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Rhein-Sieg-Kreis: Serval ging in Falle

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Mehr als drei Wochen wurde nach einem Serval bei Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis gesucht.

Während manche Angst vor der mittelgroßen gefleckten Wildkatze aus Afrika hatten, meinten andere, dass es sich wahrscheinlich eher um eine rheinische Version des Ungeheuers von Loch Ness handeln würde. Jedenfalls wurde das Suchhundezentrum Köln auf das Tier angesetzt. Am vergangenen Freitag ging der Ausreißer nun tatsächlich bei Hennef in eine mit Fleisch beköderte Drahtfalle.

Freilebend kommt der Serval ausschließlich in Afrika vor. (Foto: Cet-Toutunart / Pixabay)

Der Besitzer ist nicht bekannt. Man vermutet, dass die Wildkatze von einer Privatperson bei Eitorf gehalten wurde. Da keine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde vorlag, ist von einer illegalen, strafbewehrten Haltung auszugehen. Bereits im Jahr 2017 war im Kreis ein Serval ausgebrochen und nicht wieder gefunden worden. Einen Zusammenhang mit dem aktuellen Fall sehen die Behörden jedoch nicht.

rdb

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