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Waffe verschwunden: 357. Magnum auf Klo vergessen!

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Nur wer seine Kurzwaffe kennt und routiniert führt, handelt in brenzligen wie alltäglichen Jagdsituationen unter Stress sicher und schnell. Das Seminar „Der richtige Umgang mit Revolver und Pistole mit Max Wiegand“ können wir dem Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in Mecklenburg-Vorpommern daher wärmstens empfehlen.

(Symbolbild: Rosengaard /AdobeStock)

Dieser spürte während seines Dienstes in einer Stralsunder Tankstelle ein menschliches Bedürfnis. Bewaffnet mit einem Revolver Smith & Wesson, .357 Magnum, geladen mit fünf Patronen, zog es ihn in Richtung Kundentoilette.

Dummerweise vergaß er nach seinem Geschäft, die Kurzwaffe wieder „einzupacken“ und der Verlust fiel ihm auch erst drei Stunden später auf. Da war die .357 Magnum allerdings bereits vom stillen Örtchen verschwunden. Denn ein 40-Jähriger nutzte kurz darauf ebenfalls die Kundentoilette und nahm die Waffe an sich, ohne sie im Weiteren abzugeben beziehungsweise den Fund zu melden, wie sich später herausstellte.

Als der Security-Mitarbeiter den Verlust seiner Magnum bemerkte, informierte er umgehend seinen Arbeitgeber und dieser sodann die Polizei. Und das war auch gut so, denn die Ordnungskräfte konnten die Kurzwaffe mit ein wenig Aufwand wieder aufspüren.

„Durch umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Stralsund konnte der Mann identifiziert und unter Einbeziehung von Spezialkräften und in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Stralsund Durchsuchungsmaßnahmen bei dem Stralsunder durchgeführt werden, welche zum Auffinden des Revolvers führten“, berichtet die Polizei zum Ermittlungserfolg. Von den ehemals fünf Patronen waren aber nur noch drei vorhanden, weil der Tatverdächtige eigenen Angaben zufolge erst mal zwei Probeschüsse am Strand von Devin abgab.

Ermittelt wird nun sowohl gegen den Mitarbeiter als auch gegen den Waffenfinder. Einmal wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Waffengesetz und zum anderen wegen des Verdachts der Unterschlagung.

fh

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