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Gänseplage in Heidelberg

1919


Eine Allgemeinverfügung setzt in Heidelberg eine Ausnahme der Schonzeitverordnung und die Jagdzeit für Schwanen- und Nilgänsen vom 1. Juni bis 31. August fest.

 

Fotolia Schwanengans Otto Durst
Zunehmend mehr Schwanengänse belagern die Neckarwiesen in Heidelberg (Foto: Fotolia, Otto Durst)
Ziel ist es, bis April 2013 die Bestandszunahme zu stoppen beziehungsweise ihre Zahl zu reduzieren. Dies entspreche der Hegeverpflichtung der Jäger, um einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten, teilt die Stadt gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung mit. Zudem wolle man verhindern, dass die Wildgänse im Wieblinger Altneckar brüten und damit heimische Arten verdrängen. Gejagt wird dennoch nicht. Vielmehr sollen im kommenden Juli Jungvögel im Rahmen eines Vogelgrippe-Monitorings der Universität Heidelberg eingefangen und an Zoos gegeben werden.
Seit vielen Jahren halten sich ganzjährig im Bereich des Neckars zwischen der Ernst-Walz-Brücke und der Theodor-Heuss-Brücke Schwanengänse auf. Anfänglich war es nur rund 20 Wildvögel inzwischen sind es fast 200, die auch am Neckarufer überwintern und ausschließlich untereinander paaren.
as
Quelle: rnz.de
 


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