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„Light“-Murmeln statt Pfeil und Bogen

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Brandenburgs Agrarumweltminister Axel Vogel will bei der Reduzierung der Wildschweinpopulation im urbanen Raum auf den Einsatz von energiereduzierter Munition und den Fallenfang setzen.

Die Jagd mit Pfeil und Bogen würde das Problem der urbanen Wildschweine nicht lösen, so der Minister in einem Gespräch mit den Bürgermeistern von Stahnsdorf, Bernd Albers, und Kleinmachnow, Michael Grubert.

Hierzu habe die oberste Jagdbehörde des Umweltministeriums ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die Tötungswirkung dieser Spezialmunition untersucht und im Frühjahr 2020 vorliegen soll, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Bei der Jagd mit Pfeil und Bogen gäbe es zu viele ungeklärte Punkte wie das Abprallverhalten der Pfeile, die Akzeptanz in der Bevölkerung und die tatsächliche gesteigerte Effizienz bei der Bejagung. Zudem würden Jagdpächter von der Wildökologischen Forschungsstelle des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE) in puncto Fallenjagd auf Wildschweine beraten.

fh

In Stahnsdorf und Kleinmachnow soll künftig mit energiereduzierter Munition und Fallenfang die Wildschweinpopulation reguliert werden. (Fotomontage: AdobeStock / by-studio / chairman / Eric Isselée)
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