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Waldkrise beeinträchtigt Drückjagden

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Im nordhessischen Reinhardswald sind neben der Fichte auch große Teile der Buchenalthölzer schwer geschädigt, zum Teil sogar abgestorben.

Kronen und Äste können brechen. Es besteht Gefahr für Leib und Leben. Dies hat Auswirkungen auf die zur Bestandskontrolle wichtigen herbstlichen Drückjagden.

Deshalb wurde beispielsweise im Hessischen Forstamt Reinhardshagen vor Beginn der Jagdsaison jede Ansitzeinrichtung besonders intensiv auf Verkehrssicherheit überprüft. „Die Sicherheit unserer Jagdgäste hat absoluten Vorrang“, sagte Forstamtsleiter Dr. Markus Ziegeler zur DJZ.

Die Waldkrise hat auch Einfluss auf die Planung von Drückjagden (Foto: Sophia Lorenzoni)

Als Konsequenz musste die Zahl der Teilnehmer reduziert werden. „Große Jagden mit sehr vielen Jagdgästen, Anstellern und Hundeführern sind unter Sicherheitsgesichtspunkten problematisch“, so Ziegeler. Es wird deshalb kleinformatiger gejagt. Ein maßgeblicher Anbieter von Drückjagden in hessischen Forstämtern musste aus diesem Grund jetzt seine Jagden in Reinhardshagen absagen. Auch im südlichen Niedersachsen lassen die Landesforsten einige Bewegungsjagden ausfallen.

rdb

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