - 06.05.2018

Montag, 30. April

WELT, 16.05 Uhr
Animal Fight Club – Kampftruppen
An Land, unter Wasser und auch in der Luft: Überall auf der Erde beginnt jeden Tag aufs Neue der Kampf ums Überleben. Der Ruf der Wildnis treibt die Bewohner unserer Fauna im Wettstreit um Beute, Revier und Fortpflanzung an. Krallen treffen auf Stoßzähne, Masse auf Gerissenheit – Auf der Suche nach Nahrung und zum Schutz der Jungen nehmen große wie kleine Tiere die gefährlichsten Konfrontationen auf sich, um ihren Platz in der unbarmherzigen Reihe der Nahrungskette zu behaupten.

WELT, 17.05 Uhr
Animal Fight Club – Monster Chaos
Im Wettstreit ums Überleben treffen Tag für Tag die großen und kleinen Kämpfer des Tierreichs aufeinander. Nahrung, Partner, Revier: Nicht nur in extremen Lebensräumen sind diese Güter für die Bewohner der Wildnis knapp. Um das Fortbestehen von Herde, Rudel oder Familie zu sichern, hat Mutter Natur ausgeklügelte Waffen entworfen. Die Dokumentation zeigt, was passiert, wenn Reißzahn und Gehörn zum Einsatz kommen und das Gesetz des Stärkeren seinen Tribut einfordert.

Dienstag, 1. Mai

arte, 9.35 Uhr
Wüstenkönige – Die Löwen der Namib
Am Rande der Namib-Wüste erschließen Rinderhirten ständig neue Weidegebiete für ihre Herden. So geraten die Löwen dort immer öfter in Konflikt mit den Menschen. Sie werden Opfer von hinterhältigen Fallen oder beim Angriff auf Nutz- und Weidetiere erschossen. Ist das Ende für die Wüstenlöwen Namibias gekommen? Mehr als zwei Jahre haben die Naturfilmer Will und Lianne Steenkamp in der kargen Wüste Namibias verbracht, um ein achtköpfiges Löwenrudel durch endlos heiße Tage zu begleiten und filmisch zu porträtieren. Für zwei Jahre haben die Filmemacher Will und Lianne Steenkamp ihre Wohnung mit dem Geländewagen und ihr Bett mit dem Schlafsack getauscht, um an der Seite eines Löwenrudels in der Wüste zu verbringen. Sie tauchen ein in das Leben im Hoanib-Becken der Namib-Wüste und erzählen eine Geschichte voller Emotionen. Die engagierten Kameraleute konnten lückenlos die entscheidenden Momente im Heranwachsen der prächtigen Tiere miterleben. Das porträtierte Löwenrudel setzt sich aus einer sehr erfahrenen Löwin, ihren beiden erwachsenen Töchtern und deren fünf heranwachsenden männlichen Löwenjungen an der Schwelle zum Erwachsenenalter zusammen. Die alte Löwin ist bereits 17 Jahre alt, eine routinierte Jägerin und trotz ihres hohen Alters mutig und wild. Ihre Spezialität ist die Jagd auf Giraffen. Die Löwen der Namib-Wüste sind eine langsam verschwindende Spezies. Löwen sind kaum für ein Leben in derart trockenen Gebieten geschaffen, und nur sehr wenige Rudel haben sich im Lauf von Jahrhunderten an diese Umgebung adaptiert und spezielle Jagdstrategien entwickelt. Damit die kleine Population der Wüstenlöwen überlebt, müssen die jungen Männchen das Erwachsenenalter erreichen und sich mit Weibchen aus anderen Rudeln fortpflanzen. Die Zeit drängt, denn die Löwenpopulation in der Namib ist schon verschwindend klein. Nur wenn die jungen Löwen rasch lernen, selbstständig zu jagen und unabhängig von ihren Müttern zu leben, gibt es überhaupt eine Chance für sie, ein eigenes Rudel zu gründen. Das könnte entscheidend sein für das Überleben einer ganzen Art, denn männliche Löwen gibt es nur mehr wenige in den Wüstenregionen Namibias. Die Dokumentation begleitet drei Löwenweibchen mit ihren fünf Jungen durch die Wüste Namib. Hautnah erlebt das Publikum die entscheidenden Phasen des Abkapselns von den Müttern bis hin zur ersten selbstständigen erfolgreichen Jagd der jungen Löwengang. mDie Geschichte folgt den Löwen von den Sandstränden der legendären Skelettküste bis weit in die namibische Wüste, ins Hoanib-Tal, wo die Löwen Tag für Tag durch surreal wirkende Trockenlandschaften ziehen.

arte, 10.20 Uhr
Die Wüstenlöwen der Namib
Aufbruch und Wiederkehr
Die fünf jungen Löwen aus der Dokumentation „Wüstenkönige – Die Löwen der Namib“, die 2015 entstand, sind inzwischen erwachsen geworden. Die Fortsetzung der emotionalen Beobachtung der fünf „Musketiere“ begleitet die Wüstenlöwen auf der Suche nach Weibchen. Doch das hoffnungsvolle Bild endet dramatisch: Nachdem die Löwen in der Nähe einer Siedlung einen Esel reißen, verenden vier von ihnen an Gift. Nur Tullamore überlebt und wird umgehend in ein sicheres Revier gebracht. Fünf junge Löwen ziehen durch die Namib-Wüste, ein starkes Team, unerschrocken und neugierig und erfolgreiche Jäger. Sie haben das sichere Terrain ihrer Kindheit verlassen und treffen auf Viehhirten und deren Herden. Die Versuchung ist groß, Weidetiere als leichte Beute zu schlagen. Können die Löwen die Gefahren, die vom Menschen ausgehen, erkennen und in die Sicherheit des Hoanib-Tals zurückkehren? Es ist ein harter Überlebenskampf inmitten der heißen Namib-Wüste, für Löwen nicht weniger gefährlich als für ihre Beutetiere. Die erwachsenen Wüstenlöwen, die „fünf Musketiere“, sind auf der Suche nach Weibchen, mit denen sie neue Rudel bilden können. Die nomadische Phase ist der heikelste Abschnitt im Leben eines Löwen: Er durchstreift unbekanntes Terrain, muss lernen, neue Beutetiere zu schlagen und trifft immer wieder auf den Menschen, der ihn fürchtet und jagt. Schneller als erwartet finden die unerfahrenen Löwen paarungsbereite Weibchen. Deren Verführungskünste verfehlen ihre Wirkung nicht, und die „Musketiere“ schließen sich dem Rudel an. Inzwischen hat Tullamores Mutter wieder Junge zur Welt gebracht. Diesmal sind es lauter Weibchen. Ihr Fortkommen ist allerdings ungewiss, denn plötzlich ist ihre Mutter verschwunden.

arte, 17.40 Uhr
Duell in der Savanne
Online verfügbar von 01/05 bis 08/05
Bei den Massai gibt es einen jahrtausendealten Initiationsritus, der von einer Generation an die nächste weitergegeben wird: An der Schwelle zum Erwachsenenalter müssen junge Krieger ihre Männlichkeit unter Beweis stellen, indem sie einen Löwen töten. Die seit 2008 am Fuße des Kilimandscharo ausgerichteten Massai Olympics wollen den jungen Kriegern andere Möglichkeiten des Kräftemessens bieten und sie für den Artenschutz sensibilisieren. Während es in den 70er Jahren noch 30.000 Löwen in Kenia gab, sind es heute nur noch 2.000 Tiere. Schuld daran sind Wilderei und Urbanisierung, durch die ihr natürlicher Lebensraum schrumpft. Die Löwenjagd ist ein uralter Initiationsritus der Massai, bei dem junge Männer ihren Mut und ihr Geschick unter Beweis stellen. Die Regeln sind einfach: Zuerst umzingeln die jungen Krieger den Löwen, dann werfen sie sich nur mit einem Speer bewaffnet den scharfen Krallen des Raubtiers entgegen. Dabei kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen oder gar Todesfällen. Nach Beendigung der Jagd kehren die Massai mit ihrer Beute ins Dorf zurück. Sie haben die Hochachtung des Stammes errungen und untereinander brüderliche Bande geknüpft. Die Schilderungen ihrer Ruhmestaten werden im Laufe der Zeit zu Legenden. Dieser Ritus markiert den Übergang vom Kindes- ins Mannesalter und war jahrtausendelang ein zentraler Bestandteil der Tradition der Massai. Doch diese Zeit ist vorbei. Um das Aussterben der fantastischen Raubkatzen zu verhindern, haben die Massai beschlossen, den altüberlieferten Brauch in einen neuen Initiationsritus zu überführen: Heute messen die jungen Krieger ihre Kräfte bei Leichtathletikwettbewerben. Seit 2008 werden in Kenia zweimal im Jahr die Massai Olympics auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene ausgetragen. Anstelle der Löwenjagd stehen Laufen, Springen und Speerwerfen auf dem Programm. Die Krieger können ihr Jagdtalent im Rahmen von Sportwettkämpfen unter Beweis stellen und werden gleichzeitig über die bedrohliche Lage der Löwen aufgeklärt. Dank dieser Initiative konnten Artenschutz und Sport eng miteinander verknüpft werden. Und die jungen Massai jagen heute Medaillen anstatt Löwen.

Mittwoch, 2. Mai

3sat, 14.50 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere sich tarnen
„Bloß nicht auffallen!“, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte „Tricks“, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

3sat, 15.35 Uhr
Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen – oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

Donnerstag, 3. Mai

arte, 18.35 Uhr
Wildes Deutschland
Die Havel
Die Entdeckungsreise entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung zeigt mit aufwendiger Technik spektakuläre Naturschauspiele zwischen Müritz, Potsdam und Elbe von kämpfenden Seeadlern, über junge Biber in der Burg bis hin zu einem Wiedehopf, der im wohl sichersten Nistplatz der Welt brütet: einem ausgedienten Panzer. Im Mündungsbereich des Havel röhren Rothirsche. Die außergewöhnliche Flussreise lässt aus ungewöhnlichen Blickwinkeln ein intimes Porträt dieser Region entstehen.

National Geographic WILD, 21.50 Uhr
Das Geheimnis des schwarzen Wolfs
Im Yellowstone-Nationalpark wetteifern mehrere Wolfsrudel um die besten Jagdreviere. Normalerweise ist die Ordnung innerhalb eines Rudels fest gefügt, die Gruppe besteht im Wesentlichen aus einem Elternpaar und dessen Nachwuchs, der mit etwa zwei Jahren das Rudel verlässt. Nur selten gibt es für die Biologen des Nationalparks echte Überraschungen – bis ihnen ein schwarzer Wolf auffällt, dessen Verhalten Rätsel aufgibt. Innerhalb kürzester Zeit steigt das Tier vom „einsamen Wolf“ zum Rudelführer auf und stellt dabei einiges in Frage, was die Experten bisher über das Wolfsverhalten zu wissen glaubten.

Freitag, 4. Mai

arte, 7.15 Uhr
360° Geo Reportage
Auf der Spur des spanischen Luchses
Der Iberische Pardelluchs droht in Kürze auszusterben. Es wäre die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger vor 10.000 Jahren, die von der Erde verschwindet – und das in Europa. Seit der Jahrtausendwende kämpfen Tierschützer im südspanischen Andalusien mit allen Mitteln für den Erhalt der Tiere. Nun tritt die Rettung der seltensten Großkatzenart der Welt in eine entscheidende Phase. Experten des Artenschutzprogramms Life-Lince setzen Luchse in einem neuen Revier aus. Gelingt es ihnen, dort eine neue, stabile Population zu gründen? „360° Geo Reportage“ hat den Kampf um Spaniens letzte Luchse begleitet. Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Pardelluchs, die kleine Schwesternart des Eurasischen Luchses, beinahe ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten mehr als 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wäldern der Sierra de Andújar und dem Nationalpark Doñana im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik. Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld, sollen aber helfen, mittelfristig neue Siedlungsgebiete zu erschließen und die Abwanderung der Luchse auch in andere Regionen zu ermöglichen. Denn zu den Hauptproblemen – speziell der Doñana-Luchse – gehört die Inzucht. Schon seit 1997 kämpft Miguel Ángel Simón für das Überleben der Iberischen Luchse. Nun will er mit seinen Mitarbeitern Luchse in einem Gebiet aussetzen, in dem die Tiere heute nicht mehr vorkommen. Auf einer riesigen Finca sollen sie ein eigenes, intaktes Revier gründen. Glückt das Vorhaben, hätte es Beispielwirkung für die Zukunft.

Phoenix, 18.30 Uhr
Safari am Sambesi
ZDF-Südafrika-Korrespondent Timm Kröger und sein Team reisen Tausende Kilometer von der Sambesi-Quelle bis zur Mündung in den Indischen Ozean, zeigen ein Afrika zwischen Naturschönheiten und Wirtschaftsboom, kommen den Menschen am Fluss nahe und machen den Zuschauern Appetit auf einen Besuch im südlichen Afrika.

Schweizer Fernsehen SRF 2, 21.50 Uhr
Der Baumflüsterer
Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster – und Bestseller-Autor. Er schreibt über „Das geheime Leben der Bäume“ und „Das Seelenleben der Tiere“. Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Die Reportage zeichnet ein Porträt des „Bestseller-Försters“, begleitet Peter Wohlleben bei seiner Arbeit im Hümmeler Forst und versucht, die Gründe seines Erfolges aufzuzeigen. Denn Peter Wohlleben ist der wohl erfolgreichste Geschichtenerzähler, seit es Förster gibt. Ein Mann wie ein Baum: 1,98 Meter groß, Schuhgröße 48, grauer Bart, 52 Jahre alt. Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster – und Bestseller-Autor. Er schreibt über „Das geheime Leben der Bäume“ und „Das Seelenleben der Tiere“. Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Peter Wohlleben lebt im Forsthaus von Hümmel, einer 470-Seelen-Gemeinde in der Eifel, samt Bulldogge Crusty, Familienhündin Maxi, Stute Bridgi und Hahn Fridolin mit seinem Zwei-Hühner-Harem: alles Tiere, die natürlich eine Rolle in seinen Büchern spielen. Die Auflage seiner Bücher: fast eine halbe Million, Übersetzungen in 26 Sprachen. Wie viele Bäume für die Bücher gefällt werden mussten – gar nicht auszudenken. Dabei sind es gerade die Bäume, um die es in seinen Büchern immer wieder geht. Für ihn sind Bäume weit mehr als gewachsenes Holz – Bäume haben ein ausgeklügeltes Kommunikationssystem, er redet sogar vom „Wood Wide Web“. Er schreibt von Bäumen, die ihren Nachwuchs stillen, die andere Bäume vor Schädlingen warnen und die alte, längst abgestorbene Kameraden versorgen. Wohlleben leitet einen umweltfreundlichen Forstbetrieb mit dem erklärten Ziel, die „Massenhaltung“ von Bäumen in Schnellwachs-Plantagen zu beenden. Der „deutsche Rebell des Waldes“, der „Robin Wood aus der Eifel“ – Wohlleben lächelt über derartige Helden-Titulierungen. Er ist alles andere als ein romantischer Spinner und auch kein Esoteriker: Er entwickelt Konzepte artgerechter Baumhaltung, mit denen sein Betrieb Geld verdient. Auch er schlägt und verkauft Holz; dazu kommt als weitere Einnahmequelle das Projekt „RuheForst“, in dem sich Menschen eine Grabstelle unter einer Buche kaufen können. Die Reportage zeichnet ein Porträt des „Bestseller-Försters“, begleitet Peter Wohlleben bei seiner Arbeit im Hümmeler Forst und versucht, die Gründe seines Erfolges aufzuzeigen. Denn Peter Wohlleben ist der wohl erfolgreichste Geschichtenerzähler, seit es Förster gibt.

Samstag, 5. Mai

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Im Land des Widders
Um 1890 wurden die ersten Mufflons von Sardinien aus in das Bergland Italiens gebracht. Doch dort, wo die letzten Wölfe Italiens überlebt haben, hatten die Wildschafe so gut wie keine Chance. Auch in ihrer Heimat, der Mittelmeerinsel Sardinien, steht es mittlerweile nicht gut um sie. Die letzte Urpopulation Europas lebt in der zentralen Bergregion des Nationalparks Gennargentu, wo der Forscher Simone Ciuti sich vorgenommen hat, das weitgehend unbekannte Verhalten der Mufflons zu erforschen. Jede neue Erkenntnis zählt, wenn die scheuen Urschafe auf Sardinien überleben sollen. Eine filmische Reise vom toskanischen Bergland zu den Inseln Sardinien und Asinara kombiniert einzigartige Landschaftsformen mit den Bemühungen von Forschern um den Erhalt der letzten Urpopulation der Mufflons.

3sat, 16.45 Uhr
Wildes Deutschland: Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.

Sonntag, 6. Mai

hr-fernsehen, 19.00 Uhr
Herrliches Hessen
Unterwegs im Grüngürtel Frankfurt
Über ein Drittel der Stadtfläche Frankfurts ist „grün“: der Frankfurter „Grüngürtel“. Das sind etwa 7.700 Hektar, und davon ist sogar rund die Hälfte Wald. Claudia Poth ist eine passionierte Jägerin im Stadtwald mit viel Jägerethos und gutem Geschmack, den man in „ihrer“ Wildkammer im Stadtwald erwerben kann.

TV-Programm 07.05. - 13.05.2018

Montag, 7. Mai

arte, 7.15 Uhr
360° Geo Reportage
Der Hundeflüsterer der Queen
Windsor, Ascot, London – das royale Dreieck Großbritanniens ist das Revier von Tiertherapeut Roger Mugford. Seine Spezialität sind Hunde. Er kann denken wie ein Vierbeiner und so ist es kein Wunder, dass während seiner 40-jährigen Praxis auch einmal Königin Elizabeth II. nach ihm hat rufen lassen. Wie kann man die Kämpfe in einem Rudel Corgis verhindern? Mugford hatte einen entscheidenden Tipp. Die „360° – Geo Reportage“ begleitet ihn dabei außerdem, wie er Hunden das Jagen von Schafen, Fahrradfahrern und Skateboardern abgewöhnt. In Großbritannien gilt ein strenges Gesetz. Verletzt ein Hund jemanden, kann ein Gericht darüber entscheiden, ob das Tier eingeschläfert werden muss. Das macht Hundetraining besonders wichtig. Und wenn das nicht hilft, landen viele Hunde bei Mugford in der Therapie. Denn niemand möchte sein Haustier verlieren. Immer wieder ist Mugford mit aggressiven Hunden konfrontiert. Die „360° – Geo Reportage“ begleitet ihn dabei, wie er Hunden das Jagen von Schafen, Fahrradfahrern und Skateboardern abgewöhnt. Den Royals geht es mit ihren Hunden nicht anders, als jedem anderen Menschen auch. Mugfords Besuch bei der Queen blieb deshalb nicht seine einzige Erfahrung am Hofe. Als Gutachter der Verteidigung sagte er vor Gericht aus, als Prinzessin Annes Bullterrier-Hündin zwei kleine Jungen gebissen und gekratzt hatte. Er verteidigt Hunde, weil ihre Aggression nach seiner Erfahrung oft heilbar ist. Um ihnen die unterschiedlichsten Macken abzugewöhnen, die zu Schwierigkeiten mit dem Gesetz führen können, hat Mugford ein ganzes Arsenal von Hilfsmitteln erfunden. Darunter ist ein Spray, das zischt wie eine Schlange und jeden Kampf und jede Jagd unterbricht. Ein Kopfgeschirr sorgt dafür, dass Hunde nicht mehr ziehen und somit nicht mehr unkontrolliert auf Fremde zu hetzen können. Viel wichtiger aber, so sagt Mugford, ist das Verständnis der Rudelstruktur von Hunden. Ganz nach den Ergebnissen der Verhaltensforschung von Konrad Lorenz richtet Mugford seine Arbeit aus und hat damit Erfolg.

3sat, 14.20 Uhr
unterwegs – Botswana
Botswana ist ein Land der Superlative. Die Reise mit Andrea Jansen beginnt in der botswanischen Hauptstadt Gaborone. Von dort aus fährt die Moderatorin mit dem Geländewagen in die südliche Kalahari nach Khutse, wo sie gemeinsam mit einer Schweizer Zoologin nach Löwenspuren sucht. Weiter geht die Reise in den Tuli Block ganz im Osten Botswanas. Schließlich fährt Andrea Jansen von Maun aus zum Nxai-Pan-Nationalpark und fliegt zur Safari ins Okavango-Delta.

Dienstag, 8. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Vom Harz zur Nordsee – Die Rückkehr der Lachse
Früher in den großen Strömen Rhein, Elbe und Weser weit verbreitet, war der Lachs bis 1949 in den meisten Flüssen Deutschlands ausgestorben. Mehrere Tausend Lachse wurden in den letzten Jahren in Bächen ausgesetzt. Klaus Weißmann folgt den Junglachsen auf ihrem abenteuerlichen Weg durch einige der schönsten Landschaften Niedersachsens. Doch ihre Reise ist gefährlich: Wehre, Turbinen, Fischernetze und natürliche Feinde wie Fischotter und Kormoran machen den kleinen Lachsen das Leben schwer. In eindrucksvollen Bildern porträtiert der Filmemacher nebenbei die wunderbare Tier- und Naturwelt Niedersachsens, die entlang der Flüsse zu entdecken ist. Hier leben noch Wildkatze, Fischotter oder Waschbär.

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Auf Leben und Tod – 1. Die große Jagd
„Die große Jagd“ aus der Serie Auf Leben und Tod vom Planet Erde Produzenten Alastair Fothergill enthüllt die spektakulären Strategien von Jägern und Gejagten, so wie sie noch nie gezeigt wurden. Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide geht es dabei um Leben und Tod. Jede ihrer Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem sie auf die Pirsch gehen. Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heran zu kommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde haben ganz andere Probleme zu meistern: Wie bringen sie ihre Beute in einer Gegend zur Strecke, in der es kaum Möglichkeiten gibt, sich zu verstecken – in der offenen Savanne Afrikas? Ihre Lösung heißt Ausdauer, genug Ausdauer um ihre Beute bis zur Erschöpfung über große Distanzen zu jagen. Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen: Ob es die riesigen Krokodile der Serengeti sind – die geduldigsten Raubtiere der Erde – die ein ganzes Jahr auf eine Mahlzeit warten können, oder der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung über 22.000 km im Jahr zurücklegt. Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger, ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen und oft setzen sie sogar ihr Leben aufs Spiel.

Mittwoch, 9. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Seenparadies Mecklenburg
Unter Fischadlern und Wisenten
Tierfilmer Christoph Hauschild ist im größten zusammenhängenden Seengebiet Deutschlands unterwegs, er stellt die Flora und Fauna der Mecklenburgischen Seenplatte vor. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle.

ZDFinfo, 15.00 Uhr
Die geheime Welt der Raubtiere
Überlebenskünstler
Raubtiere, die weite Ebenen bewohnen, müssen sich gut verstecken können, um zu überleben. In der ausgedehnten afrikanischen Savanne liegt die Stärke oft in ihrer bloßen Anzahl. Die Anzahl muss reichen, um in einem Land der Giganten die Art zu sichern. Raubtiere auf der ganzen Welt, große und kleine, berühmte oder vollkommen unbekannte – alle müssen sich unzähligen Herausforderungen stellen, wenn es darum geht zu überleben. Geparden und Sekretär-Vögel müssen extreme Hitze ertragen und schwer zu fassende Beute erlegen, um ihren Nachwuchs zu ernähren. In Zentralasien jagt der Langohrigel nachts, wenn die größeren Raubtiere schlafen. Und über die Wiesen schweben Steinadler, die um jede Mahlzeit kämpfen.

ZDFinfo, 15.45 Uhr
Die geheime Welt der Raubtiere
Meister der Tarnung
Für die Raubtiere der Wälder ist es unerlässlich, sich auch auf Bäumen zu Hause zu fühlen. Denn oft ist es ein Baum, der die Lücke zwischen Leben und Tod schließen kann. In diesem Lebensraum kann die tödliche Gefahr sowie auch ein Festmahl unter oder auch über dem Waldbewohner warten. Alle werden letztlich genau das tun, was ihr Überleben sichert. Ob sich ein Harpyienadler von hoch oben aus dem Dach des Regenwaldes auf sein Opfer herabstürzt, ein gewitztes Wiesel seine Beute aus einem bemoosten Stamm kratzt oder ein Bengalischer Tiger in einem kahlen, vertrockneten Wald zwischen den Bäumen seiner Beute nachstellt – es ist immer eine Herausforderung.

ZDFinfo, 16.30 Uhr
Die geheime Welt der Raubtiere
Jäger und Gejagte
An Berghängen, Waldesrändern, an Küsten der Ozeane oder an Flussufern enden oftmals auch die Jagdgebiete der Raubtiere. In diesen Gebieten sind die Jäger gezwungen, sich zu spezialisieren. Unser Wissen über einige der bekanntesten Raubtiere wird auf den Kopf gestellt. Wir werden einige erstaunliche Fleischfresser kennenlernen, darunter selbstlose Löwen, tanzende Raubvögel und an Land jagende Meeressäuger.

ZDFinfo, 17.15 Uhr
Tiere, die Geschichte machten
Helfer und Freunde
Wir nutzten sie als Nahrungsgrundlage und wegen ihrer Arbeitskraft, doch Tiere wurden im Laufe der Menschheitsgeschichte auch zu unseren besten Freunden. Unsere Haustiere sind Verbündete, sie bescheren uns Glücksgefühle und schenken uns Trost. Und auch domestiziert erinnern sie uns an unsere eigenen wilden Wurzeln. Immer schon haben Menschen den Kontakt mit Tieren gesucht. Doch speziell Hunde und Katzen sind uns besonders ans Herz gewachsen. Und der Umgang mit unseren Lieblingen hatte ebenfalls Einfluss auf den Verlauf der Menschheitsgeschichte. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg, denn zunächst bedrohten die Wölfe, Vorfahren der Hunde, unsere Existenz, während Katzen besonders im Mittelalter allgemein als Begleiter von Hexen und Zauberern galten. Infolgedessen trachtete man danach, sie auszulöschen, statt sie zur Eindämmung von Seuchen wie der Pest zu nutzen. Der Umgang mit unseren heutigen Lieblingen hat also auch die Menschheitsgeschichte beeinflusst.

ZDFinfo, 18.00 Uhr
Tiere, die Geschichte machten
Killer und Plagen
Tiere sind nicht nur Nahrungsgrundlage und Begleiter des Menschen, sie können ebenfalls eine furchtbare Bedrohung sein, auf die wir uns einstellen müssen, um unser Überleben zu sichern. Während die modernen Wissenschaften nach Antworten auf die mannigfaltigen Gefahren fahnden, kann ein bewussterer Umgang mit den tierischen Mitbewohnern unseres Planeten nur sinnvoll sein. Denn auch, wenn unsere wilde Zeit lange vorbei ist und wir es uns in der Zivilisation bequem gemacht haben: Auch die vermeintliche Krone der Schöpfung muss lernen, dass wir in der Tierwelt Freunde und Feinde haben.

Donnerstag, 10. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Schorfheide
Adler und Wölfe in Brandenburg
Die Schorfheide ist ein idyllisches Wald- und Seengebiet, nur wenige Dutzend Kilometer nordöstlich von Berlin gelegen. Störche, Fischadler, Biber, Adler und Wölfe u.a. sind dort zu Hause. Die Schorfheide – lange hatte das liebliche Wald- und Seengebiet, nur wenige Dutzend Kilometer nordöstlich von Berlin einen Ruf wie Donnerhall: Und das im Wortsinne, denn hier ließen sich Potentaten und Tyrannen, Regierende und selbst ernannte Arbeiterführer kapitales Wild vor die Flinte treiben. Inzwischen ist die Region Naturschutzgebiet. Fisch- und Seeadler, Schwarzstörche, Elbebiber und Fischotter sind dort zu Hause. Im dichten Unterholz ziehen Marderhunde – Einwanderer aus dem Fernen Osten – erfolgreich ihre Jungen auf. Dem Filmteam gelangen hinreißende Studien dieser urtümlichen Wildhunde, die wegen ihrer Räubermaske leicht für Waschbären gehalten werden. Ein Höhepunkt des Films: Die Rohrdommeln, deren akustisches Geheimnis Kamera und Richtmikrofon erstmalig lüften. Sogar der Wolf, Emigrant aus Polen, hinterlässt zuweilen flüchtige Spuren in den Wäldern. In der Schorfheide fände er Wild im Überfluss und genügend Raum für ein ganzes Rudel. Doch noch geraten die einsamen Abwanderer aus Polen auf der Suche nach einem neuen Revier immer wieder früher oder später in die Schusslinie der Jäger. Ob der Wolf irgendwann in friedlicher Nachbarschaft hier eine neue Heimat findet, ist noch ungewiss.

National Geographic WILD, 20.15 Uhr
Die Jouberts: Rettung der Großkatzen
Vor über einem Vierteljahrhundert gingen Dereck und Beverly Joubert nach Afrika, um das Leben großer Raubkatzen zu erforschen. Als National Geographic Explorers in Residence folgten sie Löwen und Leoparden auf ihren Streifzügen durch die Wildnis. Ob bei extremer Dürre oder strömendem Dauerregen – Tag und Nacht waren und sind die Jouberts unterwegs, um den Geheimnissen dieser faszinierenden Tiere näher zu kommen. Doch bei ihren Forschungen müssen sie zunehmend feststellen, dass diese so wehrhaften Tiere in extremer Weise bedroht sind. Sowohl Löwen als auch Leoparden müssen mit immer kleiner werdenden Lebensräumen auskommen. Darüber hinaus werden sie gnadenlos gejagt, vergiftet und vertrieben. Um die majestätischen Katzen vor dem Aussterben in freier Wildbahn zu bewahren, bemühen sich Dereck und Beverly Joubert um Aufklärung. Dazu gehört, dass sie bei ihrer Arbeit in den Savannen und Urwäldern Afrikas stets ihre Kamera dabei haben. Für ihre Dokumentation „Die Jouberts: Rettung der Großkatzen“ ist es ihnen gelungen, einige Aufsehen erregende Szenen zu filmen, die die Tiere so zeigen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.

Freitag, 11. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Südheide – Wälder, Wiesen, weites Land
Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

WDR Fernsehen, 11.55 Uhr
Abenteuer Erde: Auf Leben und Tod – 1. Die große Jagd
„Die große Jagd“ aus der Serie Auf Leben und Tod vom Planet Erde Produzenten Alastair Fothergill enthüllt die spektakulären Strategien von Jägern und Gejagten, so wie sie noch nie gezeigt wurden. Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide geht es dabei um Leben und Tod. Jede ihrer Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem sie auf die Pirsch gehen. Für einen Leoparden hängt der Jagderfolg davon ab, wie gut er jede Deckung zu nutzen weiß, um möglichst nah an seine Beute heran zu kommen. Geduld ist dabei die oberste Prämisse. Wildhunde haben ganz andere Probleme zu meistern: Wie bringen sie ihre Beute in einer Gegend zur Strecke, in der es kaum Möglichkeiten gibt, sich zu verstecken – in der offenen Savanne Afrikas? Ihre Lösung heißt Ausdauer, genug Ausdauer um ihre Beute bis zur Erschöpfung über große Distanzen zu jagen. Jäger müssen sich vielen Herausforderungen stellen: Ob es die riesigen Krokodile der Serengeti sind – die geduldigsten Raubtiere der Erde – die ein ganzes Jahr auf eine Mahlzeit warten können, oder der Amurfalke, der auf seiner Suche nach Nahrung über 22.000 km im Jahr zurücklegt. Doch welche Strategie auch immer verfolgt wird, die überraschende Wahrheit ist, dass Raubtiere in den meisten Fällen erfolglos sind. Selbst für den versiertesten Jäger, ist der Ausgang stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen und oft setzen sie sogar ihr Leben aufs Spiel.

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Wildes Köln
Köln, die Metropole am Rhein, bietet auch einer überraschenden Vielzahl von Tieren einen Lebensraum. Trotz oder gerade wegen einer ausgeprägten städtischen Struktur finden die Tiere genügend Futterquellen, Schutz vor Jagd und vor allem im Winter ein angenehmes Klima mit milderen Temperaturen als auf dem Land. Die Straßenschluchten und Wasseroasen zwischen Betonmassen locken viele Tiere an.

Samstag, 12. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Mein Afrika – Cheetah und ihre Jungen
Geparde stehen für viele Beobachter als Inbegriff der afrikanischen Steppe und ihrer Tierwelt. Der Film zeigt erstaunliche und selten gesehene Verhaltensweisen dieser schnellen Laufkatzen. Reinhard Künkel hat sein Leben als Abenteuer gelebt – seit 30 Jahren wohnt er am Südrand der Serengeti, mitten in der Wildnis Afrikas. Er lebt in seinem eigenen Dschungelcamp, nicht als Show für ein paar Tage, sondern fast das ganze Jahr über, fährt jeden Tag auf Safari, um Tiere zu fotografieren und zu filmen. Ganz besonders interessieren ihn dabei die Geparde seiner Region und ihre Lebensgeschichten. Diesmal steht Cheetah im Mittelpunkt, eine Gepardenmutter mit fünf Jungen, die täglich darum kämpfen muss, ihre Jungen durchzubringen. Weil der Filmautor sich ständig zwischen den Tieren aufhält und auch erlebt hat, wie eines der Fünflinge verloren ging, hat er auch eine ganz persönliche Bindung zu der Gepardenfamilie entwickelt. Und so ist es die Geschichte von Cheetah und ihren Jungen, die Künkel in diesem Film erzählt.

Bayerisches Fernsehen, 16.15 Uhr
Frei Schnauze – Das Tiermagazin
Das Magazin „Frei Schnauze“ gibt Tipps zum Leben mit Tieren: Welches Tier passt zu mir? Was tun, wenn der Hund ständig bellt? Und was mache ich, wenn ich ein verletztes Wildtier finde? Denn eines ist klar: Unseren Tieren soll es gutgehen! „Frei Schnauze – Das Tiermagazin“ ist schon vor Ausstrahlung der jeweiligen Folge in der BR Mediathek zu sehen und dann 12 Monate lang verfügbar.

Sonntag, 13. Mai

arte, 8.40 Uhr
Mit Spürhunden gegen Wilderer
Online verfügbar von 13/05 bis 12/06
Im Amboseli-Nationalpark in Kenia spielt die Hundestaffel der Naturschutzorganisation Big Life im Kampf gegen Wilderer eine entscheidende Rolle. Denn die intelligenten Hunde sind beim Aufspüren der Täter extrem erfolgreich. Chef der Hundestaffel ist Mutinda Ndivo, der selbst einst ein gefürchteter Wilderer war, bevor er die Seiten wechselte, um fortan als Ranger zu arbeiten. Mit seiner Hündin Dede hat er schon vielen Elefanten und anderen Wildtieren das Leben gerettet.

Animal Planet, 15.30 Uhr
Die ungewöhnlichsten Hunde
Das große Hunde-ABC
Der Hund ist der beste Freund und Begleiter des Menschen. Mit 800 verschiedenen Hunderassen weltweit treten auch unterschiedliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zutage. Welcher Windhund kann 50 Kilometer ohne Unterbrechung zurücklegen? Welche Rasse ist die kleinste der Welt? Und warum ist der Golden Retriever der perfekte Familienhund? Das große Hunde-ABC zeigt die süßesten und erstaunlichsten Vierbeiner dieser Erde und ihre Beziehung zum Menschen. Hunde-Experten, Tierfreunde sowie Veterinäre liefern spannende Fakten und kuriose Einblicke in die Welt der Hunde.

TV-Programm 14.05. - 20.05.2018

Montag, 14. Mai

ARD-alpha, 9.30 Uhr
Experiment Verwandtschaft – Das Tier in Dir
Vom Reptil zum Säuger
So exotisch manche Tiere auch wirken – sie sind uns ähnlicher, als es aussieht. Die dreiteilige Dokumentation macht unsere tierische Herkunft in bisher ungesehenen Bildwelten sichtbar. Folge 1 beschreibt den Weg unserer Urverwandten vom Einzeller zum Vielzeller. Vom Reptil zum Säuger: Die Evolution macht den Menschen zu einer lebenden Verbindung mit der Vergangenheit des blauen Planeten. Dies ist auch der Inhalt von Teil 3 der Dokumentation „Das Tier in Dir“ aus der Reihe „Experiment Verwandtschaft“. Besonders deutlich zeigen sich unsere tierischen Wurzeln an den Patenten der Natur, denen wir verdanken, an Land leben zu können. Stabile Knochen, Muskulatur und Extremitäten etwa haben wir von den Amphibien geerbt, den ersten Landwirbeltieren. Und was eine Schlange vor der Austrocknung schützt, ist auch in der Haut des Menschen als Verdunstungsschutz zu finden: Keratin aus Hornzellen. Auch unsere Fingernägel stammen aus der Reptilienzeit. Vermutlich waren sie einst Krallen und haben sich erst bei unseren Primatenvorfahren für das Hangeln von Ast zu Ast abgeflacht.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Traumreisen in die Tierwelt
Auf Großwild-Safari in Afrika, Australiens wildes Outback, Wölfe im Yellowstone-Nationalpark oder spektakuläre Eindrücke beim Whale-Watching mitten im Pazifik: Diese Dokumentar-Serie gibt wertvolle Tipps für alle Naturliebhaber, die unsere Tierwelt einmal hautnah erleben wollen. Von luxuriösen Eco-Lodges über abenteuerliche Dschungel-Hikes bis hin zu Kanu-Trips durch unberührte Flusslandschaften – hier kommen Globetrotter und Tierfreunde voll auf ihre Kosten.

Dienstag, 15. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Hyänen vom Mara Fluss
Zwei Biologinnen folgen einem Hyänenrudel in der kenianischen Masai Mara. Dabei entdecken sie, dass die Weibchen bei dieser Hyänenart das Rudel anführen. Tag und Nacht folgen die US-amerikanischen Biologinnen Chantal und Karen dem Talek-Clan – dem größten Hyänenrudel in der kenianischen Masai Mara. Dabei entdecken sie Verblüffendes: Unter Tüpfelhyänen besetzen die Weibchen die oberen Ränge. Die Männchen leben in Demut und kuschen selbst noch vor dem rangniedersten Weibchen. Bereits seit 14 Jahren beobachten Wissenschaftler im Auftrag der Michigan State University die Hyänenclans der Masai Mara. Die Forscher fanden heraus, dass ranghohe Weibchen einen höheren Spiegel am männlichen Geschlechtshormon Testosteron im Blut haben als ihre männlichen Artgenossen. Ihre Geschlechtsorgane wachsen zu einem penisartigen Gebilde aus, so dass sie äußerlich kaum von Männchen zu unterscheiden sind. Je höher der Rang der Mutter, desto höher die Stellung des Kindes. Einem Jungtier von hoher Abstammung wird stets der Vorrang beim Fressen gewährt – selbst deutlich ältere Tiere haben zu warten. Wenn alljährlich im Sommer über zwei Millionen Gnus und Zebras aus der Serengeti in die Masai Mara wandern, beginnt für die Hyänen die Zeit des Überflusses. Dann zeigt sich, dass Hyänen ganz anders sind als ihr Ruf: Statt hinterlistig Löwen die Beute zu stehlen, erweisen sich Hyänen als erfolgreiche Jäger, an deren Beute sich umgekehrt der “König der Tiere” nur allzu gern bedient. Bei der Jagd arbeiten die Mitglieder des Hyänenclans perfekt zusammen. Der Film räumt auf mit dem Bild der “blutrünstigen, feigen” Hyäne. Er zeigt vielmehr kühne Jäger mit faszinierendem Sozialverhalten in vielen Facetten.

WDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Abenteuer Erde: Auf Leben und Tod. 2. Die Arktis
In der zweiten Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ vom „Planet Erde“-Produzenten Alastair Fothergill dringen die Tierfilmer in die Arktis vor. Kein Ort unseres Planeten verändert sich über die Jahreszeiten dramatischer und stellt Jäger wie Polarfuchs, Eisbär und Polarwolf vor größere Herausforderungen. Das Jahr ist in dieser unwirtlichen Region für die Raubtiere voller Entbehrungen, nur gelegentlich bietet ein kurzes Zeitfenster einfachere Jagdmöglichkeiten und damit bessere Überlebenschancen. Nicht nur das Wetter verändert sich, sondern auch der gesamte Lebensraum: Wo eben noch endloses Eis das Meer bedeckte, entsteht im Sommer ein Labyrinth aus Eisschollen. Aus eisigen Ebenen, auf denen im Winter Temperaturen von unter -50° Celsius herrschen und der Schnee meterhoch liegt, werden üppig blühende Wiesen, die Millionen von Zugvögeln anlocken. Die Jäger müssen daher ständig ihre Strategien anpassen: Im Winter haben Eisbären die besten Bedingungen, um auf dem geschlossenen Meereis nach Robben zu jagen, im Frühjahr wird es schon schwieriger und sie pirschen sich unter Wasser an ihre Beute an. Der Sommer, wenn das Nordpolarmeer offen ist, bringt für die größten Landjäger Zeiten des Hungers. Doch einige von ihnen haben erstaunliche Tricks entwickelt, um selbst dann noch etwas zwischen die Zähne zu bekommen. Polarwölfe müssen sich im Frühjahr mit Schneehasen begnügen, die sich sammeln, um ihre Jungen aufzuziehen. Diesen Meistern im Hakenschlagen auf den Fersen zu bleiben, ist allerdings alles andere als einfach. Im Herbst, wenn die Hasenjagd zu schwierig wird, greift das Rudel auch größere Beute an: Moschusochsen. Die wehrhaften Tiere mit ihren spitzen Hörnern sind allerdings gefährliche Gegner. Polarfüchse ernähren sich während des Winters nur von Aas. Erst mit der Rückkehr abertausender Zugvögel im Frühjahr beginnen für sie fette Zeiten. Die kleinen Jäger brauchen sehr viel Geschicklichkeit, um Krabbentaucher zu fangen. Dank ihres grauen Sommerfells können sie sich perfekt zwischen Steinen verstecken und lauern dort ihrer Beute auf. Einen dieser Seevögel zu fangen, ist trotzdem noch lange nicht einfach. Jeder einzelne Jäger hat sich perfekt auf den ständigen Wandel in der Arktis angepasst, nutzt die Zeiten des Überflusses, um die des Mangels zu überstehen.

Mittwoch, 16. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Geparde – Afrikas elegante Jäger
Die Geparde der Serengeti, wie man sie noch nie gesehen hat: Aufnahmen mit der Superzeitlupenkamera zeigen sonst nicht wahrnehmbare Details der Jagdstrategien des schnellsten Landsäugetiers. Trotz ihrer Schnelligkeit sind Geparde als Einzelgänger in der afrikanischen Savanne in einer schwachen Position. Löwen jagen im Rudel, Leoparden sind kräftiger und die Hyänen als Clan unschlagbar. Oft werden die Jäger selbst zu Gejagten, besonders gefährlich wird es für Gepardenweibchen. Der Filmautor begleitet eine junge Mutter, die zum ersten Mal Nachwuchs hat, bei dem Versuch, möglichst viele ihrer Jungen großzuziehen. Er zeigt, welche Tricks im täglichen Überlebenskampf nötig sind, damit die elegante Katze ihre Kleinen durch die ersten gefährlichen Wochen bringen kann. Besonders die Löwen haben es auf sie und ihre Jungen abgesehen. Im gleichen Revier jagen zudem drei junge Gepardenbrüder, sodass das junge Weibchen oft leer ausgeht. Insgesamt ein Jahr bleiben die Gepardenjungen bei ihrer Mutter und lernen von ihr alles, was sie zum Überleben brauchen. HD-Superzeitlupentechnik mit bis zu 2.000 Bildern pro Sekunde ermöglicht, eine vermeintlich bekannte Geschichte mit neuen Augen zu sehen.

Donnerstag, 17. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Andalusien – Land zwischen Himmel und Hölle
Himmel und Hölle – in Andalusien liegen sie nah beieinander. Wasser ist Mangelware in der Wüste von Tabernas. Hier überlebt nur, wer sich an die Trockenheit anpasst: Schwarzkäfer. Wo erbarmungslose Hitze herrscht, müssen alle Wildtiere mit ihren Reserven haushalten, denn bis der erlösende Winterregen fällt und die Ödnis für kurze Zeit zum Paradies wird, vergeht noch einige Zeit.

National Geographic WILD, 20.15 Uhr
Erste Schritte – Ein Leopardenleben
Der Leopard gehört zu den elegantesten Raubkatzen überhaupt. In weiten Teilen Afrikas und Asiens verbreitet, leben die schnellen Jäger und virtuosen Kletterer mit geflecktem Fell meist in Höhlen oder auf Bäumen. „Erste Schritte – Ein Leopardenleben“ (OT: „The Unlikely Leopard“) dokumentiert in eindrucksvollen Bildern das Heranwachsen eines männlichen Jungtieres – von der Geburt bis zum eigenständigen Leben als Jäger. Der Leopard lernt unter dem Schutz seiner Mutter, wie man klettert, jagt und dabei selbst nicht zur Beute wird. Was das Jungtier noch nicht weiß: Bald schon ist die Zeit der Trennung von der Mutter gekommen!

Freitag, 18. Mai

WDR Fernsehen, 11.55 Uhr
Abenteuer Erde: Auf Leben und Tod
Teil 2. Die Arktis
Die zweite Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ vom „Planet Erde“-Produzenten Alastair Fothergill dringt in die Arktis vor. Kein Ort unseres Planeten verändert sich über die Jahreszeiten dramatischer und stellt Jäger wie Polarfuchs, Eisbär und Polarwolf vor größere Herausforderungen. Das Jahr ist in dieser unwirtlichen Region für die Raubtiere voller Entbehrungen, nur gelegentlich bietet ein kurzes Zeitfenster einfachere Jagdmöglichkeiten und damit bessere Überlebenschancen. Nicht nur das Wetter verändert sich, sondern auch der gesamte Lebensraum: Wo eben noch endloses Eis das Meer bedeckte, entsteht im Sommer ein Labyrinth …

Samstag, 19. Mai

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Von Wölfen, Hunden und Menschen
Seit Jahren erforscht eine kleine Arbeitsgruppe der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle an der Universität Wien das Wesen der Mensch-Tierbeziehung. Es begann mit einer Studie über Menschen mit ihren Katzen. Vierzig Haushalte wurden mehrmals besucht und die Interaktionen zwischen Katzen und Menschen analysiert. Es zeigte sich, dass vor allem die Persönlichkeitsmerkmale des Besitzers nicht nur stark die Beziehung bestimmen, sondern auch das Verhalten der Katze entscheidend beeinflussten.

Sonntag, 20. Mai

National Geographic WILD, 16.05 Uhr
Gefährliche Begegnungen
Auge in Auge mit dem Bären
Diesmal begibt sich der renommierte Biologe in den hohen Norden Kanadas, um dort das Verhalten der Eisbären zu studieren. An den Küsten der Hudson Bay begegnet er den gigantischen Tieren, deren Lebensraum durch den Klimawandel immer stärker eingeschränkt wird. In Alaska folgt er schließlich den Spuren der Braunbären. Was macht beide Bärenarten so gefährlich? Was muss geschehen, damit ein Bär einen Menschen angreift? Brady Barr versucht die Zusammenhänge zwischen menschlichem Verhalten und Angriffen durch Bären zu verstehen.

Animal Planet, 19.30 Uhr
Bär am Pool
North Woods Law – Die Wildlife-Ranger
Die beiden Wildlife-Ranger Eric Hannett und Bill Boudreau sind auf Streife im Pisgah State Park unterwegs. Das Gebiet mit seinen ausgedehnten Wäldern und mehreren malerischen Seen ist ein beliebtes Ausflugsziel für Angler, Spaziergänger oder Mountainbiker. Damit die Natur zumindest nachts zur Ruhe kommt, ist Campen sowie Feuermachen im Schutzgebiet allerdings streng verboten. Leider denken manche Menschen, dass sie über Sonderrechte verfügen – zumindest bis die Beamten der Umweltbehörde eintreffen.

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