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Verbände distanzieren sich

1985

Derzeit kursiert in den sozialen Medien ein Video, in dem ein Jäger mehrere Jagdhunde auf eine Katze hetzt.

Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) und der Deutscher Jagdverband (DJV) verurteilen die Tat aufs Schärfste. Jetzt liegen konkrete Hinweise vor, die Rückschluss auf die handelnde Person ermöglichen. Aus diesem Grund prüft der LJV die Möglichkeit einer Anzeige gegen den verantwortlichen Hundeführer.

„Die im Video veröffentlichte Sequenz stellt einen groben Verstoß gegen den Tierschutz dar und schadet dem Image aller Jägerinnen und Jägern“, so die Verbände in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Das Video zeigt Jagdhunde, die Katze töten: Jagdverbände verurteilen Tat (Quelle: DJV)

Zudem werfe es ein gänzlich falsches Licht auf alle Hundeführerinnen und -führer mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern.

Im besagten Video wird gezeigt, wie Hunde auf eine Katze gehetzt werden. Der Hundeführer hätte eindeutig die Möglichkeit gehabt, das Tier vor den eigenen Hunden zu schützen. Stattdessen treibe er seine Hunde an, die Katze anzugreifen. Solch ein Verhalten werde von den Jagdverbänden nicht toleriert, da es im krassen Gegensatz zu einer fach- und tierschutzgerechten Jagdhundeausbildung steht, die Leid für Hunde und andere Tiere gleichermaßen ausschließt.

PM/fh

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