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Wildfleischpreise könnten zulegen

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Fleischersatzprodukte sind in so mancher Munde, was nicht zuletzt auf die jüngsten Skandale rund um das „konventionelle“ Lebensmittel Fleisch zurückzuführen sein dürfte.

Denn diese haben mit dazu beigetragen, dass sich die Menge der zum Absatz bestimmten Fleischersatzprodukte laut Statistischem Bundesamt im 1. Quartal 2020 von knapp 14,7 Tausend Tonnen auf gut 20 Tausend Tonnen erhöhte. Das ist ein Anstieg um immerhin 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und entspricht in etwa dem Jahres-Wildbretaufkommen von Schwarzwild, Rehwild, Rotwild und Damwild. Dieses lag im Gesamtjahr 2018/2019 bei gut 19 Tausend Tonnen. (s. DJV-Handbuch Jagd 2020).

Dieser Burger beweist es: Wild schmeckt auch im Sommer. Rezept unter www.djz.de/rezepte (Foto: Markus Lück)

Auch die Nachfrage nach heimischem Wildbret sollte vom aktuellen Umfeld profitieren, was den zuletzt eingebrochenen Wildfleischpreisen Auftrieb geben könnte. Wie eine aktuelle Imagebefragung des DJV feststellt, halten inzwischen 84 Prozent aller Deutschen heimisches Wildbret für gesund und natürlich. Gleichzeitig gaben 55 Prozent der Befragten an, in den vergangenen 12 Monaten Wild gegessen zu haben. Immerhin 35 Prozent der Befragten kaufen sogar Wildbret in der Metzgerei oder direkt beim Jäger.

fh

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