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Fuchs abbalgen mit Fuchs

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Die Fuchsjagd dient dem Artenschutz und liefert hochwertige Pelze freilebender Wildtiere aus nachhaltiger heimischer Jagd.

Die Raubwild-Besätze sind hoch und am Boden brütende Arten wie Rebhuhn, Kiebitz oder Feldlerche stark rückläufig. Vor allem Füchse können ihren Beute-Arten stark zusetzen. Wenn Füchse, Waschbären und Co. bejagt werden, verbessert dies die Überlebenschancen sensibler Arten.

Revierpächter Thomas Fuchs demonstrierte im Hegering 3 der Jägerschaft Einbeck (Niedersachsen), wie man nachhaltige Pelze gewinnt. Nach einer theoretischen Einführung unter Anleitung und mit gelegentlicher Hilfestellung durften die Teilnehmer unterschiedliches Raubwild selbst abbalgen.

Wenn Füchse, Waschbären und Co. bejagt werden, verbessert dies die Überlebenschancen sensibler Arten (Foto: Thomas Fuchs)

Neben den positiven Effekten auf Bodenbrüter durch die Raubwild-Bejagung, können so die ökologisch nachhaltigen und langlebigen Naturprodukte aus waidgerechter, regionaler Jagd sinnvoll genutzt werden.

Dass die Raubwild-Bejagung wichtig ist, zeigte der Referent anhand von Zahlen. Für das Jagdjahr 2019 weist der Landesjagdbericht für Niedersachen 54.809 erlegte Füchse aus. Das sind 7.031 mehr als im Jahr zuvor. Im Landkreis Northeim führte das Engagement der Jäger im letzten Jagdjahr zu 1.740 erlegten Füchsen. Auch beim Waschbären ist das Niveau hoch. Mit 15.017 erlegten Exemplaren war ihre Zahl in 2019 nur unwesentlich niedriger als in 2018. Die Jäger des Landkreis Northeim haben mit insgesamt 1.700 Bären zur Gesamtzahl beigetragen.

Thomas Fuchs

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