Bogenjagdverband blickt auf erfolgreiche IWA zurück

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Der Deutsche Bogenjagdverband (DBJV) blickt auf eine erfolgreiche Präsenz auf der diesjährigen IWA in Nürnberg zurück.

Jan Riedel, Präsident DBJV, bei der Vorstellung eines Jagdbogens; rechts Pedro Ampuero (Quelle: DBJV/Archiv Baldus)

Mit einem eigenen Stand hatte man vier Tage lang den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort zum Thema „Jagen mit Jagdpfeil und Bogen“ gestanden. Auch die European Bowhunting Federation (EBF) hatte Vertreter entsandt und gab ein positives Feedback.

Man konnte darüber aufklären, dass Bogenjäger als reguläre Mitglieder der jeweiligen deutschen Jagdverbände und nach den Kriterien der deutschen Jägerschaft ausgebildete, geprüfte und gesetzeskonform in Deutschland mit Büchse und Flinte jagende Jäger sind und keine abgespaltene Randgruppe. Eine fundierte zusätzliche Ausbildung zielt darauf ab, dass Jägerinnen und Jägern, die derzeit im Ausland auch Jagdpfeil und Bogen als Mittel nutzen, das notwendige fachliche Rüstzeug für eine waidgerechte Jagd nach deutschen Maßstäben haben.

Nach Auffassung des DBJV ist das Waidwerk mit Jagdpfeil und Bogen ergänzend zur Jagd mit Büchse und Flinte zu betrachten, wie auch z.B. die Falknerei, Fallenjagd oder das Frettieren.

Im Dialog mit dem Fachhandel auf der IWA konnte der Verband überzeugen, dass eine versierte Beratung von Endkunden bereits bei der Anschaffung von Jagdpfeil und Bogen große Bedeutung hat. Hier bietet der DBJV seine jahrzehntelange Erfahrung gerne an.

rdb

IWA-Gruppenfoto des Vorstands der Europäischen Bogenjäger Föderation: Von links, hintere Reihe: Hr. Riedel, Frau Markanic, Hr. Weiken (alle DBJV), Anders Geijer (Präsident EBF), Juha Kylmä (Vize-Präsident), Ernst Blajs (EBF). Reihe vorne, von links: Pedro Ampuero, Frank Siedentopf (Präsident Flämische Bogenjagd Vereinigung), Rita-Anette Kohava (Präsidentin Estländische Bogenjagd Vereinigung.)
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