Fuchs tot!

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Weil das Veterinäramt Würzburg die Tötung eines Fuchses anordnete, stellte die Tierschutzorganisation PETA Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Behörde.

Peter Brade

Bereits Mitte Januar fanden Kinder den Jungfuchs auf dem Gelände des Heuchelhofer Kindergartens. Reineke tat sich dort unter anderem in einem Blumentopf nieder und ließ sich nicht vertreiben. Das zuständige Veterinäramt hielt dieses Verhalten für unnormal und vermutete eine Tollwutinfektion. Um eine Gefahr von den Kindern abzuwenden, wurde der Fuchs durch die Feuerwehr gefangen.
 
Das Tier wurde eingeschläfert, da die Tollwut-Verordnung bei Verdachtsfällen eine Untersuchung des Gehirnes vorschreibt.

Die Strafanzeige

Diese Vermutung bestätigte sich nicht. Auch ein Befall mit Fuchsbandwurm konnte nicht nachgewiesen werden.
 
Die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) sieht daher für die Schutz-Maßnahme keinen vernünftigen Grund.
 
 
-hei/pm-
Alles über die Jagd auf den Fuchs: www.djz.de/fuchsjagd
 

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