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Frankreich: Jagd steht weiterhin unter Beschuss

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In Frankreich wird im Moment viel über die Jagd diskutiert (Symbolbild: Wikipedia commons)

Unfälle als Aufhänger. Große Jägerdichte

Obwohl es in Frankreich bereits zu Jahresbeginn Verschärfungen für die Ausübung der Jagd gab, sind die Rufe nach weiteren Restriktionen weiterhin laut. So scheint unter anderem ein Jagdverbot an Sonntagen nach wie vor nicht vom Tisch. Wie einem Beitrag aus zeit.de zu entnehmen ist, haben Frankreichs Grüne diesbezüglich einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der in den kommenden Monaten eingebracht werden soll.

Erst Anfang Januar wurde einem Sonntags-Jagd-Verbot von der französischen Regierung eine Absage erteilt. Angenommen wurden hingegen die Vorschläge, „den Alkoholkonsum während der Jagd härter zu bestrafen, Jäger besser auszubilden und eine digitale Plattform zur Identifizierung organisierter Jagden im Land zu schaffen“.

In den Medien werden vor allem Jagdunfälle zur Rechtfertigung weiterer Restriktionen herangezogen. In der vergangenen Jagdsaison sollen inoffiziellen Angaben zufolge 90 Personen verletzt und sogar 8 Personen bei Jagdunfällen gestorben sein. Frankreich zählt zu den europäischen Ländern mit der größten Jägerdichte. Mehr als 1,3 Millionen Grünröcke gibt es in unserem Nachbarland. Zum Vergleich: In Deutschland dürften es knapp über 400.000 Jäger sein. fh

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