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Vorsicht bei Gesellschaftsjagden!

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Ein 71-jähriger Jäger ist am 18. November in der Nähe von Imsweiler (Rheinland-Pfalz) durch die Kugel seines Nachbarschützen ums Leben gekommen.

 

Offensichtlich wollte sein 61-jähriger Nachbarjäger eine Sau beschießen. Nachdem er mit dem ersten Schuss fehlte, zog er weiter mit. Die Sau, die zunächst über freies Feld flüchtete, wechselte in ein Waldstück, wo der Unglücksschütze sie abermals beschoss. Dabei traf er seinen Nachbarschützen, der etwa 80 Meter entfernt stand.
 
Der 71-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit Brennecke angebleit

Etwas glimpflicher verlief ein Jagdunfall am 17. November bei Eickeloh (Landkreis Soltau-Fallingbostel): Dort hatte ebenfalls ein Schütze auf eine Sau angebackt. Mit seinem 16-er Flintenlaufgeschoss traf er statt der Sau allerdings einen 68-jährigen Mitjäger am linken Arm. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus nach Hannover gebracht. Die Polizei ermittelt auch in diesem Fall und stellte die Waffe des Unglücksschützen sicher.
 
 
-hei/pm-
 

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