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Rheinland-Pfalz zieht Tierseuchenbilanz

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Umweltministerin Ulrike Höfken und Dr. Stefan Bent, Präsident des Landesuntersuchungsamtes (LUA), haben heute in Mainz die Tierseuchenbilanz für 2017 vorgestellt.

Seien die Behörden Anfang 2017 noch intensiv mit der in Rheinland-Pfalz aufgetretenen Vogelgrippe befasst gewesen, habe sich der Fokus im Laufe des Jahres auf die Beobachtung der Afrikanische Schweinepest (ASP) verlagert, die sich in Nord- und Osteuropa ausbreitet, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Das Land bereite sich für den Ernstfall vor und setze im Austausch mit allen Akteuren konsequent auf Vorsorge.

3 Fälle der Aujeszkyschen Krankheit sind 2017 bei Jagdhunden diagnostiziert worden. (Foto: Sophia Lorenzoni)

Aujeszkysche Krankheit bei 3 Jagdhunden aufgetreten

Die hohe Schwarzwild-Population in Rheinland-Pfalz erschwere nicht nur die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest im Falle eines Ausbruchs, sondern berge auch ein Risiko für Jagdhunde, sich mit der Aujeszkyschen Krankheit zu infizieren. „Im Jahr 2017 wurde die Erkrankung bei 3 Jagdhunden festgestellt, die zuvor Kontakt zu Wildschweinen hatten und sich über die Maul- und Nasenschleimhäute infizierten“, so Umweltministerin Höfken. Laut der Politikerin sind in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 2,6 Prozent der Wildschweine mit der Aujeszkyschen Krankheit infiziert.

fh

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