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Waffengesetz: Wie soll es weitergehen?

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Während des Bundesjägertages 2023 in Fulda fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Brauchen wir ein schärferes Waffengesetz?” statt.

Diskussionsrunde zum Waffengesetz während des Bundesjägertages 2023 in Fulda (Foto: Dr. Rolf Roosen)

Teilnehmer waren Dr. Jessica Däbritz (Bundesministerium des Inneren), Marcel Emmerich (Die Grünen, Mitglied des Deutschen Bundestages), Lars Winkelsdorf (Journalist), Olaf März (Bund Deutscher Kriminalbeamter) Dr. Christian Graf zu Bentheim (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) sowie Ralph Müller-Schallenberg (Deutscher Jagdverband).

Diskutiert wurde unter anderem, ob künftig ein psychologisches Gutachten für das Erlangen eines Jagdscheines notwendig sei oder ob weiterhin schon die vergessene Kugelpatrone in der Manteltasche zu fünf Jahren Jagdscheinsperre führen darf. Es ging auch darum, dass das Waffengesetz zunächst – wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben – evaluiert werden solle. Und dies – so der Wunsch des DJV – mit einem deutlich umfangreicheren Kriterienkatalog, als derzeit vom Bundesinnenministerium vorgesehen. Ein weiterer Wunsch des Deutschen Jagdverbandes bzw. Ralph Müller-Schalenbergs war und ist, einen Waffenrechts-Gipfel einzuberufen bzw. ein entsprechendes Gremium zu gründen, um kontroverse Themen in Sachen Waffengesetz wissensbasiert zu klären. Dafür gab es tosenden Applaus der Delegierten des Bundesjägertages 2023 in Fulda (Hessen).

rr

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