TV- und Kino-Tipps der DEUTSCHEN JAGDZEITUNG für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 29. Oktober 2017. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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TV-Programm 02.10. - 08.10.2017

Montag, 2. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Deutschland – Spessart und Steigerwald
Intensive Flugaufnahmen zeigen den Spessart und Steigerwald aus ungewohnten Perspektiven. Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur. Sei es die seltene Kreuzotter im Schnee, die Fledermaus, die Fische jagt, oder der Wanderfalter aus Afrika. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen. Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (1/5)
Lange leben
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse. Diese Folge beschäftigt sich mit den Faktoren, die die Lebenserwartung verschiedener Tierarten beeinflussen. Am Beispiel von Elefanten, die bis zu 70 Jahre alt werden können, der Aldabra-Riesenschildkröte, die bis zu 250 Jahre alt werden kann, oder der nahezu unsterblichen Süßwasserpolypen werden Aspekte wie Langlebigkeit und Vergreisung untersucht. Wie hängen Umwelteinflüsse und innere Anpassung zusammen? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur?

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland: Der Bodensee
Der Filmautor Jens-Uwe Heins hat sich mit seinem Team drei Jahre rund um den See auf die Suche begeben und fand dabei nicht nur bedrohte Brachvögel, Blaukehlchen und balzende Haubentaucher. Auch ein ganz besonderes Uhu-Paar mitten in Überlingen, eine ungewöhnliche Weißstorchkolonie am Affenberg Salem, ein Meer von blühenden Schwertlilien im Eriskircher Ried und Tausende von rastenden Zugvögeln in den geschützten Seebuchten werden vorgestellt.

Dienstag, 3. Oktober
Phoenix, 14.00 Uhr
Die Neiße – Grenzenlose Wildnis
Ein Jahr lang folgen die Tierfilmer Peter und Stefan Simank dem Flusslauf – mit atemberaubenden Aufnahmen von jagenden Fischadlern und balzenden Reihern, sie blicken in die Kinderstube von Eisvögeln und Bibern. Im Herbst erfüllen die Rufe tausender Zugvögel die in Nebel gehüllte Auenlandschaft. Moorochsen und Wasseramseln gehören ebenso hierher wie die Menschen, die am Fluss leben.

arte, 16.45 Uhr
Elche auf dem Weg zu uns
Wie viele Elche es genau sind, die in Deutschland durch die Wälder streifen, weiß man nicht; in Frankreich wurden noch keine Elche gesichtet. Viele der Tiere kommen aus Polen. Dort werden sie seit 2001 nicht mehr gejagt. Seitdem sind die Bestände auf über 25.000 Tiere gestiegen. Deswegen machen sich die Elche auf den Weg zu uns. Elche sind oft Einzelgänger. Nach Deutschland kommen oft Jungbullen. Sie suchen ein ungestörtes Plätzchen mit genügend Futter. Nur der offensichtliche Mangel an weiblichen Tieren verhindert bislang, dass sich bereits kleine Bestände auch dauerhaft in Deutschland angesiedelt haben. Aber es scheint sich etwas zu verändern. Inzwischen sind auch weibliche Tiere in Ostdeutschland, in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, gesichtet worden, und in Brandenburg gibt es bereits einige Weibchen, die quasi ständig dort leben.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (2/5)
Im Namen der Fortpflanzung
Älter werden heißt oft, Erfahrungen im Elternsein zu sammeln. Manche Tierarten kennen keine Menopause, doch die Geschichte der Löwin Selenkay ist trotzdem außergewöhnlich: Sie zieht derzeit die fünfte Generation von Jungen auf, während viele Tiere in ihrem Umfeld von Wilderern getötet wurden. Einmal im Jahr trommelt Jean-Michel Gaillard die Bewohner seines kleinen Dorfs in Frankreich zusammen und geht mit ihnen Rehe jagen, genauer gesagt: die Weibchen. Diese werden gefangen und darauf untersucht, ob sie trächtig sind. Tatsächlich suchen Gaillard und seine Helfer Anzeichen für Vergreisung, wobei die Reproduktionsfähigkeit eine wichtige Rolle spielt.

Phoenix, 22.15 Uhr
Wildes Deutschland
Vorpommerns Küste
Im Nordosten liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Die Natur an Vorpommerns Küste ist außergewöhnlich. Die einzigartige Landschaft zwischen Ostsee und Bodden steht seit 1990 unter strengem Schutz. Der Nationalpark ist mit über 80.000 Hektar neben dem Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee das größte Schutzgebiet Deutschlands.

Phoenix, 23.00 Uhr
Wildes Deutschland
Der Stechlin – Im Reich der klaren Seen
Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: blaue Seen inmitten von Wald, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 dieser Seen liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Christoph Hauschild und sein Team setzen Spezialtechnik ein, um die Magie der glasklaren Wasserwelt für die Zuschauer sichtbar zu machen.

Mittwoch, 4. Oktober
WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Im Bann der Jahreszeiten – Goldener Oktober
Jäger Edmund Puzio genießt auf seiner Pirsch in den Wäldern Masurens das bunte Blätterkleid und den herbstlichen Geruch des Waldes schon fast mehr als die eigentliche Jagd.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (3/5)
Eine Frage des Ranges
Beim Afrikanischen Elefanten steigt mit zunehmendem Alter auch das Ansehen der Männchen in der Gruppe. Mit den Jahren lernen die Tiere, erfolgreich um die Weibchen zu werben, denn diese bevorzugen ruhige, respektvolle Bullen. Das Alpenmurmeltier ist ein kleines Säugetier, das im Hochgebirge lebt und wegen der langen kalten Jahreszeit sechs Monate im Jahr Winterschlaf hält. Ohne die Hilfe ihrer Familie könnten die Jungtiere nicht überleben. Bei der Umsorgung der Kleinen zählen die Eltern auf die Unterstützung der älteren Geschwister. Das Dickhornschaf ist eine gebirgsbewohnende Art. Unter den Widdern gilt eine strenge Rangordnung: Alles hängt dabei von der Größe der Hörner ab. Je älter die Männchen werden, desto größer werden auch die Hörner – und desto eher kommen sie für die Weibchen als Paarungspartner infrage, da größere Hörner auch ein Anzeichen für Stärke und Gesundheit sind. Der Wapiti-Hirsch muss eine ungeheure Energie aufwenden, um seine Größe zu beweisen. Einmal jährlich wirft das Männchen sein Geweih ab und bildet es neu aus. Während der Brunftzeit im Herbst wird der schwere Kopfschmuck zur Waffe, mit der die Männchen um die Weibchen kämpfen.

Donnerstag, 5. Oktober
arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (4/5)
Reich an Erfahrung
Nicht alle Fähigkeiten sind dem Grizzlybären angeboren: Manches muss er lernen und immer wieder üben. Bärenforscherin Shannon Donahue beobachtet die Tiere in der Nähe von Haines in Alaska. Eine Grizzlymutter schützt dort ihre Jungen vor den Gefahren, die an den Ufern des Chilkoot-Flusses lauern. Wenn eine Elefantenkuh zum ersten Mal Mutter wird, ist die Hilfe ihrer eigenen Mutter für das Überleben der Jungen enorm wichtig. Die Forscher haben dafür einen Namen: den „Großmuttereffekt“ (grandmother effect). Im kenianischen Amboseli-Nationalpark erforschen die renommierte Ethologin Cynthia Moss und ihre junge Kollegin Vicki Fishlock das Verhalten der Afrikanischen Elefanten. Seit ihrer Wiederansiedelung werden Wölfe im Yellowstone-Nationalpark beobachtet. Die ältesten Tiere halten das Rudel zusammen und passen auf, die Jüngsten haben Respekt vor den Alten. Diese Ordnung und die ausgeprägte Loyalität sind wichtig für das Überleben der ganzen Gruppe, denn neben dem Verletzungsrisiko bei der Jagd und der Kälte stellen auch fremde Rudel eine mögliche Gefahr dar.

Schweizer Fernsehen SRF1, 20.05 Uhr
NETZ NATUR
Die Sendereihe versucht das Leben von Wildtieren möglichst ohne Störung zu dokumentieren. Für die Redaktion gilt der Grundsatz: Tiere sollen wegen Dreharbeiten nicht zu Schaden kommen.

Freitag, 6. Oktober
arte, 8.35 Uhr
Engadin – Wildnis der Schweiz
Vor hundert Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst – ohne Eingriff des Menschen – gestalten sollte. Das Engadin, der „Garten des Inn“, beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Diese Region sollte beispielgebend sein für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Nationalparks im alpinen Raum. Wenn sich im Frühling die Morgensonne auf der Oberengadiner Seenplatte spiegelt, dann füllen sich langsam die Wildbäche der Region und mächtige Wasserfälle stürzen die riesigen Felswände hinab. Der Wasserreichtum haucht dieser hochalpinen Region Leben ein. Durch das Wasser wird es hier im Sommer grün, und es wagen sich auch Wildtiere bis in extreme Höhen vor. Ein Wassertropfen, der während eines sommerlichen Gewitters hier fällt, darf sich entscheiden, ob er über Inn und Donau ins Schwarze Meer fließt, über den Rhein in die Nordsee will oder den Weg nach Süden nimmt, um schließlich in der Adria zu landen. Heute jagen im Engadin Steinböcke munter über steile Wände, und prächtige Bartgeier betreiben eifrig ihre Knochenschmieden – und selten, aber doch regelmäßig, steckt auch wieder ein Luchs seine Nase in diese hoch gelegene alpine Wildnis. Aber das war nicht immer so: Durch die intensive Bejagung ging der Steinbock-Bestand in der Schweiz massiv zurück – und um 1906 waren Steinböcke ausgerottet. Durch den Erfolg eines internationalen Wiederansiedelungsprojekts findet man im 21. Jahrhundert auch den Bartgeier wieder im Engadin. Weit oben am Berg kämpfen auf hochgelegenen Brunftplätzen dominante Rothirsche, im September und Oktober oft schon im Schnee, um die weiblichen Tiere; auch ihr Bestand hat sich wieder erholt.

3sat, 17.00 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (1/2)
Kämpfen, Jagen, Überleben
Im ersten Teil der Reise sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10.000 Jahren besiedelten.

3sat, 17.45 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Wölfe, Freiheit, Killerwale
Der zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. „Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist.

arte, 18.35 Uhr
Tierisch alt! (5/5)
Am Ende
Der Elch wird trotz seiner imposanten Größe und Kraft selbst zur Beute: von Jägern oder, wenn er verletzt davonkommt, von Wölfen. Seine schlimmsten Feinde sind jedoch Kälte und Schnee. Wenn sich der Elch keinen ausreichenden Fettvorrat angefressen hat, überlebt er den Winter nicht. Sein Tod ist natürlich nicht umsonst: In der Natur geht nichts verloren, alles wandelt sich. Die Krähe gilt als Vorbote des Todes, möglicherweise wegen ihres schwarzen Federkleids und ihres schaurigen Krächzens. Es gäbe aber auch einen anderen Grund: Die Krähe gehört zum kleinen Kreis der Tiere, die den Tod eines Artgenossen erkennen. Biologin Kaeli Swift führt dieses Verhalten vor. Immer wieder werden Elefanten neben den sterblichen Überresten eines anderen Elefanten beobachtet. Aufmerksam und vorsichtig werden diese Überreste betastet. Gehörte das tote Tier der eigenen Familie an, fällt die Reaktion noch deutlicher aus: Die Elefanten halten an und scheinen sich gegenseitig zu trösten.

Samstag, 7. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Einsatz auf Malta
Schon bald werden die beiden jungen Wespenbussarde den Horst verlassen und neben vielen anderen Greifvögeln in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt über Malta geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Naturschützer versuchen, die Abschüsse zu dokumentieren und somit die Polizei zu zwingen, eine Strafverfolgung einzuleiten. Noch umhüllt die beiden jungen Wespenbussarde ein Mantel aus weißem Flaum. Aber schon bald werden sie den Horst verlassen und in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Zusammen mit ihnen starten auch andere Greifvögel zu dem langen und gefährlichen Flug. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt geradewegs über Malta, die Insel im südlichen Mittelmeer. Schreiadler, Wiesenweihen, Rohrweihen und andere bedrohte und streng geschützte Vogelarten fliegen hier auf der Suche nach Rastplätzen jedoch geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Weil weder nationale noch europäische Gesetze dieses Massaker spürbar einschränken konnten, haben sich Naturschützer aus vielen Ländern zu einem mutigen Schritt entschlossen. Mit Fernglas und Videokamera versuchen sie Abschüsse zu dokumentieren und somit Straftaten zu beweisen.

MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Wildes Bayern: Im Schatten des Watzmann
Gams und Steinadler gehören zu den Tieren, die man auch im Winter in Deutschlands einzigem Alpennationalpark beobachten kann. In den Tälern hört man das Klirren von Pferdegeschirr; Pferdekutschen bringen Touristen in eine weiße Märchenlandschaft. Während der Watzmann und die anderen Gipfel noch lange Schatten auf die dazwischen liegenden Täler werfen, kann die Frühlingssonne auf den Bergen ihre Kraft entfalten. Mit der Schneeschmelze erwachen die Berchtesgadener Alpen aus ihrem Winterschlaf. Überall sprießen bunte Blumen aus Felsritzen und Almböden. Und kaum apern die Wiesen aus, kommen die Murmeltiere aus ihrem Bau. Die Zeit von Birkhuhn- und Auerhahnbalz. Aber auch kleinere und oft unbekannte Tiere genießen jetzt den Bergfrühling. Molche versammeln sich zu einem skurrilen Balztanz, Dreizehenspechte mästen ihre Jungen mit Käferlarven aus dem Nationalpark-Urwald und aus winzigen, weißen Kügelchen schlüpfen gefräßige Minimonster – die Larven des anmutigen Apollofalters. Der Film begleitet aber auch Menschen, die im Nationalpark wohnen oder arbeiten. Etwa einen Höhlenforscher, der im Hagengebirge eine sensationelle Entdeckung macht. Alle Bewohner der Berchtesgadener Alpen haben etwas gemeinsam: Sie bewohnen einen Lebensraum, in dem das Wetter manchmal Kapriolen schlägt. Modernste Zeitraffertechnik bringen den Wetterumschwung auf den Bildschirm. „Im Schatten des Watzmann“ ist ein spannendes und farbenfrohes Porträt einer der schönsten Regionen Deutschlands und zeigt die Tier- und Pflanzenwelt vom Vorfrühling bis zum Sommer.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Der Wald
In dieser Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ dringt der Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill in den Wald vor und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Alastair Fothergill zeigt Strategien zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen, leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erleben die Zuschauer Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringt. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, eine Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich Beute entdeckt hat, fangen die Probleme erst an: Ein freies Blickfeld gibt es nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf, wo sich ein Labyrinth aus Tunneln gebildet hat. Dort beginnt ein Katz- bzw. Marder-und-Maus-Spiel. In den Laubwäldern Europas fliegt das Filmteam Seite an Seite mit Sperbern und erlebt, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt es in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Jagdreviere. Die Tiere bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.

Sonntag, 8. Oktober
rbb Fernsehen, 13.30 Uhr
Wildes Deutschland
Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen.

GEO Television, 17.05 Uhr
Life – Das Wunder Leben
Jäger und Gejagte
In der Wildnis gilt das Überleben des Stärkeren und der Grundsatz: Fressen oder Gefressen werden. Um Jägern zu entkommen, lassen sich die Gejagten allerhand einfallen und arbeiten oft zusammen. So scheitern Tiger-Angriffe auf Hirsche z.B. an Warnrufen aufmerksamer Languren. Andererseits brauchen auch Jäger intelligente Taktiken, um sich und ihren Nachwuchs zu ernähren.

rbb Fernsehen, 18.30 Uhr
Tier zuliebe
Der Wolf in meinem Hund
Vor rund 20.000 Jahren begannen Menschen Wölfe zu zähmen. So wurde aus dem wilden Räuber im Laufe der Zeit der engste tierische Partner des Menschen. Forscher untersuchen, was aus wissenschaftlicher Sicht bei diesem Veränderungsprozess passiert ist und wie viel Wolf selbst noch in einem Schoßhündchen steckt. Wir besuchen das renommierte Wolfsforschungszentrum in der Nähe von Wien.

ZDF, 0.20 Uhr (in der Nacht von Sonntag auf Montag)
Arche Noah 2017
Die lange Nacht des Artenschutzes
Manchmal beginnt Naturschutz schon dort, wo man es kaum vermutet. In Deutschland gibt es rund 13 Millionen Hauskatzen. Und so verschmust sie auch zu sein scheinen, Katzen haben es in sich. Ihr wahrer Charakter kommt zum Vorschein, wenn sie das Haus verlassen. Katzen sind ausgezeichnete Jäger, für die heimischen Singvögel können sie zur Bedrohung werden. Forscher haben ermittelt, in welchem Ausmaß Hauskatzen die Singvögel in ihrem Revier bedrohen. Wie lässt sich der Schutz der Vögel mit der Liebe zu den Haustieren vereinbaren?

TV-Programm 09.10. - 15.10.2017

Montag, 9. Oktober
hr-fernsehen, 9.10 Uhr
Tiere im Hessischen Ried
Der Eisvogel wird in seinem Lebensraum vorgestellt. Der Film zeigt die Nahrungsbeschaffung, die Paarbildung sowie das kuriose Verhalten eines Singvogels im Eisvogelrevier und das Aggressivverhalten der Vögel, wenn Artgenossen die Reviergrenze überschreitet. Neben dem Eisvogel sind einige typische Auwaldbewohner, wie Beutelmeise, Weißstorch, Rebhühner, Graugänse und Graureiher, Schwarzmilan und diverse Singvögel zu sehen.

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Litauen – Grünes Land am Ostseestrand
Die 120 Seen der Litauischen Schweiz bilden eine malerische Landschaft, nebelversunken und einzigartig. Am Delta der Memel versammeln sich alljährlich Tausende Zugvögel. Ein Naturspektakel, das auch die Greifvögel jedes Jahr zu diesem wichtigsten Nist- und Brutplatz in Litauen zieht.

arte, 18.35 Uhr
Die klugen Schwarzen
Rabenvögel
Erstausstrahlung
Online verfügbar von 09/10 bis 16/10
Rabenvögel, seien es Saatkrähen, Rabenkrähen oder Elstern, gelten als hochintelligent. Da intensive Landwirtschaft, Rodung von Feldgehölzen und die Jagd die Feldflur als Lebensraum unattraktiv gemacht haben, sind die klugen Vögel in die Städte ausgewichen. Doch das führt zu Problemen. Die Dokumentation zeigt, warum Raben die Nähe der Menschen suchen, aber auch, was die Menschen anstellen, um die Vögel wieder loszuwerden. Rabenvögel werden aufgrund ihrer enormen Intelligenz auch als „fliegende Schimpansen“ bezeichnet. Doch die klugen Schwarzen sind bei den meisten Menschen nicht sonderlich beliebt. Sie haben einen schlechten Ruf. Selbst der Elster geht es nicht besser, obwohl sie kein rein schwarzes Federkleid besitzt und sogar ihre Gegner zugeben, dass sie ein hübscher Vogel ist. Eigentlich sind Rabenvögel eher scheu. Trotzdem halten sich Saatkrähe, Rabenkrähe und Elster gerne in der Nähe von Menschen auf. Damit beginnen auch die Probleme. Das Zusammenleben ist schwierig und mit Vorurteilen belastet. Die einen klagen über den Kot und das laute Gekrächze, die anderen darüber, dass angeblich in den Gärten jedes Singvogelnest ausgeräubert wird. Ein friedliches Miteinander erscheint kaum möglich. Es wird viel unternommen, um die krächzenden Anwohner wieder loszuwerden. Meist hat der Mensch jedoch selbst die Grundlage für die entstandenen Konflikte gelegt. Eine intensive Landwirtschaft, die Rodung von Hecken und Feldgehölzen sowie die Jagd auf Rabenvögel haben den Lebensraum Feldflur in weiten Teilen unattraktiv werden lassen. Deshalb haben viele Rabenvögel ihren klassischen Lebensraum verlassen und siedeln jetzt in den Städten. Die Dokumentation zeigt an mehreren Beispielen, warum Rabenvögel die Nähe der Menschen suchen und was die Menschen alles anstellen, um die schlauen Tiere von sich fernzuhalten. Die Reaktion der Vögel ist aber nicht immer so, wie es sich die Menschen vorstellen. Was steckt hinter den Vorurteilen, mit denen Rabenvögel konfrontiert werden?

Dienstag, 10. Oktober
3sat, 12.05 Uhr
Wie man in den Wald ruft …
Beziehungsgeschichten von Mensch und Natur
Jahrtausende lang war der Wald das zentrale Biotop unserer Kultur und Gegenstand vieler Sagen und Legenden. Der Film geht den Emotionen auf den Grund, die der „Mythos Wald“ hervorruft. Allgegenwärtig nährte, wärmte und beschützte der Wald die Menschen. Er galt aber auch als unsicher, rätselhaft und gefährlich. Er erschien übermächtig, war Heimat und Fremde zugleich – ein ambivalenter Ort. Ehrfürchtig und schaudernd nahm die Menschheit seine Geschichten in ihr kollektives Gedächtnis auf. Von der Antike bis heute gibt es dazu unzählige künstlerische Zeugnisse aus Literatur, Musik und bildender Kunst. Auch wenn inzwischen bereits mehr Menschen in der Stadt leben als auf dem Land, liefert die „grüne Lunge“ unseres Planeten auch in Europa noch überraschende Fakten: So arbeiten etwa in Deutschland mehr Menschen in der Forstwirtschaft als in der Autoindustrie. In Nordost-Europa und auf dem Balkan wird der Wald zum Teil noch so bewirtschaftet, wie es schon in alten Märchen beschrieben wurde. Und weltweit bewohnen noch immer etwa 2100 indigene Völker die Wälder. Viele Menschen, die Abstand zur Alltagshektik der westlichen Industriegesellschaft gewinnen wollen, sehnen sich nach idyllischen Auszeiten in der Natur und damit auch nach der „uralten Heimat Wald“.

3sat, 13.25 Uhr
Mit Bärenwaisen durchs Tigerland
Reno Sommerhalder in Sibirien
Seit 25 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter Bären. 2013 macht er sich im äußersten Osten Sibiriens an ein besonders ambitioniertes Projekt. Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer. Die beiden Forscher kümmern sich um insgesamt elf Bärenwaisen, deren Mütter von Jägern getötet wurden. Ohne sie hätten die Kleinen keine Überlebenschancen. Mit vier jungen Schwarzbären sind die beiden Männer bis Ende des Herbstes unterwegs, bevor sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen. Doch Menschen als Ersatzmütter, kann das gut gehen?

Phoenix, 21.00 Uhr
Die Wölfe von Tschernobyl
Für Menschen ist das am 26. April 1986 verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Diese Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das gesperrte Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.

Mittwoch, 11. Oktober
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Lettland
Wildnis zwischen Russland und Riga
Musikprofessor Valdis Muktupavels ist immer auf der Suche nach neuen Melodien. Er wandert durch seine lettische Heimat und sammelt traditionelle Lieder seiner Landsleute. Beim Brotbacken, bei der Heuernte oder beim Fischfang tragen sie ihm ihre Lieder vor. Auf seinem Weg lernt Valdis, den Stimmen der Natur zu lauschen. Dem Gesang des Sprossers im Frühling, dem unheimlichen Heulen der Wölfe im Sommer, dem urtümlichen Röhren der Rothirsche im Herbst oder dem melancholischen Rufen der Singschwäne im Winter.

arte, 18.35 Uhr
Fischdieb oder Sündenbock?
Kormorane
Der Kormoran ist ein unübertroffener Fischjäger und ein beneideter Meister seines Fachs, aber er ist auch ein willkommener Sündenbock, der für ökologische Phänomene herhalten muss, die sich sonst nur schwer erklären ließen. Ob auf Sardinien, in Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern: Fischer und Teichwirte beklagen sich über die dreisten Fischräuber und fordern gar ihren Abschuss. Doch der Kormoran lässt sich nicht so leicht fassen. Er ist blitzschnell und extrem anpassungsfähig. Sardische Fischer sehen 10.000 Kormorane über die Lagunen ziehen und glauben dadurch ihre Fischgründe gefährdet. Fischern in Mecklenburg-Vorpommern sind Naturschutzgebiete suspekt: Ungestört können dort Tausende Kormorane brüten oder rasten und Jagd auf Fische machen. Ein Angler in Bayern hat es nur mit ein paar Hundert Kormoranen zu tun. Auch er beobachtet drastische Rückgänge bei den Fischarten. Dann gibt es noch überall in Europa die Teichwirte. Ihre Fischzucht ist für den Kormoran besonders leicht zugänglich. Deshalb sind bereits eine Handvoll Kormorane für sie eine Katastrophe. Kormorane sind sogenannte Nahrungsopportunisten. Sie jagen, was am leichtesten verfügbar ist, und zwar mit unschlagbaren Methoden. So hat der Biologe Stefano Volponi auf Sardinien das soziale Fischen der Kormorane beobachtet: Während etwa die Hälfte der Vögel durch Flügelschlagen einen Fischschwarm zusammenscheucht, kann die andere Hälfte die Fische bequem fangen und fressen. Nach einiger Zeit wechseln sich die Gruppen ab. In ganz Europa ärgern sich die Fischer über den in ihren Augen bestens angepassten, dreisten Fischräuber und fordern seinen Abschuss. Was sie nicht berücksichtigen: Kormorane sind Zugvögel. So gibt es derzeit 170.000 Brutpaare im nördlichen Ostseeraum, die durch ganz Europa zu den für sie günstigsten Fischgebieten ziehen. Verschiedene Forschergruppen versuchen, Gesetzmäßigkeiten und Rückschlüsse aus dem Zugverhalten und vermeintlichen Nahrungsvorlieben abzuleiten. Doch der Kormoran lässt sich so leicht nicht fassen. Zu genial, zu schnell agiert er in seiner Anpassungsfähigkeit.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Wildes Deutschland – Die Müritz
Dank des Müritz-Nationalparks ist die Artenvielfalt in diesem Gebiet besonders hoch: Die Hälfte aller deutschen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, vom Aussterben bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel.

Donnerstag, 12. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Ötscher – Im Reich des sanften Riesen
Der Bergstock des Ötscher liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2.000 Meter hoch. Und dennoch dominiert dieser Berg eine ganze Region, eine Landschaft der Superlative: Hier gibt es nicht nur einen der kältesten Orte der Alpenregion, sondern auch den dunkelsten Nachthimmel weit und breit, denn das Land hier ist sehr dünn besiedelt, und die Sterne funkeln wie nirgends sonst in den Bergen. Die Ötschergräben mit ihren wilden Wassern sind der „Grand Canyon“ des Landes, und die Wälder an den Hängen des Riesen sind von ursprünglicher Wildheit. Manches dieser Waldstücke ist im Besitz eines streitsüchtigen Vogels, des Auerhahns, der in der Balz energisch sein Revier gegen Rivalen verteidigt. In manchen Jahren, aber nur im Winter, trifft man hoch oben am Gipfel das legendäre Ötscher-Schneehuhn, ein Meister der Tarnung, das hier beinahe genauso selten ist wie die vereinzelten Luchse, die in den Urwäldern jagen.

arte, 18.35 Uhr
Singvögel in Not (1)
Flug ins Ungewisse
Online verfügbar von 12/10 bis 20/10
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten? In dem Zweiteiler „Singvögel in Not“ beleuchtet ARTE gemeinsam mit Wissenschaftlern und Umweltschützern die Ursachen für den verheerenden Rückgang des Singvogelbestands weltweit und zeigt, welche Maßnahmen in Kanada, den USA, Frankreich und Deutschland bereits getroffen werden, um einer fortlaufenden Dezimierung entgegenzuwirken. Unter allen in der freien Wildbahn lebenden Tieren ist es wohl der Vogel, der den Menschen am meisten beeindruckt. Doch immer seltener ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Doch mit dem schnellen Wandel der heutigen Welt kann ihr Navigationssystem, das sich über die Jahrtausende hinweg immer weiter verfeinert hat, nicht mithalten. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle für die Desorientierung der Singvögel spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. Hunderte Millionen Singvögel fallen jährlich außerdem den spiegelnden Fensterscheiben großer Glasfassaden zum Opfer. In Kanada sind Hauseigentümer deshalb inzwischen dazu verpflichtet, die Sicherheit der Zugvögel durch Markierungen an Fensterscheiben zu gewährleisten. In Frankreich wird indes weiterhin Jagd auf die dort als Delikatesse geltende Gartenammer gemacht, obwohl diese seit Jahren auf der Roten Liste steht. Ihre Population hatte sich in den letzten 34 Jahren um 86 Prozent verringert. Frankreichs Behörden verschließen davor die Augen. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht. Im ersten Teil werden auch innovative Technologien und Maßnahmen vorgestellt, die einer weiteren Dezimierung des Singvogelbestands entgegenwirken sollen.

n-tv, 22.10 Uhr
Zum Töten geboren – Gnadenlose Jagden
An den Grenzen zwischen Wasser und Land kommt es im Tierreich immer wieder zu brenzligen Situationen. Ob Strände, Ufer oder Sümpfe – die Konflikte brechen an diesen Stellen immer wieder aus. Viele Raubtiere lernen schnell, in verschiedenen Elementen zu jagen – und deshalb müssen die möglichen Beutetiere immer auf Angriffe aus allen Richtungen gefasst sein. Die n-tv Dokumentation zeigt gnadenlose Jagden und wilde Kämpfe um Leben und Tod.

n-tv, 23.05 Uhr
Zum Töten geboren – Vom Beutetier zum Angreifer
Die meisten Kämpfe gehen in der Tierwelt eindeutig aus: Die vermeintlich Stärkeren gewinnen. Doch nicht immer triumphieren Löwe, Krokodil und Co. am Ende. Auch sie müssen sich vor der Geschicklichkeit ihrer Beute in Acht nehmen. Die n-tv Dokumentation zeigt in spektakulären Bildern die ungleichen Kämpfe. Es geht um ein Nilpferd, das ein Krokodil besiegt oder um einen Löwen, der von Büffeln in die Flucht geschlagen wird.

n-tv, 0.10 Uhr (in der Nacht von Donnerstag auf Freitag)
Wilde Superwaffe – Die Raubkatze
Die Stärke des Löwen, die Geschwindigkeit des Geparden und die Größe des Tigers – Raubkatzen bilden die Spitze der an Land lebenden Jäger des Tierreichs. Doch welche Art kann am besten klettern? Wer ist am schnellsten? Brüllt der Löwe am lautesten oder wird der König der Tiere am Ende vom Thron gestoßen? Und was passiert, wenn man die besten Eigenschaften der hochspezialisierten Großkatzen kombiniert? Die n-tv Dokumentation reist in die Welt von Löwen, Tiger und Co. und zeigt, zu welchen Leistungen sie wirklich fähig sind.

Freitag, 13. Oktober
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Schottland
Herbe Schönheit am Atlantik
Schottland besitzt einige der größten Seevogelkolonien Europas. Vom Fischreichtum profitieren auch die Fischadler, die erst seit einigen Jahren wieder in den Lochs und Kyles, den Seen und Förden, auf die Jagd gehen. Die Adler waren in Schottland bereits ausgerottet und erleben jetzt Dank engagierter Vogelschützer ein Comeback. Andere Geräusche dominieren den Frühling. Es sind die Balzrufe der Birkhuhnhähne. Extreme Zeitlupenaufnahmen mit über 2.000 Bildern pro Sekunde zeigen die atemberaubenden Kämpfe in voller Pracht. Ein kurzes Flügelschlagen wird so zu einer ästhetischen Choreografie.

arte, 18.35 Uhr
Singvögel in Not (2)
Bedrohte Lebensräume
Online verfügbar von 13/10 bis 21/10
Immer mehr Singvögel sind weltweit vom Aussterben bedroht. ARTE beleuchtet mit Wissenschaftlern wie Biologen, Ornithologen und Ökologen die Gründe für den drastischen Rückgang der Bestände. Wie wirkt sich das Vogelsterben langfristig auf unser Ökosystem aus? Im zweiten Teil der Dokumentation führt die Forschungsreise in die Niederlande, nach Kanada, Costa Rica und in die Türkei. Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. Der Rückgang der Sumpfschwalbe ist in Kanada ebenfalls zu beobachten. Ursache hierfür ist, dass aufgrund des Rapsanabaus großflächig Insektizide zum Einsatz kommen, so dass die Insektenfresser keine Nahrung mehr finden. In Costa Rica wiederum sind Entwaldung und Kaffeeanbau Ursachen für die Dezimierung der Singvögel. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht.

Samstag, 14. Oktober
Das Erste (ARD), 7.10 Uhr
Paula und die wilden Tiere
Ein Wildschwein zum Knuddeln
Tierreporterin Paula besucht den Förster Boris Schnittker, der das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen hat. Stimmt es, was man über diese Tiere sagt? Sind sie immer dreckig, borstig und stinken? Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer werden als ein Schäferhund und richtig zubeißen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wie verhält man sich also am besten, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht. Von Chantalle hat Paula allerdings noch nichts zu befürchten – obwohl die kleine Schweinedame mit ihrer ruppigen Art gerne mal die Wohnung von Boris umräumt.

Bayerisches Fernsehen, 18.45 Uhr
natur exclusiv
Auf Leben und Tod – Die Savanne
Diese Folge aus der Serie „Auf Leben und Tod“ führt in die Savanne. Planet-Erde-Produzent Alastair Fothergill zeigt die spannendsten Jagdstrategien in offenen Graslandschaften und Wüsten, wo weder Jäger noch Gejagte eine Chance haben, sich zu verstecken. Die Hälfte der Kontinente ist von Wüste oder Grasland bedeckt. In diesen ungeschützten Lebensräumen ist es ein Leichtes für Geparden, Weißkopfseeadler und Löwen, ihre Beute zu entdecken. Doch auch die Beutetiere können die Gefahr frühzeitig erkennen. Ausdauer, Geschwindigkeit und Cleverness führen zumindest bei mancher Jagd zum Erfolg. In der Folge „Die Savanne“ zeigt Alastair Fothergill die Strategien von Jägern und Gejagten, wenn man permanent auf dem Präsentierteller sitzt. Auch in diesem Gelände gibt es Spezialisten: Der Gepard, das schnellste Landtier der Erde, jagt seine Beute mit enormer Geschwindigkeit, aber auch indem er ihre Ausweichmanöver perfekt nachahmt. Andere haben aus der minimalen Deckung dieser Landschaft das Beste gemacht: Wie der elegante Karakal, dessen Fellfarbe perfekt mit dem hohen, trockenen Gras der afrikanischen Savanne verschmilzt. Die Löwen der Etosha-Salzpfanne haben gelernt, dass Wüstenstürme nicht nur ihren Geruch verwehen und sie sich daher besser anschleichen können. Die Wetterlage versetzt ihre Beute zusätzlich noch in Panik. Trotz allem sind die Gejagten nicht ausgeliefert. Sie entwickelten über Jahrhunderte wirkungsvolle Schutzmechanismen. Sie graben tiefer, rotten sich dichter zusammen oder kämpfen härter, bis zum letzten Atemzug. Um in der offenen Savanne zu überleben, müssen Jäger und Gejagte ständig ihre Strategien verbessern.

Sonntag, 15. Oktober
WDR Fernsehen, 14.00 Uhr
Savanne in Westfalen – Ein Jahr in den münsterschen Rieselfeldern
Im Norden von Münster liegen die Rieselfelder, auf denen bis in die 70er Jahre das Abwasser der Stadt gereinigt wurde. Heute ist die alte Kloake eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Deutschlands. Kaum hat der gestresste Stadtmensch die letzten Häuser hinter sich gelassen, breitet sich vor ihm eine Wildnis aus hohem Schilf, Wasser und Grasland aus. Eine afrikanisch anmutende Feuchtsavanne mitten in Westfalen. Über die Hälfte aller Vogelarten Deutschlands sind im Laufe eines Jahres hier anzutreffen und jeden Tag sind Naturschützer im Einsatz, um diesen wertvollen Lebensraum zu erhalten.

3sat, 14.20 Uhr
Expedition Mittelmeer
In Nordafrika kommt das TV-Team einer Katastrophe auf die Spur: Entlang der gesamten ägyptischen Mittelmeerküste, vom Gazastreifen im Osten bis zur libyschen Grenze im Westen, versperren auf einer Länge von mehr als 700 Kilometern Fangnetze den Zugvögeln den Weg nach Süden. Jeden Herbst finden hier mindestens zehn Millionen Vögel den Tod.

GEO Television, 18.25 Uhr
Die Mammutjäger – Geheimnisse aus dem ewigen Eis
Die Dokumentation lüftet die Geheimnisse um ein lange ausgestorbenes und sagenumwobenes Geschöpf: das Mammut. Faszinierende Animationen vom Leben des Urzeit-Elefanten erlauben eine Reise in die Eiszeit und den Lebensraum der Mammuts. Durch sensationelle Forschungsmethoden konnte der Eiszeitriese nach 10.000 Jahren wieder zum Leben erweckt werden. Faszinierende Animationen vom Leben des Urzeit-Elefanten nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in die Eiszeit und den Lebensraum der Mammuts. Wegen des Klimawandels geben die sibirischen Permafrostböden ihre Schätze nun nach und nach frei. Das ewige Eis hat zum Teil komplette Mammutkörper perfekt für die Nachwelt erhalten. Mit trickreichen Methoden und modernsten Computerprogrammen gelang es Forschern, den Mammut-Mumien wieder Leben einzuhauchen. Haare, Blut, Knochen und Zähne – alle sterblichen Überreste boten den Experten wertvolle Informationen zur Lebensweise der wolligen Giganten.

TV-Programm 16.10. - 22.10.2017

Montag, 16. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Skandinavien – Dänemark
Weite Strände, mildes Klima und natürlich die kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen: So kennt man Dänemark. Doch das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten … Dänemark hat viel zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und Raabjerg Mile, eine der größten Wanderdünen Europas. Und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier, in einem der letzten Urwälder Europas. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden. Wo Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurzhalten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende Zugvögel.

3sat, 20.15 Uhr
Wildes Venedig
Hinter der malerischen Kulisse aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert ein bis heute kaum erforschter Kosmos, bevölkert von einer außergewöhnlichen Menagerie von Lebewesen, allgegenwärtig, aber kaum sichtbar. Sie leben mitten in der Stadt, tauchen unter ihr hinweg oder blicken von hoch oben aus der Luft auf sie herab. Wer hätte gedacht, dass die Sandbänke und Inseln Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren sind – von Füchsen über Marder bis hin zu den abertausenden von Zugvögeln; wer kennt schon die bunte Tierwelt der versteckten Gärten Venedigs?

Dienstag, 17. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Skandinavien – Norwegen
Mit diesem Film ist den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion „Mythos Wald“ eine opulente Reise zu den schönsten Naturschauplätzen zwischen Skagerrak und Nordkap gelungen. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten – mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen, und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra. Die Naturfilmer werden Zeugen der eindrucksvollen Brunftkämpfe, erleben die Moschusochsen bei der Paarung und der Aufzucht ihrer Jungen. In einer Superzeitlupe wird die Wucht förmlich spürbar, wenn zwei Kolosse von Moschusochsen mit voller Kraft und Kopf voran aufeinanderprallen. Auch die Ohrentaucher gehen beim Kampf um die Weibchen nicht zimperlich miteinander um. Erst die hochauflösende Zeitlupe macht deutlich, wie heftig die Vögel miteinander streiten. Friedlicher und weitaus graziler geht es beim Balztanz zu, wenn sich die Partner anmutig im Synchronschwimmen üben.

MDR Fernsehen, 20.45 Uhr
Thüringens Tausender – Der Schneekopf
Ein Berg voller Geheimnisse
Die Legenden und Sagen des Schneekopfs spielen in der Hölle, im Teufelsmoor und auf der Teufelskanzel. Wir streifen mit einem ausgesprochenen Schneekopfliebhaber über den Berg der Berge Thüringens: Ronny Eckhardt ist Förster, Wald-Umgestalter, Hirschjäger, Oberhofer. In der Zeit der Hirschbrunft, wenn das Brüllen von den Talwänden widerhallt, führt uns Ronny Eckhardt durch die Wälder des Schneekopfs. Wir sprechen zwischen alten Fichten und neuen Weißtannen über Eckhardts Erlebnisse am und auf dem Schneekopf und erzählen die spannendsten und geheimnisvollsten Geschichten um Geschichte und Gegenwart. Es ist eine Pirsch von der Morgendämmerung bis zur Nacht – und „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ lüftet dabei so einige Geheimnisse um Thüringens stolzesten Berg.

GEO Television, 22.00 Uhr
Eulen – Die zauberhaften Räuber
Eulen sind faszinierende Tiere: Die Jäger fliegen lautlos, können ihren Kopf um 270 Grad drehen und sehen im Dunkeln. In der Dokumentation stellen Vogel- Trainer Lloyd und Rose Buck ihre neuen Schleiereulen-Küken vor und gehen mit Vogel-Experte Professor Graham Martin den speziellen Talenten der magischen Nachtjäger auf den Grund. Das britische Vogel-Trainer-Paar Lloyd und Rose Buck erwartet tierischen Nachwuchs: Nach 30 Tagen schlüpfen die beiden Schleiereulen-Küken ‚Lilly‘ und ‚Luna‘ aus ihren Eiern. Die beiden haben bereits alle Eigenschaften des perfekten Räubers angelegt – auch wenn sie einige, wie das Fliegen, erst noch erlernen müssen. Doch was macht Eulen eigentlich zu den idealen Nachjägern? Genau dieser Frage geht die Dokumentation mit Hilfe der beiden Trainer und Vogel-Experte Professor Graham Martin auf den Grund. Mit Hochgeschwindigkeitskameras und hochsensiblen Mikros zeigt der Film das vielleicht stärkste Talent der Eulen: einen fast vollkommen lautlosen Flug. Zudem sehen sie mit ihren großen Augen zweieinhalb Mal heller als Menschen und haben ein sehr gutes Gehör. So können sie beispielsweise im Flug Mäuse unter einer dicken Schneedecke hören. Das Gesamtpaket aus den einzigartig scharfen Sinnen und Flugfähigkeiten macht sie zu idealen Nachtjägern.

Mittwoch, 18. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Skandinavien – Schweden
Faszinierendes Tierverhalten und brillante Vogelflugaufnahmen machen „Wildes Skandinavien – Schweden“ zu einem Fernseherlebnis. Die Naturfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigen Schweden von seiner wilden Seite.
Im Norden von Schweden, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt bis zu sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich angepasst. Er hört eine Wühlmaus selbst unter der Schneedecke – spannende Zeitlupen-Aufnahmen zeigen die große Eule bei der Jagd. Wenn die Singschwäne im Frühjahr ihre Brutreviere besetzen, sind die schwedischen Seen noch vereist. Beißend gehen die konkurrierenden Männchen aufeinander los. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles – erst hochauflösende Zeitlupenbilder zeigen, was genau beim Kampf der Hähne passiert. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen: Seerosen sind eine Delikatesse. Nach einem kurzen, intensiven Sommer kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit mächtigem Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.

rbb Fernsehen, 22.15 Uhr
Hauptstadt der Wildschweine
Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Die Filmemacher Harriet Kloss und Markus Thöß begleiten in ihrer Dokumentation freiwillige Stadtjäger bei ihren Pirschfahrten durch Berlin, der Hauptstadt der Wildschweine. Es zeigt sich eindrucksvoll, dass die Wildnis in den vergangenen Jahren immer weiter in die Stadt vorgedrungen ist. Der Film geht der Frage nach, wie problematisch das Verhältnis zwischen Stadtbewohnern und den Tieren ist und wie die dabei entstehenden Konflikte lösbar sind.

Donnerstag, 19. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Skandinavien – Das Abenteuer
Das Making-of gibt Einblicke in das spartanische und wahrhaft abenteuerliche Leben der Tierfilmer und ihre Arbeit. So etwa steht Jan Haft beim Dreh in Norwegen einem wütenden Moschusochsen gegenüber, als er eine ferngesteuerte Kamera aufbaut. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg wollen sich aus der Luft einen Überblick verschaffen und mit dem Heißluftballon über die finnischen Winterwälder fahren. Es ist ihre erste Ballonfahrt nach einem katastrophalen Ballonunfall in Russland, bei dem Ivo sich schwer verletzt hatte. Schon kurz nach dem Start geht alles schief: Der Ballon kracht in einen Baum, Äste verfangen sich im Gasbrenner und fangen Feuer. In Grönland ist Uwe Anders Eisbären auf der Spur. Es ist nicht das erste Mal, dass er die großen Raubtiere filmt – doch die grönländischen Bären gelten als besonders angriffslustig. Als ein Eisbär an das Zeltcamp herankommt, sind alle in Alarmbereitschaft. Die aufregendsten Tage seines Berufslebens erlebt Tobias Mennle in Island: Er ist dabei, als der Vulkan Eyjafjallajökull ausbricht. Die Asche verwandelt das Land in eine Wüste, hochgiftig für die dort lebenden Tiere.

MDR Fernsehen, 11.50 Uhr
In aller Freundschaft
Blattschuss
Fernsehserie, Deutschland 2010
Fritz Kuttesch begleitet seinen Freund Robert Walk auf die Jagd. Fritz und Robert sind schon seit Kindertagen befreundet und seit Fritz Witwer ist, verbringen die beiden noch mehr Zeit miteinander. Robert, der ein erfahrener Jäger ist, gibt seinem Freund genaue Anweisungen, wie er sich im Wald zu bewegen hat. Doch als Robert einen Keiler anvisiert und abdrückt, steht Fritz direkt in der Schussbahn. Mit einer Fleischwunde am Bein wird er in die Sachsenklinik eingeliefert, wobei die Freunde einander gegenseitig Vorwürfe machen. Robert ist fassungslos über Fritz‘ Unvorsichtigkeit, doch dieser beteuert, dass er sich genau an Roberts Anweisungen gehalten hat. Während Fritz operiert wird, muss Robert den genauen Hergang des Unfalls schildern. Sein Bericht und die Aussagen von Fritz nähren bei Dr. Roland Heilmann und Dr. Philipp Brentano einen schlimmen Verdacht: Es könnte sein, dass Robert Walk an Demenz erkrankt ist. Als Robert diese Diagnose hört, ist er außer sich. Er glaubt, Fritz habe den Ärzten Lügenmärchen über ihn erzählt, um ihm die Schuld an dem Unfall unterzuschieben. Wütend nimmt Robert Walk sein Gewehr und geht wieder auf die Jagd, um allen seine Fitness zu beweisen. Fritz Kuttesch verlässt, trotz strengster Bettruhe, die Klinik, um seinen Freund zu suchen.

GEO Television, 16.40 Uhr
Eulen – Die zauberhaften Räuber
Eulen sind faszinierende Tiere: Die Jäger fliegen lautlos, können ihren Kopf um 270 Grad drehen und sehen im Dunkeln. In der Dokumentation stellen Vogel- Trainer Lloyd und Rose Buck ihre neuen Schleiereulen-Küken vor und gehen mit Vogel-Experte Professor Graham Martin den speziellen Talenten der magischen Nachtjäger auf den Grund. Das britische Vogel-Trainer-Paar Lloyd und Rose Buck erwartet tierischen Nachwuchs: Nach 30 Tagen schlüpfen die beiden Schleiereulen-Küken ‚Lilly‘ und ‚Luna‘ aus ihren Eiern. Die beiden haben bereits alle Eigenschaften des perfekten Räubers angelegt – auch wenn sie einige, wie das Fliegen, erst noch erlernen müssen. Doch was macht Eulen eigentlich zu den idealen Nachjägern? Genau dieser Frage geht die Dokumentation mit Hilfe der beiden Trainer und Vogel-Experte Professor Graham Martin auf den Grund. Mit Hochgeschwindigkeitskameras und hochsensiblen Mikros zeigt der Film das vielleicht stärkste Talent der Eulen: einen fast vollkommen lautlosen Flug. Zudem sehen sie mit ihren großen Augen zweieinhalb Mal heller als Menschen und haben ein sehr gutes Gehör. So können sie beispielsweise im Flug Mäuse unter einer dicken Schneedecke hören. Das Gesamtpaket aus den einzigartig scharfen Sinnen und Flugfähigkeiten macht sie zu idealen Nachtjägern.

GEO Television, 18.30 Uhr
Expedition Wolf – Rückkehr der grauen Jäger
Die zweite Folge der Dokumentation heftet sich an die Fersen eines ganz bestimmten Wolfs-Rudels. Ein Experten-Team um Gordan Buchanan untersucht, ob Wölfe wirklich eine Zukunft an der Westküste der USA haben.

hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Tatort Wolfsriss – Wissenschaftler ermitteln
Es ist wie in einem Krimi. Wird ein totes Schaf gefunden und es gibt Hinweise auf Gewalteinwirkung, dann kommt ein Ermittler an den Tatort. Gibt es Bisswunden, und wie sind sie beschaffen? War hier tatsächlich ein Wolf der Übeltäter? Durch einen DNA-Test kann das zweifelsfrei nachgewiesen werden. Landwirte und auch die Bevölkerung stehen der Rückkehr des Raubtieres häufig kritisch gegenüber. Mit Recht? Oder können Wölfe und Menschen auch gut und sicher miteinander in Einklang leben?

Freitag, 20. Oktober
Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Skandinavien – Finnland
Für „Wildes Skandinavien – Finnland“ gelangen den Tierfilmern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg außergewöhnliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße. Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland – ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben – im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen „wie im Flug“ die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlupf lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Erstmals aus sechs Kamera-Perspektiven und in der Wildnis gedreht, ist der Absprung der flugunfähigen Kleinen in die Tiefe zu sehen.

WDR Fernsehen, 14.30 Uhr
Abenteuer Erde: Im Regenwald der Geisterbären
Ein Wald, der von Fisch lebt, ein weißer Bär, der kein Eisbär ist, Wölfe die sich aus dem Meer ernähren… Es ist eine seltsame Welt an der Nord-Westküste Kanadas, in die dieser Film den Zuschauer mitnimmt.

arte, 16.40 Uhr
Die Alpen im Wandel
Leben und Arbeiten im Steilen
Viele Menschen sind geradezu fasziniert von den im Steilen lebenden Tieren wie den Steinböcken. Carolin Matzko und Gunnar Mergner besuchen einen ehemaligen Jäger, der sich der Hege des „Königs der Berge” verschrieben hat und sich nicht scheut, den Tieren wochenlang durch die steilen Berghänge Tirols zu folgen.

Samstag, 21. Oktober
Das Erste (ARD), 7.10 Uhr
Anna und die wilden Tiere (Kinderprogramm)
Der Falkner und seine Greifvögel
Schon vor 4000 Jahren gingen Menschen in Asien mit Greifvögeln auf die Jagd nach Fasanen und Rebhühnern. Die Spezialisten auf diesem Gebiet nennt man heute Falkner, denn der Falke ist der schnellste Jäger der Lüfte. Auch Wolfgang Schreyer ist Falkner. Seine Falken haben jedoch auch andere Aufgaben: Sie verjagen oder erlegen Tiere, die Schaden anrichten: zum Beispiel Krähen, die Plastikfolien von Futterballen für die Rinderzucht aufhacken. Wolfgangs Falken vergrämen diese Vögel, das heißt, sie vertreiben sie dauerhaft. Dazu startet der Habicht mit dem Namen „Frau Ziegler“ direkt aus Wolfgangs Falknermobil. Anna staunt nicht schlecht, wie Falkner Wolfgang seine Tiere unter Kontrolle hat. Regelmäßig trainiert er mit ihnen, schließlich fliegen sie ja nicht nur zum Spaß. Möwen, die in Kläranlagen leben, werden von den Falken ebenso vertrieben wie Kaninchen, die in Parks den Boden unterhöhlen und so Stolperfallen für Menschen schaffen. Die Kaninchen werden gejagt, damit sich in den riesigen Kaninchenkolonien keine Seuchen verbreiten. Außerdem erlebt Anna eine Beizjagd mit einem gut eingespielten Team aus Greifvogel, Hund und Frettchen mit und tritt selbst zu einem Wettlauf mit einem von Wolfgangs Falken an.

Bayerisches Fernsehen, 9.30 Uhr
Welt der Tiere
Der schwarze Hirsch von San Rossore
Mit ihren mächtigen Schaufeln kämpfen Damhirsche um die Gunst der Weibchen, bis einer aufgibt. Am Ende sind es nur eine Handvoll Hirsche, die den Weibchen imponieren. Warum sind es nur so wenige? Damwildforscher Simone Ciuti will das Geheimnis dieser Hirsche ergründen, die nahe Pisa in dem ehemaligen königlichen Jagdgebiet San Rossore leben. Ein junger schwarzer Hirsch bekommt einen Sender um den Hals und wird von Siomone Ciuti beobachtet, bis er alt genug ist für die spektakuläre Brunft. Auch andere Damhirsche erhalten einen Sender, aber der schwarze Hirsch ist der Erste, den der Forscher von klein auf beobachten konnte. Doch ein paar Monate vor der entscheidenden Brunftzeit bricht der Kontakt zu dem schwarzen Hirsch ab. Eine bange Zeit tut sich für den Forscher auf: Wurde der Hirsch gewildert oder ist der Sender kaputt? Diese Frage kann erst in der Brunft beantwortet werden. Denn dann treffen sich alle Damhirsche an einem rätselhaften Ort. Es ist immer der gleiche Ort und die gleiche Zeit. Wird auch der schwarze Hirsch dort auftauchen?

arte, 22.55 Uhr
Tierisch alt!
Im Namen der Fortpflanzung
Älter werden heißt oft, Erfahrungen im Elternsein zu sammeln. Manche Tierarten kennen keine Menopause, doch die Geschichte der Löwin Selenkay ist trotzdem außergewöhnlich: Sie zieht derzeit die fünfte Generation von Jungen auf, während viele Tiere in ihrem Umfeld von Wilderern getötet wurden. Einmal im Jahr trommelt Jean-Michel Gaillard die Bewohner seines kleinen Dorfs in Frankreich zusammen und geht mit ihnen Rehe jagen, genauer gesagt: die Weibchen. Diese werden gefangen und darauf untersucht, ob sie trächtig sind. Tatsächlich suchen Gaillard und seine Helfer Anzeichen für Vergreisung, wobei die Reproduktionsfähigkeit eine wichtige Rolle spielt.

Sonntag, 22. Oktober
arte, 8.45 Uhr
Wenn ich groß bin, werde ich … Falkner (Kinderprogramm)
Mark wollte eigentlich König werden, als er klein war. Er träumte von einem Schloss mit einem großen Park, wo er jede Menge Wildtiere beobachten und jagen kann. König ist dann aber ein anderer geworden, doch seinem Traum von einem Leben umgeben mit faszinierenden Wildtieren ist er treu geblieben. Heute ist er Falkner. Ein Falkner, wie der Name schon verrät, beschäftigt sich hauptsächlich mit Greifvögeln. Marks Aufgabe ist es, die Tiere nicht nur zu züchten und zu pflegen, sondern er muss sie auch richtig trainieren. Denn anders als beim Tierpfleger hat sein Umgang mit den Vögeln auch einen wichtigen Nutzen für die Forstwirtschaft: die Jagd. Greifvögel sind nämlich Fleischfresser und dienen daher sehr gut als Jäger von lebenden Vögeln und Säugetieren. Heute gewährt uns Mark einen Einblick in eine Beschäftigung, die vor allem Herzenssache ist – und eine echte Kunst!

rbb Fernsehen, 13.30 Uhr
Hauptstadt der Wildschweine
Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Die Filmemacher Harriet Kloss und Markus Thöß begleiten in ihrer Dokumentation freiwillige Stadtjäger bei ihren Pirschfahrten durch Berlin, der Hauptstadt der Wildschweine. Es zeigt sich eindrucksvoll, dass die Wildnis in den vergangenen Jahren immer weiter in die Stadt vorgedrungen ist. Der Film geht der Frage nach, wie problematisch das Verhältnis zwischen Stadtbewohnern und den Tieren ist und wie die dabei entstehenden Konflikte lösbar sind.

SWR Fernsehen, 20.15 Uhr
Leben als Tierfilmer – Passion for Planet
„Passion for Planet“ schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor beeindruckenden Naturkulissen des Planeten, eingebunden in fantastische Tieraufnahmen, tauchen die Zuschauer ein in die Lebenswelt von Natur- und Tierfilmern, die zu den besten der Welt zählen. Für seinen Film begleitet Regisseur Werner Schuessler fünf Tier- und Naturfilmer, die aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch anstrengend und gefährlich. Manchmal auch ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Neben dem kanadischen Filmemacher Rob Stewart, der sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinandersetzt, wird Jan Haft bei der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland gezeigt. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird hingegen Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg, mit seinen „augenöffnenden Filmen“ stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern. Währenddessen haben die Österreicher Michael und Rita Schlamberger in Sambia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Sie müssen sich den Anforderungen ihrer Auftragsgeber stellen, Idyllen jenseits der rauen Realitäten zu erzeugen.

TV-Programm 23.10. - 29.10.2017

Montag, 23. Oktober

arte, 7.20 Uhr
Die Alpen im Wandel
Leben und Arbeiten im Steilen
Die ARTE-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner besuchen einen ehemaligen Jäger, der sich der Hege des „Königs der Berge“ verschrieben hat und sich nicht scheut, wochenlang den Tieren durch die steilen Berghänge Tirols zu folgen.

Bayerisches Fernsehen, 10.26 Uhr
Wildes Skandinavien – Island
Island – Filmemacher Tobias Mennle gibt Einblicke in Tierwelt und Naturschauspiele der Insel. Island – vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit ihren zerklüfteten Bergen, zahlreichen Wasserfällen und rund 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige. Die ersten Polarfüchse kamen auf Eisschollen treibend vor rund 10.000 Jahren nach Island. Zwei Jahre lang folgte Filmemacher Tobias Mennle den Füchsen. Er filmt ihr stürmisches Liebesspiel, die Aufzucht der Jungen im Bau und ist dabei, als die Jungfüchse zum ersten Mal auf Jagd gehen.

Dienstag, 24. Oktober
arte, 11.00 Uhr
Engadin – Wildnis der Schweiz
Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Der „Garten des Inn“ beherbergt auch heute noch die größte unangetastete Wildnis der Schweiz. Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst, ohne Eingriff des Menschen, gestaltet. Für diese Dokumentation haben sich Kurt Mayer und Judith Doppler ein Jahr lang der faszinierenden Region des Engadin gewidmet. Wenn sich im Frühling die Morgensonne in den blaugrünen „Augen“ der Oberengadiner Seenplatte spiegelt, dann füllen sich langsam die Wildbäche der Region, und mächtige Wasserfälle stürzen die riesigen Felswände hinab. Der Wasserreichtum haucht dieser hochalpinen Region Leben ein. Durch das Wasser ist es auch im Sommer grün, Wildtiere wagen sich bis in extreme Höhen vor. Ein Wassertropfen, der hier während eines sommerlichen Gewitters fällt, darf sich entscheiden, ob er über Inn und Donau ins Schwarze Meer fließt, über den Rhein in die Nordsee will oder den Weg nach Süden nimmt, um schließlich in der Adria zu landen. Heute jagen im Engadin Steinböcke munter über steile Wände, und prächtige Bartgeier betreiben eifrig ihre Knochenschmieden. Und selten, aber doch regelmäßig, steckt auch wieder ein Luchs seine Nase in diese hochgelegene alpine Wildnis. Aber das war nicht immer so: Durch die intensive Bejagung ging der Steinbock-Bestand in der Schweiz massiv zurück, und um 1906 waren Steinböcke endgültig ausgerottet. Nur noch im italienischen Gran Paradiso, im königlichen Jagdrevier im Aostatal, gab es noch einen kleinen Steinbock-Bestand, strengstens bewacht von den königlichen Jägern. Erst das beherzte Einschreiten eines betuchten Schweizer Hoteliers sorgte für die Rückkehr der Steinböcke in die Schweiz. Etwa 100 Jahre später ist im Engadin ein weiteres Alpentier wieder heimisch geworden: der Bartgeier. Den Bart tragen Männchen wie Weibchen, seine Flügelspannweite beträgt bis zu drei Meter, und er ist einer der faszinierendsten Gleiter über den mächtigen Alpentälern des Engadins. Aber auch er wurde im Lauf des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Durch den Erfolg eines internationalen Wiederansiedlungsprojekts findet man den Bartgeier auch wieder im Engadin. Weit oben am Berg, auf hochgelegenen Brunftplätzen, kämpfen auch wieder dominante Rothirsche im September und Oktober, oft schon im Schnee, um die weiblichen Tiere. Auch ihr Bestand hat sich wieder erholt: Um 1850 gab es durch die rücksichtslose Bejagung fast keine Hirsche mehr in der Schweiz. Während die Hirschkühe mit ihren Kälbern in gemischten Rudeln leben, bleiben die Geweih tragenden männlichen Hirsche lieber unter sich. Die Dokumentation taucht in ein kleines Tierrefugium mit großer Vergangenheit ein, in ein wildes Land am Rande von Gletschern und dunklen Wäldern – eine Reise zu den Quellen des Inn. Seit der Gründung des Nationalparks war die Region beispielgebend für viele ähnliche Projekte und Vorbild für Dutzende weitere Parks im alpinen Raum.

3sat, 13.50 Uhr
Jagdkumpane – Wie der Hund auf den Menschen kam
Es begann vor mehr als 30 000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte. Oft hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat Hund und Mensch zusammengeschweißt. Heute soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen. Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an – doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund nach.

3sat, 14.35 Uhr
Der Prinz der Alpen
Es ist das imposanteste Schauspiel des Jahres in den Alpen: die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Die Dokumentation begleitet ein Hirschkalb durch das erste Jahr seines Lebens. Sie beginnt mit den ersten Lebenstagen, schildert die weiten Wanderungen mit seiner Mutter, das Zusammenleben im Rudel und den Überlebenskampf des Wildes im Winter.

Mittwoch, 25. Oktober

SWR Fernsehen, 7.00 Uhr
Der Schwarzwald
Pflanzen und Tiere
Der Schwarzwald – ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Seit ein paar Jahren werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoorregionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde vom Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten. Tannen sind inzwischen weitaus seltener.

3sat, 14.45 Uhr
Schladminger Bergwelten
Von Gipfeln und Gämsen
Zwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.

NDR Fernsehen, 20.15 Uhr
Expeditionen ins Tierreich
Niedersachsens kleine Helden – Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang: Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind Heimat seltener Tiere. Feldhamster bewohnen das „Untergeschoss“ naturbelassener Feldränder. Die Nager sind in anderen Regionen Deutschlands längst ausgestorben, doch im südlichen Niedersachsen finden sie immer noch Schutz und Nahrung. Viel leichter als Hamster sind andere Bewohner des Ackerlands zu entdecken: Fasane stolzieren laut rufend über den Acker, Feldhasen hoppeln schon im Januar über die schneebedeckten Felder. Wenn die Männchen sich wahre Boxkämpfe um die Weibchen liefern, fliegt so manches Fellbüschel. Doch wie den Hamstern macht auch den Hasen die moderne Landwirtschaft zu schaffen. Immer gründlicher ernten und pflügen die Bauern ihre Felder, und immer weniger Körner fallen bei der Ernte für die kleinen Feldbewohner ab. Erst im späten Frühjahr, wenn die Sonne den Erdboden durchwärmt hat, erwacht der Feldhamster aus dem Winterschlaf. Monatelang hat der Einzelgänger von den Vorräten in seinem Bau gelebt, jetzt gibt es auch draußen wieder frisches Grünzeug. Immer auf der Hut vor Raubtieren, stopft er sich das Futter in die Wangentaschen, bis zu 50 Gramm passen in jede seiner „Hamsterbacken“. Nur fünf Tage nach der Geburt beginnen die Hamsterjungen schon Grünfutter zu fressen, das die Mutter ihnen in den Bau schleppt. Nach gut drei Wochen sind die Jungen schon selbstständig und verlassen den Bau, um woanders ein eigenes Territorium zu erobern. Wenn die Felder grün werden, finden auch die Hasen wieder reichlich zu fressen. Am Feldrand im Gras verborgen sind die Hasenjungen zur Welt gekommen. Regungslos hocken die Winzlinge tagsüber in ihrem Versteck. In der Nacht kommt die Mutter, um ihren Nachwuchs zu säugen. So kann kaum ein Räuber die Jungtiere entdecken. Wildtierbiologen spüren die Jungtiere mit Infrarotlicht auf, um ihnen einen kleinen Funksender anzuheften. Auf diese Weise wollen die Forscher herausfinden, wie sie die Feldhasen auch in Niedersachsen zukünftig besser schützen können. Die Naturdokumentation von Günter Goldmann gewährt in diesem Porträt der Feld- und Wiesenbewohner im Göttinger Land über das Jahr außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen.

Donnerstag, 26. Oktober

GEO Television, 15.50 Uhr
Im Reich der Raubkatzen
Disneys „König der Löwen“ in der Realität: Die Doku zeigt das Familiendrama und den Überlebenskampf eines Rudels im ostafrikanischen Masai Mara Nationalpark. Starke Familienbande, niedlicher Löwen- und Gepardennachwuchs und ein spektakulärer Showdown zwischen rivalisierenden Alpha-Tieren werden mit Ultra Nah- und Highspeed-Aufnahmen zum Hingucker der Disneynature-Doku. Auf der Südseite des großen Mara-Flusses im ostafrikanischen Masai Mara Nationalpark leben seit einiger Zeit Junglöwin Mara, ihre Eltern Fang und Leila sowie fünf weitere Löwinnen in friedlicher Eintracht mit Gepardin Sita. Wie jedes Jahr bekommen die Raubkatzen zur Regenzeit Nachwuchs. Doch diesmal sind die Welpen in großer Gefahr, denn Fangs größter Feind vom nördlichen Flussufer – Kali – will sein Revier übernehmen. Für Maras neue Geschwister und Sitas Nachwuchs würde das den sicheren Tod bedeuten. Als die Trockenzeit einsetzt, überschlagen sich die Ereignisse: Kali und sein Gefolge schaffen es über den Fluss und Hyänen greifen die Geparden-Welpen an. Darüber hinaus verletzt sich Löwenmutter Leila beim Jagen – ausgerechnet, als das Rudel weiterziehen muss. Obwohl sie ohne den Schutz des Rudels verloren ist, bleibt Mara an der Seite ihrer Mutter. Hier zeigt sich einmal mehr die enge Bindung zwischen Raubkatzen und ihren Kindern. Als Leila und Mara tatsächlich ihr Rudel wiederfinden, kommt es zum alles entscheidenden Showdown zwischen Fang und Kali.

Animal Planet, 20.15 Uhr
SERIENSTART
Auf in die Wildnis
Das Grizzly-Projekt
Jeff Watson hat sein Leben den Bären verschrieben. Seit 27 Jahren arbeitet der erfahrene Tiertrainer mit den pelzigen Allesfressern. Jetzt sollen zwei seiner Zöglinge, Bob und Screech, in die Freiheit entlassen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen die beiden Grizzlybären völlig neu lernen worauf es in der Wildnis ankommt. Von der Nahrungssuche bis zum Winterschlaf: Nur wenn die 300-Kilo-Brocken es schaffen, sich selbständig in den Wäldern Nordamerikas durchzubeißen, haben sie eine Überlebenschance. Diese Dokumentarserie begleitet „Bärenflüsterer“ Jeff Watson bei seinem ambitionierten Auswilderungsprojekt und zeigt, wie Bob und Screech Schritt für Schritt ihren natürlichen Lebensraum entdecken.

Freitag, 27. Oktober

arte, 8.40 Uhr
Tierisch alt!
Eine Frage des Ranges
Wenn zwei wuchtige Wapiti-Hirsche ihre Geweihe aneinanderstoßen, ist das eine echte Machtdemonstration. Bei anderen Tierarten wie dem Alpenmurmeltier hängt der Machterhalt von gegenseitiger Unterstützung in der Familie ab. Heißt älter werden in der Tierwelt zwangsläufig, den schwer erkämpften sozialen Rang an Jüngere abzugeben? Hintergründig und unterhaltsam berichtet die Folge von den Herausforderungen, die die Alpha-Tiere meistern müssen, um ihre Herrschaftsposition nicht zu verlieren. Afrikanischer Elefant Beim Afrikanischen Elefanten steigt mit zunehmendem Alter auch das Ansehen der Männchen in der Gruppe. Mit den Jahren lernen die Tiere, erfolgreich um die Weibchen zu werben, denn diese bevorzugen ruhige, respektvolle Bullen. Alpenmurmeltier Das Alpenmurmeltier ist ein kleines Säugetier, das im Hochgebirge lebt und wegen der langen kalten Jahreszeit sechs Monate im Jahr Winterschlaf hält. Ohne die Hilfe ihrer Familie könnten die Jungtiere nicht überleben. Bei der Umsorgung der Kleinen zählen die Eltern auf die Unterstützung der älteren Geschwister. Dickhornschaf Das Dickhornschaf ist eine gebirgsbewohnende Art. Unter den Widdern gilt eine strenge Rangordnung: Alles hängt dabei von der Größe der Hörner ab. Je älter die Männchen werden, desto größer werden auch die Hörner – und desto eher kommen sie für die Weibchen als Paarungspartner infrage, da größere Hörner auch ein Anzeichen für Stärke und Gesundheit sind. Wapiti-Hirsch Der Wapiti-Hirsch muss eine ungeheure Energie aufwenden, um seine Größe zu beweisen. Einmal jährlich wirft das Männchen sein Geweih ab und bildet es neu aus. Während der Brunftzeit im Herbst wird der schwere Kopfschmuck zur Waffe, mit der die Männchen um die Weibchen kämpfen.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Deutschland – Die Zugspitze
Eine Reise auf den höchsten Berg Deutschlands
Filmautor Jürgen Eichinger zeigt, dass das Hochgebirge keine leblose, nackte Stein- und Eiswüste ist, sondern reich gefüllt ist mit widerstandsfähigem Leben. Im Laufe von Jahrmillionen haben es diese Arten gelernt, Unwettern und Wintereinbrüchen zu trotzen. Alpenschneehuhn, Gämse und Murmeltier tragen ein isolierendes Haarkleid. Kreuzotter, Bergeidechse und Alpensalamander etwa nützen mit ihrer dunklen Färbung die karge Wärmestrahlung bestmöglich aus.

Samstag, 28. Oktober

3sat, 10.45 Uhr
Jagdkumpane – Wie der Hund auf den Menschen kam
Es begann vor mehr als 30 000 Jahren: Früher als alle anderen Nutztiere wurde der Hund zum Haustier domestiziert. Der Mensch wollte den Hund, weil er ihm bei der Jagd helfen konnte.
Oft hing das Überleben der Menschen tatsächlich vom gemeinsamen Jagdglück ab. Die Jagd hat Hund und Mensch zusammengeschweißt. Heute soll der Hund seinen Jagdtrieb fast gänzlich ablegen und stattdessen Kind und Partner ersetzen.
Der Hund tut, was seit Jahrtausenden von ihm erwartet wird: Er passt sich an – doch nicht immer ohne Zwischenfälle. Denn Hund sein heißt, Jäger sein.
Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund nach.

3sat, 11.30 Uhr
Der Prinz der Alpen
Es ist das imposanteste Schauspiel des Jahres in den Alpen: die Brunft des Rotwildes. Die stärksten Hirsche versammeln einen Harem und verteidigen ihn gegen Rivalen. Die Dokumentation begleitet ein Hirschkalb durch das erste Jahr seines Lebens. Sie beginnt mit den ersten Lebenstagen, schildert die weiten Wanderungen mit seiner Mutter, das Zusammenleben im Rudel und den Überlebenskampf des Wildes im Winter.

Sonntag, 29. Oktober
3sat, 5.45 Uhr
Namibia – Der Mythos der Buschleute
Xau und Ghabbo sind Jäger aus dem Volk der San die im südlichen Afrika leben. Eines Tages verlassen beide ihr Dorf Richtung Westen, um das Land ihrer Urväter zu suchen. Der Film nimmt die Erzählung eines alten San zum Anlass, um eine Reise durch Namibia vom Innern der Kalahari Wüste bis zum Atlantischen Ozean aus der Perspektive der Ureinwohner Afrikas mit der Kamera zu verfolgen. Die San sind, genetisch betrachtet, die letzten noch lebenden direkten Verwandten unserer Urahnen und erlauben uns damit einen einzigartigen Einblick in die Geschichte der menschlichen Evolution. Heute droht nun die Kultur der San im Zuge der Globalisierung völlig unterzugehen und in Vergessenheit zu geraten. Der Film macht ihre traditionelle Lebensweise und ihr ganz spezielles Weltbild nachvollziehbar und erlebbar. Gleichzeitig zeichnet er das Porträt eines der landschaftlich schönsten Länder Afrikas: Namibia. Dabei geht es 2000 Kilometer durch ein Land mit faszinierenden, bizarren, manchmal surrealen Landschaften und einer vielfältigen Fauna und Flora.

arte, 11.15 Uhr
Tierisch alt! (1/5)
Lange leben
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse. Diese Folge beschäftigt sich mit den Faktoren, die die Lebenserwartung verschiedener Tierarten beeinflussen. Am Beispiel von Elefanten, die bis zu 70 Jahre alt werden können, werden Aspekte wie Langlebigkeit und Vergreisung untersucht. Wie hängen Umwelteinflüsse und innere Anpassung zusammen? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Weitere vier Folgen „Tierisch alt!“ sind direkt im Anschluss (bis 14.00 Uhr) auf ARTE zu sehen.

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