TV- und Kino-Tipps der DEUTSCHEN JAGDZEITUNG für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 17. März 2019. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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TV-Programm 11.02. - 17.02.2019

Montag, 11. Februar

Bayerisches Fernsehen, 11.30 Uhr
Von Sibirien nach Japan – Wildes Kamtschatka
Der Journalist Klaus Scherer begibt sich auf eine 4.000 Kilometer lange Reise durch den unbekannten Fernen Osten von Kamtschatka in Sibirien über den Kurilen-Archipel bis hin zu Japans Halbinsel Hokkaido. Entlang der etwa 4.000 Kilometer langen Route begleitet Klaus Scherer im ersten Teil der dreiteiligen Reihe Jäger und Rentiernomaden mit ihren Herden und feiert mit sibirischen Ureinwohnern Feste.

National Geographic WILD, 14.30 Uhr
Das letzte Nashorn
Zur Rettung des stark vom Aussterben bedrohten Sumatra-Nashorns haben Forscherteams in Malaysia ein ebenso einzigartiges wie ehrgeiziges Schutzprogramm gestartet. Ziel dabei ist es, die Population der nur noch knapp 200 Individuen zu schützen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist jedoch kostspielig und gefährlich – und der einzige Weg zum Erfolg führt über die Gefangennahme aller freilebenden Exemplare. „Das letzte Nashorn“ dokumentiert das faszinierende Projekt der Wissenschaftler, die die Spezies um jeden Preis vor der Ausrottung bewahren wollen. Werden sie das Rennen gegen die Zeit gewinnen?

Dienstag, 12. Februar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Estland – Wölfe, Biber, Bären
Estland hat Küstenlandschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder Sand und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1.500 Inseln. Das TV-Team begibt sich auf eine Reise durch die verschiedenen Regionen Estlands. Dort hat man eine gute Chance, Bibern und luchsen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.

Bayerisches Fernsehen, 11.10 Uhr
Von Sibirien nach Japan – Jenseits des Alaid
Der Journalist Klaus Scherer begibt sich auf eine 4.000 Kilometer lange Reise durch den unbekannten Fernen Osten von Kamtschatka in Sibirien über den Kurilen-Archipel bis hin zu Japans Halbinsel Hokkaido. Von Rangern lässt er sich zu Bären führen, die sich an der Fülle der Lachse erfreuen.

3sat, 22.25 Uhr
Wild
Spielfilm, Deutschland 2016
Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und dieser Augenblick ändert alles. Von diesem Moment an lässt sie der Gedanke, den Wolf wiederzufinden, nicht mehr los. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es, das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung – und sprengt alle Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens. Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris, der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht. „Wild“ ist eine Liebesgeschichte von animalischer Radikalität.

Mittwoch, 13. Februar

3sat, 16.20 Uhr
Italien, meine Liebe
Abruzzen
In den wilden und rauen Abruzzen gibt es noch Bären und Wölfe in freier Wildbahn. Die Bilder der atemberaubenden Landschaft zeigen ein eher unbekanntes Italien.

rbb Fernsehen, 22.45 Uhr
Wildes Skandinavien
Finnland
Die Sendung gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre Tierverhalten filmen können, das noch nie zuvor im Fernsehen zu sehen war. Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Spechthöhlen. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Einmalige Aufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, Aufzucht ihrer Jungen und beim Ernten von Seerosen.

Donnerstag, 14. Februar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Im Bann des Sibirischen Tigers
Die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen – das ist der Traum des britischen Ökologen und Naturschützers Chris Morgan. Die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Sibirischen Tiger machen das Aufspüren jedoch zu einer Herausforderung. Sibirische Tiger sind in freier Natur nahezu unsichtbar. Der Tierforscher Chris Morgan wagt sich in ihr Revier, denn die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen – das ist sein Traum. Doch die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Tiger machen das Aufspüren zu einer Herausforderung. Deshalb trifft sich der britische Ökologe und Naturschützer mit dem koreanischen Tierfilmer Sooyong Park, dem es geglückt ist, fünf Jahre lang eine Tigerfamilie über drei Generationen hinweg zu beobachten. Dabei hat der Koreaner sensationelle Einblicke in das Leben der Sibirischen Tiger gewonnen: vom Sozialverhalten der Raubkatzen, von ihren Kämpfen, von der Suche nach neuen Revieren und von ihrem Sterben. Von Sooyong Park erfährt Chris Morgan, wie die letzten Tiger in den riesigen Wäldern jagen, aber auch, dass sie selbst gejagt werden und ihr Bestand durch Wilderei extrem bedroht ist. Sooyong Park schildert, welche außergewöhnlichen Strapazen er für seine Aufnahmen auf sich genommen hat. „Ich wartete drei Monate ohne einen einzigen Tiger zu sehen“, erinnert er sich. Das nahezu regungslose Verharren in seinem kleinen Versteck bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius führte bei dem Koreaner zu gefährlichem Muskelschwund. Schließlich folgt Chris Morgan im Revier von Sooyong Parks Tigerfamilie allein den Spuren der seltenen Katzen. Bis er schließlich tatsächlich einer alten Bekannten begegnet …

arte, 18.35 Uhr
Island: Sommer der Polarfüchse
Ein kurzer Sommer in Islands rauem Norden, zwei Polarfuchsfamilien, zwei Geschichten: Die Seefüchse an den Steilklippen finden als „High Society“ mit brütenden Seevögeln in ihrem Revier reiche Nahrung, während unten am Meeresufer die Strandfüchse auf der Verliererseite stehen, ständig am Verhungern sind und in ihrer Not sogar Fliegen fressen. Werden trotzdem alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? Die Dokumentation zeichnet ein bildgewaltiges, warmherziges Porträt zweier Tierfamilien, die jede Chance nutzen und als echte Überlebenskünstler allen Widrigkeiten ihrer wilden Heimat trotzen. Eine Wunderwelt geprägt von gewaltigen Kräften der Natur: Island. Nur ein Landtier gelangte aus eigener Kraft auf die entlegene Vulkaninsel – der Polarfuchs. Am See nahe der Steilküste haben sich Mutter und Vater Seefuchs als erfahrenes Paar in die „High Society“ der Füchse gekämpft und eines der besten Reviere erobert, mit Zugang zu den Klippen, wo viele Seevögel brüten. Aber begehrliche Nachbarn müssen in Schach gehalten werden, und sieben immer hungrige Fuchskinder in nur 90 Tagen großzuziehen erfordert den vollen Einsatz der Eltern. Dabei wäre ein Fehltritt auf der Vogeljagd tödlich. Nur im senkrechten Fels sind die Dreizehenmöwen für Füchse unerreichbar, dort bauen sie ihre Nester und ziehen ihre Jungen über dem Abgrund groß. Am Kiesstrand auf der anderen Seite der Halbinsel hat ein junges Fuchspaar sechs Welpen bekommen, aber hier gibt es keine Seevögel als Beute, nur spärliche Nahrung am Meeresufer. Erst als das schwächste Junge verhungert ist und eine Fliegeninvasion eine neue Futterquelle bietet, haben die jungen Strandfüchse eine Chance, den Sommer zu überleben. Mit den gerade flüggen Dreizehenmöwen, die erschöpft in den Fuchsrevieren notlanden, beginnt auch für die Verlierer vom Strand endlich eine bessere Zeit. Werden alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? Zwei Jahre lang nahm der Filmemacher Tobias Mennle am Familienleben der Polarfüchse teil. Mutter Seefuchs schenkte ihm ihr Vertrauen, und so fand er sich mitten im Gewusel der Jungfüchse und filmte aus nächster Nähe die schönsten und dramatischsten Momente. Die Sendung ist auch online verfügbar von 14/02 bis 15/05 auf dem Internetportal von ARTE.

Freitag, 15. Februar

National Geographic WILD, 17.45 Uhr
Serienstart: Afrikas Jäger
Staffel 1, Folge 1 – Hunger
Schon viele Male sah Kamuti die Sonne Sambias über dem fruchtbaren Luangwatal auf- und untergehen. Seit zehn Jahren umfasst das Revier der Leopardin dort mehr als 725 Fußballfelder. Doch nun gibt es ein Problem. Die Großkatze ist mittlerweile 13 Jahre alt und die Jagd wird daher immer beschwerlicher. Zudem macht ihr ein Löwenrudel aus dem benachbarten Nsefu-Gebiet zu schaffen, das nicht nur Kamutis Beute stiehlt, sondern sie sogar offen angreift. Drei Tage begleitet das Filmteam die Leopardendame auf ihrer Suche nach Nahrung. Dabei entstehen dank Wärmebildkamera auch sensationelle Nachtaufnahmen.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Wolves and Warriors – Die Wolfstherapie
Am Mythos Wolf scheiden sich die Geister. Einst von Kelten und Germanen als übernatürliches Wesen verehrt, steht Canis lupus bei Jägern oft auf der Abschussliste. Der schlechte Ruf als Viehdieb eilt den Raubtieren voraus, so dass der Wolf beinahe ausgerottet wurde. Navy-Veteran Matthew Simmons und Psychologin Dr. Lorin Lindner verfolgen beim Schutz der Tiere einen völlig neuen Ansatz. Sie sind überzeugt, dass der Kontakt zu Wölfen auch Menschen heilen kann! Im kalifornischen Los Padres National Forest betreibt das Ehepaar das „Lockwood Animal Rescue Center“. Hier bekommen gerettete Problemwölfe und traumatisierte Ex-Soldaten, die sich um die Tiere kümmern, eine zweite Chance im Leben…

Samstag, 16. Februar

3sat, 10.00 Uhr
Der Flug der Eule
Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Lange war ihr Bestand gefährdet. Nun versucht man, die Vögel wieder anzusiedeln. Der Film erzählt die Geschichte eines Schleiereulen-Weibchens. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

3sat, 10.45 Uhr
Waldrapp – Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.

MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Wildes Kanada
Der wilde Westen
Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen – dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Die zweite Folge dieser vierteiligen Serie führt in den Westen – dem Gebiet zwischen den Rocky Mountains und der pazifischen Küste British Columbias. Hier findet sich das fruchtbarste Gebiet Kanadas und die meisten Tierarten. Erstaunlicherweise ist es sogar ein Tier, das für diese üppige Gegend sorgt: der Lachs. Schon seit Millionen von Jahren kehren Lachse Jahr für Jahr aus dem Pazifischen Ozean in die Flüsse zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Dazu wandern sie millionenfach Fluss aufwärts, über Stromschnellen und Wasserfälle, um weit im Landesinneren zu laichen. Auf diesem Weg finden zahllose Lachse den Tod – und ernähren damit die Umwelt. Wölfe, Schwarzbären, Adler und andere Vogelarten – aber auch die Wälder. Denn die Kadaver, die die Tiere zurücklassen düngen diese Gegend so massiv, dass die Bäume hier rund dreimal so groß werden wie in anderen Teilen des Landes. Doch auch sonst hat der Westen einiges zu bieten: die schroffe Bergwelt der Rocky Mountains und andere Gebirgsketten British Columbias. Dickhorn- und Dall-Schafe kämpfen hier gegen die karge Natur – und gegen ihre Feinde: Steinadler, Wölfe oder Grizzlybären. Es ist ein wildes und gefährliches Leben – im Wilden Westen Kanadas. Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen.

Bayerisches Fernsehen, 16.25 Uhr
natur exclusiv
Wildes Istanbul
Filmautor Kurt Mayer zeigt, dass es in Istanbul auch Wildtiere gibt: Die Stadt ist ein wichtiger Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route, Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Wildschweine durchschwimmen den Bosporus und Wölfe machen Straßenhunden ihr Territorium streitig. Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem „Wolfhund“. Filmautor Kurt Mayer zeigt, dass es in Istanbul auch Wildtiere gibt: Die Stadt ist ein wichtiger Zwischenstopp für die Zugvögel auf der Nord-Süd-Route, Störche, Bussarde und Schlangenadler frequentieren Istanbul zu Zehntausenden. Wildschweine durchschwimmen den Bosporus und Wölfe machen Straßenhunden ihr Territorium streitig. Dabei wurde ein besonderes Phänomen beobachtet: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden; manche Biologen sprechen sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem „Wolfhund“. Wolfhunde durchstreifen die Außenbezirke der Metropole, wo sie sich das Territorium mit Füchsen, Dachsen, Wildschweinen, migrierenden Wölfen, aber vor allem den Straßenhunden der Stadt teilen müssen. Der Filmautor begleitet einen jungen Wolfhund auf seinem Weg nach und durch Istanbul. Angezogen vom abwechslungsreichen Rudelleben der städtischen Streuner, sucht er Anschluss in der Stadt. Seine Reise bringt ihn durch die dunklen Gassen der Vororte, lässt ihn eine der Bosporus-Brücken überqueren, durch den geschichtsträchtigen Belgrader Wald im europäischen Norden der Stadt ziehen, bis er schließlich auf die rastenden Störche trifft, die im Herbst mit ihren Jungen nach Süden ziehen und sich am Rande der Stadt eine Rast gönnen. Dramatische Tiergeschichten, beschauliche Naturbeobachtungen und Expeditionsberichte – die Themen von natur exclusiv sind alle Naturerscheinungen: Pflanzen und Tiere genauso wie Landschaften und Ökosysteme sowie die Dynamik unseres Planeten Erde. Umfassende Reihen vermitteln Überblicke und ermöglichen Orientierung.

Phoenix, 16.30 Uhr
Eisige Welten
Im Bann der Polarnacht
Arktischer Winter – der Planet zeigt sich von seiner feindseligsten Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind vor Wochen nach Süden gewandert. Im Taigawald nahe des Polarkreises Nordkanadas kämpft die Crew nicht nur gegen die Elemente, sondern ist gefangen von einem noch heftigeren Kampf um Leben und Tod: Wölfe jagen ein riesiges Bisonrudel mitten in der arktischen Wildnis.

Sonntag, 17. Februar

rbb Fernsehen, 14.00 Uhr
Wildes Skandinavien
Finnland
Die Sendung gewährt etliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären, Wölfe und Vielfraße. Die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre Tierverhalten filmen können, das noch nie zuvor im Fernsehen zu sehen war. Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Spechthöhlen. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Einmalige Aufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, Aufzucht ihrer Jungen und beim Ernten von Seerosen.

3sat, 15.00 Uhr
Wildes Deutschland: Die Berchtesgadener Alpen
Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein. In schwindelnder Höhe leben Gämsen mit ihren neugeborenen Kitzen, immer auf der Hut vor den Fängen des Steinadlers, und Tarnkünstler wie das Schneehuhn.

TV-Programm 18.02. - 24.02.2019

Montag, 18. Februar

3sat, 14.05 Uhr
17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Wölfe, Freiheit, Killerwale
Der zweite Teil führt das Film-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal. Es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Doch die Menschen haben gelernt, die ganz unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen und niemals aufzugeben – immer auf der Suche nach einem besseren Leben. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit Tausenden von …

3sat, 14.50 Uhr
Wildes Überleben (1/5)
Geborene Jäger
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand – selbst in extremen Situationen und ungewöhnlichen Lebensräumen. Die Dokumentationsreihe zeigt in faszinierenden Bildern die ganze Vielfalt dieser evolutionären Mechanismen. Die erste Folge stellt in spektakulären Aufnahmen einige der Beutemacher vor. Die vier weiteren Folgen von „Wildes Überleben“ sind ab 15.30 Uhr im Programm von 3sat enthalten. Die Themen: Rastlose Wanderer / Leben in Extremen / Vorsprung durch Intelligenz / Tierische Kommunikation.

Dienstag, 19. Februar

3sat, 16.30 Uhr
Tierkinder – Nesthocker und Frühaufsteher
Der Bogen spannt sich von jungen Füchsen und Hundewelpen bis zu Erdmännchen und Greifvögeln, die gerade flügge werden.

3sat, 17.00 Uhr
Schritte ins Leben
Welche unterschiedlichen Strategien hat die Natur entwickelt, um die Jungtiere der Wildnis durch die ersten Stunden und Tage zu bringen? Und welche Strapazen nehmen Tiereltern auf sich, um das Überleben ihres Nachwuchses zu sichern? Was mit den Kleinen passiert, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Nachwuchs die Eltern bekommen. Bei den Tierarten, die nur wenige Junge zur Welt bringen, sind die Babys meist weniger entwickelt und in den ersten Tagen oft völlig hilflos. Also verbringen ihre Eltern lange Zeit damit, ihren Nachwuchs durch die gefährliche Welt zu geleiten. Die Elterntiere haben mit Gefahren umzugehen gelernt, denen die Kleinen ohne ihre Hilfe schutzlos ausgeliefert wären.

3sat, 17.45 Uhr
Tierische Herzensbrecher
Manche Tiere haben es dem Menschen ganz besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie deren Herzen im Sturm, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell, das viele Menschen am liebsten den ganzen Tag streicheln würden.

rbb Fernsehen, 21.00 Uhr
Bilderbuch: Die Schorfheide
Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1.000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Mittwoch, 20. Februar

SWR Fernsehen, 7.15 Uhr
Tiere und Pflanzen
Überleben nach dem Sturm
Der Orkan Lothar – Katastrophe oder Chance? Weite Waldflächen wurden von „Lothar“ im Dezember 1999 völlig zerstört. Ein unwiederbringlicher Verlust an intakter Umwelt? Weit gefehlt. Dort, wo die zerstörten Flächen sich selbst überlassen bleiben, regt sich schon bald neues Leben. Arten, denen von den eintönigen Fichten-Monokulturen vorher keine ökologische Nische geboten wurde, haben nun eine Überlebenschance. Der Film beobachtet die Kolonisierung der Sturmwurfflächen durch Amphibien, Insekten und Licht liebende Pflanzen. Auch der Einfluss der neuen Waldstrukturen auf Wildschweine, Rotwild und Beutegreifer wird untersucht.

Animal Planet, 20.15 Uhr
Parks und Wildlife Departments – Die Gesetzeshüter von Texas
Alles ist größer im „Lone Star State“: Für das Einsatzgebiet der „Texas Game Wardens“ trifft diese Redensart auf jeden Fall zu. Denn das Territorium, welches die Gesetzeshüter überwachen, umfasst knapp 650.000 Quadratkilometer. Dort gilt es, 27 Millionen Einwohner samt Tierwelt vor Wilderern, Schmugglern und Umweltkatastrophen zu schützen. Zudem vergeht an der Küste, in der Wüste und in den Prärien kein Tag, an dem nicht irgendwo Gefahr droht. Deshalb sind die Männer und Frauen des „Parks und Wildlife Departments“ rund um die Uhr in Alarmbereitschaft.

Donnerstag, 21. Februar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Schwedens Bären – geliebt und gehasst
Als „blutrünstige Bestie“ verschrien, wurde der Braunbär in Mitteleuropa gnadenlos zur Jagd freigegeben. Kleinere Gruppen überlebten in Süd- und Osteuropa. Doch Vorurteile und Ängste schüren noch heute die Unsicherheit im Umgang mit Meister Petz. Wagt sich beispielsweise ein Bär über unsere Grenzen, wird er schnell zum „Problembär“ und abgeschossen. In Schweden ist die Situation anders: Im Norden und im Zentrum des Landes konnte der Braunbär vor dem Aussterben bewahrt werden. Schwedische Bären sind weniger angriffslustig als ihre amerikanischen Verwandten, die Grizzlybären. Darüber hinaus sind sie in der Regel scheu und weichen dem Menschen aus. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelang ein sensibles Porträt der skandinavischen Wälder und ihrer tierischen Bewohner. Neben Elchen, Rentieren, Sterntauchern oder Singschwänen geben sie spannende Einblicke in das Privatleben der Braunbären. Von nur wenige Tage alten Bärenjungen, Bären, die mit Wölfen um Nahrung streiten und den nicht immer freiwilligen Konfrontationen mit den Menschen …

Freitag, 22. Februar

National Geographic WILD, 16.55 Uhr
Königin der Geparden
Afrikanische Akazienwälder und Steppen sind die Heimat der Raubkatzen, die für ihre Schnelligkeit und Anmut bekannt sind: Geparden. Viele von ihnen leben in den südöstlichen Savannen der Serengeti – so wie das Weibchen, das mit fünf Jungen verborgen im hohen Gras liegt und sie entspannt säugt. Doch solch friedliche Familienmomente sind äußerst selten, denn die Mutter muss schon bald wieder auf die Jagd. Und das ist ebenso notwendig wie gefährlich, denn ohne sie sind die Neugeborenen völlig schutzlos der Wildnis ausgeliefert. Besonders Löwen haben es auf den Gepardennachwuchs abgesehen…

Animal Planet, 21.00 Uhr
Lone Star Law – Die Gesetzeshüter von Texas
Ein Unbekannter hat in einem Wohngebiet in Texas mit Pfeil und Bogen Wild gejagt. Solche willkürlichen Aktionen sind natürlich strengstens verboten, deshalb nehmen die Officers des „Parks und Wildlife Departments“ strafrechtliche Ermittlungen auf. Zeitgleich sind die Gesetzeshüter bei einer großangelegten Suchaktion illegalen Wilderern auf der Spur. Dabei kommen im „Lone Star State“ Überwachungsflugzeuge und Bodentrupps zum Einsatz.

Samstag, 23. Februar

National Geographic WILD, 21.45 Uhr
Die Wölfe des Yellowstone
Die Wölfe des Rudels vom Druid Peak werden intensiv beobachtet. Der Biologe Doug Smith, der Wolfspezialist Rick McIntyre und der Filmemacher Bob Landis begleiten die Tiere seit mehr als 20 Jahren.

ARD-alpha, 19.15 Uhr
Schätze der Welt – Erbe der Menschheit
Der „Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons“ ist ein Ort der an eine Zeit erinnert, in der sich Amerikas Ureinwohner das Land mit den Bisons teilten. „Head-Smashed-In Buffalo Jump“ gilt als einer der ältesten und besterhaltenen Jagdplätze in Nordamerika. 1981 wurde „Head-Smashed-In“ von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt. Der Abgrund liegt in der kanadischen Provinz Alberta, etwa 175 Kilometer südlich von Calgary. Die Ausläufer der Rocky Mountains gehen hier in die Great Plains, ein halbtrockenes Vorland, über. Bei der historischen Bisonjagd versuchten getarnte Jäger die Tiere in eine Richtung zu locken, aus der sie nur auf einen Abgrund fliehen konnten. Wenn sich Tiere aus der Herde der Klippe näherten, tauchten schreiend und winkend weitere Indianer auf. Sie umzingelten die erschrockene Herde, die in Panik auf den Abgrund rannte. Die ersten Bisons versuchten meist an der Kante zu stoppen, wurden aber von den nachfolgenden Tieren überrannt. Sie stürzten sich wie die Lemminge in den Tod. Seinen Namen verdankt „Head-Smashed-In“ übrigens nicht den getöteten Bisons, sondern einer Legende. Ein junger Krieger wollte die herabstürzenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Er stellte sich ganz eng an die Wände der Klippe, die Bisons stürzten vor ihm zu Tode. An diesem Tag war freilich die dem Exitus geweihte Herde größer als sonst. Immer mehr stürzten herab und erdrückten den jungen Mann an dem steilen Fels. Die Blackfoot nannten die Stelle „where he got his head smashed in“, „wo sein Schädel zerschmettert wurde“.

Sonntag, 24. Februar

3sat, 6.20 Uhr
Das Wüstenparadies
Zwischen Felsen und Kakteen
Im Südwesten Nordamerikas liegt die Sonora-Wüste. Zwischen bizarren Felsformationen und riesigen Kakteen entfaltet sich hier mehr Leben als in so mancher fruchtbaren Gegend. Diese extreme Landschaft der Sonora ist das Zuhause unterschiedlichster Tiere – vom Präriehund bis zum Rotluchs

rbb Fernsehen, 14.00 Uhr
Geparde – Afrikas elegante Jäger
Geparde sind die schnellsten Landtiere der Welt, doch unter den afrikanischen Raubtieren sind sie trotzdem das schwächste Glied der Kette. Da die Weibchen ihre Jungen alleine großziehen, müssen sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Der Film beobachtet ein junges Gepardenweibchen, das zum ersten Mal Junge aufzieht und zeigt die Überlebens- und Jagdstrategien in eindrucksvollen Bildern.

ZDF, 18.00 Uhr
ZDF.reportage
Schwarzkittelalarm
Wildschweine im Küstenland
Fast überall in Deutschland haben sich Wildschweine massenhaft vermehrt. Die intelligenten Tiere wissen, wo ihnen keine Gefahr droht. Vor allem aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Doch die Tiere haben gelernt, geschickt auszuweichen – dahin, wo üblicherweise nicht geschossen wird: in Wohngebiete, an belebte Straßenränder oder mitten an den Badestrand. Richard Gehrke aus Magdeburg hat das in seinem Ostseeurlaub erlebt. Er selbst hat mit seiner Kamera aufgenommen, wie zwei Muttertiere mit etlichen Frischlingen seelenruhig über den Strand spazieren. Mitten durch die Badegäste. Schwarzwild-Experte Karl-Ernst Brehmer erklärt das intelligente Verhalten so: „Wildschweine sind die Art, die am stärksten von allen Wildarten in Mitteleuropa bejagt worden ist. Immer schon. Und das hat sie schlau gemacht, abwehrstark.“ So haben sie auch gelernt, sich vortrefflich an unsere Kulturlandschaft anzupassen. Schweine nutzen die riesigen Mais-, Raps-, und Weizenfelder, um sich in bester Deckung neun Monate im Jahr satt zu fressen und sich ungestört zu vermehren. Zudem sorgen milde Winter dafür, dass die Tiere die kalte Jahreszeit besser überstehen. Es seien vor allem menschengemachte Umstände, die zum starken Anstieg der Schweinepopulation beigetragen haben, so die Deutsche Wildtierstiftung. Die „ZDF.reportage“ begibt sich auf die Spur der Schweine im Nordosten der Republik. Denn wenn die Touristen zu Hause sind, wird an der Ostseeküste scharf geschossen. Der Film erzählt von den dramatischen, aber bisweilen auch komischen Begegnungen mit den Wildschweinen.

TV-Programm 25.02. - 03.03.2019

Montag, 25. Februar

SWR Fernsehen, 13.30 Uhr
Tierarztgeschichten
Tiernotfallsanitäterin Angela Kazmaier rückt zu einem seltenen Einsatz aus. In einer Industriehalle hat ein Jäger einen offensichtlich verletzten jungen Uhu entdeckt. Vor Ort stellt die erfahrene Retterin fest, dass der Vogel dringend medizinische Hilfe braucht. Eine Tierärztin muss nun entscheiden, wie es mit dem Uhu weitergeht.

National Geographic WILD, 16.55 Uhr
Die Jouberts: Rettung der Großkatzen
Vor über einem Vierteljahrhundert gingen Dereck und Beverly Joubert nach Afrika, um das Leben großer Raubkatzen zu erforschen. Als National Geographic Explorers in Residence folgten sie Löwen und Leoparden auf ihren Streifzügen durch die Wildnis. Ob bei extremer Dürre oder strömendem Dauerregen – Tag und Nacht waren und sind die Jouberts unterwegs, um den Geheimnissen dieser faszinierenden Tiere näher zu kommen. Doch bei ihren Forschungen müssen sie zunehmend feststellen, dass diese so wehrhaften Tiere in extremer Weise bedroht sind. Sowohl Löwen als auch Leoparden müssen mit immer kleiner werdenden Lebensräumen auskommen. Darüber hinaus werden sie gnadenlos gejagt, vergiftet und vertrieben. Um die majestätischen Katzen vor dem Aussterben in freier Wildbahn zu bewahren, bemühen sich Dereck und Beverly Joubert um Aufklärung. Dazu gehört, dass sie bei ihrer Arbeit in den Savannen und Urwäldern Afrikas stets ihre Kamera dabei haben. Für ihre Dokumentation „Die Jouberts: Rettung der Großkatzen“ ist es ihnen gelungen, einige Aufsehen erregende Szenen zu filmen, die die Tiere so zeigen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.

Dienstag, 26. Februar

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Lauenburgischen Seen – Wildnis zwischen Lübeck und Elbe
Die Lauenburgischen Seen sind mit über 470 km² der drittgrößte Naturpark Schleswig-Holsteins. Zwischen Lübeck und Lauenburg an der Elbe gelegen, bildet die Landschaft mit ihren ausgedehnten Waldgebieten, den 40 Seen und der Nähe zum mecklenburgischen Biosphärenreservat Schaalsee das größte Schutzgebiet entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dank seines Biotop- und Artenreichtums gehört es zu den 100 wichtigsten Nationalen Naturlandschaften Deutschlands. Die Teilung Deutschlands, mit ihren Sperrzonen an der Grenze, hat sich positiv auf die Natur ausgewirkt. Durch ökologische Bewirtschaftung von Land, Feld und Wasser siedeln sich hier nun auch wieder verschollene Tiere an – die Lauenburgische Seenlandschaft ist zum Mittelpunkt für bedrohte Arten geworden. Die Tierfilmer Christoph und Almut Hauschild zeigen eindrucksvoll den Naturreichtum der Lauenburgischen Seenlandschaft. Nach über einem Jahr Dreharbeiten haben sie spannende Geschichten eingefangen von jagenden Seeadlern, großen Hirschrudeln und ungewöhnlichen Grenzgängern. Hautnah ist die Kamera dabei, als ein Kranich Geburtshilfe leistet, südamerikanische Nandus eine Landschaft erobern und sich die Hähne erbitterte Kämpfe um die Weibchen liefern. Nach 130 Jahren kommt der erste Fischadler wieder nach Schleswig-Holstein und wählt hierfür die Lauenburgische Seenlandschaft. Neben den spannenden Tiergeschichten erklären die Filmemacher die Zusammenhänge zwischen einer behutsamen Nutzung und der Artenvielfalt.

National Geographic WILD, 13.45 Uhr
Expedition Wild
Staffel 1, Folge 2 – Unter Wölfen
15 Jahre ist es her, dass erstmals Wölfe im Yellowstone-Nationalpark ausgewildert wurden. Für Casey Anderson ist dieses Jubiläum ein Anlass, sich auf die Spuren der Raubtiere zu heften und zu beobachten, wie sie mit dem harten Winter in den Rocky Mountains zurechtkommen. Casey bringt den Zuschauern die einzigartigen körperlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen näher, die Wölfe – und ihre nahen Verwandten wie Kojoten und Füchse – zu solch erfolgreichen Jägern machen. Können aus diesem Projekt wichtige Lehren für die zukünftige Auswilderung von Wölfen und anderen Raubtieren gewonnen werden?

rbb Fernsehen, 20.15 Uhr
Geheimnisvolle Orte
Honeckers Jagdrevier – Die Schorfheide –
Schon in den fünfziger Jahren entdeckte Erich Honecker, damals FDJ-Chef, die Schorfheide als Jagdrevier für sich. Die Anfänge waren eher bescheiden, doch mit dem Mauerbau stieg er zur endgültigen Nummer zwei in der DDR auf. Als „Belohnung“ bekam Honecker Wochen später sein eigenes exklusives Jagdrefugium. Ein Gebiet von über zwanzigtausend Hektar wurde kurzerhand unter Militärverwaltung gestellt. Mit Honecker reservierten sich auch seine engsten Vertrauten, vor allem der Wirtschaftsführer Günter Mittag und Stasichef Erich Mielke ihre Reviere. Die neuen Herren in der Schorfheide, den alten Jagdgründen der Mächtigen – Funktionäre im Grünen Rock. Wie wichtig die Schorfheide für Honeckers politische Karriere war, zeigte sich besonders in seiner Jagdfreundschaft zu Kremlchef Leonid Breschnew. Schon bei ihrer ersten gemeinsamen Pirsch in der Schorfheide 1964 waren sie „Zwei Jagdbrüder auf einer Kanzel“. Ulbricht dagegen hatte keine großen Jagdambitionen. Mit Absegnung Moskaus stürzte Honecker 1971 Ulbricht vom Thron. Der neue erste Mann der DDR nutzte die Schorfheide und die Jagd zunehmend für spektakuläre deutsch-deutsche Begegnungen. Helmut Schmidt, Franz-Josef Strauß, Oskar Lafontaine, sie alle führten „Gespräche im Wald“. Auch der Vorstandsvorsitzende des Krupp-Konzerns, Berthold Beitz, war persönlicher Gast des SED-Chefs, immer wieder, besonders zur Jagd in Honeckers Revier. Honeckers Jagdgründe und sein Jagdobjekt Wildfang waren von Berlin aus schnell und gut erreichbar. Besonders in der Brunftzeit der Hirsche zog es ihn nach draußen, weg von Partei- und Staatsgeschäften, in sein Refugium. Doch für den Unterhalt der Reviere in der Schorfheide waren jährlich enorme materielle und finanzielle Aufwendungen erforderlich, Millionen DDR-Mark aus der Staatskasse. Jagd um jeden Preis. Wie vor ihnen der Kaiser und Göring stempelten auch die DDR-Mächtigen der Schorfheide ihr „Siegel“ auf. Noch am 8. November 1989, Honecker war schon von seinen Jagdgenossen entmachtet worden, ging Honecker zur Jagd. Sechs Hirsche erlegte er an diesem Nachmittag. Honeckers letzter Schuss krachte gegen 16 Uhr durch die abgeschotteten Wälder der Schorfheide. Am Tag darauf fällt in den Abendstunden die Mauer in Berlin. Bald darauf werden die geheimen Sonderjagdgebiete in der Schorfheide per Gesetz aufgelöst. Der Film zeigt, wie Politik und Privatleben des SED-Chefs Erich Honecker in einem Maße verquickt waren, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Eine einzigartige Geschichte von Privilegien, Ränkespielen, Arroganz und Biederkeit.

Mittwoch, 27. Februar

3sat, 14.50 Uhr
Europa ungezähmt (1/5)
Eisige Welten
Von den Eiswüsten Nordeuropas über die waldreichen Mittelgebirge, den Feuchtgebieten des Donaudeltas bis zu den Halbwüsten der Iberischen Halbinsel – Europas Landschaften sind einzigartig. Der erste Teil der Reihe „Europa ungezähmt“ widmet sich „eisigen Welten“: Während auf dem Großteil des Kontinentes mildes Klima herrscht, müssen sich die nördlichen Regionen auf Temperaturen bis zu minus 40 Grad einstellen. Ein Härtetest für jede Form von Leben. Trotzdem findet sich eine enorme Vielfalt: vom weltgrößten Landraubtier, dem Eisbären, der die eisigen Polarregionen durchstreift, bis hin zum kleinsten Wiesel, das in den tief verschneiten Wäldern auf die Jagd geht. In dieser lebensfeindlichen, weiß umhüllten Welt überleben nur die Stärksten. Wer hier nicht perfekt angepasst ist, hat keine Chance.

3sat, 15.35 Uhr
Europa ungezähmt (2/5)
Die großen Wälder
Im zweiten Teil der Reihe geht es um die großen Wälder Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

arte, 16.45 Uhr
Xenius: Der Wolf ist zurück
Gut 100 Jahre lang gab es in Deutschland und Frankreich keine Wölfe. Jetzt sind sie wieder da und erobern sich ihren alten Lebensraum zurück. Reibungslos verläuft diese Rückkehr nicht. Vor allem Nutztierhalter befürchten, dass eine naturnahe Haltung auf Weiden bald nicht mehr möglich sein wird. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen einen Rinderzüchter in Bayern, der sich auf den Wolf vorbereitet hat. Mit Elektrozäunen und Herdenschutzhunden will er seine Tiere schützen. Doch wie gut funktionieren diese Schutzmaßnahmen? In Frankreich und Italien sammelt man damit schon länger Erfahrung. Und in der Schweiz hat ein Biologe ein einzigartiges Forschungsprojekt ins Leben gerufen, um Nutztiere in Zukunft besser schützen zu können. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera beobachtet er, wie Wölfe nachts angreifen. Seine Aufnahmen zeigen, dass wir gar nicht wirklich wissen, wie sich diese Räuber tatsächlich verhalten.

3sat, 17.00 Uhr
Europa ungezähmt (4/5)
Die Alpen
Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind. 1200 Adler-Paare haben sich in den Alpen wieder angesiedelt.

3sat, 17.45 Uhr
Europa ungezähmt (5/5)
Der trockene Süden
Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen – Lebensraum des Pardelluchses, einer extrem seltenen Raubkatze. Es gibt nur noch 150 Tiere dieser Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben. Die Extremadura ist für ihre großen Geier-Vorkommen bekannt. Die gefiederten Gesundheitspolizisten sind wahre Flugkünstler und kreisen in Höhen von bis zu 6.000 Metern.

Donnerstag, 28. Februar

SWR Fernsehen, 7.15 Uhr
Tiere und Pflanzen
Leben in der Rotte
Wildschweine sind scheu, vorsichtig und intelligent genug, um dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen. Der Film zeigt ihre typischen Verhaltensweisen, die Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen, die Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte.

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Hohe Tatra
Im Reich der Bären
Steil, wild, unzugänglich: die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streifen durch die wilden Wälder. Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Über 900 Drehtage filmten Erik Baláž und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten. Im Frühjahr führt eine Bärenmutter nach sechs Monaten Eis und Schnee ihre Jungen zum ersten Mal aus dem Schutz der Höhle nach draußen, dort lauern Gefahren. Fremde Bärenmännchen trachten ihnen nach dem Leben. In den Berghöhen reifen die Früchte der Zirbelkiefern. Sie können tausend Jahre und älter werden. Tannenhäher machen sich über ihre Zapfen her und auch Bären werden angelockt. Im Hochwald ernten sie reife Beeren und sie steigen in die Bäume – einzigartige Aufnahmen, die noch nie gezeigt wurden. Tannenhäher und Bären sorgen beide für den Winter vor. Die Bären fressen sich eine Speckschicht an, das können die Vögel nicht. Die Häher verstecken die Zirbelkiefersamen, so säen sie den Zirbelwald der Zukunft aus.

n-tv, 22.10 Uhr
24 Stunden Wildnis – Jäger der Savanne
Willkommen in Afrikas Savanne, Heimat der größten tierischen Jäger. Um zu überleben, gibt es einen engen Zeitplan, denn jedes Tier hat eine Zeit, zu der es den anderen überlegen ist. Am Morgen sind die Geparden unterwegs, mittags ringen die Nilpferde in überfüllten Flüssen um ein bisschen Abkühlung und nachts regiert der König der Tiere – der Löwe.

Freitag, 1. März

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Die Hohe Tatra
Leben am Abgrund
Wie eine Insel aus vergangener Zeit ragt das kleinste Hochgebirge der Welt empor – die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen und besonderen Bewohnern. Denn hier leben seit der Eiszeit Gämsen und Murmeltiere, die sonst nur in den Alpen zu finden sind. Sie bilden hier sogar ihre eigenen Unterarten. Die Gämsen sind besonders gut an Höhe und Kälte angepasst. Sie bekommen sogar ihre Kitze in den höchsten Höhen. Murmeltiere überbrücken die kalte Jahreszeit im Winterschlaf. Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären. Aber auch Frösche und Fische gehören zu den „neuzeitlichen“ Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf. Selbst in der warmen Jahreszeit ist kein Verlass auf die Sonne. In der Hohen Tatra kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, selbst im Sommer. Und ab Oktober hält bereits der Winter wieder Einzug. Über 900 Drehtage filmten Erik Baláž und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten vom Leben am Abgrund.

3sat, 11.30 Uhr
Das Geschäft mit den Haustieren
Luxus-Medizin, Biokost oder Kunst-Performances, das Wohl unserer Lieblinge darf etwas kosten. Die Tierliebe gilt als krisensichere Branche mit Gewinngarantie, ein Milliardengeschäft. Stubentiger und Weggefährte Hund sind heutzutage Familienmitglieder, und die Pflege einer harmonischen Mensch-Haustier-Beziehung gehört zum guten Ton. Davon profitieren Ärzte, Futterhersteller, Fotografen, Luxushotels, Schmuckhersteller und Tierpräparatoren. Aqua-Jogging gegen Rückenprobleme, kräuterreiche Biokost gegen Magenverstimmungen, handgefertigte Accessoires für das richtige Auftreten oder Designerbettchen für erholsamen Schlaf – unseren Haustieren soll es an nichts fehlen. Ja, selbst Kunst-Performances kann man für seinen kleinen Liebling schon buchen. Ob Stubentiger oder Weggefährte Hund, sie sind gleichwertige Familienmitglieder, ihr Wohlbefinden ist uns heilig, und das darf auch etwas kosten. Das boomende Milliardengeschäft trägt jährlich neue Stilblüten, spornt immer mehr selbst ernannte Jungunternehmerinnen und -unternehmer an, am großen Kuchen mitzunaschen. So werden auf Dachböden Gläschen mit regional produziertem Biofutter eingewickelt, im Wohnzimmer Luxus-Halsbänder genäht oder im Hinterhof Kekse für Mensch und Tier gebacken. Regionalität, Handarbeit und Bio-Qualität liegen im Trend. Außerdem zählt zur täglichen Pflicht eines liebenden Frauchens oder Herrchens die Beziehungsarbeit. Ausgedehnte Spaziergänge, Hundesport oder stundenlanges Spielen gehören zum guten Ton einer harmonischen Mensch-Haustier-Partnerschaft. Selbst in Luxushotels gibt es „Specials“ für den pelzigen Nachwuchs: vom Spezialmenü bis zum individualisierten Hundeknochen. Auf Wunsch wird der Name des Hundes vorab eingraviert. Auch in den Medien sind sie beliebte Stars, Hund Pauli hat eine eigene Kolumne in einer Zeitschrift, Prominente lassen sich stolz mit ihren Lieblingen porträtieren, und Hundetrainer Martin Rütter fasziniert mit seinen Shows die Massen, im Fernsehen wie auf der Bühne. Auch in den neuen Medien wird kräftig geschnurrt: sogenannter „Cat-Content“, also Katzenvideos, gelten als Quotengaranten im Internet. Die Tierliebe gilt als ein besonders krisensicheres Geschäft und geht weit über ein Tierleben hinaus. So profitieren Tierfriedhöfe und Tierpräparatoren genauso wie die Schmuckindustrie, denn ein Anhänger aus der Asche von Bello ist längst kein Tabu mehr.

Samstag, 2. März

Das Erste (ARD), 8.15 Uhr
neuneinhalb
Großes Geheul – Jana auf der Spur der Wölfe

Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr
Welt der Tiere
Das Wolfsexperiment
In der russischen Twer-Region sollen zwei Gruppen von Wölfen, die in frühester bzw. früher Jugend Kontakt mit Menschen hatten, mit Sendern ausgestattet und freigelassen werden. Brisant ist, dass dies in der Nähe von menschlichen Siedlungen mit all ihren freilaufenden Nutztieren geschehen soll. Das Experiment ist gewagt, bisher hat sich noch niemand weltweit an eine derartige Unternehmung herangetraut. Bisher existieren nur Gerüchte, Befürchtungen, aber was wird wirklich geschehen, wenn sich die Gehegetüren für Wölfe öffnen, die den Menschen kennen? Können solche Wölfe ohne Vorbild lernen, Wildtiere zu jagen, können sie sich selbstständig ernähren oder müssen sie zu Viehdieben werden, um nicht zu verhungern? Angela Graas und Angela Schmid dokumentieren einen Versuch, der vorsichtig Neuland erkundet.

Sonntag, 3. März

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde
Der Jaguar
Unbekannter Dschungeljäger
Die Dämmerung ist die liebste Jagdzeit des Jaguars im brasilianischen Pantanal. Geschickt nutzt die große Raubkatze jede Deckung, um sich unbemerkt an ihre Beute anzupirschen. Erfolg bei der Jagd hat sie aber nur an etwa jeden fünften Tag. Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt – ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister stellt sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe: Er will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang. – das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren? Über vier Millionen Rinder weiden im Pantanal – es sind die größten Vieherden der Welt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig im Pantanal, und die Pantaneiros, wie sich die Einheimischen nennen, zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu schießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt. Christian Baumeisters größter Wunsch ist es, einen Jaguar bei der Jagd zu filmen. Unermüdlich folgt er den Spuren eines alten Männchens bis er tatsächlich den spektakulären Angriff der Raubkatze auf einen Kaiman vor die Kamera bekommt. Er filmt packende Szenen, die so noch nie im Fernsehen zu sehen waren und die enorme Kraft der Großkatze zeigen. Viele Jahre war Tierfilmer Christian Baumeister auf der Suche nach den geschmeidigen Jaguaren, bis ihm diese einzigartigen Aufnahmen gelangen. Der Film gibt Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Jaguare: Ob auf der Jagd, bei der Paarung, oder beim Mittagsschläfchen – in eindrucksvollen Aufnahmen kommt der Zuschauer dem geschmeidigen Jäger ungewöhnlich nah.

TV-Programm 04.03. - 10.03.2019

Montag, 4. März

3sat, 13.15 Uhr
Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Filmemacher Thomas Rilk in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das menschliche Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der „wilde Wald der Kaiserin“ bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. „Der wilde Wald der Kaiserin“ enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der zirka 22 Kilometer langen Tiergartenmauer.

tagesschau 24, 22.45 Uhr
Die Rückkehr der Wölfe
Schießen oder schützen? – Film von Martin Klein
150 Jahre lang war der Wolf ausgerottet. Inzwischen gibt es neue Rudel. Das Raubtier kommt den Menschen näher, auch im Südwesten. Der spektakulärste Vorfall war, dass ein Wolf nachts auf eine Schafweide in Bad Wildbad eindrang und mehr als 40 Tiere tötete. Seitdem kochen die Emotionen hoch. ‚Abschießen‘ fordern die einen, ’schützen‘ die anderen. Michael Glock aus Lahr hört beiden Gruppen zu.

Dienstag, 5. März

3sat, 14.45 Uhr
Der Flug der Eule
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

Mittwoch, 6. März

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Tiere vor der Kamera
Highway durch die Rocky Mountains – Herbst
Ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert einen Highway – Ernst Arendt und Hans Schweiger nehmen die Zuschauer mit auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen Hirschen warten muss, wo Bergschafe schwere Highway Trucks ausbremsen, aber auch, wo die Tiere ganz artig über den Zebrastreifen gehen. Amüsant, die Hirschbrunft mitten in einem Touristenort: Liebestolle Hirsche, nervöse Ranger und neugierige Schaulustige mischen sich zu einem bunten Chaos. Die Tierfilmer beobachten auch, wie ein Bär sich neben der Straße den Winterspeck anfrisst oder wie ein Murmeltier Material für seinen Winterschlaf sammelt. Tiere haben viele Gründe auf oder in die Nähe der Straße zu kommen, das zeigen Ernst Arendt und Hans Schweiger auf ihrer amüsanten Reise durch die schönsten Landschaften Nordamerikas in einem traumhaften Herbst.

MDR Fernsehen, 20.45 Uhr
Wölfe – Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere – und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Stimmt der Eindruck, dass sich Wölfe in Deutschland unkontrolliert ausbreiten und eine Gefahr darstellen? Monatelang hat Filmautor Herbert Ostwald mit Wolfsforschern, Bürgermeistern, Dorfbewohnern, Tierfilmern und Schäfern gesprochen, um Antworten zu bekommen. Seine Recherchen zeigen ein wesentlich differenzierteres Bild, als es die Schlagzeilen vermuten lassen. Manches Missverständnis beruht auf der verbreiteten Annahme, Wölfe seien scheu. Tatsächlich sind sie „von Natur aus neugierig, aber auch vorsichtig“, so Tierfilmer Sebastian Koerner, der seit vielen Jahren Wölfen so nahe gekommen ist wie niemand sonst. Fakt ist: In den 20 Jahren, seit Wölfe in Deutschland wieder heimisch sind, gab es keinen einzigen Angriff auf Menschen, keinen einzigen Verletzten. Der heimgekehrte Räuber ist so gut erforscht wie kaum ein anderes Wildtier: Hunderte Wolfsberater sammeln bundesweit täglich Spuren, die akribisch ausgewertet werden. Dadurch haben Wolfsforscher einen guten Überblick, welche Tiere sich wo niederlassen. Wenn Wölfe trotzdem ein unnormales Verhalten zeigen, können Behörden schon heute dank vorhandener Managementpläne einzelne „Problemwölfe“ erschießen lassen. Für Nutztierhalter gibt es Subventionen für Elektrozäune und Herdenschutzhunde. Hat der Wolf dennoch ein Schaf gerissen – und ist das beweisbar – gibt es Ausgleichszahlungen. Allerdings müssen viele Schäfer für den Schutz ihrer Tiere einen erheblichen Aufwand betreiben und bleiben auf einem Teil der Folgekosten sitzen. Jagd auf Wölfe halten Forscher trotzdem für Unsinn. Denn die Zahl der Raubtiere reguliere sich allein über ihr Nahrungsangebot und die Reviergröße. In einem Revier pendelt die Größe des Rudels immer zwischen etwa zwei und fünfzehn Tieren, einwandernde Konkurrenten werden vertrieben. Die Zahl der Wölfe bei uns wird weiter zunehmen: Die Tiere sind in der EU streng geschützt. Der Abschuss von Problemwölfen wird erst dann leichter möglich sein als heute, wenn das Überleben der einst ausgerotteten Art gesichert ist.

rbb Fernsehen, 22.00 Uhr
Wildes Skandinavien
Norwegen – Film von Jan Haft
Norwegens Norden wirkt, als wäre die Zeit seit dem Ende der jüngsten Eiszeit stehen geblieben. Eine baumlose Tundra, beherrscht von Zwergsträuchern und Flechten – karg, aber atemberaubend schön. Hier ziehen Herden von Rentieren und Moschusochsen über das raue Land. Norwegens Bergtundra ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem die urtümlichen Moschusochsen noch in Freiheit leben. Nachdem sie vor Urzeiten in Norwegen ausgerotten wurden, hat man grönländische Tiere 1947 hier wieder ausgewildert. Mit Erfolg. Heute leben um die 300 Tiere in den Fjell. Sie sind hervorragend an ein Leben in Europas „Gefrierschrank“ angepasst und trotzen in den windigen Höhenlagen Temperaturen von Minus 40 Grad. Weit weniger eisig geht es in den Fjorden und entlang der Küste zu. Der warme Golfstrom beschert Norwegens Westflanke bis weit in den Norden ein mildes Klima. Die Landschaft ist geprägt von dichten Wäldern. Hier pirscht der Luchs durchs Unterholz. Riesge Elche genießen diese Abgeschiedenheit und winzige Lemminge machen sich auf zu ihren mysteriösen Massenwanderungen. Nicht mysteriös, dafür aber umso kurioser ist das Balzverhalten der Doppelschnepfen. Bis zu 20 Männchen versammeln sich an traditionellen Balzplätzen und erregen mit ihrem ungewöhnlichen Gesang die Aufmerksamkeit der Schnepfenweibchen. Dagegen geht es anmutig und grazil bei den Ohrentauchern zu. Ihre Balz besteht aus „Synchronschwimmen“ und Algengeschenken und festigt durch diese Aufmerksamkeiten die Bindung zum Partner.

Donnerstag, 7. März

Bayerisches Fernsehen, 11.10 Uhr
Polen entdecken – Der Süden
Vom Riesengebirge bis zu den Karpaten erstreckt sich ein Berggürtel, auf den die Polen stolz sind. Im Norden liegen die alten Städte Posen, Breslau, Krakau und Warschau. Die Bewohner pflegen alte Traditionen und sind gleichzeitig sehr weltoffene Europäer. Bartosz Pirga kann wie ein Wolf heulen. Er kennt auch genau die Jagdmethode der Rudel: Sie treiben ihre Beute in eine Schlucht des Bieszczady Nationalparks, kreisen sie dann ein und erlegen sie. Manchmal hat der Wildbiologe Glück und kann sogar filmen, wie sich Bären und scheue Luchse über die Reste der Wolfsbeute hermachen. Malgorzata Górska hat einer winzigen Vogelart in den Biebrza-Sümpfen das Überleben gesichert und ist heute Polens bekannteste Naturschützerin.

Bayerisches Fernsehen, 11.44 Uhr
Kanada
Auf Eisstraßen zum Polarmeer
Das Kamerateam beginnt die Fahrt in den Norden Kanadas auf dem legendären Dempster Highway, der vom einstigen Goldgräberort Dawson City im Yukon 700 Kilometer weit nach Norden in die Northwest Territories nach Inuvik führt, dem Versorgungsort der Region. Dort beginnen die Eisstraßen ins Delta des Mackenzie River und hinaus bis ins Polarmeer zum Inuit-Ort Tuktoyatuk. Familien und Trucker nutzen sie, aber auch Jäger, Rentierzüchter und sogar der Pfarrer von Inuvik, der im Winter seine abgelegenen Kirchengemeinden gut über das Eis erreichen kann.

3sat, 14.00 Uhr
Der Natur auf der Spur – Abenteuer wilder Südwesten
Die Dokumentation begibt sich in naturbelassene Regionen Baden-Württembergs. Dort leben vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Auerhahn, Sumpfschildkröte, Schwarzstorch und Luchs. Der Film begleitet die beiden Wildnis-Experten Sebastian Olschewski und Michael Eick vom Naturschutzbund (NABU) auf ihren Expeditionen in den Nationalpark Schwarzwald, das Donautal und in oberschwäbische Moore und Bannwälder.

3sat, 17.45 Uhr
Wildes Deutschland – Die Sächsische Schweiz
Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus – die Sächsische Schweiz ist Deutschlands „Grand Canyon“. Der Film porträtiert eines der größten deutschen Naturwunder. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Felsen angepasst. Winter im Nationalpark Sächsische Schweiz – die berühmten Basteifelsen mit der angrenzenden Brücke sind von Schnee bedeckt. Die Tage sind kurz, doch in den Schluchten herrscht sie nicht, die dunkle Jahreszeit: Weil die meisten Bäume kein Laub tragen und die Schneedecke das Licht reflektiert, ist er hier unten heller als sonst im Jahr. Und obwohl Schnee und Eis die Bäche säumen, sind die Wasseramseln äußerst aktiv. Die kleinen Vögel tauchen im eisigen Wasser nach Köcherfliegenlarven. Aufmerksam beobachten die Männchen jeden Eindringling: Wasseramseln besetzen ihre Reviere viel früher im Jahr als die meisten anderen Singvögel. Hoch über ihren Köpfen ziehen es andere Tiere vor, den Winter zu verschlafen: Mehrere Gartenschläfer liegen dicht an dicht in einer Felshöhle. Die kleinen Nagetiere haben Atmung und Herzschlag auf ein lebensnotwendiges Minimum reduziert. Erst wenn es draußen wieder warm wird und ausreichend Nahrung zu finden ist, erwachen sie für wenige Monate aus dem Schlaf. Sobald das Frühjahr den Schnee auf den Gipfeln schmelzen lässt und die Sonne den Sandstein erwärmt, steigen dichte Dampf- und Nebelschwaden über die Felsen der Sächsischen Schweiz. Bis heute sind Felsriffe und -türme in ihrer natürlichen Form erhalten, eine Erosionslandschaft aus uralten Meeressedimenten. Schon für den Maler Caspar David Friedrich waren die magisch anmutenden Felsen und Schluchten ein faszinierendes Motiv. Malerisch liegt der Horst eines Schwarzstorch-Paares hoch oben in den Felsen. Die beiden Störche nutzen ihn schon seit Jahren, denn unten im Flusstal gibt es Fisch als Nahrung für die Jungen. In unmittelbarer Nachbarschaft, oben in den Felsen, haben Wanderfalken gebrütet. Sie ernähren ihre Jungen von erjagten Tauben und Singvögeln. Im Sommer werden die Gartenschläfer aktiv: Mir ihrer schwarzen Gesichtsmaske sehen die nachtaktiven Nager aus wie kleine Ganoven, die zwischen den Felsen hin und her huschen. Anders als viele Tiere wagen sie sich sogar an Nacktschnecken: Blitzschnell rollen sie die Weichtiere über den Stein und entfernen so den unappetitlichen Schleim. Über zwei Jahre arbeiteten die Tierfilmer Henry M. Mix, Yann Sochaczewski und Axel Gebauer im Elbsandsteingebirge. Ungewöhnliches Tierverhalten, hochauflösende Zeitlupenbilder und atemberaubende Flugaufnahmen machen ihren Naturfilm aus der Reihe „Wildes Deutschland“ so besonders.

arte, 19.40 Uhr
Wolfshunde
Treue Gefährten oder gefährliche Haustiere?
Wölfe erobern sich ihre ehemaligen Lebensräume in Europa zurück. Doch das scheint manchen Tierliebhabern nicht zu reichen. Sie möchten sich ein Stück Wildnis direkt ins Haus holen: Wolf-Hund-Mischlinge. Mit den scheuen Ausbruchskünstlern sind viele Halter aber total überfordert, spätestens wenn die Tiere erwachsen sind. Nicht selten landen diese dann in der Auffangstation. Anna Caroline Hein hat ein Herz für komplizierte Charaktere. Neben ihrem Hundehotel betreibt sie eine Auffangstation für Wolf-Hund-Mischlinge. Fast jede Woche bekommt sie Anfragen, doch ihre Kapazitätsgrenze ist längst erreicht. Denn in Europa gibt es nicht nur den Markt für die zwei anerkannten Wolfhunderassen, sondern auch einen Graumarkt für Wolfshybriden, wie man die Mischlinge auch nennt. Die Tiere mit unterschiedlich hohem genetischen Wolfsanteil werden unter anderem aus den USA eingeführt. Für die Behörden ist dabei nur sehr schwer zu kontrollieren, ob es sich um erlaubte Wolfshunde oder um unter Artenschutz stehende Wildtiere handelt. Gelangen solche Tiere auch in die Natur? Manche Schafhalter glauben das. Sie vertrauen den Genanalysen des in Deutschland zuständigen Instituts nicht und haben Gen-Proben von gerissenen Tieren von einem privaten forensischen Labor prüfen lassen. Nun gibt es Streit, denn das Labor behauptet, dass Mischlinge einige der Tiere gerissen haben. Wolfshundeliebhaber glauben an eine Hetzkampagne gegen ihre Tiere, Wolfsexperten an den Versuch, gezielt Ängste gegenüber Wölfen zu schüren. Anna Caroline Hein ist sich unsicher. Sie fragt sich, wohin all die faszinierenden, jungen Mischlinge verschwinden, mit denen sich ihre Halter in den sozialen Netzwerken präsentieren. Nach dem Motto: Je wölfischer der Hund, desto cooler der Besitzer. Die Hundekennerin liebt ihre Schützlinge und versucht sie an geeignete Halter weiterzuvermitteln. Gleichzeitig fordert sie dringend mehr Aufklärung und die kontrollierte Überwachung der Zucht von Tieren mit hohem Wolfanteil.

Freitag, 8. März

Phoenix, 20.15 Uhr
Das Gesetz der Löwen
Feindesland
Einst streiften Abertausende Löwen durch die Savannen von ganz Afrika, mächtige Rudel herrschten Seite an Seite. Und noch immer gibt es solche Gegenden, wo die Natur mit all ihrer Gewalt regiert. Die dreiteilige Reihe, die sechs Jahre lang gedreht wurde, führt nach Tansania und erzählt die Saga dreier Löwenrudel.

Phoenix, 21.00 Uhr
Das Gesetz der Löwen
Jagdfieber
In der Nähe des Kapunji-Tals lebt das größte Rudel des Ruaha-Parks. Hunger und Durst quälen die Löwinnen und ihre Jungen mehr und mehr. Deshalb verlassen sie ihr Revier und ziehen zur Oase, wo sie genügend Wasser und Nahrung finden. Auf den ersten Blick scheint es, als herrsche wieder Frieden in Kapunji. Doch als sich zwei Kapunji-Rudel-Löwinnen an eine ausgewachsene Giraffe anschleichen, kommt alles anders: Das Baobab-Rudel beobachtet die Jägerinnen und mischt sich ein. In Kapunji geht es plötzlich erneut um Leben und Tod, nicht nur für die Giraffe.

Phoenix, 21.45 Uhr
Das Gesetz der Löwen
Blutsbrüder
Kapunji hat einen neuen Anführer: Zurückgekehrt nach vielen Monaten, macht er seine Ansprüche geltend. Das mächtige Löwenmännchen ist der Vater der jüngsten Löwen im Rudel und setzt klare Grenzen: Als sein halbstarker Sohn sein Interesse für die Weibchen im Rudel entdeckt, vertreibt ihn der Vater aus dem kleinen Paradies von Kapunji, und plötzlich geht es für den jungen Löwen ums Überleben.

Samstag, 9. März

arte, 14.20 Uhr
Kielings wilde Welt
Geschützte Welten
Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben auf der Erde noch niemals so groß wie heute. Etwa 26.000 von 76.000 bekannten Arten sind akut bedroht. In seiner neuen dreiteiligen Expedition besucht Andreas Kieling „Uralte Paradiese“, „Wildnis in Gefahr“ und „Geschützte Welten“. Überall auf der Welt trifft der Tierfilmer engagierte Wissenschaftler und gewinnt Einblicke in verblüffende Naturphänomene. Welchen Einfluss haben Luchse auf die Rehpopulation in Deutschland und kann die schöne Katze in der stark bebauten Kulturlandschaft überleben? Andreas Kieling trifft führende Wissenschaftler und liefert Antworten auf all diese Fragen.

SWR Fernsehen, 17.00 Uhr
Meine Traumreise in die Mongolei
Bei den Adlerjägern im Altai-Gebirge
Die meisten Steppenvölker jagen mit Falken. Vanessa Müller ist begeisterte Falknerin. Deshalb gibt es für die junge Stuttgarterin kein interessanteres Reiseziel als die Mongolei. Sie ist eingeladen, eine Woche bei Baibolat und seiner Familie zu wohnen und gemeinsam mit ihm den Adler Balapan auf das Adlerfest vorzubereiten. Nach einer Woche Training ist das Adlerweibchen bereit für das Fest.

Sonntag, 10. März

rbb Fernsehen, 14.00 Uhr
Wildes Skandinavien – Norwegen
Norwegens Norden wirkt, als wäre die Zeit seit dem Ende der jüngsten Eiszeit stehen geblieben. Eine baumlose Tundra, beherrscht von Zwergsträuchern und Flechten – karg, aber atemberaubend schön. Hier ziehen Herden von Rentieren und Moschusochsen über das raue Land. Norwegens Bergtundra ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem die urtümlichen Moschusochsen noch in Freiheit leben. Nachdem sie vor Urzeiten in Norwegen ausgerottet wurden, hat man grönländische Tiere 1947 hier wieder ausgewildert. Mit Erfolg. Heute leben um die 300 Tiere in den Fjell. Sie sind hervorragend an ein Leben in Europas „Gefrierschrank“ angepasst und trotzen in den windigen Höhenlagen Temperaturen von Minus 40 Grad. Weit weniger eisig geht es in den Fjorden und entlang der Küste zu. Der warme Golfstrom beschert Norwegens Westflanke bis weit in den Norden ein mildes Klima. Die Landschaft ist geprägt von dichten Wäldern. Hier pirscht der Luchs durchs Unterholz. Riesige Elche genießen diese Abgeschiedenheit und winzige Lemminge machen sich auf zu ihren mysteriösen Massenwanderungen.

Bayerisches Fernsehen, 14.30 Uhr
natur exclusiv
Im Land der Höhlen, Felsen und Falken – Die Fränkische Schweiz
Landschaften von besonderer Schönheit haben unsere Vorfahren gerne „Schweiz“ genannt. Die Fränkische Schweiz ist eine fast idealtypische Natur- und Kulturlandschaft. Ihre bizarren Felsnadeln und Höhlen sind einzigartig in Mitteleuropa. Nirgendwo sonst gibt es auf so engem Raum steile Felsklippen, weit ausgedehnte Wacholderheiden und dazu noch malerische Streuobstwiesen. Trotz jahrhundertelanger Nutzung durch den Menschen besitzt die Fränkische Schweiz einen erfreulichen ökologischen Reichtum. Diese Bilderbuchlandschaft liegt im Herzen des Städtedreiecks Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Als Karstgebiet birgt die Fränkische Schweiz auch im Untergrund so manches Geheimnis. Mehr als 1.000 Höhlen sind bereits bekannt, im Laufe der Jahrtausende sind riesige und bizarre Tropfsteingebilde entstanden. Wo während der Eiszeiten Menschen, Höhlenbären, Mammuts und andere urzeitliche Tiere Unterschlupf suchten, leben heute Höhlenkrebse, Spinnen und Fledermäuse.

TV-Programm 11.03. - 17.03.2019

Montag, 11. März

National Geographic WILD, 13.40 Uhr
Expedition Wild
Aasfresser im Yellowstone
Unter den Fleischfressern des Tierreichs gibt es eine Goldene Regel: Friss – und werde nicht gefressen! In der Wildnis des Yellowstone-Parks geht Casey Anderson den Grundlagen dieses Gebotes auf den Grund. Mehrere Wochen lang durchkämmt er mit der Kamera das Hochland der Geysire und Schlammkrater, um das Leben der Fleischfresser näher zu untersuchen – darunter vor allem diejenigen, die sich von Aas ernähren. Dabei kommen ihm Wölfe, Kojoten, Pumas und Grizzlybären ebenso vor die Linse wie winzige Maden, die sich über die Reste von Hirsch- und Elchkadavern hermachen. Zu den verblüffenden Erkenntnissen, zu denen Casey im Laufe seines Aufenthalts kommt, gehört auch, dass es sich stolze Jäger wie Grauwölfe, Grizzlys oder Adler offenbar nicht immer leisten können, besonders wählerisch zu sein. Da Frischfleisch nicht immer in ausreichender Menge vorhanden ist, müssen sie nicht selten mit Aas vorlieb nehmen. Darüber hinaus zeigt Casey, auf welche Art und Weise sich klassische Aasfresser wie Geier und Raben aber auch Stinktiere und Insekten an das entbehrungsreiche Leben in dem von Extremen bestimmten Yellowstone-Gebiet angepasst haben.

Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr
Bayern erleben
Spessart und Steigerwald
Bis zu fünf Kamerateams sammelten über zwei Jahre lang Bilder, die zum Staunen, Lachen und Bewundern verleiten und die Schönheit dieses wertvollen Landstrichs betonen. Highspeed- und andere Spezialkameras bieten einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschwein, Hirsche und Biber, die mit einmaligem Verhalten überraschen.

Dienstag, 12. März

arte, 15.50 Uhr
Yukon – Arktische Wildnis
Kaum eine Gegend ist so unberührt wie das Yukon-Delta im Westen Alaskas. Dieses faszinierende Geflecht aus Sümpfen und Flussarmen mutet an wie eine Landschaft zu Anbeginn der Menschheit. Nur 25.000 Menschen leben in dieser kargen Region, die annähernd so groß ist wie Griechenland. Die meisten dieser Einwohner sind Indigene und gehören zur Eskimo-Volksgruppe der Yupik. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie vor allem an den Steilufern des Yukon River. Auf den Spuren des Nationalfisches von Alaska, dem Lachs, folgt die Dokumentation dem Lauf des Yukon River und reist von Russian Mission, einem früher von orthodoxen Russen besetzten Dorf, bis zur Fischerstadt Emmonak an der Beringsee. Diese dokumentarische Abenteuerreise durch das Herz Alaskas begibt sich nicht zuletzt in die Fußstapfen von Elchjägern. Man wird Zeuge einer unbarmherzigen Robbenjagd, die als Teil der Yupik-Tradition toleriert wird, denn in der eisigen Einöde Alaskas spielt die Weitergabe von Tradition und Wissen eine besondere Rolle. Der Sommer ist in dieser Gegend sehr kurz. Bereits ab Mitte August bedecken dicke Wolken den Himmel. Zwischen dem letzten und dem ersten Eis bleibt den Yupik nur wenig Zeit, um zu fischen und genügend Vorräte für den langen Winter einzulagern. Seit zwei Jahrzehnten gehören die Yupik zu den wichtigsten Beobachtern des Klimawandels. In ihren Dörfern, die zum Schutz gegen Hochwasser auf Pfählen gebaut sind, erkennt man die Auswirkungen der Wetterveränderungen auf die Natur – und auf das entbehrungsreiche und dennoch von Gemeinschaft geprägte Leben der indigenen Bevölkerung.

hr-fernsehen, 20.15 Uhr
Erlebnis Hessen: Unbekannter Seulingswald
Ein früher Herbstabend im Seulingswald. Jungförster Johannes Thomas und der „alte Fuchs“ Wilhelm Weber wollen gleich Hirsche beobachten, sich anschleichen, ganz dicht ran. Es ist Brunftzeit des Rotwildes und Hochsaison für die Jagd. „Auf die Pirsch“ gehen will gelernt sein, und Wilhelm Weber ist ein Meister auf diesem Gebiet. Johannes Thomas bekommt hier im Seulingswald den letzten Schliff, meist bei Iris Beisheim, der Försterin im Revier Bengendorf. Försterausbildung in einem Wirtschaftswald. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Johannes Thomas, der Forsteleve, stammt vom Meißner, er möchte später auch gern im Hessischen arbeiten. Viel Theorie hat er von der Universität mitgebracht, jetzt „lernt er Wald“: Bäume markieren, geschlagenes Holz aufmessen, protokollieren und elektronisch weitergeben, Hochsitze kontrollieren, Pläne erstellen für Wirtschaftsmaßnahmen. Der 10.000 Hektar große Seulingswald ist wohl das unbekannteste der hessischen Waldgebiete. Dabei kam schon Martin Luther hier durch, auf dem Weg nach Worms, mittendrin fand man jüngst eine von überhaupt nur zwei in Hessen dokumentierten Wolfsgruben, in denen früher Wölfe gefangen wurden, hier findet man noch einige der selten erhaltenen Hohlwege, über die früher die Kutschen auf den alten Fernwegen fuhren. Bei den Filmaufnahmen wird überdies in einem alten Bergwerksstollen das Höhlentier des Jahres 2018 entdeckt: der schwarze Schnurfüßer. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas.

Mittwoch, 13. März

Bayerisches Fernsehen, 10.25 Uhr
Wildes Bayern – Im Schatten des Watzmann
Filmautor Jan Haft zeigt die faszinierende Natur in Deutschlands einzigem Alpennationalpark durch das Jahr. Zu den tierischen Protagonisten gehören: Steinadler, Gämse, Tannenhäher und Birkhuhn.

Phoenix, 19.15 Uhr
Mit dem Frühling durch Europa
Von den Alpen zum Polarmeer
Was kann mehr verführen, als nach langen grauen Monaten mit dem Frühling einen ganzen Kontinent zu durchqueren? Über 5.000 km erstreckt sich Europa von Süd nach Nord und so verschieden die Landschaften auf diesem Weg sind, so unterschiedlich zeigt sich auch der Frühling. Es geht in Richtung Norden: die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine, tanzende Kraniche, Rentiere. Papageientaucher und Bären. In jeder Region präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer faszinierend. Vier Jahre Drehzeit, zwanzig Drehreisen und 120.000 Kilometer, schönste Frühlingstage, aber auch wochenlanges graues, nasskaltes Wetter mussten die Filmemacher überstehen. Nicht immer war es leicht, die charakteristischen Tiere der einzelnen Regionen mit ihrem Verhalten vor die Kamera zu bekommen, doch die große Tugend der Tierfilmer heißt Geduld – und so sind viele neue Aufnahmen gelungen, immer mit dem Ziel, den Frühling mit seinen vielen Facetten eindrucksvoll festzuhalten.

Donnerstag, 14. März

3sat, 14.50 Uhr
Unsere wilde Schweiz
Das Oberengadin
Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Die Wildlife-Cops
Hinters Licht geführt?
Im Bundesstaat Washington gibt es circa 48.000 Quadratkilometer Wald, in dem viele wilde Tiere leben. Doch fast die Hälfte davon gehört privaten Forstunternehmen. Wird man dort beim Jagen erwischt, kann man mit bis zu 5.000 Dollar Bußgeld und einem Jahr Gefängnis bestraft werden. Trotzdem schleicht ein Verdächtiger in Snohomisch County auf dem Gelände einer Holzfirma mit einem Großkalibergewehr umher. Der Mann ist angeblich einem Kojoten auf der Spur, der seine Hühner reißt. Aber Officer Michael McQuoid hegt einen anderen Verdacht.

Freitag, 15. März

arte, 18.35 Uhr
Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. So entstand die unglaubliche Geschichte einer ganz besonderen Wolfsfamilie an einem ungewöhnlichen Ort. Das porträtierte Rudel um den Rüden Leo hat sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Einige Tiere aus dieser Familie sorgten für Schlagzeilen. Als sie sich Autos und Spaziergängern ungewöhnlich dicht annäherten, wurden sie zu „Problemwölfen“ erklärt. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland. Wer sind diese Wölfe? Woher kamen sie? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen? Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit anderen Wildtieren in ihrer Nachbarschaft zu dokumentieren. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt „Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?“ eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schief laufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.

Samstag, 16. März

arte, 6.00 Uhr
Exotische Haustiere – Falsche Tierliebe und fehlende Kontrolle
Caroline du Bled und Gunnar Mergner sammeln typische Beispiele für den schlechten Umgang mit exotischen Wildtieren in Europa.

SWR Fernsehen, 6.15 Uhr
Natur nah: Portugals Nationalpark Peneda-Gerês
Der Parque Nacional da Peneda-Gerês ist ein 500 Quadratkilometer großes Gebiet im Norden Portugals entlang der spanischen Grenze. Otto Hahn hat mehr als zwei Jahre die schwer zugängliche Gebirgsregion bereist und mit seiner Kamera den Zauber der Natur eingefangen. Vor Jahrtausenden ausgerottete Wildpferde wurden aus domestizierten Pferden rückgezüchtet und galoppieren wieder über die Hochebenen. Wölfe durchstreifen die Täler auf der Suche nach Beute und eine ungewöhnlich vielfältige Pflanzenwelt hat sich in den unterschiedlichen Klimazonen entwickelt.

National Geographic WILD, 22.35 Uhr
Raubtiere extrem
Wild und ungezähmt
Schon immer übten wilde Tiere eine ungeheure Faszination auf den Menschen aus. Dabei waren und sind es vor allem Raubtiere, deren Anziehungskraft sich kaum jemand entziehen kann. Ob Löwe, Tiger oder Leopard, Grizzly, Wolf oder Adler – die ungezähmte Kraft dieser Spezies hinterlässt bei Wissenschaftlern und Laien stets einen bleibenden Eindruck. Die Macher von „Raubtiere extrem“ begleiten einige der wildesten Raubtiere mit der Kamera. Das Ergebnis: atemberaubende Bilder aus der Welt der ungezähmten Kreatur.

Sonntag, 17. März

Phoenix, 8.00 Uhr
Im Zauber der Wildnis
Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation „Im Zauber der Wildnis: Yellowstone“, die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was „ihren Park“ gerade jetzt antreibt – im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Mit ihnen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde. Yellowstone erinnert daran, wie wichtig Schutzgebiete sind – und zeigt gleichzeitig eindrucksvoll, dass Wildnis keine Grenzen kennt. Bisons und Wölfe, fast ausgerottet und verloren, sind in diese Gegend zurückgekehrt. Aber Wildtiere wollen wandern, weiter nach Norden denn je, wenn das Klima der Erde sich ändert. Yellowstone hat dafür Ideen und, so erlebte es das ZDF-Team, begeisterte junge Leute, die für sie kämpfen wollen.

Phoenix, 9.45 Uhr
Im Zauber der Wildnis
Alaskas Majestät: der Denali National Park
Patricia Owen hat ein Problem. Die Biologin ist die Hüterin der Grizzlybären rund um den Denali. Doch ihre Bären überschreiten immer wieder die Parkgrenzen und begeben sich damit in Lebensgefahr. Denn außerhalb des Denali National Parks dürfen sie gejagt und getötet werden. Der Grizzlybär ist die Nummer eins der „Big Five“ des Parks. Bären, Wölfe, Elche, Karibus und Dall-Schafe tummeln sich zahlreich in dem Gebiet, das mit seinen rund 25 000 Quadratkilometern größer ist als Mecklenburg-Vorpommern. Die hohe Tierdichte, die Mischung aus Wäldern, Tundra und Gletschergebieten locken pro Jahr fast 400 000 Besucher. So auch Frank Stelges aus Essen, der hier den „Big Five“ auf der Spur ist. Der Denali, Alaskas Majestät, hat nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft, vor allem für junge Abenteurer. Sie fasziniert die tragische Geschichte von Millionärssohn Christopher McCandless, der 1992 die Wildnis suchte – und dessen Schicksal im Hollywood-Film „Into the Wild“ verewigt wurde. Viele suchen heute in der Wildnis Alaskas Frieden, physische Herausforderung oder sich selbst. Weitab von jeglicher Zivilisation dem Wetter und der unwirtlichen Landschaft ausgesetzt, begeben sich immer wieder Wanderer in Lebensgefahr und müssen gerettet werden. Der Grat zwischen fröhlichem Abenteuer und Katastrophe ist in Alaskas Weiten extrem schmal. Der Film macht in großen Bildern und moderner Grafik die Faszination des Denali National Park im Verlauf eines Jahres spürbar und nimmt die Zuschauer mit zu Orten, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Die ZDF-Reihe „Im Zauber der Wildnis“ widmet sich den Chancen der Parks für die Herausforderungen unserer Zeit.

3sat, 13.30 Uhr
Die Gipfelregionen der Alpen – Leben am Limit
Eisige Temperaturen, Schnee, heftige Winde, Trockenheit und eine kurze Vegetationsperiode – die Lebensbedingungen in den Hochgebirgsregionen sind hart. Über Jahrtausende haben Tiere und Pflanzen ausgeklügelte Strategien entwickelt, um in dieser lebensfeindlichen Umgebung zu überleben. Manche Pflanzen lagern „Frostschutzmittel“ ein, Tiere schützen sich durch ein warmes Winterfell oder halten Winterschlaf.

3sat, 14.15 Uhr
Europas Urwälder: Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein „neuer“ Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein – auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

3sat, 16.30 Uhr
Jägerblut
Die Idylle im Berchtesgadener Land wird durch Wilderei, den Mord an einem Beamten und allerlei Liebeleien erschüttert. Ein Heimatfilm nach erprobtem Erfolgsrezept, mit einem populären Darstellerensemble und gedreht an pittoresken Originalschauplätzen in Oberbayern. Der ländliche Frieden in Aurach, einem malerischen Gebirgsort, ist getrübt. Im Revier des knorrigen Forstmeisters Aiblinger treibt eine Bande von Schmugglern, Wilderern und Holzdieben im Schutz der Dunkelheit ihr Unwesen. Niemandem ist es bisher gelungen, die maskierten Banditen dingfest zu machen.

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