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Steigende Wildschweinbestände 2007

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Nicht nur die hohen Temperaturen sondern auch der reich gedeckte Tisch führen laut „Deutschem Jagdschutz-Verband“ 2007 zu einem Anstieg der Schwarzwild-Bestände.

Peter Brade

Die Wildschweine nehmen im Moment vor allem Bucheckern und Eicheln auf. Zur Ergänzung dieser stärkehaltigen Kost sind die Schwarzkittel jedoch auf eiweißreiche Ergänzungsnahrung angewiesen. Diese finden sie auf Wiesen und Äckern in Form von Insektenlarven und Mäusen. Der DJV rechnet aufgrund der außergewöhnlichen Witterungsbedingungen und der guten Nahrungsverhältnisse im nächsten Jahr mit einer „besonders großen Zahl von Frischlingen“.
 
Das Rehwild fährt die Aktivitäten im Spätherbst normalerweise zurück. „Statt auf Energiesparmodus zu schalten, sucht das Reh jetzt lieber ausgiebig nach Grünfutter“, erklärt DJV-Präsident Borchert.
Rotwild zeigt sich von den milden Temperaturen weniger beeindruckt als Rehwild und Wildschweine. Unsere größte, wild lebende Säugetierart reduziert den Stoffwechsel stark, um den Nahrungsbedarf gering zu halten. Dabei verlangsamt sich im tiefen Winter der Herzschlag auf 30 Schläge pro Minute und die Körpertemperatur sinkt auf 15 Grad Celsius.
 
 
-pm/hei-
 

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