Neue ASP-Fälle in Sachsen

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ASP-Warnschild an einer Straße (Symbolbild: Roland Rampsch stock.adobe.com)

Fallwild und gestreckte Stücke mit ASP infiziert. Erste Maßnahmen laufen an

Im sächsischen Landkreis Bautzen stellte man mehrere Fälle der ASP fest. Sowohl bei Fallwild als auch bei erlegten Stücken konnte das Virus nachgewiesen werden, so eine Pressemeldung. Die betroffene Region grenzt unmittelbar an das Nachbarbundesland Brandenburg. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt nur 200 Meter entfernt. Dementsprechend zeigte sich die die Leiterin des ASP-Krisenstabes, Staatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, in Brandenburg besorgt: „Die erneuten Ausbrüche in Sachsen sehe ich mit großer Sorge. Die Funde liegen nur etwa 200 Meter von der Grenze des Landkreises Oberspreewald-Lausitz entfernt. Das Ausmaß der erneuten Ausbrüche muss nun schnell ermittelt werden. Die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sind bereits seit längerem in die Landeskrisenstruktur eingebunden. Sie arbeiten die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen konsequent und zügig ab. Die hier bereits durchgeführten großflächigen und intensiven Fallwildsuchen haben bislang zu keinen positiven Fallwildfunden geführt.

Vorsorglich habe man entlang der besonders gefährdeten Gebiete in den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster eine Schwarzwildbarriere errichtet. Dies soll die Einwanderung von infizierten Wildschweinen verhindern, heißt es in der Pressemeldung weiter. PM/AL

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