TV- und Kino-Tipps der DEUTSCHEN JAGDZEITUNG für Jäger

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Programmvorschau für den Zeitraum bis zum 12. März 2017. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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TV-Programm 20.02. - 26.02.2017

Montag, 20. Februar
rbb Fernsehen, 6.00 Uhr
Die jungen Forscher (1/2)
Biologin Sophia Kimmig analysiert Anpassungsstrategien von Wildtieren an verschiedene Lebensbedingungen. Ihr Forschungsprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ist der Fuchs in der Großstadt.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde Zurück zum Urwald- Nationalpark Kalkalpen
Der Wald ist viel mehr als bisher gedacht – das zeigt die neue Dokumentation „Zurück zum Urwald – Nationalpark Kalkalpen“ der preisgekrönten Filmemacher Rita und Michael Schlamberger. Ihre neue Produktion porträtiert das größte Verwilderungsgebiet der Alpen, das sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem wildromantischen Urwald entwickelt hat. In diesem riesigen, unberührten Gebiet, in dem der Mensch die Natur Natur sein lässt, kommunizieren Bäume untereinander, streifen Luchse majestätisch anmutend am Waldboden und springen Gelbhalsmäuse zehn Mal so weit wie sie lang sind.

3sat, 20.15 Uhr
Die Rückkehr der großen Raubtiere
Unterwegs mit drei Wildtierfotografen
Wolf, Luchs und Bär wurden vor rund 150 Jahren aus den Schweizer Landschaften hinausgedrängt und ausgerottet. Jetzt sind sie wieder da und sorgen für Kontroversen. Es gibt nur wenige Fachleute in der Schweiz, die viel über die rückkehrenden Raubtiere wissen. Unter anderen sind dies drei Wildtierfotografen: Laurent Geslin, Peter Dettling und David Bittner. Beat Häner begleitete sie bei Ansitzjagd und Pirsch mit der Kamera.

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Deutschland – Der Schwarzwald
Der Schwarzwald – er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite – röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat – und die nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung gewährt.

Dienstag, 21. Februar
Bayerisches Fernsehen, 11.15 Uhr
Weiße Löwen und Champagner – Südafrikas Luxus-Naturpark
Im Herzen der Karoo-Steppe bei Kapstadt liegt das private, von der Farmer-Familie Gardiner betriebene Sanbona Wildlife Reserve. Das Schutzgebiet beherbergt eine seltene Attraktion: weiße Löwen. Die Ranger und Wildbiologen, die hier arbeiten, setzen sich u. a. für den Schutz der letzten dieser Raubkatzen ein, begleiten aber auch Gäste und Urlauber des Tilney Manor House zu Safaris. Tagsüber mit den Big Five – Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel – auf Tuchfühlung, abends Schlemmen à la carte auf einer Luxuslodge inmitten der üppigen afrikanischen Natur. Das ist möglich im Sanbona Naturreservat in Südafrika.

WDR Fernsehen, 13.00 Uhr
Das Geschäft mit den Haustieren
Die Deutschen und ihre Haustiere: Das ist eine große Liebe – und ein gutes Geschäft. In deutschen Haushalten leben geschätzt rund 12 Millionen Katzen, sieben Millionen Hunde und sechs Millionen Kleintiere, dazu kommen jede Menge Vögel, Fische und Reptilien. Sie alle bringen Geld in die Kassen von Züchtern, Futterherstellern und Tierärzten, von Dienstleistern und Händlern. Etwa neun Milliarden Euro Umsatz werden jedes Jahr mit Haustieren in Deutschland gemacht. Doch nicht jedes Geschäft ist legal, nicht jede Ausgabe sinnvoll.

rbb Fernsehen, 15.15 Uhr
Polen entdecken – Der Süden
Vom Riesengebirge bis zu den Karpaten erstreckt sich ein Berggürtel, auf den die Polen stolz sind. Im Norden liegen die alten Städte Posen, Breslau, Krakau und Warschau. Die Bewohner pflegen alte Traditionen und sind gleichzeitig sehr weltoffene Europäer.

3sat, 23.40 Uhr
Sila und die Hüter der Arktis
Sila ist ein facettenreicher Begriff, der das Wetter, das Bewusstsein und das Universum umfasst. Der Dokumentarfilm erkundet das grönländische Konzept und das heutige Verständnis der Sila. Inmitten der atemberaubenden Landschaft Grönlands, wo der Klimawandel am deutlichsten sichtbar wird, legen zwei voneinander völlig unabhängige Gruppen – traditionelle Jäger der Inuit sowie eine Gruppe von Polarforschern – Zeugnis ab über den Wandel der Umwelt. Ihre in sich verflochtenen Geschichten definieren den Begriff Sila in der heutigen, globalisierten Welt.

Mittwoch, 22. Februar
n-tv, 16.10 Uhr
Jäger und Gejagte – Größe
In der Welt der Tiere entscheiden Kleinigkeiten über Leben und Tod. Neben Schnelligkeit und Stärke macht manchmal die Körpergröße den entscheidenden Unterschied. Ist der Elefant wirklich das wuchtigste Tier der Welt? Oder ist es der massige Polarbär, der bis zu 500 Kilo schwer werden kann? Gewinnt den Kampf der Kolosse am Ende die stolz und elegant anmutende Giraffe oder doch der gigantische Buckelwal? Die n-tv Dokumentation verrät es.

n-tv, 16.30 Uhr
Jäger und Gejagte – Intelligenz
Den harten Kampf ums Überleben können viele Tiere nur dank ihres Geschicks gewinnen. Von den schnell lernenden Schimpansen über die sozial eingestellten Elefanten bis hin zu den kommunikativen Delfinen, egal ob Vogel, Spinne oder Oktopus – alle haben besondere Fähigkeiten. Doch wer ist besonders intelligent? Die n-tv Dokumentationen zeigt das schlaueste Tier der Welt.

arte, 16.15 Uhr
Einsatz in Alaska
Auf Streife in der Wildnis. Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird – die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt. Ob Daniel Valentine und seine Kollegen Wilderern das Handwerk legen oder auf Patrouille sind, jeder Einsatz kann für sie zum Abenteuer werden.

Donnerstag, 23. Februar
3sat, 15.30 Uhr
Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt.“ Der wilde Wald der Kaiserin“ zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.

Phoenix, 16.00 Uhr
Expedition Alaska (2 Folgen)
Alaska, der nördlichste amerikanische Bundesstaat, fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft: Beeindruckende Berge, riesige Eiswüsten, mächtige Flüsse, unendliche Tundren und eine unglaublich vielfältige Tierwelt. Doch diese wilde Idylle verändert sich so schnell wie nie zuvor und ist damit in großer Gefahr.
„Expedition Alaska“ zeigt gemeinsam mit Umweltwissenschaftlern, Polarökologen und Tierfilmern, welche bereits sichtbaren Veränderungen die globale Erderwärmung in der ansonsten unberührten Wildnis hervorgerufen hat. Die Hauptbedrohung: die Temperaturen steigen hier viermal so schnell wie in anderen Gebieten der Erde. So schmilzt beispielsweise der Mendenhall-Gletscher heute doppelt so schnell wie noch vor zwanzig Jahren und die Zahl von zerstörerischen Borkenkäfern steigt explosionsartig an.

Freitag, 24. Februar
n-tv, 16.10 Uhr
Verrückte Tierwelt – Bizarre Strategien
Die ersten Tage nach der Geburt stellen in der Tierwelt eine sehr gefährliche Zeit dar. Mit welchen spektakulären Methoden überlisten Mütter gefährliche Raubtiere, um ihren Nachwuchs zu schützen? Die n-tv Dokumentation zeigt, auf welche Weise die Evolution das Überleben der Arten gesichert hat.

n-tv, 17.05 Uhr
Verrückte Tierwelt – Tierische Genies
Um in der erbarmungslosen Welt der Wildnis zu überleben, müssen Tiere ausgefeilte Strategien entwickeln. Nur so können sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus zu sein. Dabei helfen Erinnerung, gelernte Verhaltensweisen, Kommunikation, Kooperation und sogar Bewusstseinskontrolle. Die n-tv Dokumentation zeigt, welche Arten dabei besonderen Einfallsreichtum beweisen.

Samstag, 25. Februar
rbb Fernsehen, 6.30 Uhr
Tiere bis unters Dach (Jugendprogramm)
Wilderer Ein Luchs streift durch den Hochschwarzwald und ein skrupelloser Wilderer will ihm an den Pelz.

ONE, 12.00 Uhr
Die jungen Forscher (1/2)
Biologin Sophia Kimmig analysiert Anpassungsstrategien von Wildtieren an verschiedene Lebensbedingungen. Ihr Forschungsprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ist der Fuchs in der Großstadt.

Sonntag, 26. Februar
ZDFneo, 6.15 Uhr
Terra X Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent.

ZDFneo, 7.00 Uhr
Terra X Kielings wilde Welt
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Paradiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und faszinierende Vertreter der Tierwelt.

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde Wildnis Nordamerika (1)
Schöne neue Welt Die „schöne neue Welt“ Nordamerikas steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockenste Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder.

TV-Programm 27.02. - 05.03.2017

Montag, 27. Februar
rbb Fernsehen, 5.50 Uhr
Die jungen Forscher (2/2)
Wildtierbiologin Sophia Kimmig arbeitet weiter am Projekt „Füchse in der Stadt“. Sie muss sich für ihre wissenschaftliche Arbeit neue „Teilnehmer“ suchen, da vier ihrer, mit einem Peilsender ausgestatteten Füchse gestorben sind. Auch im Ausland gilt ihr Interesse den Wildtieren. Und so unternahm sie im Sommer eine Forschungsreise nach Afrika zu den Geparden.

Animal Planet, 21.45 Uhr
Angriff der Grizzlybären
Die meisten von uns kennen Bären nur aus dem Zoo. Doch in den Wäldern Nordamerikas sind die kräftigen Allesfresser weit verbreitet. Die Wildnisgebiete von Alaska über British Columbia bis nach Montana zählen seit jeher zu den natürlichen Lebensräumen von Schwarzbär, Grizzly und Co. Das Problem: Der Mensch dringt immer tiefer in das Territorium der Raubtiere ein. Nationalparks, Wanderwege oder Campingplätze befinden sich oft mitten im Bärenrevier!

Dienstag 28. Februar
National Geographic WILD, 10.40 Uhr
Dein Hund: Das Genie
Sind unsere Hunde geborene Genies? Oder lernen sie nur von den Besten – uns Menschen? Klar, Hunde sind von Natur aus erstaunlich talentiert, aber wie viel ihres Könnens resultiert aus ihrer Beziehung zu uns? Dr. Brian Hare bringt Licht ins Dunkel. Der Lehrer für evolutionäre Anthropologie an der Duke Universität von North Carolina trifft in dieser Episode Hunde mit bemerkenswerten Fähigkeiten: u. a. einen Therapiehund, der Zeichensprache versteht, und einen überaus beeindruckenden Polizeihund.

arte, 11.50 Uhr
Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks
Indiens Reich der großen Tiere. Anders als in Nordamerika und Europa teilen sich in Asiens atemberaubenden Nationalparks oft Menschen und Tiere denselben Lebensraum. Die fünfteilige Dokumentationsreihe erzählt in spannenden Geschichten von dieser Gemeinsamkeit. Das Leben inmitten der atemberaubenden Schönheit im indischen Nationalpark Kaziranga ist untrennbar verbunden mit den Risiken und Gefahren, die von Tigern, Elefanten und wilden Wasserbüffeln ausgehen. Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten.

Mittwoch, 1. März
ZDFneo, 5.50 Uhr
Terra X Adventure X: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde.

ZDFneo, 6.35 Uhr
Terra X Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

National Geographic WILD, 11.25 Uhr
Der Hundeflüsterer
Bei einem Urlaub in Argentinien hat Ex-Coast Guard Paul Mack Argentinische Doggen als Jagdhunde schätzen gelernt. Die Rasse gefiel ihm so gut, dass er einen Welpen mit in die USA zurückbrachte. Seine Verlobte und spätere Ehefrau Kelly verliebt sich sofort in den kleinen Diego. Erwartungsvoll besucht das Paar mit dem Tier die Welpenschule und kümmert sich vorbildlich um den immer größer werdenden Dogo Argentino. Trotzdem entwickelt der Hund im Laufe der Zeit eine ungeheure Aggression gegenüber Artgenossen. Cesar Millan versucht, ihnen nachhaltig zu helfen.

Donnerstag, 2. März
Phoenix, 19.15 Uhr
Die Alpen von oben Vom Inntal ins Ötztal: In dieser Episode führt die Reise über die Gipfel im Westen Tirols, über das Ötztal an die Grenze zu Südtirol. Start ist der Alpenzoo in Innsbruck, wo sich Raubtierpfleger Michael Winkler um Braunbären und Wölfe kümmert.

arte, 18.25 Uhr
Steinadler – König der Berge
Die TV-Dokumentation entstand in einem Zeitraum von drei Jahren und zeigt ausnahmslos wildlebende, ungezähmte Adler. Die Dokumentation begleitet das Erwachsenwerden von zwei Steinadlerküken in der Hohen Tatra, vom Bebrüten der Eier im April bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Jungvögel im Juni den Horst verlassen. Tragische Ereignisse, wie etwa der Tod eines fast flüggen Kükens, und lustige Momente, wenn die Steinadlerküken in ihrem Nest Besuch von Maus und Schmetterling bekommen, machen diesen Film zu einem kurzweiligen Ausflug in die Baumkronen der europäischen Bergwälder.

Freitag, 3. März
n-tv, 16.10 Uhr
Unerschrockene Kämpfer: Grizzlybären und Guanakos haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Und doch verbindet sie im Kampf ums Überleben, Futter oder den Partner bis zum Äußersten zu gehen. Doch wie genau sehen ihre Kämpfe aus? Die n-tv Dokumentation gibt seltene Einblicke in den Alltag von Amerikas wildesten Tieren in ihrer natürlichen Umgebung.

arte, 19.30 Uhr
Seeadler – Der Vogel Phönix Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen, und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen – der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch bei uns in Deutschland sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes.

Samstag, 4. März
ZDFneo, 6.20 Uhr
Terra X Kielings wilde Welt
Das letzte Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuose Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wiederangesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Prof. Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie – ohne gesehen zu werden – vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen.

3sat, 13.45 Uhr Wildes
Italien Von Sardinien zu den Abruzzen
Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das „wilde Herz“ Süditaliens. Die raue, menschenleere Bergwelt mit ihren urtümlichen Buchenwäldern macht die Abruzzen so besonders. Das ist Italien von seiner unbekannten Seite. Die unzugänglichen Steilhänge sind das Revier der extrem seltenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke atemberaubende Verfolgungsjagden zwischen den Felsen.

hr fernsehen, 20.15 Uhr
Die Fährte des Jaguars – Im Dschungel Guyanas
Guyana, das kleine Land im Norden Südamerikas, ist die Heimat exotischer Kreaturen. Nicht nur hoch oben im üppigen Kronendach der Tropenwälder pulsiert das Leben. Guyana ist eine der artenreichsten Regionen der Erde. Eine Ursache dafür: Im tropischen Klima Guyanas fällt mehr als doppelt so viel Regen als in Deutschland. In diesem empfindlich aufeinander abgestimmten Zusammenspiel Hunderttausender Arten können schon kleine Veränderungen eine verheerende Wirkung haben. Der Herrscher über diesen Dschungel ist der Jaguar. Der Film folgt seiner Fährte und entdeckt dabei große und kleine Überraschungen in einer grünen Welt voller Leben.

hr fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Skandinavien (1) Siebenteilige Sendereihe Dänemark
Einst aus dem Kulturland verdrängt, breiten sich Rot- und Damhirsch sowie Wildschweine seit einigen Jahren wieder aus. Seltene Vogelarten, wie Wanderfalken und Kraniche, brüten wieder. Zu den Naturschönheiten Dänemarks gehören die weißen Kreidefelsen der Insel Mön, endlose Dünenketten von Rubjerg Knude oder die weiten Hochmoore Jütlands, hier Lille Vildmose. Weitere Folgen „Wildes Skandinavien“ werden samstags um 21.00 Uhr im hr fernsehen ausgestrahlt.

Sonntag, 5. März
DR Fernsehen, 9.30 Uhr Kroatien – Naturparadies zwischen Donau und Adria
Die üppigen Wälder Kroatiens sind Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild und bilden den Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau. Diese einmaligen Auenlandschaften ertrinken Jahr für Jahr im Wasser. See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher sind dort zu Hause. Und in urigen Dörfern mit 200-jährigen Holzhäusern wohnen mehr Störche als Menschen.

Schweizer Fernsehen SRF1
18.15 Uhr Tiergeschichten – Unterwegs mit Monika und Filou
Seit Anfang Januar 2017 strahlt SRF 1 eine neue Tiersendung aus. Die Reihe begleitet Moderatorin Monika Fasnacht und ihren Hund Filou auf der Suche nach den schönsten, berührendsten und spektakulärsten Tiergeschichten der Schweiz. Die Sendung erzählt von heimischen Haus-, Wild- und Nutztieren und bringt den Zuschauerinnen und Zuschauern deren Besitzer näher. Aber auch Wissenswertes und Nützliches kommen nicht zu kurz. Geplant sind zehn Folgen, die jeweils sonntags um 18.15 Uhr auf SRF 1 zu sehen sein werden.

TV-Programm 06.03. - 12.03.2017

Montag, 6. März
Felix und die wilden Tiere Mit den Wölfen heulen
Nur wenige Tiere haben einen so schlechten Ruf wie der Wolf. In Märchen und Legenden wird er seit Alters her als blutrünstiges, gefräßiges Ungeheuer dargestellt. Auch in Russland, dem einzigen Land in Europa, in dem nach wie vor viele Wolfsrudel in den weiten Wäldern leben, hassen und verfolgen die Menschen den Wolf, weil er gelegentlich Vieh reißt. Der Wolfsforscher Vladimir Bologov ist wohl der einzige Freund, den die Wölfe in Russland haben. Er hat eine einfache und kostengünstige Methode entwickelt, mit der die nächtlichen Räuber wirksam von Rindern, Schafen und Pferden ferngehalten werden – nämlich mit bunten Luftballons! Dabei macht er sich das Misstrauen des vorsichtigen Wolfs zunutze.Noch muss Vladimir für die unblutige Wolfsabwehr viel Überzeugungsarbeit in den meist staatlichen Viehhaltungsbetrieben leisten. Von der traditionellen Wolfsjagd sind russische Jäger und Hirten nämlich nicht so leicht abzubringen, auch wegen des Kopfgelds, das sie von der Regierung für jeden erlegten Wolf bekommen.

Das Erste (ARD), 20.15 Uhr
Erlebnis Erde Wildes Südafrika (1) Kap der Extreme
Wo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben, das ist Südafrika. Das Land ist so bunt wie ein ganzer Kontinent. Die dreiteilige Reihe „Wildes Südafrika“ erkundet die Vielfalt der Arten und Lebenswelten im südlichen Afrika. Das „Kap der Extreme“ steht im Mittelpunkt der ersten Folge.

3sat, 20.15 Uhr
Wenn Tiere sich verlieben
Beim Partner des Begehrens zu landen – dafür setzen Männchen und Weibchen in der Tierwelt alle Hebel in Bewegung. Dann ist keine Anstrengung zu groß und kein Trick zu ungewöhnlich. Die Überzeugungsstrategien könnten kaum unterschiedlicher sein: Oft sind es die Männchen, die spektakuläre Darbietungen zeigen, um die Gunst der Auserwählten zu erlangen. Weibchen wie die Eisbär-Dame dagegen setzen auf körperliche Reize oder Eifersüchteleien. Der Kampf um das attraktivste Weibchen ist ein harter, das weiß der männliche Part der Tierwelt.

Dienstag, 7. März
3sat, 15.15 Uhr Waldrapp – Ein Vogel im Aufwind

Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.

3sat, 16.10 Uhr
Göttervögel – Galgenvögel
Um den Kolkraben ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen – wie in Wilhelm Buschs „Hans Huckebein“ oder der Fabel von Fuchs und Rabe. Das Verhältnis von Mensch zu Rabe war stets zwiespältig. Faszination und Abscheu gegenüber den schwarzen Vögeln waren immer zwei Seiten einer Medaille.

Mittwoch, 8. März
NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
Die Murmeltiere von Kasachstan
Kasachstan ist fast achtmal so groß wie Deutschland und liegt im Zentrum Asiens. Nirgendwo auf der Welt ist man weiter vom Meer entfernt als hier. Der größte Teil des Landes ist endlos scheinende, karge Steppe. Doch Tiere und Menschen haben sich den harten Bedingungen angepasst. Wahre Kämpfernaturen sind die Steppenmurmeltiere.

N24, 19.05 Uhr
Welt der Wunder Animalische Schwindler: Können auch Tiere bluffen? Tarnung und Täuschung sind im Tierreich gang und gäbe. Doch schon lange rätseln Forscher, ob Tiere eine Intelligenz haben, die sie zu bewussten Schwindeleien befähigt. Können Tiere tatsächlich ebenso lügen, wie wir Menschen es tun?

NDR Fernsehen, 21.00 Uhr
Tierische Typen – Die Ranger in der Küstenheide
Die Landwirte Reinhard und Arne Hasenkampf (58 Jahre und 29 Jahre, Vater und Sohn) stehen vor einer großen Veränderung: sie werden ihre Milchkühe abschaffen und stattdessen einen Landschaftspflegehof mit Wisenten, Heckrindern und Wildpferden betreiben. Das Wisent ist das größte Landsäugetier Europas und mit dem neuen Bullen sind die Ranger noch nicht ganz vertraut. Seit zehn Jahren sind sie als die Ranger der Cuxhavener Küstenheide für die Tiere zuständig, jetzt werden sie aber in ihren Besitz übergehen und die Familie ernähren.

Donnerstag, 9. März
N24, 16.05 Uhr Raubkatzen im Duell
Schmusekatze? Von wegen! In der sengenden Savanne Afrikas wie auch im indischen Dschungel kämpfen die Vorfahren unserer Stubentiger jeden Tag ums Überleben. Doch nicht nur der Mensch kommt den Großkatzen in die Quere – auch gegen die eigenen Artgenossen heißt es, sich zur Wehr zu setzen. Die N24-Dokumentation geht auf eine atemberaubende Expedition ins Tierreich und hält in spektakulären Nahaufnahmen fest, wie es aussieht, wenn Löwe, Tiger, Puma und Co. im Zweikampf die Krallen ausfahren.

n-tv, 20.15 Uhr
Extreme Kampfarenen
In der frostigen Umgebung von Sibirien passiert es ebenso wie unter der sengenden Sonne der Serengeti-Wüste: Wilde Kämpfe unter Tieren, die nicht selten tödlich für einen Beteiligten ausgehen. Vom Adler, über den Leoparden bis hin zu den Schraubenziegen: Sie alle kämpfen täglich ums Überleben. Die ntv-Dokumentation begleitet die wilden Tiere und zeigt sie hautnah.

n-tv, 21.05 Uhr Wilder Wettbewerb
Wolfsrudel, die alte Rechnungen begleichen, Bisons, die sich Schwergewichtskämpfe liefern, Klapperschlangen, die Kriegstänze aufführen oder charismatische Präriehunde, die sich von ihrer dunklen Seite zeigen – Von der eisigen Wildnis des Yellowstone Nationalparks bis hin zur sengenden Sonne der Sonora-Wüste werden die härtesten und rücksichtslosesten Kämpfe ausgetragen. Die Dokumentation zeigt, wie rau und unerbittlich die Kämpfe im amerikanischen Westen sein können.

Freitag, 10. März
Bayerisches Fernsehen, 10.30 Uhr Wildes Deutschland – Der Main
Der Main bietet Raum für rare Spezialisten und seltene Arten wie Schwarzstorch, Wildkatze oder gar Luchse und Fischadler. Auf seinem langen Weg fließt er an vier großen deutschen Mittelgebirgen vorbei, Fichtelgebirge, Steigerwald, Spessart und Hassberge liegen an seinen Ufern. Auwaldreste, Feuchtgebiete und Trockenhänge säumen seinen Weg. Der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur, gezügelt und doch unbändig.

hr fernsehen, 20.15 Uhr
Kanadas wilder Westen. Filmautor Gerhard Amm erlebt Vancouver Island mit seiner wilden Westküste: In Campbell River startet Amm mit dem Buschflieger zur Knight Inlet Lodge. In dem Bärencamp hat er beste Voraussetzungen zur Beobachtung der mächtigen Grizzlys.

Samstag, 11. März
MDR Fernsehen, 13.15 Uhr
Mississippi Der wilde Norden (1/2)
In Minnesota befindet sich der größte Überwinterungsplätze des Weißkopfseeadlers, dem Wappentier der USA. Die mächtigen Greifvögel holen sich in waghalsigen Flugmanövern ein Blässhuhn nach dem nächsten aus den Fluten. Gut 200 Kilometer weiter südlich lebt der Rotluchs. Die schöne Wildkatze wird nur gut doppelt so groß wie eine Hauskatze und ist, ähnlich wie sie, eine hervorragende Jägerin.

hr fernsehen, 21.00 Uhr
Wildes Skandinavien (2) Siebenteilige Sendereihe Norwegen
Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere: ob Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen – jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas. Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen – so hat man Skandinavien noch nie gesehen.

Sonntag, 12. März
ZDF neo, 7.40 Uhr
Terra X Geschichte der Tiere: Der Hund
Hund und Katze sind die beliebtesten und treuesten Wegbegleiter des Menschen. Die zweiteilige „Terra X“-Reihe erzählt alles Wissenswerte dieser einzigartigen Erfolgsstory. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht die Kulturgeschichte des Hundes.

ZDF neo, 8.25 Uhr
Terra X Geschichte der Tiere: Die Katze
Hund und Katze sind die beliebtesten und treuesten Wegbegleiter des Menschen. „Terra X: Geschichte der Tiere“ erzählt alles Wissenswerte dieser Erfolgsstory. Im Mittelpunkt dieser Folge steht die Geschichte der Katze.

Das Erste (ARD), 16.30 Uhr
Erlebnis Erde Wildnis Nordamerika (2) Mythos Wilder Westen
Die „Ozeane aus Gras“ mit ihren Charaktertieren, den stattlichen Bisons, sind der Inbegriff vom „Wilden Westen“. Heute stampfen wieder große Herden der einst fast ausgerotteten „Indianerbüffel“ über die vielleicht nordamerikanischste aller Landschaften. Eifrige Baumeister haben die weiten Graslandschaften mit Siedlungen untertunnelt: Präriehunde kommunizieren in den Kolonien, die manchmal aus einer Million der Nagetiere besteht, mit regelrechten „La-Ola-Wellen“ über weite Strecken hinweg. Beide Arten – Bisons und Präriehunde – prägen seit Jahrtausenden die Grasländer.

NDR Fernsehen, 16.30 Uhr
Sass: So isst der Norden Raffinierte Wildgerichte aus der Lüneburger Heide

Auf Einladung der Jägerschaft Soltau reist Rainer Sass mit seiner mobilen Küche in die Lüneburger Heide. Bevor die Jagdsaison Anfang Mai wieder losgeht, macht der NDR Chefkoch schon einmal Appetit auf regionale Wildspezialitäten.

Bayerisches Fernsehen, 17.15 Uhr
Aufgegabelt von Alexander Herrmann
Die zweite Station auf der kulinarischen Entdeckungsreise des Meisterkochs ist der Aschaffenburger Stadtwald. Dort lässt er sich von Jäger Andreas Martin über die richtige Hege und Pflege des Wildes informieren – dabei kommt ihm die Idee für ein geniales Rehgericht: Reh-Geschnetzeltes mit Blaukraut und einer Maronen-Orangensoße.

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