Lotta sendet nicht mehr

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Nachdem Wolf „Lotta“ totgebissen wurde, sind in Sachsen nur noch „Hans“, „Peter“ und „Juli“ am Sender.

„Lotta“ (FT11) wurde am 24. März im Grenzgebiet zwischen dem Neustädter und Mulkwitzer Wolfsterritorium in der Lausitz tot aufgefunden, wie die Fachstelle Wolf des Landesumweltamtes Sachsen (LfULG) heute mitteilt. Der Sender der Wolfsfähe sei verstummt. Die routinemäßige Autopsie des Kadavers im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin habe ergeben, dass die Wölfin an den Folgen massiver Bissverletzungen gestorben sei.

Wolfsrüde „Hans“ sorgte Ende 2019 für Schlagzeilen, als er sich in Görlitz in einen Hinterhof verirrte und anschließend den Bewohnern einen Hausbesuch abstattete.

Der besenderte Wolfsrüde MT7 „Hans“ (Foto: Axel Gebauer)

Er wurde gefasst und besendert und steht seither unter Beobachtung.

fh

Bewegungsmuster der besenderten Wölfe „Juli“, „Lotta“ und „Hans“ (Foto: Fachstelle Wolf / LUPUS)
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