ASP in Deutschland – Update

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In Brandenburg wurden bislang 2.532 ASP-Fälle amtlich festgestellt, in Sachsen sind es 1.243. Aus Mecklenburg-Vorpommern gelten 21 ASP-Fälle als nachgewiesen.

Die folgenden Tabellen geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Seuchenzahlen.

Brandenburg

Fundort/Landkreis/Stadt

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 2. Mai 2022)

Spree-Neiße

372 (+8)

Oder-Spree

953

Märkisch-Oderland

351

Dahme-Spreewald

82

Frankfurt (Oder)

636

Barnim

63

Uckermark

75 (+4)

Summe

2.532 (+12) ggü. Stand 21. April 2022

Sachsen

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 2. Mai 2022)

Bautzen

122 (+4)

Görlitz

1.074 (+7)

Meißen

47 (+1)

Summe

1.243 (+12) ggü. Stand 25. April 2022

Mecklenburg-Vorpommern

Fundort/Landkreis

(Bestätigte ASP-Fälle; Stand: 14. April 2022)

Ludwigslust-Parchim

21 (+3)

Summe

21 (+3) ggü. Stand 7. März 2022

Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild wurde am 10. September 2020 in Brandenburg amtlich festgestellt. Der Seucheneinschleppungszeitpunkt wird auf die erste Juli-Hälfte taxiert.

Meldungen zum ASP-Seuchengeschehen in Deutschland finden Sie hier:

Afrikanische Schweinepest (ASP)

  • Seuche

Die Afrikanischen Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Sie ist anzeigepflichtig.

  • Übertragung

In den afrikanischen Ursprungsländern übertragen Lederzecken das Virus der ASP. Diese spielen in Mitteleuropa keine Rolle. In unseren Breiten erfolgt eine Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Sekrete, Blut, Sperma), die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie andere indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, kontaminierte Ausrüstungsgegenstände, wie die Jagdausrüstung, landwirtschaftlich genutzte Geräte sowie Kleidung). Der Kontakt mit Blut ist der effizienteste Übertragungsweg.

  • Symptome

Infizierte Stücke entwickeln sehr schwere, aber unspezifische Allgemeinsymptome, wie z. B. Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme.

  • ASP und Mensch

Für den Menschen stellt die ASP keine Gefahr dar. Auch vom Verzehr gegebenenfalls kontaminierten Wildbrets geht keine Gefahr für die Gesundheit aus.

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