Wolfsangriff und Wolfsvergiftung

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Vier Lippizaner sind in Italien in Folge eines Wolfsangriffs gestorben (Symbolbild: rbkelle stock.adobe.com)

Vorfälle in Italien. Maßnahmen gefordert

Wölfe töteten in einer Pferdezucht nahe Rom vier Lipizzanerfohlen, wie es einer Meldung zufolge heißt. Die Mitarbeiter des Zuchtbetriebs CRA, schlugen zwei Wölfe in die Flucht, ein dritter war bereits geflüchtet. Doch verhindern konnten sie nicht, dass ein zwei Monates altes Fohlen gerissen wurde. Drei weitere brachen nach dem Angriff zusammen und starben. „Seit 1948 erlaubt uns das milde Klima der römischen Landschaft, die Pferde das ganze Jahr über auf der Weide zu halten: Seit mehr als 70 Jahren züchten wir diese Pferde„, sagte Luca Buttazzoni, Direktor von CREA und UNESCO-Beauftragter für Lipizzanerpferde in Italien. Dieser forderte Maßnahmen gegen die Wolfspopulation.

In der Apennin-Region Abruzzen fanden Förster neun tote Wölfe, wie es in der gleichen Meldung weiter heißt. Nach ersten Erkenntnissen scheinen die Wölfe mittels vergifteten Fleischstücken umgebracht worden zu sein. Dies legen Funde von weiteren kontaminierten Fleischstücken nahe. al

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