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ASP-Zaun fordert Opfer

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Der erst kürzlich fertiggestellte Zaun an der deutsch-dänischen Grenze soll die afrikanische Schweinepest daran hindern, nach Dänemark zu gelangen. Doch diese drastische Maßnahme fordert immer mehr Opfer anderer Wildarten.

Insbesondere Reh-, Dam-, und Rotwild scheinen unter dem Zaun zu leiden. Von einem Tag auf den anderen wurden ihre gewohnten Wechsel abgesperrt. Doch Wildtiere verstehen weder Landesgrenzen noch Schutzzäune. Wie der Redaktion aus privater Quelle zugetragen wurde, versucht das Wild immer wieder, den Zaun zu überspringen.

Mal geht das gut, es passiert aber offensichtlich regelmäßig, dass sich Stücke dabei verheddern. Sie verletzten sich dabei oftmals schwer an den Läufen, sodass sie ungeheuren Qualen ausgesetzt sind, verenden oder von Jägern erlöst werden müssen. Der Schutz vor der ASP an der Grenze zu Dänemark hat einen hohen Preis für das übrige Schalenwild.

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Dieses Stück Rotwild verfing sich beim Überspringen des Zauns, brach sich den Lauf und verendete qualvoll. (Foto: Claus Gondesen)
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