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Neuer Schweinepestfall in NRW

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Im Rheinisch-Bergischen Kreis streckte ein Jäger Ende vergangenen Jahres einen stark abgekommenen Frischling. Die spätere Untersuchung der Sau ergab, dass das Stück mit einem neuen Schweinepest-Virus infiziert war.

 

Für die Jäger des gefährdeten Bezirkes (Teile der Kreise: Rheinisch-Bergischer Kreis und Rhein-Sieg-Kreis) ergeben sich daraus konkrete Verhaltensregeln, an die sie sich halten müssen. So soll jedes in der Gemeinde Rösrath und Teilen der Städte Overath und Bergisch Gladbach erlegte Stück Schwarzwild veterinärmedizinisch untersucht werden. Nach der Untersuchung erhalten die Jäger die Freigabe für den Verzehr.
 
Alle anderen Gebiete des Rheinisch-Bergischen Kreises bleiben Monitoring-Gebiete, wobei hier die Anzahl der Stichproben erhöht wird.

Weitere Maßnahmen

Jedes einzelne erlegte Wildschwein wird von den Jägern sorgfältig untersucht; anhand eines aufwändigen Spezialverfahrens werden die Aufbrüche auf unschädliche Weise beseitigt; erst wenn sich mit Sicherheit herausgestellt hat, dass das Tier nicht erkrankt ist, darf es zum Verzehr freigegeben werden.

 
Das Veterinäramt organisiert eine Impfkampagne die im Februar startet und sich die sich voraussichtlich über mehrere Jahre erstrecken wird.
 
Die Schweinepest trat zuletzt Mitte 2007 im Kreis Ahrweiler auf (DJZ.de berichtete).
 
 
 
-hei/pm-
 

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