Jagdhund vergiftet: Warnung vor Giftködern bei Ruhmannsfelden

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Jagdterrier vermutlich durch Giftköder-Aufnahme gestorben.  Polizei mahnt zur Vorsicht.

Deutscher Jagdterrier auf einem Waldweg
Die Polizei warnt Hundehalter davor Tiere in besagtem Bereich frei laufen zu lassen, da noch weitere Giftköder ausliegen könnten. (Symbolbild: stock.adobe.com / Snowboy)

Am vergangenen Mittwoch war ein 68-jähriger Jäger im Landkreis Viechtach mit seinem Jagdterrier zu einem Reviergang. Im Nachgang zur gemeinsamen Revierrunde verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand des Jagdhundes schnell und ohne klaren Grund. Trotz umgehender Behandlung verstarb der zweijährige Jagdterrier nach wenigen Tagen. Der behandelnde Tierarzt gibt an eindeutige Vergiftungssymptome festgestellt zu haben.

Vermutlich habe der Hund im Bereich des gegangenen Feldwegs, der sich gegenüber der Abzweigung Marcher Straße Höhe B11 befindet und von Ruhmannsfelden Richtung Handling führt, Gift aufgenommen. Der Jäger erstattete umgehend Anzeige bei der Polizeiinspektion Viechtach. Diese hat erste Ermittlungen aufgenommen und warnt davor, die eigenen Tiere in diesem Bereich frei laufen zu lassen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der 09942 94040 entgegen.

lb

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