Stralsund: Tote Schafe als Protest

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Vier vermutlich vom Wolf gerissene Schafe hat ein Berufsschäfer in der Stralsunder Innenstadt kurzzeitig auf Planen abgelegt.

Tote Schafe als Protest
Eigenen Angaben zufolge hat der Schäfer bereits den Verlust von 20 Schafen zu verkraften (Symbolbild: Pixabay)

Er wollte damit gegen die Wolfspolitik protestieren und auf die Probleme der Schafszüchter aufmerksam machen. Nach wenigen Minuten verwies die Polizei ihn aus der Fußgängerzone.

Dies sei bereits der vierte Wolfsangriff in diesem Jahr gewesen, sagte der Schäfermeister. 20 Tiere habe er bereits verloren. Die jetzt getöteten Tiere waren Zuchtböcke. Passanten zeigten Verständnis für die ungewöhnliche Aktion.

rdb

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