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Backhaus verteidigt Altersgrenze

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In den Diskussionen um das Waffenrecht ist Mecklenburg-Vorpommern ins Visier geraten: Hier werden 14-Jährige zur Jagdscheinprüfung zugelassen.

 

Landwirtschaftsminister Till Backhaus, der selber Jäger ist, verteidigt diesen Umstand: „Wir halten uns an Bundesrecht. Demnach beträgt das Mindestalter für die Zulassung zur Prüfung 14 Jahre.“ Allerdings dürfen die Jugendlichen wie in anderen Bundesländern üblich ihren ersten Jahresjagdschein erst mit 16 Jahren lösen.
 
Scharfer Wind wehte dem Minister aus den Reihen des Ökologischen Landesjagdverbandes und der Philosophischen Fakultät Rostock entgegen. Diese versuchten anhand der Amokläufe von Winnenden und Erfurt zu zeigen, wie gefährlich Waffen in Händen von Jugendlichen sind.
 

Der Naturentfremdung entgegentreten

Till Backhaus (SPD) sieht in der Jagdausbildung von Jugendlichen eine gute Möglichkeit, der zunehmenden Entfremdung junger Leute von der Natur entgegenzuwirken. So lernen die angehenden Jäger die Grundzüge des Land- und Waldbaus, sowie der Wild- und Biotophege. Sie setzen sich mit den Tierarten und deren Biologie gründlich auseinander. Sie wissen über Krankheiten Bescheid und wie man Wild- und Jagdschäden verhüten kann, heisst es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.

 
 
-hei/pm-
 

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