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Wolfszentrum informiert über Wolfsereignisse

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Das Wolfszentrum Hessen hat Informationen zu hessischen Wolfsereignissen der Monate April und Mai veröffentlicht.

Das Wolfszentrum Hessen hat Informationen zu hessischen Wolfsereignissen der Monate April und Mai veröffentlicht. (Symbolbild: Karin Jähne /AdobeStock)

Demnach habe es im April nachweislich sechs Angriffe von Wölfen auf Nutztiere gegeben. Die Übergriffe hätten sich in den Landkreisen Werra-Meißner, Vogelsberg, Rheingau-Taunus sowie Hochtaunus ereignet. Dabei seien insgesamt 14 Schafe und ein Rinderkalb getötet und vier weitere Schafe verletzt worden. Drei Schafe gälten noch als vermisst. In vier Fällen habe mithilfe der Genotypisierung der DNA-Probe der jeweilige Verursacher festgestellt werden können. Im Rheingau-Taunus-Kreis seien die beiden Übergriffe durch die Fähe GW3059f verübt worden. Die Fähe sei ein Nachkomme aus dem Rüdesheimer Rudel, welches im Rheingau-Taunus-Kreis seit dem Monitoringjahr 2020/2021 sesshaft sei.

An einem der beiden Übergriffe in Nordhessen sei die DNA der Fähe GW3221f nachgewiesen worden. Die Fähe sei Mitte April erstmalig in Hessen genetisch erfasst worden. Auch der Rüde GW3222m sei Ende März erstmalig in Hessen an einem Nutztierriss nachgewiesen worden. An dem Nutztierriss im April im Vogelsbergkreis sei er nun zum wiederholten Male genetisch erfasst worden. Der Rüde stamme aus dem Territorium Flechtinger Höhenzug in Sachsen-Anhalt.

Darüber hinaus habe man im April mit der Fähe GW3199f eine weitere Wölfin erstmalig in Hessen an einem Wildtierriss bei Rasdorf im Landkreis Fulda bestätigen können.

PM/fh

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